Erfahrungen mit Mpp-Solar: Taiwan rules!

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Erfahrungen mit Mpp-Solar: Taiwan rules!

Beitragvon Faena » 27.10.2018, 16:08

bassmaster hat geschrieben:Ich schau mal jetzt, was am Garangentorantrieb kaputt ist. Ich muss mein Elektroauto laden und muss in die Garage :-(

Sehr ärgerlich für Dich, ich leide mit Dir.
Hast denn neue Erkenntnisse zum Schadenverursacher ?
Wenn´s der PIP war, dann gute Nacht.
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Re: Erfahrungen mit Mpp-Solar: Taiwan rules!

Beitragvon bassmaster » 27.10.2018, 21:10

Kurz bevor ich keine Logs mehr habe vom PIP war er auf Netzspannung, weil der Akku über Nacht entladen war.
Bei 26,5V Batteriespannung schaltet der PIP um auf Batteriebetrieb. Mein Letzter Log Eintrag war bei 26,44V und steil ansteigend. Insofern glaube ich, dass alle Geräte genau beim Umschalten vom Netzbetrieb auf Batteriebetrieb kaputt gegangen sind.
Ich hab mich jetzt erstmal entschieden nicht zu versuchen die Geräte zu reparieren. Ich ruf jetzt erstmal am Montag bei der Versicherung an und schau mal was die sagen. Bei meinem Glück, ist das nächste Telefonat der Rechtsanwalt. Ich hoffe ja, dass gerade die Lüftungsanlage nur ein paar Hundert € kostet zum reparieren. Die hat zwar 7500€ gekostet, aber mit hunderte Meter an rohren usw...
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Re: Erfahrungen mit Mpp-Solar: Taiwan rules!

Beitragvon bassmaster » 29.10.2018, 13:58

Das Problem ist mit großer Sicherheit geklärt. Ich habe ein sehr breites / großes Garagentor mit 6,5m x 2,4m. Das hat 3 Federn, die aus welchen Gründen auch immer 2 durchgerutscht sind. Beim schließen vom Tor, ging das wohl ein paar cm gut und dann hat das schwere Tor den Motor zum Generator werden lassen. Der hat die Gleichrichterdioden kaputt gemacht (niederomig) und hat messbar ca 1200V ins "Netz" gepumpt. Da der PIP nicht ganz so niederohmig wie ein Kraftwerk ist, hat mein ganzes Haus diese eine hohe Spannung abbekommen. Wieviel ist nicht klar, denn wir wollten diese 1200V nicht nochmal bis zum PIP schicken. Man kann es auf jeden Fall reproduzieren. Man schließt eine 100W Glühlampe an und die brennt sofort durch, wenn man das Tor runter lässt. Mich hat es auch sehr gewundert, wieso ich mit der Hand das Tor nicht ohne Strom hoch bekomme. Jetzt weiß ich es, dass 2 Federn ohne Wirkung waren...

Konsequenz: Das Garagentor werde ich jetzt nicht mehr am PIP anschließen. Ich habe die ganze Garage am PIP angeschlossen gehabt, weil in der Garage mein Mähroboter angeschlossen ist. Den Verbrauch wollte ich durch PV / PIP reduzieren. Der Schuss ist jetzt nach hingen gegangen :-(

Es gibt auch eine Positive Nachricht. Das Teuerste Gerät (Lüftungsanlage) ist nicht kaputt. Der vorgeschaltene Differenzdruckschalter ist kaputt gegangen und hat der Lüftungsanlge keinen Strom mehr abgegeben. Das habe ich gestern Abend überbrückt und die geht wieder. Trotzdem ist der Schaden bei ein paar tausend Eur. Mal schauen, ob die Versicherung was bezahlt. Ich bekomme die Tage eine neue Steuerplatine für das Garagentor und dann schauen wir mal, ob das für ein paar hundert Eur behoben ist. Der Rest ist nicht so wichtig... Das der Verstärker kaputt gegangen ist, da bin ich sogar froh. Dann kann ich einen neuen kaufen ohne das die "Regierung" ein Wort mitzusprechen hat. Sonst würde sie sagen: der geht doch noch :lol:

Sollte jemand am PIP irgendwas betreiben, was auch nur "theoretisch" eine Spannung im Netz erzeugen kann, dann würde ich es dringend auf Netz umklemmen!
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Re: Erfahrungen mit Mpp-Solar: Taiwan rules!

Beitragvon bauerkiel » 29.10.2018, 14:07

Moinsen,

sehr ärgerlich dein Werdegang ;-(

Ist ja ein Überspannungsschaden, bin gespannt was deine Versicherung sagt.

Den Hergang mit dem Tor verstehe ich nur in soweit, als dass ich mich frage, warum der PIP nicht das Ausgangsrelais geöffnet hat. War das zu schnell für ihn? Er hätte doch bei der rückwärtsbestromung in Fehler gehen müssen? Oder ist er auf der Lastseite nicht intelligent genug? Es gab wohl auch zusätzlich keinen Überspannungsschutz, der dann als Bremswiderstand hätte wirken können? Ist das die Quintessenz daraus? ÜSA vorsehen auf der Ausgangsseite bei "drehenden Teilen"?

Gruß, Andreas
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Re: Erfahrungen mit Mpp-Solar: Taiwan rules!

Beitragvon bassmaster » 29.10.2018, 16:56

bauerkiel hat geschrieben:Moinsen,

sehr ärgerlich dein Werdegang ;-(

Ist ja ein Überspannungsschaden, bin gespannt was deine Versicherung sagt.

Den Hergang mit dem Tor verstehe ich nur in soweit, als dass ich mich frage, warum der PIP nicht das Ausgangsrelais geöffnet hat. War das zu schnell für ihn? Er hätte doch bei der rückwärtsbestromung in Fehler gehen müssen? Oder ist er auf der Lastseite nicht intelligent genug? Es gab wohl auch zusätzlich keinen Überspannungsschutz, der dann als Bremswiderstand hätte wirken können? Ist das die Quintessenz daraus? ÜSA vorsehen auf der Ausgangsseite bei "drehenden Teilen"?

Gruß, Andreas


Wenn ich mich richtig erinnere, kann man sogar 2 PIPs Paralell schalten. Insofern dürfte er "rückwertsbestromung" zurecht kommen. Aber was soll er denn tun, wenn da eine zu hohe Spannung anliegt? Er könnte sich schützen, indem er das Relais auf Netz stellt. Das hält hoffentlich genug aus, dass das Netz die erzeugte Spannung runter zieht.

Das luste ist: mein Haus hat ein Grob Blitzschutz und ich habe mir für meine kostbaren Geräte jeweils eine Steckerleiste mit Überspannungsschutz gekauft: https://amzn.to/2Stb0Gw
Ein Verstärker ist aber trotzdem kaputt geganen! Die ganzen PCs, Router, Netzwerk-Switch, eine handvoll Raspberries, ein schweine teuerer Fernseher usw sind nicht kaputt gegangen. Die Frage ist: hat das jetzt was gebracht oder ist das nur Werbung?

Ich werde mir auf jeden Fall so einen Überspannungsableiter hinterm PIP einbauen. Vor dem PIP habe ich das schon 3 Phasig:
https://amzn.to/2CRhauC
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Re: Erfahrungen mit Mpp-Solar: Taiwan rules!

Beitragvon bauerkiel » 29.10.2018, 17:04

Moinsen,

war bei den PIPS immernur Mitleser, hab "der Gerät" nie live angefasst. Aber wenn sie parallel sind, ist immer einer der Master bzw. der eine weiß, dass es den anderen gibt. Dabei ist aber Rückwärtsbestromung kein normaler Zustand im Sinne von Bi- Direktional, oder? Trotzdem hätte ich erwartet dass er sein Ausgangsrelais aufreisst. Er hat doch wohl 1 oder? Oder hat er nur das immer wieder zitierte Transferrelais? If so, wäre das eine echte Schwachstelle, könnt mir aber vorstellen, dass die eingespart wurde.

Wenn ich mir deine Grafik* ansehe, sieht es für mich so aus, als wenn auf einmal die PV Spannung (mit) auf dem AC Ausgang lag, und deswegen so hohe Ausgangsspannungen an deinen Haushaltsgeräten anlagen.

? * Lila Kurve "PIP V" -> Ist das Bat Spannung? Dann habe ich die falsche Y- Skala interpretiert... ;-(

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Re: Erfahrungen mit Mpp-Solar: Taiwan rules!

Beitragvon robbe02 » 30.10.2018, 14:40

Hallo,

ich habe einen PIP4048MS am laufen und würde gerne auf diesen ein Update aufspielen. Der PIP hat eine RJ45 RS232 Buche.
Welches Kabel benötige ich für ein entsprechendes Update über ein Notebook?

Gruß Torsten
robbe02
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