Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon uriel2006 » 07.07.2018, 10:34

Im Datenblatt zu deinen Batterien steht:

DISCHARGE CAPACITY UNDER DIFFERENT TEMPERATURES
40 C : ~102%
25 C : ~100%
0 C : ~85%
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon e-zepp » 07.07.2018, 11:35

@kornkriis, klar :)
Wobei "Kapazität" hier in Bezug auf den gleichen Entladestrom zu sehen ist. Würde man den Entladestrom
stetig verkleinern bliebe die Kapazität (entnehmbare Ah bis Entladeschlussspannung) trotz fallender Temperatur
nahezu gleich (die Kurve würde immer flacher werden)
Die erste Tabelle gilt für eine PzS oder ähnliche Traktionsakkus, die zweite Gel/AGM.
Eine normale Flüssig-Versorgerbatterie dürfte hübsch dazwischen liegen.
lg,
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon Backo » 08.07.2018, 12:38

Hallo Solarlux,

schön, dass es soweit funktioniert. Den Laderegler solltest du so schnell wie möglich entfernen. Dieser lädt dauerhaft auf eine engestellte Spannung, mehr kann der nicht. Für deine AGM bedeutet das, entweder werden sie nicht voll oder ständig überladen in Folge dessen es zur Plattenkorrosion und Elektrolytverlust durch gasen kommt.

Daher lieber einen Steca o.ä. nehmen.

Wie lang sind die Kabel vom PV Modul zum Laderegler und wie hoch ist der Querschnitt?



MfG
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon solarlux » 09.07.2018, 18:35

Also vom Modul zum LR sind es lediglich 5 Meter, die Solarkabel sind in 6² ausgeführt.

Was sprichst denn gegen den fest (vor)/-eingestellten V-Max vom LR?

Ich haben anfangs mal die Solar aufgeladenen Batterien abgeklemmt, und versucht die Batterien einzeln Zuhause nach, bzw. vollzuladen.
Daheim habe ich die Batterien aber (auch) nicht voller bekommen, das Ladegerät lief jeweils pro Batterie für ca. 10 Sekunden, und hat die Ladung dann beendet.

Im Winter, wenn die Modulspannungen hoch gehen, würde der LR die Batterie doch doch nur bis auf V-Max hochziehen, oder? Ich weiß ja wohl, das bei der PWM-Regelung die Modulspannung = der Batteriespannung ist, aber wie mach das dann der wohl - bessere - PWM LR von Steca?

Generell rät mir der Inverterhersteller Studer vom PWM ab, w e n n (wie in meinem Fall) 60 Zeller zum Einsatz kommen, weil - so wie ich das daraus verstanden habe - ein PWM wohl mit 36 Zellen (mit einem kleinen Studer AJ), oder mit 72 Zellen bei den größeren AJ-Modellen effizienter funktionieren würde.

In der Praxis sieht es so aus, das ich ca. 0,23 kWh aus den Batterien auf der 230 Volt Seite herausbekomme, ohne das das Modul nachliefert (abends/nachts), und somit für ca. 15 min. Betriebszeit einer 600 VA Kreiselpumpe reicht. Bei voller Nachladung per Solarstrom kann sich die Betreibszeit auf weitere rund 15 min. verlängern. Die Anforderungen an die PV-Anlage sind damit praktisch schon gedeckt.
Luxus wären noch 1-2 Module nachzulegen, womit sommertags entweder die Batteriearbeit geschont würde, und/-oder der Betrieb der Pumpe länger erfolgen kann. Die Kosten für den Speicher sind halt um einiges höher, wie ein oder zwei Platten nachzulegen.

Zudem bin ich nicht wirklich auf die Mehrleistung angewiesen, lediglich könnte mehr, auch noch mehr Spaß machen :)

Nun, ein PWM zu betreiben, der den Batterien vorzeitig den gar aus macht ist sicher unklug, dem sollte ich nachgehen.

Wenn ich den bisherigen LR verkaufen sollte, für welche Anlagenkonstellation eignet der sich denn überhaupt, oder ist der eigentlich von Werk aus schon ein "Batterieverschleiß-Regler"?

Und zum Thema Ladung und Akkus noch eines, Studer betont ausdrücklich in der AJ-Geräteserie die Verwendung von B L E I - Batterien, also KFZ/BleiGel's. Hängt die BLEI-Bindung nun vom integrierten PWM-Laderegeler ab, und/oder kann dem Studer kein anderer als der fest vorgegebene V-m i n - Wert gegeben werden, welcher ja für ein beispielhaftes LI-Speichersystem anzupassen wäre?!
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon solarlux » 11.07.2018, 22:56

Ich habe mir nun mal den VE BlueSolar 75/15 MPPT angesehen. Bei dem ist die Nennleistung im 24 V Betrieb mit 440 W angegeben. D.H. doch, das daran gut und gerne 2 x 300 W/p angeschlossen werden können, der LR davon aber lediglich die angegebene Nennleistung nutzen kann, und darüber hinaus auf P-Nenn abregelt, richtig?
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon Backo » 17.07.2018, 17:23

Ja,

bei 2 60 Zellern in Reihe wird nur die Leerlaufspannung bei kalten Temperaturen kritisch. Man könnte gezielt eine längere Leitung mit geringerem Querschnitt wählen und so etwas Spannung "terminieren".


MfG
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon solarlux » 17.07.2018, 19:28

Ja das war mir auch aufgefallen, der 75'iger ist beim 2. Modul grenzwertig, der 100/15 ist dafür einfach besser für die Spannung von 80 V ausgelegt, und ich brauche die Spannung nicht künstlich zu drosseln :) , und kann diesen wohl schon morgen einbauen.

Derzeit bin ich aber für die auch angedachte Bewässerungsaktion sehr zufrieden. Ohne PV-Nachspeisung (Nachts) bekomme ich aus den (gebrauchten 2 x 120 Ah) zwar nur rund 0,2 kWh heraus, womit die 600 VA Pumpe ca. 15 Min. läuft.

Mit vollen Akkus und voller Einstrahlung ist bei bei der 600VA Abnahme aber schon eine Std. Pumpbetrieb drin, sprich bis 0,6 kWh dank Nachladung aus einer 285 W Scheibe. Per Zeitschaltuhr und getaktetem Betrieb alle paar Stunden können also gut und gerne 2 große Rasensprenger 2-4 mal am Tag 45 min bis 1 Std. bedient werden, was (dafür) so schon mehr wie ausreichend ist.

Ein 2 Modul plane ich eher dafür ein, um zum einen die Akkus an sich zu schonen, und für den Fall der Fälle einfach noch mehr Energie, z.B. für's Pumpen und noch weitere Verbraucher wie z.B. ein kleinen Holzspalter .... läuft ... zur Verfügung zu haben.
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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon boitelratte » 19.07.2018, 09:23

Backo hat geschrieben:Ja, bei 2 60 Zellern in Reihe wird nur die Leerlaufspannung bei kalten Temperaturen kritisch. Man könnte gezielt eine längere Leitung mit geringerem Querschnitt wählen und so etwas Spannung "terminieren".

Ich will ja nicht klugscheissern, aber nach meinem Verständnis ist das Problem im Winter die Leerlaufspannung Voc, und die ändert sich durch längere Leitungen nicht, weil gar kein Strom fließt (in der Praxis wg. Batterie voll). Ganz davon abgesehen, dass Voc bei vielen 60-Zellern eh über 37,5V liegt, die 75V maximale Eingangsspannung also bei Reihenschaltung schon bei Nenntemperatur überschritten würde.

Für sowas hat Victron den 100/15 im Programm.

LG

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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon boitelratte » 19.07.2018, 10:33

solarlux hat geschrieben:Derzeit bin ich aber für die auch angedachte Bewässerungsaktion sehr zufrieden. Ohne PV-Nachspeisung (Nachts) bekomme ich aus den (gebrauchten 2 x 120 Ah) zwar nur rund 0,2 kWh heraus, womit die 600 VA Pumpe ca. 15 Min. läuft.

Wie kommst Du bei 24V/120Ah auf die 0,2kWh?

solarlux hat geschrieben:Per Zeitschaltuhr und getaktetem Betrieb alle paar Stunden können also gut und gerne 2 große Rasensprenger 2-4 mal am Tag 45 min bis 1 Std. bedient werden, was (dafür) so schon mehr wie ausreichend ist.

Woher soll die Zeitschaltuhr den Ladezustand der Batterie oder das Wetter kennen? Sinnvoll ist das meiner Meinung nach nur über Batterie-Management zu schalten, oder mit dem Lastausgang vom Victron, einem Relais und der Sunrise/Sunset-Triggerschwelle was zu basteln. Uoc > Sunrise-Spannung > Ump (Temperaturkoeffizient beachten), und dann damit einen Zeitschalter triggern, der die Pumpe für x Minuten anschmeißt, so in der Art. Dann würde die Pumpe erst anspringen, wenn der Regler wenigstens schon in der Absorptionsphase ist. Sunset deutlich kleiner als Ump. Dann springt die Pumpe zwar maximal einmal am Tag an, aber die kannst Du meiner Meinung nach, siehe die Anmerkung zu den Batterien, deutlich länger als 15 Min. laufen lassen. Ein BMS würde Dir die Pumpe auch mehrfach am Tag anschmeissen, sobald die Batterien wieder voll sind.

Wie hoch ist übrigens Ump bei Deinem 60-zeller? Wenn der um die 30V (oder drunter) ist, wird Dir das Modul im Sommer aus dem Arbeitspunkt rausrutschen, und nicht mit maximaler Effektivität arbeiten. Ist mir gerade aufgefallen, als ich über mögliche Triggerschwellen nachgedacht habe.

LG

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Re: Insel zur Gartenbewässerung, Beleuchtung und Weidezaun

Beitragvon boitelratte » 19.07.2018, 16:33

Nachtrag, Betreff Batterien: Ich hab jetzt gelesen, dass die Batterien tatsächlich nicht mehr Kapazität haben. Die sind, entschuldigung, im A****, was willst Du denn damit noch, der Rest der Kapazität wird sich auch sehr bald erledigt haben.
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