Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg!

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon pvx » 05.10.2018, 09:58

Warum sollte e-zepp wissenschaftlich belegten Fakten etwas entgegensetzen? Er sch... drauf, wie schon öfter.
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon pvx » 05.10.2018, 10:11

Hi Vollkorn,

gratuliere. Glück gehabt.
Nun sind sich ja plötzlich alle Experten und die, die sich dafür halten, einig, dass Du mit der geringeren SD ganz normal weitermachen kannst. :D Ohne Säurepanscherei.
Angleichen der SDn aller Zellen ist nutzlos, die driften sowieso auch zukünftig verschieden. Notiere die SD, die Du jetzt erreicht hast, auf jeder einzelnen Zelle und vergleiche künftig die SD jeder Zelle mit dem für sie notierten SD-Wert. Dann siehst Du welche Zelle stärker driftet und um fit zu bleiben eine gelegentliche Extraladung/Entsulfatierung benötigt. es kommt nur auf die Differenz zwischen jetzt voll und dann voll an. Je größer die Differenz umso größer die Drift.

Freundliche Grüße
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon pezibaer » 05.10.2018, 11:00

Vollkorn hat geschrieben:Da ich quasi fast 1,27 kg/l erreiche, könnte man das ja warscheinlich gleich so lassen, denke ich...

Wenn du auf 10% Kappa verzichten willst .. steht dir das Frei
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon e-zepp » 05.10.2018, 11:57

@pvx, da es Dir scheinbar zu schwierig ist einen Link zu klicken- ich schrieb bereits auf S.8 dass man den Akku ja
auch auf eine geringere SD einstellen kann und welche Auswirkungen das hat :roll:
Da Du eine gleichmäßige SD bei allen Zellen für nutzlos hälst erkläre doch mal allen hier schlüssig warum
eine niedrigere SD höhere Lebenserwartung verspricht bzw. hohe SD die Zelle schneller altern läßt
(weiß aber eigentlich schon jeder hier) und, obacht - jetzt kommt Dein Geistesblitz -
dennoch eine unterschiedliche SD in den Zellen keine Auswirkungen haben soll :lol:
Der Hinweis darauf dass die Zellen "zukünftig sowieso" driften ist ähnlich intelligent wie "sterben müssen wir alle mal"
zu sagen und dann Kinder bei Rot über die Kreuzung zu schicken :evil:
Aber - schon klar- ist ja nicht Dein Akku.
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon Vollkorn » 06.10.2018, 19:05

Hallo,

war grad mal wieder unten beim Akku. Er hat die letzten zweit Tage quasi voll geladen, aber weniger wie 10A Schweifstrom schafft er nicht. Aber ich war eben erstaunt, ich hab ein paar Stichproben bei SD gemacht und die Zellen hatten 1.27 - 1,28. Wasser ist wieder ziemlich niedrig, kommt mir vor, dass der Verbrauch etwas höher liegt, momentan. Durch den Stop der WP ist es auch ziemlich warm im Keller, ebenso der Klotz...

e-zepp, ich glaub du hast die Formel schon gepostet. Aber wie wäre das jetzt mit dem Angleichen der Zellen. Wenn quasi viel Wasser fehlt kann man gleich mit Säure vom Staplerservice (30% hat die, oder?) angleichen/ auffüllen, oder? Die Zellen gehen ja nicht weit auseinander. Höchstens 0,1 oder 0,15 kg/l. Wie viel ml wären dass dann pro 0,05kg/l?

Viele Grüße

Vollkorn
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon pvx » 06.10.2018, 21:49

Im Bleiakku ist etwa sechsmal mehr Säure enthalten als zur vollständigen Entladung benötigt werden. Wenn also nur das 5,8 fache da ist bleibt die Kapazität unverändert. Nur die Spitzenbelstbarkeit für weniger als eine Sekunden nimmt dann geringfügig ab. Wen stört das?
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon pvx » 06.10.2018, 22:36

Hi Vollkorn,

Du kannst 36 %ige Säure nicht durch Zusetzen von 30 %iger stärker machen, nur dünner. Du müsstest konzentrierte Säure nehmen und die außerhalb der Zelle in den Elektrolyten mischen. Konzentrierte Säure führt nämlich zu sofortiger Sulfatierung der Elektroden, da wo sie hinkommt bevor sie untergemischt wird ... unter dem Einfüllstutzen. Lass es also. Es ist gut so wie es jetzt ist. Probier's einfach aus.
Nur zum Rechnen: Wenn Du 160 l Elektrolyt von 36 % (SD bei 20°C 1,268) auf 38 % (SD bei 20°C 1,286) erhöhen willst, brauchst Du 38 % - 36% = 2% von der Gesamtelektrolytmasse an konzentrierter Säure also 2 % von 200 kg = 4 kg konzentrierte Schwefelsäure = ca. 2,2 l. Verteilt auf 24 Zellen wären das dann 92 ml pro Zelle. Nicht empfohlen!

Übrigens sind die Unterschiede zwischen Deinen Zellen nicht " 0,1 oder 0,15 kg/l" sondern 0,01 oder 0,015 kg/l. Schau, so leicht verrechnet sich der Laie um das Zehnfache und macht mehr kaputt als die ganze Übung wert ist.

Freundliche Grüße
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon pezibaer » 07.10.2018, 08:45

pvx hat geschrieben:Im Bleiakku ist etwa sechsmal mehr Säure enthalten als zur vollständigen Entladung benötigt werden. Wenn also nur das 5,8 fache da ist bleibt die Kapazität unverändert. Nur die Spitzenbelstbarkeit für weniger als eine Sekunden nimmt dann geringfügig ab. Wen stört das?
Das ist fachlich eine vollkommen falsche Information. Theoretisch ist roundabout ca 1/3 mehr drin.. Und praktisch garnix weil der leitweit im unteren Drittel stark abnimmt.
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon Vollkorn » 07.10.2018, 09:46

Morgen,

ok, dann vielleicht anders ausgedrückt. Wenn ich Zellen habe mit 1,25 und andere mit 1,265. Kann man nicht anstatt Wasser in die Zelle mit 1,25 einfach die Säure vom Staplerservice reingeben, bis man auf gleiche Werte kommt?
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon Broadcasttechniker » 07.10.2018, 10:28

Wenn man beim "Wässern" Säure statt Wasser nimmt wird die Säuredichte im Laufe der Zeit ansteigen.
Klar doch.
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