EFH als Insellösung

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: EFH als Insellösung

Beitragvon meintau » 06.07.2018, 20:42

Solkrit hat geschrieben:Bei Heizung, wenn keine IR Panels, dann eher Erdwärmepumpe mit FBH?


Also nur mal so wie es aktuell bei uns ist.
Haus BJ 2002 mit 135 qm2.
Luftwasser Wärmepumpe mit 5kw Leistung bei -12 Grad Normaußentemperatur mit einen Verbrauch von ca 2300 kwh im Jahr.
Kein Ofen/ Keine Solarthermie.
Erwärmepumpe lohnt glaub ich aktuell nicht mehr so ganz,da es mittlerweile ziemlich effiziente Pumpen gibt.
Es kommt halt drauf an in welcher Gegend du Wohnst ,und welche Normaußenemperatur angegeben ist.
Und natürlich der Dämmstandard.
9,3 kwp Einspeiseanlage
2,76 kwp Eigenverbrauchsanlage mit Überschusseinspeisung
Insel 3kwp+2,56 kwp AC Coupling+1,36 kwp AC Coupling mit 2 * XTM 4000/48 / VarioTrack VT65 /BSP / Staplerbatterie 625AH
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Re: EFH als Insellösung

Beitragvon einstein0 » 07.07.2018, 09:37

Und weil sich Solarstrom halt nicht saisonal verschieben lässt, greift man am Ende halt doch wieder auf den Netzanschluss zurück, weil des Netz halt überall vorhanden, zuverlässig und komfortabel ist. :idea:
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Re: EFH als Insellösung

Beitragvon Carstene » 07.07.2018, 14:33

Wie willst du über den Winter soviel Energie speichern ?
Insbesondere für die Heizung ist’s unmöglich

Salz Stein etc. pp sind begrenztes gut. Alleine vom platz her

Wir reden hier in der Größenordnung 15- 20.000 kWh.

Es sei denn du frierst gerne

Mit Wärmepumpentechnik macht man schon einiges, gerade in der Übergangszeit
7,28 kWp, 6000TL20, Ost mit 28 x ReneSola JC260M-24/Bb (02/2013)
2,65 kWp, 2500TL21, West mit 10 x SolarWorld AG SW 265 mono (EU)
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Re: EFH als Insellösung

Beitragvon Solkrit » 07.07.2018, 19:40

Guten Abend Zusammen,

@meintau
Danke Dir für deine Erfahrungswerte, ich denke das bringt am meisten wenn man auf der Suche nach seiner individuellen Lösun g ist.
Das mit der Normaussentermperatur werd ich mal gleich abklären...

@einstein0
ja, so wird es wohl werden, geht halt nicht ohne Netz, ich dachte nur "wir" wären halt so weit, dass man das realisieren kann, evtl auch mit unorthodoxen Mitteln... aber man lernt ja dazu:-)

@Carstene
Ok, diese Dimensionen waren mir dann doch nicht bewußt, in meiner naivität dachte ich, der Speicher könne sich auch im Winter zumindest teilweise wieder laden... naja, gut...:-(

viele Grüße...
Solkrit
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Re: EFH als Insellösung

Beitragvon Solkrit » 07.07.2018, 19:45

Ok, jetzt ich gleich nochmal,

Bei mir hat sich jetzt an der Ausgangssituation etwas geändert, eigentlich müsste ich den Namen des Threads ändern, oder macht man da einen Neuen?

herzliche Grüße...
Solkrit
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Re: EFH als Insellösung

Beitragvon PV-Express » 07.07.2018, 19:47

Was hat sich denn geändert?

Unabhängig davon, bevor du dir irgendeine Heizungsart aussuchst, muusst/solltest du erstmal den Wärmebedarf deines neuen Heimes kennen. Dann kann man auch etwas vernünftiges Empfehlen.
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Re: EFH als Insellösung

Beitragvon Solkrit » 07.07.2018, 21:38

Der Hausbau hat sich gerade verändert... wir werden jetzt wohl das Massivhaus (30j alt, 40er Mauerwerk, 12x12m) meiner Erzeuger übernehmen da es Ihnen zu groß wird um es zu bewirtschaften. Ein neues Häuschen nebenan hinbauen, seniorengerecht, das soll aber immernoch ein Holzhaus werden mit ca 90 qm Grundfläche werden... (laut Anbieter soll es einen Wärmebedarf von ca 10500 kWh haben)

Auf dem "alten" ist jetzt aber schon eine Solaranlage aufdach montiert (10kWp auf 90qm??) mit einer Vergütung von ca 100€ / Monat. Warmwasser wird mit einer WP im Haus?! erzeugt (macht man das so?) Stromkosten belaufen sich auf 75 € / Monat aus dem Netz...

Da im alten Haus (Gasheizung, 3200l ~ 21.000kWh/Jahr ohne WW) eigentlich auch eine neue Heizung ansteht und ich sowieso einen Kredit aufnehme, wollte ich mal nach Ideen fragen, ob man dies nicht kombinieren könnte, evtl die beiden Häuser koppelt (BHKW) und so etwas sparen kann. evtl hat ja jemand damit Erfahrung.
Und ob die Photovoltaikanlage so gut genutzt ist, oder ob man da auch "mehr draus" machen könnte (Altes ca 90qm Dachfläche, südlage 45° + neues Haus, ebenfalls südlage, wahrscheinlich 35°, + Nebengebäude...) einspeisen, nur selbstverbrauch???

Ist auch für mich überraschend gekommen, aber das mit dem autarken Haus scheint ja eh eher nicht machbar im Moment...

Danke für eure Mühen...

herzliche Grüße
Solkrit
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EFH als Insellösung

Beitragvon Carstene » 08.07.2018, 12:10

Ich habe lange mit einem bhkw geliebäugelt

Ich musst feststellen dass viele bhkw Anbieter nach etwa zehn Jahren nicht mehr auf dem Markt bzw. die Geräte eingestampft wurden.

Sprich wenn die ersten Geräte kaputt gehen wird sportlich was Teile angeht.

Lies dich mal im BHKW Forum ein

Das soll 30jahre gehen ?
So alt ist zumindest meine Heizung.

Selbst Brennwertgeräte halten nicht so lange.

Ein autarkes Haus in D halte ich für ziemlich ambitioniert. Es sei man schraubt seine Ansprüche an Komfort ins uferlose runter.

Die Wintermonate sind das Problem
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Re: EFH als Insellösung

Beitragvon meintau » 09.07.2018, 12:54

Wenn es dir um eine neue Heizung geht ist das Forum https://www.haustechnikdialog.de/Forum/1/Heizung besser geeignet.
Da sind auch einige User aus dem Photovoltaik Forum unterwegs.
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Re: EFH als Insellösung

Beitragvon Ryven » 09.07.2018, 14:24

Also BHKW ist dann eine Übelegung wenn du die selbst warten und richten kannst. Ansonst wird es doch etwas teuer.
Ich hab mir einen Kubuta V1505 mit eine Sino Gleichstromgenerator hingestellt. Etwa 4,5k in der Summe aber ich tu mich da leichter durch den Maschinenpark.
Zwei Häuser würden dir vom Wärmebedarf entgegenkommen.
Aber du solltest durchaus eine zweiten Wärmeerzeuger haben.

Die Motoren halten durchaus ihre 50k. Wenn man die nur im Kernwinter zur Stromerzeugung laufen hat kommen nicht sonderlich viele Stunden zusammen.
Die restliche Wärme muss man anderweitig erzeugen.
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