Inselanlage für "Gartenhäuschen"

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Inselanlage für "Gartenhäuschen"

Beitragvon cti » 12.06.2018, 09:05

Hallo GreenGarten,

warum eigentlich ein Victron 100/50 und kein kleinerer? Oder soll später erweitert werden?

Gruß
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Re: Inselanlage für "Gartenhäuschen"

Beitragvon cti » 12.06.2018, 09:10

bzgl. Sicherung #2 für Batterien, z.B. Schmelzsicherungen aus dem KFZ Bereich (12/24V). Zwischen Sicherung und Batterien evtl. noch einen Lasttrennschalter, alternativ auch NH00 (produzieren aber ein paar Watt Abwärme.)
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Re: Inselanlage für "Gartenhäuschen"

Beitragvon DO5MZ » 12.06.2018, 12:41

Hallo zusammen,

von KFZ Sicherungen halte ich nix die Übergangswiderstrände werden mit der Zeit schlechter das kenne ich von meinen Funkgeräten die auf 12V laufen und 100W machen . An der Solaranlage für jede Batterie auf 32A NEOZED von Siemens bei 1,7W Verlust bei 32A habe 7 Batterien parallel im 12V System. Grund war die Sicherungshalter hatte ich genauso wie die Sicherungen. NH kommen bei der Verlustleistung nicht mit.
Bei größeren Strömen dann lieber auf Streifensicherungen gehen. nichts ist schlimmer wie Verluste in Batteriesystemen durch schlechte kontaktstellen.

Gruß Markus
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Re: Inselanlage für "Gartenhäuschen"

Beitragvon cti » 12.06.2018, 13:04

Hallo Markus,
danke für die Info.

Äh, ich meinte Streifensicherungen, z.B. midiOTO bzw. megaOTO? Gibt es da auch Übergangswiderstände?

Bzgl. Neozed von Siemens spielt es eine Rolle für welche Spannung sie ausgelegt sind?

Gruß
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Re: Inselanlage für "Gartenhäuschen"

Beitragvon GreenGarten » 12.06.2018, 13:24

Hallo zusammen,

@cti
Ich will die Anlage nicht mehr ausbauen, der Strom welcher ich mit diesen Panels ernte reicht dicke für ein paar Lampen und ein bisschen Musik und und und... Wie gesagt ist "nur" ein Häuschen das mehr nicht genutzt wird...
100V ergibt sich doch durch die Serienschaltung und die 50A benötige ich wegen der Leistung oder habe ich da nun falsch Überlegt (Temperaturbereich -15° bis +70°).

Das heißt Absichern von Strings zu Laderegler mit den ABB E92/32 ist io?
Von Laderegler zu Batterie kann ich effektiv Neozed nehmen? Wie sieht es da mit der Spannung aus? Wie lege ich die aus?

Und weiss jemand was Backo mit dem Satz:
<<Kleine Anmerkung noch, die PV Generatorleistung steht in keinem glücklichen Verhältnis zur Batteriekapazität mit 180 Ah.>>
gemeint hat?
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Re: Inselanlage für "Gartenhäuschen"

Beitragvon Backo » 12.06.2018, 13:45

Ich weiss was ich gemeint hab ;). Die Ladeströme sind mit 50 Ampere bei einer 180 Ah (Blei)Batterie schon sehr hoch, Gel mag sowas überhaupt nicht.

Wenn denn regelmäßig jemand da ist, solltest du Nassbatterien nehmen. Gerade wenn die Anlage mal 1, 2 Wochen unbeaufsichtigt läuft ist ein kleiner Fehler bei der Ladung für eine offene Nassbatterie nicht so schlimm. Für die teure Gelbatterie kann das schon tödlich sein.

Der ABB E92/32 ist ja lediglich ein Sicherungshalter, daher kommt es auf den Sicherungseinsatz und die maximalen Stromstärken an.

Als Batterie Hauptsicherung nimm NH00. Kontakte mit kleiner Drahtbürste reinigen und nach einsetzen der Sicherung mit Kontaktspray leicht benetzen. Dann fallen auch die Übergangswiderstände nicht ins Gewicht.

Wechselrichter hast du gar nicht vorgesehen?


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Re: Inselanlage für "Gartenhäuschen"

Beitragvon GreenGarten » 12.06.2018, 14:26

Hallo Backo,

vielen Dank für deine Erläuterung. Das Häuschen wird sehr sporadisch genützt und daher sind Nassbatterien nicht geeignet.

Wie hoch darf dann der Ladestrom sein, weil ich habe keine Lust alle paar Jahr die Batterien zu ersetzen. Das würde dann heissen, weniger Leistung oder höhere Batteriekapazität.
Weil eigentlich wollte ich dort nun 230Ah Gel Akkus verbauen (Häuschen wird nur im Frühling - Herbst genutzt und im Winter kann es auch mal im Keller unter 0 Grad kommen)

Nach meiner Meinung sichert doch der ABB E92/32 mit 1000V und 32Ampere ab oder sehe ich da etwas falsch?

NH00 Sicherung würde man jetzt wohl bei dem System 50A oder 63A Absicherung nehmen?

Wechselrichter ist ein Victron 24/2000 ,wie auf dem letzten Zeichnung, eingeplant.
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Re: Inselanlage für "Gartenhäuschen"

Beitragvon Backo » 12.06.2018, 15:02

GreenGarten hat geschrieben:Hallo Backo,

vielen Dank für deine Erläuterung. Das Häuschen wird sehr sporadisch genützt und daher sind Nassbatterien nicht geeignet.


UNd weshalb nicht? Auf die Argumente bin ich gespannt :).

GreenGarten hat geschrieben:Wie hoch darf dann der Ladestrom sein, weil ich habe keine Lust alle paar Jahr die Batterien zu ersetzen. Das würde dann heissen, weniger Leistung oder höhere Batteriekapazität.


Bei Gel ist meistens C10 der Maximalwert.

GreenGarten hat geschrieben:Nach meiner Meinung sichert doch der ABB E92/32 mit 1000V und 32Ampere ab oder sehe ich da etwas falsch?


Das ist wie erwähnt ein Sicherungshalter, dazu werden noch Schmelzsicherungen benötigt. Beispeil: Klick. Aber ob du für 2 Strings Sicherungen benötigst wage ich zu bezweifeln.

GreenGarten hat geschrieben:NH00 Sicherung würde man jetzt wohl bei dem System 50A oder 63A Absicherung nehmen?


Bei einem 2 KVA Wechselrichter mit Überlast bis 4 kW sollten es schon 200 Ampere sein. Natürlich muss das Kabel auch dementsprechend stark sein.

GreenGarten hat geschrieben:Wechselrichter ist ein Victron 24/2000 ,wie auf dem letzten Zeichnung, eingeplant.


Hinter diesem dann ein TN- oder IT-Netz aufbauen. Werden Antennen o.ä. installiert ist TN(S) sowieso die erste Wahl.


MfG
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Re: Inselanlage für "Gartenhäuschen"

Beitragvon pezibaer » 12.06.2018, 15:09

Backo hat geschrieben:
GreenGarten hat geschrieben:Hallo Backo,

vielen Dank für deine Erläuterung. Das Häuschen wird sehr sporadisch genützt und daher sind Nassbatterien nicht geeignet.


UNd weshalb nicht? Auf die Argumente bin ich gespannt :).


Ja ich auch... weil das spricht sogar noch eher für Nass.. wo kein zyklischer verbauch da "kein" Wasserverbrauch
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Re: Inselanlage für "Gartenhäuschen"

Beitragvon GreenGarten » 12.06.2018, 16:44

Hallo zusammen,

auf die Argumentation müsst ihr leider noch lange warten da ich etwas falsch verstanden habe :?
Ich dachte man muss diese immer von Zeit zu Zeit auffüllen und daher wären diese für das Gartenhäuschen nicht geeignet gewesen.
Da das Häuschen auch ab und zu andere Leute benützen, möchte ich lieber nicht, das diese irgendwo etwas an der Anlage nachfüllen müssen. Daher sind "geschlossene" Batterien zu bevorzugen.

Sprich wenn der Entladestrom dem Ladestrom ca. entsprechen muss, wäre es ja besser wenn ich nur 2 Panels (Sprich 1 String + das Senkrechte an der Wand für den Winter) zu der Anlage nehmen würde. So wäre dies für die Lebensdauer der Akkus auch besser oder nicht?

Gruss und Dank
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