Inselanlage

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Inselanlage

Beitragvon Pillepapp » 13.05.2018, 13:54

Hallöle an Alle,
ich quäl mich immer noch durch die Auswahl der Solarmodule. Diese sollen zuerst auf meiner Terrasse auf einachig geführten Drehtellen montiert werden, endgültig aber auf einem gewölbten TinyHome Dach geklebt werden. Daher hab ich mich jetzt erst mal im flexiblen Modulbereich rumgelümmelt und folgende Liste erstellt. Mein derzeitiger Favorit läßt sich zweifach nebeneinander, rechtwinklig zur Fahrtrichtung verkleben, sodass die max. Gesamtbreite des Tiny`s von 2,5m optimal ausgenutzt wird. Sofern die gesamte Dachfläche zur Bestromung nicht ausreichen sollte, können allerdings auch starre Module auf einem klappbaren Verandavordach montiert werden. Hierzu habe ich folgende Verständnissfrage. Das starre Modul wird beworben mit:

Spannung im MPP/Leerlauf [V] : 54,7 / 64,9
Strom im MPP/Kurzschluss [A] : 6,04 / 6,52

Frage:
Hat dieses Modul meine 24 Volt Akkus schneller aufgeladen, als ein Modul mit z.B. nur 24V und gleichen 6,04A ?
Ist die Ladezeit also nicht nur von dem Ladestrom in Ampere abhänging, sondern auch von der Spannung ?
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Re: Inselanlage

Beitragvon joule » 13.05.2018, 16:02

Pillepapp hat geschrieben:Ich selbst hab früher mit Ubuntu angefangen, arbeite gerade mit nem Fedorra, aber der Odroid hat ja wieder ein Ubuntu drauf. Ich empfehle dir:

1) vorab viele Videos zu Ubuntu bei YouTub abzusaugen (Installation, Grundlagen)

2) Fragen im Forum zu stellen, oder Selbststudium im Wiki.

3) Zieh das 3 Monate durch und du bist windowsfrei.


Uli, ich danke vielmals für die Infos.
Habe Ubuntu überraschend leicht und schnell installieren können. Vor einigen Jahrzehnten hat das mit dem Suse-Linux noch nicht so gut geklappt.
Allerdings gibt es bereits die ersten Enttäuschungen hinsichtlich des Dateimanagers und der Programme für Bild- und Videobearbeitung. Diese scheinen weit hinter den Möglichkeiten von Windows hinterherzuhinken. Auf mein Garmin-Connect muss ich wohl verzichten.
Werde jetzt testweise auch noch das Mint-Ubuntu installieren. Beim normalen Ubuntu ist man offensichtlich den Entscheidungen eines einzelnen Firmenbesitzers ausgeliefert, während für Mint ein Team verantwortlich ist.
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Re: Inselanlage

Beitragvon Pillepapp » 13.05.2018, 17:47

Alternative Dateimanager (Ich selbst hab mir z.B. immer den Krusader nachgeladen), oder den hier vielleicht ? Und der hier würde doch auch passen ?
Bildbearbeitung: hier müßte eigentlich Gimp bei deiner Grundausstattung von Ubuntu mit dabei sein Bedienungsanleitung. Ansonsten lade dir das nach.
Videoschnitt hatte ich zu Windows Zeiten mit Magix, oder Sony Vegas gemacht, beides aber keine billige Software. Windows selbst bietet hier gar nix. Linux bringt verdammt viel für tutie Videobearbeitung. Daneben haben die Linuxer noch andere Schnittprogramme, aber z.B. das womit Avatar geschnitten wurde ist dann nicht mehr kostenlos.

joule hat geschrieben:Beim normalen Ubuntu ist man offensichtlich den Entscheidungen eines einzelnen Firmenbesitzers ausgeliefert,....

Linux ist Open Source und da gibt`s keine Firmenbesitzer, nur Communities mit Millionen von Usern, sowie Cracks, die ihre Softwarecreationen allen schenken. Hier sind einige benannt.. Und weil Quelloffen, stürzen sich nach Veröffentlichung alle übrigen Cracks darauf und verbessern es für uns Normaluser... ebenfalls alles kostenlos. Und das gilt natürlich auch für Ubuntu.

Garmin Connect, ansonsten: Mach Frag im Forum
Und bleib beim normalen Ubuntu. Mint ist nur ne abgespeckte Lightversion für leistungsschwache Netbooks.
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Re: Inselanlage

Beitragvon joule » 13.05.2018, 19:14

Pillepapp hat geschrieben:Alternative Dateimanager (Ich selbst hab mir z.B. immer den Krusader nachgeladen), oder den hier vielleicht ? Und der hier würde doch auch passen ?
Bildbearbeitung: hier müßte eigentlich Gimp bei deiner Grundausstattung von Ubuntu mit dabei sein Bedienungsanleitung. Ansonsten lade dir das nach.
Videoschnitt hatte ich zu Windows Zeiten mit Magix, oder Sony Vegas gemacht, beides aber keine billige Software. Windows selbst bietet hier gar nix. Linux bringt verdammt viel für tutie Videobearbeitung. Daneben haben die Linuxer noch andere Schnittprogramme, aber z.B. das womit Avatar geschnitten wurde ist dann nicht mehr kostenlos.

Danke für die Tipps. Es muss ja auch am 1. Tag noch nicht alles perfekt konfiguriert sein.

joule hat geschrieben:Beim normalen Ubuntu ist man offensichtlich den Entscheidungen eines einzelnen Firmenbesitzers ausgeliefert,....

Linux ist Open Source und da gibt`s keine Firmenbesitzer, nur Communities mit Millionen von Usern, sowie Cracks, die ihre Softwarecreationen allen schenken. Hier sind einige benannt.. Und weil Quelloffen, stürzen sich nach Veröffentlichung alle übrigen Cracks darauf und verbessern es für uns Normaluser... ebenfalls alles kostenlos. Und das gilt natürlich auch für Ubuntu.

Garmin Connect, ansonsten: Mach Frag im Forum
Und bleib beim normalen Ubuntu. Mint ist nur ne abgespeckte Lightversion für leistungsschwache Netbooks.


Für Ubunto scheint leider nicht dasselbe wie für Linux zu gelten. Ubunto ist quasi ein Produkt von Canonical, des Mark Shuttleworth. In dem folgenden Video werden die Unterschiede zwischen Ubunto und Mint erklärt:

https://www.youtube.com/watch?v=ibsqyL60TD0
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Re: Inselanlage

Beitragvon Pillepapp » 13.05.2018, 20:13

Danke joule, dieses Detail zu Ubuntu kannte ich noch nicht. Werde bei nächster Gelegenheit meinen Linuxdozenten befragen. Video ist auf meiner Downloadliste.
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Re: Inselanlage

Beitragvon joule » 13.05.2018, 20:41

Pillepapp hat geschrieben:Danke joule, dieses Detail zu Ubuntu kannte ich noch nicht. Werde bei nächster Gelegenheit meinen Linuxdozenten befragen. Video ist auf meiner Downloadliste.


In seinem neuesten Video ist der Experte allerdings sehr begeistert von Ubuntu 18.04. Es sei mit dem Gnome-desktop viel schneller geworden. Ich bleibe daher erst einmal bei Ubunto, mit dem man schon einige Programme nutzen kann ohne einen einzigen Linux-Befehl einzugeben.

Geschrieben mit Ubunto und Firefox !
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Re: Inselanlage

Beitragvon joule » 14.05.2018, 15:59

Pillepapp hat geschrieben:Hallöle an Alle,
ich quäl mich immer noch durch die Auswahl der Solarmodule. Diese sollen zuerst auf meiner Terrasse auf einachig geführten Drehtellen montiert werden, endgültig aber auf einem gewölbten TinyHome Dach geklebt werden. Daher hab ich mich jetzt erst mal im flexiblen Modulbereich rumgelümmelt und folgende Liste erstellt. Mein derzeitiger Favorit läßt sich zweifach nebeneinander, rechtwinklig zur Fahrtrichtung verkleben, sodass die max. Gesamtbreite des Tiny`s von 2,5m optimal ausgenutzt wird.

Mit flexiblen Modulen kennt man sich hier offensichtlich nicht aus. Ich weiss eigentlich auch nur, dass man sie auf die Kajütaufbauten von Yachten klebt. Zukünftig werden möglicherweise auch Automobilkarossen damit beklebt.
Sofern die gesamte Dachfläche zur Bestromung nicht ausreichen sollte, können allerdings auch starre Module auf einem klappbaren Verandavordach montiert werden. Hierzu habe ich folgende Verständnissfrage.

Das starre Modul wird beworben mit:

Spannung im MPP/Leerlauf [V] : 54,7 / 64,9
Strom im MPP/Kurzschluss [A] : 6,04 / 6,52

Frage:
Hat dieses Modul meine 24 Volt Akkus schneller aufgeladen, als ein Modul mit z.B. nur 24V und gleichen 6,04A ?
Ist die Ladezeit also nicht nur von dem Ladestrom in Ampere abhänging, sondern auch von der Spannung ?


Die Leistung [Watt] ist das Produkt aus Strom [A] * Spannung [V]. Wenn der Laderegler mit der höheren Spannung zurechtkommt, steht eine grössere Leistung für das Laden zur Verfügung. Es ist jedoch möglich, dass etwas höhere Verluste zu beklagen sind, wenn die PV-Spannung stark von der Batteriespannung abweicht.

P.S. Bin gestern auf eine grosse Ubuntu-Schwäche gestossen. Es fehlen die Windows 10 Einstellungen für das Energie-Management, um den Laptop mit stark vermindertem Energieverbrauch zu betreiben. Bill Gates ist ja u.a. auch für sein humanitäres Engagement bekannt, wobei seine Stiftung sich auch für den Umweltschutz und Energieeinsparung einsetzt.
Werde daher vermutlich doch noch Mint testen und ggf. einen schwächeren Laptop für den Hauptgebrauch einsetzen.

Ich vermute jedoch, dass Ubuntu dem Laptop grundsätzlich weniger Leistung abverlangt, so dass die fehlenden Einstellmöglichkeiten möglicherweise nicht so sehr ins Gewicht fallen.
joule

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Re: Inselanlage

Beitragvon Pillepapp » 14.05.2018, 17:35

joule hat geschrieben:Mit flexiblen Modulen kennt man sich hier offensichtlich nicht aus. Ich weiss eigentlich auch nur, dass man sie auf die Kajütaufbauten von Yachten klebt. Zukünftig werden möglicherweise auch Automobilkarossen damit beklebt.

Auf einem 8m langen Tinydach passen 8m / 0,52m = 16 Stk, und da ja über die Breite 2 Module verlegt werden können, passen da schon mal 32 Module à 100 Watt drauf, also 3,2 kWh. Und wenn das nicht reicht, können ja auch noch auf dem Verandadach und Umfassungswände Module geklebt werden. Entscheidend ist hier die Gewichtseinsparung im Vergleich zu einem beglasten Modul i.H.v. 8,8 - 3,75 = 5 kg * 32 = 161 kg. Für mich also gar keine Frage, ich will flexible haben, überlege nur noch, ob ich diese hier nehmen soll, denn dann hätte ich (8,8-2,2)*32 = 211 kg gespart (arrgggh Verfügbar lt. technischer Daten: 15.06.18).

joule hat geschrieben:Die Leistung [Watt] ist das Produkt aus Strom [A] * Spannung [V]. Wenn der Laderegler mit der höheren Spannung zurechtkommt, steht eine grössere Leistung für das Laden zur Verfügung. Es ist jedoch möglich, dass etwas höhere Verluste zu beklagen sind, wenn die PV-Spannung stark von der Batteriespannung abweicht.

O.k. und Danke joule für die Info. Dann stehen jetzt Trojans und Module fest und morgen melde ich mich dann nochmal wg. dem Laderegler.

Wg. den Stromspareinstellungen bei Ubuntu werd ich selbst noch recherchieren, bzw. ne Anfrage im Forum stellen. Melde mich danach wieder bei dir. Muss den Odroid ja auch noch testen, aber ich will jetzt erst mal die Bestellung raus haun.

Grüsse an Alle, Uli
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Re: Inselanlage

Beitragvon Janne » 15.05.2018, 09:14

Hmm,

benutzt mal die SuFu im Forum, besonders Pezi hat schon einige negative Erfahrungen zu flexiblen Modulen gepostet. Gesehen hab ich auch schon ein großzügige delamininiertes auf einem GFK Hochdach.

(Hab lange überlegt, ob ich Dir schreiben soll, normalerweise hätt ich wohl lieber ein Megaphon in der Hand und würde gegen dich Stimmung machen, wenn Du denn auf Kundgebungen auftauchst, deren Gesinnung deinen Äußerungen vermutlich entsprechend. Aber sei es drum....)

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http://www.tischlermeister-aachen.de/PV/
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Re: Inselanlage

Beitragvon relativ » 15.05.2018, 10:20

benutzt mal die SuFu im Forum, besonders Pezi hat schon einige negative Erfahrungen zu flexiblen Modulen gepostet. Gesehen hab ich auch schon ein großzügige delamininiertes auf einem GFK Hochdach.

Eben,wenn nach 3-5 Jahren die ersten flexiblen delaminieren ist das Gejammer groß.
Nachhaltig ist anders.
Dann kauft man eben später die auf langjährige Haltbarkeit ausgelegten Hausmodule.
Zumal die auf Yachten sind meist 3x so teuer.Die betuchten Besitzer bevorzugen vlt.Qualität mit Garantie.
Trotzdem Kunstoffe wo täglich die Sonne draufknallt(UV) und lange Haltbarkeit? glaubt das wirklich einer?
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