Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon pezibaer » 09.11.2018, 16:49

Gartenbub hat geschrieben:Ich hab grad gesehen dass die Energie Bull eine Autobatterie ist. Geht das? Jeder sagte mir dass ich eine AGM oder Gelbatterie verwenden soll!?


Tust bitte nochmal schauen..weil autobatterie ist das keine
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon schlossschenke » 09.11.2018, 17:09

Gartenbub hat geschrieben:Ist eine große Batterie besser als 2 Kleinere?

Eine größere Batterie ist der Parallelschaltung vorzuziehen, aber irgendwann gibt es natürlich Grenzen.

Ich hab mir grade das Aleo Modul X 59 HE angeschaut mit 310 Wp. Denkst du dass das in Verbindung mit einer 230 Ah Batterie und den sonstigen Komponenten wie vorhanden funktionieren könnte?

Wahrscheinlich zu wenig. Standort und Ausrichtung? Verschattung? Darfst du nicht größer bauen? Unter 500Wh wirst du mit dem Wechselrichter vermutlich nicht verbrauchen. Bei 650Wh klappt das eher nicht mehr.
Das PV-Batterie-Verhältnis sollte im Idealfall auch passen. Nachdem bei dir kein Platz ist(?) nehm das leistungsstärkste Modul, das finanziell möglich und sinnvoll ist. Ich denke, dass 230Ah schon eng werden. Vielleicht eher die Trojan L16P, dann könnte es mit dem Modul klappen, aber bei max. 20A Ladestrom ist das für die Batterie auch nicht optimal.

die Energie Bull eine Autobatterie ist

Die sieht nur so aus, ist schon etwas robuster als eine Autobatterie (Semi-Traktion). Pezi wird dich für die Aussage hauen :mrgreen: .
Man kann die bei flachen oder wenigen Zyklen verwenden, ansonsten sollte man etwas Besseres kaufen. In deinem Fall würde ich meinen eine ist schon fast zu klein.

Ich selbst nutze eine AGM in der Gartenhütte, die mittlerweile 6 Jahre durchhält. Hat gewisse Vorteile, aber auch viele Nachteile. Mal sehen wie lange sie noch mitmacht.

EDIT: Ist ja schon passiert :D
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon Gartenbub » 10.11.2018, 11:24

Bevor mich Pezi "haut": Im Netz ist die als Autobatterie deklariert.
Die Ausrichtung der Module ist Süd/Ost. Keine Verschattung. Ich Darf nicht größer als 1,6 qm Bauen, werd´s aber trotzdem im Frühjahr tun und ein 310 wp Modul dazu klemmen, die Batterie auf 230 Ah vergrößern und sehen was dann passiert.
Soll ich eher den Steca 3030 wieder dranhängen, das ist zwar kein MPPT Regler hat aber 30 A Ladestrom?
Was ist das PV-Batterie Verhältniss und wie sollte das bestenfalls aussehen?
Sorry für die vielleicht dümmste Frage (wie gesagt ich hab sonst nix mit Elektrik zu tun), aber ist es so daß die Module den max. Verbrauch angeben? Also 2x 100 Wp = max. Verbrauch 200 W.
Danke für euer Verständniss und euren guten Ratschlägen
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon iron-age » 10.11.2018, 12:10

schlossschenke hat geschrieben:
Gartenbub hat geschrieben:Ist eine große Batterie besser als 2 Kleinere?

Eine größere Batterie ist der Parallelschaltung vorzuziehen, aber irgendwann gibt es natürlich Grenzen.

Besser zwei Kleine. Im Schadensfall ist erst einmal eine Zelle betroffen. Hat man nur eine Zellenreihe, wird die schwache Zelle tiefentladen, und sogar umgepolt. Bei zwei Zellenreihen, also zwei Batterien, arbeitet die angeschlagene Zelle weniger, wird aber nicht sofort geschrottet.
Zwei Batterien sind besser zu handhaben.
Bei zwei Batterien, kann man Eine einer Wartungsladung unterziehen, während die Andere weiterarbeitet.

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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon pezibaer » 10.11.2018, 12:22

Gartenbub hat geschrieben:Bevor mich Pezi "haut": Im Netz ist die als Autobatterie deklariert.


Also kein einziges Datenbatt von Banner im Netz deklariert die EnergieBull als Starterbatterie. Du musst schon bissal sorgfälltiger die Unterlagen zu Komponenten ansehen und das mein ich Allgemein. Das einzige was zählt sind Herstellerangaben und nicht was irgendwer darüber im Inet unverifiziert geschrieben hat.
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon iron-age » 10.11.2018, 12:28

Das Problem der Anlage ist, dass die Batterie selten ganz voll wurde, und dadurch Kapazität verloren hat. Deswegen hat das am Anfang funktioniert, und jetzt nicht mehr. Durch eine Wartungs-, langsam-, oder Schnarchladung, gibt verschiedene Begriffe, kann man versuchen, einen Teil der Kapazität zurück zu gewinnen. Dabei wird lange, über Wochen, mit wenig Strom geladen. Dafür ist auch der Winter gut: Alle Verbraucher abschalten, und die Batterie sich erholen lassen. Oder man hat eine zweite Batterie und läd die Erste mit nem kleinen Ladegerät, oder über eine Diode.

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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon pezibaer » 10.11.2018, 13:03

Wenn die Batterie gerettet werden soll und nur sulfatiert ist halte ich persönlich wenig von der hier im Forum propagierten schnarchladung an der PV. Weg von der PV mitnehmen und kontrolliert am Netz mal schnell volladen mit Batterieladegerät und dann am Labornetzteil konstant auf 14.4v mit maximal C/20 netz 4 Tage und 2 Tage mit 14.8v laden.. . Abschließend ein vollzyklus mit C/10 Entladung mit Batterieladegerät normal voll laden und dann nochmal hinterher 14.8V für 24h Was nach diesen sieben Tagen nicht mehr ist wird nix mehr... Anleitung gilt für alles klassisch Nass offen
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon Janne » 10.11.2018, 14:29

Und dann ist u.U. den Verbrauch anpassen günstiger. Kommt ja drauf an, was du an Volumen kühlen musst und ob du kalte oder warme Getränke anschleppst.
Wenn Du dir eine neue 12 V Kompressor Kühlbox zulegst, brauchst Du deutlich weniger Saft und hast keine Standby und Umwandlungsverluste vom Wechselrichter...

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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon pezibaer » 10.11.2018, 14:53

Janne hat geschrieben:Und dann ist u.U. den Verbrauch anpassen günstiger. Kommt ja drauf an, was du an Volumen kühlen musst und ob du kalte oder warme Getränke anschleppst.
Wenn Du dir eine neue 12 V Kompressor Kühlbox zulegst, brauchst Du deutlich weniger Saft und hast keine Standby und Umwandlungsverluste vom Wechselrichter...

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bei Aktuellen Modulepreisen unter anbetracht einer Stationäranlage ist es schade ums Geld einen sehr teuren und verhätlnismäßig sehr kleinen Kompressor zu kaufen. Gute A+++ mit passendem WR energetisch nicht nennswert schlechter. Für den Preis einer 40L Engelbox die gut 36Ah/12V braucht bekommt man einen 150L A+++ Kühschrank und einen Marken WR, die in Summe gleich viel aufnahme dann haben, jedoch mit 150L und nicht mit 40L

Detail am Rande, klein Kompressorenboxen sind begehrtes Diebesgut.
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Re: Inselanlagenproblem und weiß nicht warum

Beitragvon iron-age » 10.11.2018, 16:30

pezibaer hat geschrieben:Weg von der PV mitnehmen und kontrolliert am Netz mal schnell volladen mit Batterieladegerät ....

Siehste, und die Schlepperei kann man sich sparen, wenn man mehrere Batterien hat. Die Anlage läuft weiter und das Ladegerät wird vom Wechselrichter mitversorgt. So ist das hier.
Das mach ich so lange, bis die Säuredichte nicht mehr steigt.
Ich notier mir auch regelmäßig, an welchem Tag die Batterie das letzte mal vollgeladen wurde. Wenn die mal vier Tage nicht voll wurde, wird der Verbrauch reduziert. Oder sogar im Vorfeld, wenn der Solarwetterbericht schlecht ist.
Will man eine Anlage, für lange Zeit, sich selbst überlassen, braucht sie Reserven. Mit 200 Wp und Kühlschrank, gibts keine Reserven.

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