Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon solarlux » 01.08.2018, 22:15

So, mein Händler bekommt diese Woche neue Q-Cells 285W, und wird dann die beiden Batterien gegen 2 weitere Module wandeln.

Damit kommen üppige 855 W/p aufs Dach, womit die neuen Batterien auch in der dunklen Jahreszeit schneller und besser nachgeladen werden können, und kann mit dem Steca PB3030 - vier noch zu kaufende Trojan T-105 anschließen. Frei Haus werden hier; https://www.akkuangebote.de/shopping_ca ... ts_id=537& für 730 Euro angeboten. Den gebrauchten Steca habe ich für 65 Euro zugeschickt bekommen.


Ich habe mir aber doch noch ein LI-Konzept angesehen und stelle das einfach mal vor.

Das Angebot ist für einen neuen 24 V Lifepo4 90ah ( 2,1 kW) Block, welcher mit geschätzten 50-100 A geladen, und sicher mit 300 A entladen werden kann. So einen Block könnte ich für 800 Euro plus Versand, selbstgefertigt bekommen - allerdings OHNE BMS.

Der vorhandene Studer ist mit 100 A abgesichert, welcher Ströme im 5 sec. Bereich für Anlaufströme umsetzen kann.

Nun kostet ein 100 A BMS in der Bucht 80 $; https://www.ebay.com/itm/24V-25-6V-100A ... 2083662526 ,

ein 60 A BMS liegt dort bei 35 $; https://www.ebay.com/itm/24V-25-6V-100A ... 2083662526

Laden könnte in dem LI Konzept ein Victron SmartSolar MPPT 100/30 (Listenpreis 230 Euro) mit (Funk)-Verbindung zu einem Victron "Smart Batterie Scence" ( Temperaturabhängiges Laden = Frostschutz), der den geschützten Winterbetrieb sicherstellen würde.


Das Bleikonzept würde also;
730 Euro 4 x Trojan's (2,7 kWh nutzbar) frei Haus
20 Euro ?? Zellverbinder
65 Euro Steca PB 3030 - gebraucht
= 815 Euro kosten


LiFePo4 24 V Block 2,4 kWh nutzbar;
840 Euro frei Haus
80 (US$) BMS 100 A
230 Euro Victron SmartSolar MPPT 100/30 (mit Lademanagment für LI) - (lt. Liste, ohne Vergünstigung)
35 Euro 'Smart Batterie Scence' (Batterieüberwachte, temperaturgeregelte Ladung/Frostschutz) (lt. Liste)
= ~1185 Euro, also ~345 Euro Unterschied zum Bleikonzept.


Ich denke, in beiden Fällen ist das die große Version für's Hobby. Das LI-Konzept ist m.E. praktisch wartungsfrei, wird sehr lange halten können, und würde auch im Verkaufsfall höherwertig sein.

Wie schätzt ihr diesen Konzeptvergleich ein?
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon solarlux » 06.08.2018, 19:15

Dank weiterer Informationen, unter anderem per privater Nachricht und weiterem sieht es nun so aus;

zum einen hat mein Modulhändler erst die Q-Cell's 285W mit blankem, hellen Rahmen bekommen. Auf die optisch passenden schwarz gerahmten, von welchem ich schon eines habe, muß und kann ich noch 3-4 Wochen warten. Das ist aber ok, die Anlage läuft, wenn auch noch mit angezogener Handbremse.

Im Fall von einem LiFePo4 System k ö n n t e ein PWM (PB3030 Steca) die Ladung der 60 Zeller (eventuell) übernehmen, w e n n die Ladespannung einstellbar wäre, und aus dem 60 Zeller genügend MMP-Spannung bereitgestellt werden würde.

- beim PB3030 kann die Ladespannung aber wohl nicht eingestellt werden, jener ist daher wohl nur für bleihaltige Batterien gedacht.
- die Q-Cells haben ein MMP von 31.99 V, wären also (einzeln, oder mehrere parallel geschaltet) ggf. für ein PWM/MMPT gerade so ausreichend für ein Betrieb mit gutem Wirkungsgrad?!
- sonst den mmpt LR: (zwei mal 285 W in Reihe) am Vic 100/15 (inkl. 24 V Lastausgang mit -in meinem Einsatzfall- zwingend benötigter (Unter)-spannungsüberwachung)
oder
- mmpt LR: (drei mal 285 W in Reihe) am Vic 100/30 mit dem dann zu lösenden Problem der Leeraufspannung (3 x 39,22 V = 117, 6 V, welche auf die maximale Auslegung des LR =100 V reduziert werden müsste, zudem fehlt dem VIC 100/30 der erforderliche 24 V Lastausgang mit Unterspannungsüberwachung :juggle:


Somit denke ich wird ein Li-basierendes System mit dem Vic 100/15 und zwei Modulen (63,98 V mmp / 78,44 V Leerlaufsp.) mit diesen Modulen im LI-Konzept am ehesten Sinn machen.


Für das LI Konzept wird mir das BMS von diesem Händler empfehlen; https://de.aliexpress.com/item/Smart-Di ... 262.3sd70X , mit welchem alle Werte über BT per App einstellbar sind.

Auszug einer PN;
Allerdings stellt man am BMS nur die maximalen und minimalen Grenzen ein. Die tatsächlichen Werte werden im Laderegler eingestellt. Da man nicht mehr auf 100 % lädt setzte ich aktive Balancer ein.

https://de.aliexpress.com/item/8S-lithi ... 0.0.ui7sPE

Diese halten die Zellspannungen langfristig im Bereich von 10 mV zusammen.


Irgendwie spricht doch vieles für das Konzept 1, mehr Akkuleistung ( 4 x Troian/ 2,4 kWh nutzbar) + mehr Modulleistung;
Konzept 2; Li; nur zwei Module, dafür pro Modul mehr Leistung, kleinerer LR (Vic 100/15), kleine, leichte 2,1 kWh nutzbare Batterie)
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon solarlux » 08.08.2018, 22:33

Mir ist gerade in den Sinn gekommen, das der Vic MPPT 100/15 nur ein Blei-Ladeprogramm hat, somit für LI praktisch nur der zuvor besagte SmartSolar MPPT 100/30 infrage kommen könnte.

Was mag sich Victron eigentlich gedacht haben, ab der 30 A Variante den Lastausgang zu streichen? Dann müsste ja ein zweiter China-PWM dazu, der nur für den Lastabwurf bei Unterspannung von 12/24 Volt Verbrauchern zuständig wäre. Das kann so natürlich gemacht werden, schön mag etwas anderes sein.

So gesehen ist das wieder ein Punkt für's Bleikonzept, aber 3 x die 60 Zeller parallel bleiben spannungstechnisch an der untersten kannte bis supoptimal am (PB3030). Welche Mindestspannung gibt Steca denn da vor? Ich lese im Datenblatt ja nur etwas von >47 V. Ich wäre einzeln u. parallel bei 31,22 V mmpt und 39,22 Vo
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon Toni1965 » 09.08.2018, 08:32

solarlux hat geschrieben:Mir ist gerade in den Sinn gekommen, das der Vic MPPT 100/15 nur ein Blei-Ladeprogramm hat, somit für LI praktisch nur der zuvor besagte SmartSolar MPPT 100/30 infrage kommen könnte.

Was mag sich Victron eigentlich gedacht haben, ab der 30 A Variante den Lastausgang zu streichen? Dann müsste ja ein zweiter China-PWM dazu, der nur für den Lastabwurf bei Unterspannung von 12/24 Volt Verbrauchern zuständig wäre. Das kann so natürlich gemacht werden, schön mag etwas anderes sein.

So gesehen ist das wieder ein Punkt für's Bleikonzept, aber 3 x die 60 Zeller parallel bleiben spannungstechnisch an der untersten kannte bis supoptimal am (PB3030). Welche Mindestspannung gibt Steca denn da vor? Ich lese im Datenblatt ja nur etwas von >47 V. Ich wäre einzeln u. parallel bei 31,22 V mmpt und 39,22 Vo

Hallo, aus eigener Erfahrung und gemessenen Werten kann ich dir sagen dass 60 Zeller an 24V mit PWM geht, aber je nach Ladezustand hast du recht große Verluste. Insgesamt wird sich die Ausbeute im Bereich von 60-70% von einem MPPT bewegen, im heißen Sommer noch wesentlich weniger. Du brauchst also sehr viel PV, e-zepp hat es ja vorgemacht!
Der Lastausgang an hochwertigen starken Ladereglern ist meistens unnütz da an großen Anlagen fast immer große WR direkt an der Batterie angeschlossen sind und diese einen zu hohe Stromaufnahme für einen einfachen Lastausgang haben. Man muss da mit anderen Mitteln wie z.B. SOC gesteuert die Unterladung verhindern.
Grüße Toni.
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon e-zepp » 09.08.2018, 10:10

Toni1965 hat geschrieben:Hallo, aus eigener Erfahrung und gemessenen Werten kann ich dir sagen dass 60 Zeller an 24V mit PWM geht, aber je nach Ladezustand hast du recht große Verluste. Insgesamt wird sich die Ausbeute im Bereich von 60-70% von einem MPPT bewegen, im heißen Sommer noch wesentlich weniger.

Servus, man muss halt schauen wann diese "großen Verluste" auftreten!
Wenn sie bei vollem Akku (wenn der LR sowieso abregelt :roll: ) auftreten kann zumindest ich sie ganz gut verkraften :)
solarlux hat geschrieben:..Eingeschränkt ist die mögliche Stromernte durch Verschaltung, womit im Winter kann praktisch nur indirektes Licht gewonnen werden kann, und im Sommer direktes Licht ab der Mittagszeit bis zum Abend hin möglich ist.
Der nächstgelegene Standort, der relativ schattenfrei ist, liegt ca. 80 Meter vom Schuppen entfernt, und somit aufgrund des zu erwartenden Spannungsfalls von maximal drei geplanten Modulen uninteressant sein wird.

Indirektes Licht im Winter = 0 Ertrag! Entweder Du baust was um die Module in die Sonne zu bringen
(Mast, 55°, Ausrichtung Süd ) oder Du brauchst halt doch das lange Kabel.
Mit normalem 6mm²-Solarkabel (z.B hier: https://www.ebay.de/itm/Solarkabel-schw ... 2584782811, geht auch noch billiger ) und drei Modulen in Serie an einem Mppt-LR (max. Verlust ca 4% ) ist das doch auch kein großes Problem.
Ich würd die erste Variante (Mast) am vorhandenem Steca (3x parallel) wählen :D
lg,
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