EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

Beitragvon Seevetaler » 14.04.2016, 12:09

Moin!

Als Neuling habe ich das Netz durchforstet und bin auf euer tolles Forum gestossen. Erstmal ganz viel gelesen und dann angemeldet, um jetzt Verständnisfragen loszuwerden und auf weitere Unterstützung zu hoffen... :wink:

Vorweg: Wir wollen keinen Strom ins öffentliche Netz einspeisen, egal ob dass nun günstiger ist oder nicht! Ich habe einfach keine Lust auf Steuerabrechnungen usw... Also bitte erst gar keine Versuche unternehmen mich umstimmen zu wollen :D
Wir bauen ab Juni 2016 ein Haus nach KFW 40+. Das bedeutet, dass wir zwangsläufig ein Speichersystem verbauen müssen. Hintergrund ist, dass durch die Änderung der KFW-Förderbedingungen zum 1.4.16 es hinreichend Zuschuss gibt, um den Speicher quasi umsonst zu bekommen. Wir hätten unabhängig von der KFW eh ein gut gedämmtes Haus mit KWL mit Wärmerückgewinnung, PV-Anlage und Wärmepumpe gebaut.
PVGIS-CMSAF ermittelt einen Jahresertrag von 4380 kW/h für eine 5kW-Anlage.
Ausrichtung ist -20° mit 9°-Neigung. An der Neigung wird sich nichts ändern, da wir nicht aufständern wollen.
Es handelt sich um ein unverschattetes Pultdach.
Der bisherige Jahresstromverbrauch liegt bei ca. 5000kW/h.


So genug der Vorrede - jetzt zur geplanten Auslegung:
24 Elemente Heckert NeMo 60P 255 Watt
3 Conversol 5KVA 48VDC 3-phasig ausgelegt
Hoppecke Speicher Sun Powerpack Classic 8,0/48

Die NeMo-Elemente haben eine Leerlaufspannung von 38,89V und eine Nennspannung von 30,99V.

Beim Conversol sind sind angegeben:
Maximum PV Array Open Circuit Voltage 145V
MPPT Range @ Operating Voltage 60 VDC ~115 VDC

Fragen:
1. Wie sollten die Elemente am sinnvollsten verschaltet werden?
2. Ich gehe davon aus, dass keine Einspeisung ins öffentliche Netz möglich ist und dass ich per Konfiguration bestimmen kann, ab welcher Akkuspannung der WR ohne spürbare Netztrennung auf das öffentliche Netz umschaltet und wann er wieder auf Akkubetrieb zurückschaltet. Dabei kann ich konfigurieren, dass die Akkuladung ausschließlich über die Solarmodule erfolgen soll. Stimmt meine Annahme?

Danke vorab für eure Antworten!

Gruß
Manfred
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Re: EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

Beitragvon jdhenning » 14.04.2016, 12:43

Moin und willkommen im Forum.

Das Powerpack hat nominell 8 kWh Speicherfähigkeit und bei DoD 50% also 4 kWh, kostet also über 600 Euro pro kWh nutzbar. Wenn du dir normale PzS (also Staplerbatterien) anschaffst, dann liegst du bei 250 Euro pro kWh nutzbar. Der Preisunterschied ergibt sich daraus, dass bei der einen Batterie eine Garantie für 7 Jahre gegeben wird und man ansonsten das Risiko selber übernehmen muss (Staplerbatterien haben normal eine Garantie von 6 Monaten, aber dieser Typ von Batterien ist seit Jahrzehnten im industriellen Einsatz und alle Firmen tragen das Risiko bereitwillig, weil es genormte Batterien sind; also kein echtes Risiko, bei fachgerechter Behandlung).

Nächste Frage ist, warum es dreiphasig sein soll? Meinst du drei getrennte Stromkreise oder wirklich drei um 120° versetzte Phasen? Wenn ja, warum brauchst du das, denn es macht die Installation möglicherweise erheblich teurer als nötig. Wenn es einen Netzanschluß gibt (gehe ich mal von aus), dann ist es fast immer wesentlich preiswerter, die echten dreiphasigen Verbraucher am Netz zu lassen.
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Re: EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

Beitragvon Seevetaler » 14.04.2016, 13:03

Für die KFW benötige ich zwingend die Herstellerzeitwertersatzgarantie. Von daher daher entfallen alle Lösungen ohne diese ...
Ausserdem beinhaltet das Powerpack meines Wissens Gel-Batterien. Damit erspare ich mir die Arbeit, die eine offene Säurebatterie nunmal benötigt.

Das 3-phasige Koppeln kostet nach meinem Verständnis nur den zusätzlichen Kabelsatz zum Verbinden der 3 Conversol.
Die Kosten dafür sind erträglich.
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Re: EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

Beitragvon jdhenning » 14.04.2016, 13:58

Seevetaler hat geschrieben:Für die KFW benötige ich zwingend die Herstellerzeitwertersatzgarantie.

Ist mir schon klar. Ich meinte nur, dass es sich vielleicht lohnen könnte noch mal nachzurechnen, ob es ohne KFW und Förderung nicht doch günstiger ist.

Seevetaler hat geschrieben:Ausserdem beinhaltet das Powerpack meines Wissens Gel-Batterien. Damit erspare ich mir die Arbeit, die eine offene Säurebatterie nunmal benötigt.

Du kannst ja mal den Aufwand von rund 30 Minuten alle drei Monate auf einen Stundenlohn umrechnen, der sich aus der Preisdifferenz ergibt. Entscheidung liegt dann bei dir.

Seevetaler hat geschrieben:Das 3-phasige Koppeln kostet nach meinem Verständnis nur den zusätzlichen Kabelsatz zum Verbinden der 3 Conversol. Die Kosten dafür sind erträglich.

Eine uralte Technikerregel besagt: "Alles, was nicht drin ist, kann nicht kaputt gehen!" Wenn du also keine dreiphasigen Verbraucher hast (die du unbedingt per PV versorgen willst), dann mach auch kein dreiphasiges Netz!
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Re: EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

Beitragvon Seevetaler » 14.04.2016, 14:42

Ich habe gerechnet: KFW ist allemal günstiger! Ich zahle für 20-jährigen Volltilger einen Festzins von lediglich 1,05% Zinsen auf 100.000€ Kreditsumme. Muss aber nur 85.000€ zurückzahlen, wobei der Speicher mit Anzeigesystem mit 5.000€ "belohnt" wird. Es macht also gar keinen Sinn ihn wegzulassen oder gar auf KFW-Mittel zu verzichten, wenn ansonsten das Haus eh energetisch auf hohem Standard gebaut wird.

Wenn ich hier so lese, was für ein Aufwand getrieben wird (regelmässige Säuremessung, EUW usw.), bleibt es beim Entschluss keinesfalls offene Batterien einzusetzen.

Ich benötige eine 3-phasige Pumpe für die Abwasserhebeanlage zum Anschluss an die öffentliche Kanalisation.
Keinen 3-phasigen Anschluss zu realisieren würde aus meiner Sicht nur bedeuten, auf die simple Verkabelung der 3 Conversol untereinander verzichten zu können. Weitere Vorteile sehe ich nicht...

Aber ehrlich gesagt interessiert mich momentan die Verschaltung der PV-Elemente auf die WR viel mehr :D
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Re: EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

Beitragvon finca51 » 14.04.2016, 14:55

Hi,

die Batt. Hersteller geben diese 7jährige Zeitwertersatzgarantie nur, wenn die Laderegelung genau ihren
Vorgaben angepasst, bzw. diese auch eingehalten wird. Auch die max. Entladeleistung muss zwingend
eingehalten werden. Und das können in der Regel nur Speicherhersteller.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Batt. Hersteller Dir diese erforderliche Zeitwertersatzgarantie gibt,
sondern die bekommst Du nur über einen Speicherhersteller.

Bei Conversol, Voltacron oder PIP (ist ein Hersteller in Taiwan) ist die Laderegelung nicht unbedingt das gelbe
vom Ei. Schau Dich mal um bei den verschiedenen PIP-Threads.

Gel Batt. verzeihen keine Fehler.

Gruß Franz
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Re: EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

Beitragvon muddy » 14.04.2016, 15:12

Seevetaler hat geschrieben:Ich habe gerechnet: KFW ist allemal günstiger! Ich zahle für 20-jährigen Volltilger einen Festzins von lediglich 1,05% Zinsen auf 100.000€ Kreditsumme. Muss aber nur 85.000€ zurückzahlen, wobei der Speicher mit Anzeigesystem mit 5.000€ "belohnt" wird. Es macht also gar keinen Sinn ihn wegzulassen oder gar auf KFW-Mittel zu verzichten, wenn ansonsten das Haus eh energetisch auf hohem Standard gebaut wird.

Wenn ich hier so lese, was für ein Aufwand getrieben wird (regelmässige Säuremessung, EUW usw.), bleibt es beim Entschluss keinesfalls offene Batterien einzusetzen.

Ich benötige eine 3-phasige Pumpe für die Abwasserhebeanlage zum Anschluss an die öffentliche Kanalisation.
Keinen 3-phasigen Anschluss zu realisieren würde aus meiner Sicht nur bedeuten, auf die simple Verkabelung der 3 Conversol untereinander verzichten zu können. Weitere Vorteile sehe ich nicht...

Aber ehrlich gesagt interessiert mich momentan die Verschaltung der PV-Elemente auf die WR viel mehr :D


Hallo,

Über welches KfW-Programm willst Du das denn fördern lassen? KfW 275?
Das von Dir vorgeschlagene PV-Konzept ist eine so kaufbare Gesamtanlage?
Wenn nicht, greift das Förderprogramm sowieso nicht, da Eigenbauanlagen ganz klar von der Förderung ausgeschlossen sind. Weiterhin werden mittlerweile 10 Jahre Zeitwertersatzgarantie verlangt. Und Hoppecke wird Dir diese sicher nicht geben, wenn da irgendein Wechselrichter dranhängt, mit dessen Hersteller die nicht zusammenarbeiten.

muddy.
6,36 kWp, Kostal 10.1 BA mit 19x 12V/70 Ah Hoppecke Akkus als Einspeise-/Eigenverbrauchsanlage;
1,65 kWp, Victron MPPT 100/50, 2x 12V/260 Ah AGM-Batterien, Victron 24/800 Multiplus als reine Insel-Anlage
muddy
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Re: EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

Beitragvon finca51 » 14.04.2016, 15:29

Seevetaler hat geschrieben:Damit erspare ich mir die Arbeit, die eine offene Säurebatterie nunmal benötigt.


Ich betreibe seit 6 Jahren in Spanien eine Insel Anlage, (kein öffentl. Netz vorhanden) mit OPzS Batt.
2 mal im Jahr messe ich die Säuredichte, dabei fülle ich auch fehlendes Destill. Wasser nach......1* im
Frühjahr und 1* im Herbst. Dauert jeweils ca. 1/2 Stunde.Mehr mache ich nicht. :D

Gruß Franz
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Re: EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

Beitragvon Seevetaler » 14.04.2016, 16:43

muddy hat geschrieben:Über welches KfW-Programm willst Du das denn fördern lassen? KfW 275?

Nein, nicht über 275 sondern 153.

Schade, dass bisher niemand meine eigentlichen Fragen beantwortete... :cry:
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Re: EFH-Neubau - Inselplanung mit Speicher

Beitragvon Zellenschaden » 14.04.2016, 16:56

Zur Frage 1. Das hängt von den Daten deiner Module ab. Der PI verträgt wohl bis zu 145V also darfst Du nicht mehr Module in Reihe schalten, als die Summe der Volt kleiner 145V ergibt. Wahrscheinlich sind das dann 3 Stück. Die Gesamtzahl deiner Module muss dann durch 3 teilbar sein. Die 3er Strings werden dann parallelgeschaltet...

Zum Allgemeinen: soweit mir bekannt, gehen Eigenbau und Förderung nicht zusammen. Prüf das bitte nach. Und wenn Du Fertiglösungen kaufst ist die Förderung meist eingepreist. Damit kommst Du mit Eigenkonstruktion, musst es ja nicht selber installieren, meist billiger und vor allem besser weg.
Du willst nicht einspeisen, mache ich auch nicht, aber eventuell ist die Förderung auch noch an eine Einspeiseanlage gekoppelt, also auch bitte prüfen.

Wenn Du dreiphasig brauchst, dann brauchst Du es, es wäre aber geschickter zu prüfen, ob es die Hebeanlage nicht auch mit einphasigen Pumpen gibt. Das würde Dir viel Geld sparen...
Von BleiGel rate ich dir ab, die Zyklenzahlen sind meist schlechter und vor allem wirst Du im PV Betrieb nicht die 100% batteriegerechte Ladung haben und genau das verzeihen BleiGel wohl nicht so gut. Entweder Blei/Säure, der Aufwand ist bescheiden (betreib ich selber) oder Li, oder eventuell sogar NiFe, NICd, aber nie BleiGel. Die Lebensdauer ist zu kurz.
Du schreibst du willst eine wärmepumpe. HOffentlich reicht Dir eine unter 5 kw sonst brauchst Du einen zweiten Zähler...

Zu den PIP: Meines Erachtens sind die nicht förderfähig, da kein Batteriehersteller dafür Gewähr geben wird, aber die Förderung musst Du sowieso prüfen.

Zur PV Warum nur 5kwp? Je mehr PV Du hast, desto weniger Bezug wirst Du haben, im Sommer hast Du dann zwar zuviel Strom, aber den kannst Du vielleicht sinnvoll nutzen, z.B. im sommer Warmwasser mit einem Elektroboiler erzeugen und die Wärmepuimpe komplett abschalten. 10kwp kosten Dich nicht viel mehr als nur den Modulpreis mehr. Dachmontage, Gerüst etc. fällt sowieso an.

Als aktiver Halbinsulaner mit 3 Jahren praktischer Erfahrung folgende Tipps:
Wenn irgendmöglich einphasig, dafür aber einen leistungsfähigen Wechselrichter, das Problem liegt auch bei 3phasig in der abgerufenen Spitzenleistung pro Phase, wobei die 5kva des conversol schon ein guter Wert sind. Der PIP kennt aber nur offline oder online, also entweder BAtteriebetrieb, oder Netz. Studer (und wohl auch Victron) können beispielsweise zumischen, d.h. Batterie und Netz gleichzeitig, die mischen! Damit spielt die Spitzenlast im Winter kaum noch eine rolle da immer Netz anliegt. dann kommen halt nur 1kw aus der Batterie und 5 aus dem Netz. damit kannst Du auch ohne wilde Schalterei im Winter die geringen Solarerträge nicht nur zum Laden der Batterie nutzen und im sommer liefert der Wechselrichter seine Maximalleistung und bei Mehrbedarf kommt die Differerenz eben aus dem Netz. Bei Mehrbedarf schaltet der PIP komplett aufs Netz.
An sich ist der PIP wohl gar nicht so schlecht, lediglich die Batterieladung ist suboptimal, dies gerade nochmal im Hinblick auf BleiGel.
Zur Batterie lege Deine Batterie nicht nur auf Tagesbedarf sondern auch auf max. entnahmeleistung aus. Ist die Batterie zu klein und es werden mal 5-6 kw angefordert sind das 125A für die Batterie. Gerade dreiphasig wird das desöfteren erreicht. Ist deine BleiGel oder generell die Batterie zu klein, sackt die Spannung extrem schnell ab und dein Wechselrichter steigt aus (Ausnhame Li, die sind hochlastfähig)
Letztens: Ob Du bei Deinem Netzbetreiber die Anmeldung einer nichteinspeisenden, aber letztlich netzparallelen Solaranlage anstrebst, bleibt Dir überlassen. Inwieweit eine heute gebaute dazu noch EEg pflichtig ist, weiß ich nicht, würde ich aber vorher abklopfen..
soviel fürs Erste
Hybridinsel, 3 phasig, 3 XTM 4.000, 2 Variotrack, BSP, Staplerbatterie 775 AH 48V, eff. ca. 8 kwp (4,75 auf SO und 5,25 auf NO), 250er Yingli
PoorMan'sTesla=PMT=Renault Fluence und 120l Elektroboiler als Überschußverwerter...
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