Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg!

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon Vollkorn » 14.09.2018, 14:25

Ich geh jetzt erst mal runter und bau die Teichpumpe auf. Sind eben die Rückschlagventile gekommen. Dann lass ich mal ne weile Blubbern und dann messe ich mal...

Also, dann sollten vielleicht erst mal die 20 Liter Batteriesäure, die mein Staplerservice da hat, reichen?

Wäre natürlich gut, die Batterie so optimal wie möglich wieder einzustellen. Sollte Wasser fehlen, fülle ich erst mal wieder ca. 1cm über die Platten auf, gell?

Bis später...
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon Vollkorn » 14.09.2018, 15:39

Dummerweise ging die Anlage heute in den Direktverbrauch, obwohl ich eigentlich extra aus Netz gestellt hätte! Ich stell das Online in meinem Smart-Home-Schaltbereich ein, aber offenbar war ich einmal beim Einstellen nicht mehr eingeloggt... Tut mir echt leid, eZepp, du meintest ja, auf keinen Fall entladen!
Der BMV stand jetzt bei SoC 90. Hab jetzt mal alle Zellen auf Füllstand kontrolliert und bei drei Zellen etwas Wasser nachgefüllt. Die Zellen haben meist 1.22, 1.225, auch diejenige, die immer um zwei Werte voreilte. Aber an der vorderen Hälfte der Batterie war die Säuredichte etwas geringer, eher so 1,21 ein paar wenige sogar 1,20
Zuvor hab ich die Teichpumpe installiert, mit Benzinfilter für staubfreie Luft und Rückschlagventil. Die Pumpe macht einen kräftigen Eindruck, an der Zentralentgasung fing es gleich kräftig zu blubbern an, weil wieder ein paar Wassersäcke drin waren. Auch an jeder Zelle kam mir ein Schwall Luft entgegen, wo ich zum Messen aufgemacht hab. Müsste also in jede Zelle gut reinblasen.

Den Kanister mit Natron, den ich an eine Ritze ganz leicht tropfend hingestellt hab, half nicht viel, weil die meiste Sauce überlief und sich dort, wo auch die restliche Säure am Boden stand verteilte. Ich kann daher nur handisch immer wieder etwas in die Ritzen spritzen...

Jetzt ist die Sonne rausgekommen und das Blei nimmt grad 57A bei 56V auf...
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon mico » 14.09.2018, 16:36

@Vollkorn:

Wenn Du alle Zellen bis Min mit Wasser aufgefüllt hast, kannst Du die Gesamtsäuredichte nur nennenswert erhöhen, wenn Du:

1. nach kompletter Vollladung der Batterie alle Zellen leer machst und die 'Suppe' entsorgst. Dann füllst Du mit neuer gekaufter Batteriesäure alle Zellen komplett auf
...oder...
2. nach kompletter Vollladung aller Zellen diese leer machst und den abgezapften Elektrolyten mit konzentrierter Säure auf die Wunschdichte bringst. Dann füllst Du alles wieder in die Zellen ein.
...oder...
1. konzentrierte Säure einfüllst nach der Berechnung von e-zepp. Wenn die berechnete Menge an Säure nicht in die Zelle passt, dann füllst Du nur bis Max ein und gibst die restliche Menge nach und nach dazu, wenn wieder Wasser verbraucht wurde. ...oder...
2. Batteriesäure in die Aquamatik einfüllst und mit dem folgenden Wasserverbrauch während der Ladung langsam die Säuredichte in den Zellen erhöhst. Dies hat aber den Nachteil, dass die Zellen, die am ehesten vollgeladen sind und am Ende den größten Wasserverbrauch haben auch die sind, die am meisten zusätztliche Säure abbekommen würden. Du müsstest dabei unbedingt die Säuredichte aller Zellen regelmäßig überwachen.
...oder...
3. Aquamatik deaktivieren und Batteriesäure (anstatt Wasser) einzeln in jede Zelle auffüllen bis Max-Markierung, bis nach und nach bei richtiger Vollladung die gewünschte Säuredichte erreicht ist. Die Zellen, die auf Solldichte gebracht sind, können wieder mit der Aquamatik verbunden werden.

Hat noch jemand andere Vorschläge?

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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon Vollkorn » 14.09.2018, 19:40

Ich glaube, mir wäre da die letzte Variante am liebsten...
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon mico » 15.09.2018, 10:38

Ich hatte die Numerierung verbaselt. Deshalb hier der korrigierte Text:

Wenn Du alle Zellen bis Min mit Wasser aufgefüllt hast, kannst Du die Gesamtsäuredichte nur nennenswert erhöhen, wenn Du:

1. nach kompletter Vollladung der Batterie alle Zellen leer machst und die 'Suppe' entsorgst. Dann füllst Du mit neuer gekaufter Batteriesäure alle Zellen komplett auf
...oder...
2. nach kompletter Vollladung aller Zellen diese leer machst und den abgezapften Elektrolyten mit konzentrierter Säure auf die Wunschdichte bringst. Dann füllst Du alles wieder in die Zellen ein und entsorgst den überschüssigen Teil.
...oder...
3. konzentrierte Säure einfüllst nach der Berechnung von e-zepp. Wenn die berechnete Menge an Säure nicht in die Zelle passt, dann füllst Du nur bis Max ein und gibst die restliche Menge nach und nach dazu, wenn wieder Wasser verbraucht wurde. ...oder...
4. Batteriesäure in die Aquamatik einfüllst und mit dem folgenden Wasserverbrauch während der Ladung langsam die Säuredichte in den Zellen erhöhst. Dies hat aber den Nachteil, dass die Zellen, die am ehesten vollgeladen sind und am Ende den größten Wasserverbrauch haben auch die sind, die am meisten zusätztliche Säure abbekommen würden. Du müsstest dabei unbedingt die Säuredichte aller Zellen regelmäßig überwachen.
...oder...
5. Aquamatik deaktivieren und Batteriesäure (anstatt Wasser) einzeln in jede Zelle auffüllen bis Max-Markierung, bis nach und nach bei richtiger Vollladung die gewünschte Säuredichte erreicht ist. Die Zellen, die auf Solldichte gebracht sind, können wieder mit der Aquamatik verbunden werden.

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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon Vollkorn » 15.09.2018, 18:46

Hallo,

also heute hat die Batterie ziemlich voll geladen, ab 12 Uhr hatte sie bei 58,4V einen Schweifstrom von 8A. Den hat sie dann bis 16 Uhr gehalten.

folgende SD-Werte hab ich gemessen:

Anschließend hab ich noch die EUW-Pumpe möglichst hoch gehängt. Beim dritten Bild sieht man den alten Platz der EUW-Pumpe links am Fensterbrett
Dateianhänge
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EUW-Pumpe neu montiert
a0b9c3cf-b468-409b-a0d4-7ea222961a3b.jpg
EUW-Pumpe
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon e-zepp » 15.09.2018, 19:33

Servus, auch wenn`s Dir schwer fällt, gib ihr noch mind. einen ganzen Sonnentag Ladung pur
(da geht noch was!) und dann nochmal SD messen u.posten (leg Dir mal `ne richtige Excell-Tabelle an!)
Wenn Du danach mit der fertigen 38%Batt-Säure alle Zellen einzeln händisch füllst bis der Kontrollpunkt hochkommt
dürftest Du ca 0,01-0,02kg/l höher liegen als zuvor. Ich würde es doch nicht mit der Aquamatik machen, das geht so auch
recht fix mit der Fixe :) und Du hast die Säure nicht in den Schläuchen/Ventilen/Füllbehälter)
Damit kannst Du die Insel ja erstmal ein paar Wochen arbeiten lassen und schauen wie der Akku mit Deinen Lastströmen
bei einer durchschnittlichen SD von ~1,25kg/l so klarkommt. Wenn`s gut geht reicht ja ein Angleichen der Zellen
mit der zu niedrigen SD, wenn`s nicht reicht musst Du halt noch alle mit konz. Säure etwas höher pimpem.
lg,
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon Vollkorn » 16.09.2018, 09:39

Morgen e-zepp,

da ich noch keine Säure da habe, weil ich ja nicht wusste, was genau zu besorgen wäre, lasse ich die Batterie heute sowieso am Laden...
Kannst mir bitte mal sagen, nach was für Säure ich genau beim Stapler-Service fragen muss? 38%-Säure? Morgen kann ich warscheinlich was besorgen und auffüllen.
Wenn später wieder etwas Wasser verdampft ist, wäre ja dann wieder Platz zum Nachfüllen/Anpassen, so wie ich das jetzt verstanden habe.
Wenn die Batterie jetzt schon wieder so gute Werte hat, die gestern gemessen hab, ist dann vielleicht doch nicht so viel in den Ritzen verschwunden?
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon Tommmi » 16.09.2018, 09:59

Hab jetzt die ganzen Seiten nicht gelesen, meine neue Zelle hatte durch kippen ca 2 Liter Säure mit einer Dichte von 1,25 verloren. Ich habe ausgerechnet wieviel Säure dann hinein müßte. Erstmal passte ja deutlich weniger rein weil die Zelle dann auf Maximalstand war (nach dem kippen wurde Wasser aufgefüllt damit die Zellen nicht trocken stehen), aber trotzdem hat sich nach mehrtägigem ladens in Erhaltungsspannung die Dichte von 1,285 eingestellt.
Die wird also erstmal keine Säure dazubekommen, sollte Sie mal in den Einsatz kommen verfolge ich das zyklische verhalten dann genauer.
Erstmal ist zu wenig Säure deutlich besser als zu viel.
Die Ladespannungen werde ich nie wieder herunter setzen, deshalb wird mir kein 2tes Mal eine Zelle davon rennen.
Ich sehe nun genau das bei 29,6 Volt im Moment die Säure nach 8kwh Entnahme der Nacht immer noch im unteren Bereich steht und erst nach 3 Stündiger Ladung mit 29,6 wieder den Maximalstand erreicht. Die Dichte liegt dann auch täglich bei 1,285 bei allen Zellen.Float Ladung geht zur Zeit auf 29V.
KWK Ecopower1.0 1kwp, 1x SB 5.0 und 1x SB 3.0 6,6kwp, 2x Outback Flexmax80 3,5kwp, Speicher 24V/1000ah, Überschußverwertung mit Heizstab in Pufferspeicher (Infrarot auf Q3d Zähler)
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Re: Batterie im Keller ausgelaufen - 25 - 50 Liter Säure weg

Beitragvon Vollkorn » 16.09.2018, 10:34

Ich lade auch schon immer mit 58,4V bei Bulk und Float...
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