5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

die nicht mit dem öffentliche Stromnetz verbunden sind, in Haushalten, Berghütte oder Wohnmobil...

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5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

Beitragvon Claudioraimondo » 13.06.2018, 11:44

Hallo zusammen,
ich lese hier schon seit einiger als Gast mit. Nun bin ich auch infiziert und möchte mein Strom selbst produzieren und auch selbst verbrauchen. Ich habe mich natürlich über Module und Preise informiert. Mein Verbrauch im Jahr ca. 2200-2500 KW, nicht viel aber es wird auch immer teurer. Ich habe Platz für 20 Module a 265WP mit ( 164x98). Die Frage lautet wieviel KW würde verloren gehen wenn die Module flacher liegen als ca 30 Grad? Alles in Richtung Süden ohne Verschattung.
Meine Planung ist:Größe L/B/H 1638 x .982 x35 mm
Gewicht 18 kg
Steckertyp MC4
Zellen 60 poly
Max. Leistung 260 Wp
Max. Spannung [Vmp] 30,9 V
Max. Stromstärke [Imp] 8,44 A
Leerlaufspannung [Voc] 38,0 V
Kurzschlussstrom [Isc] 8,98 A

20 x 265WP= 5300 KW
1 oder 2 WR von PIP
1 LIFPO ca 7-8000 KW
Speicher ausgelegt, wenn ein E- Fahrzeug oder Klima etc dazu kommt.
Was halten die Experten davon
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Re: 5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

Beitragvon sirrocool » 13.06.2018, 13:49

Claudioraimondo hat geschrieben:Hallo zusammen,
ich lese hier schon seit einiger als Gast mit. Nun bin ich auch infiziert und möchte mein Strom selbst produzieren und auch selbst verbrauchen. Ich habe mich natürlich über Module und Preise informiert. Mein Verbrauch im Jahr ca. 2200-2500 KW, nicht viel aber es wird auch immer teurer. Ich habe Platz für 20 Module a 265WP mit ( 164x98). Die Frage lautet wieviel KW würde verloren gehen wenn die Module flacher liegen als ca 30 Grad? Alles in Richtung Süden ohne Verschattung.
...
20 x 265WP= 5300 KW
...


Hallo erstmal und willkommen im Forum!

Was deine Frage zur Neigung angeht, kannst du hier für deinen Standort mal nachschauen
http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps4/pvest.php?lang=de&map=europe
Oben links deine PLZ oder auch genaue Adresse angeben und suchen klicken. Dann rechts die Systemverluste auf 10% setzen und die Dachneigung und den Ausrichtungswinkel des Daches angeben (Süd =0°, West =+90°, Ost = -90°).
Berechnen klicken und unten inder Spalte Em bei Total für Jahr den durchschnittlichen Ertragswert in kWh/kWp ablesen.

Claudioraimondo hat geschrieben:1 oder 2 WR von PIP
1 LIFPO ca 7-8000 KW
Speicher ausgelegt, wenn ein E- Fahrzeug oder Klima etc dazu kommt.
Was halten die Experten davon


Also Experte bin ich sicher nicht, und die WR von PIP kenne ich auch nicht, aber üblicherweise nimmt man bei Belegung eines Daches -auch mit 2 Ausrichtungen- keine 2 WR. Das ist meist nicht notwendig/sinnvoll, kann man aber ggf, erst richtig beurteilen, wenn man mehr Informationen zu deinen Voraussetzungen hat.

Speicher werden hier immer sehr kontrovers diskutiert!
Meine Meinung, die auch anderweitig hier schon vielfältig rechnerisch belegt und vorgerechnet wurde:
es lohnt sich wirtschaftlich nicht!
Kann man natürlich trotzdem machen, wenn man es will. Nur sollte es klar sein, dass das mehr kostet, als es einbringt.

Und da du schreibst:
Claudioraimondo hat geschrieben:Mein Verbrauch im Jahr ca. 2200-2500 KW, nicht viel aber es wird auch immer teurer.

nehme ich mal an, dass es dir schon auf die Kosten ankommt!

Insbesondere wenn du vorhast ein E-Mobil anzuschaffen, macht es erst recht keinen Sinn.
Denn aus dem Speicher deinen fahrbaren Speicher zu laden ist mit massiven Verlusten behaftet (~Größenordnung 40-50%), d.h. der Strom deiner recht kleinen Anlage würde dann zur Hälfte vernichtet!
Im Winter, wenn eh kaum was vom Dach kommt, was soll dann noch in den Speicher/fahrbaren Speicher??

Die wirtschaftlich sinnvollste Lösung ist es, das Dach möglichst komplett zu nutzen und mit PV zu belegen.
Einen passenden WR dran und alles komplett installieren lassen!
Man kann zwar sicher Geld sparen, wenn man was selber macht, aber abnehmen muss das am Ende ein Elektro-Fachmann.
Finde mal einen, der dir eine selbst gebaute Anlage abnimmt und seine Unterschrift da drunter setzt.... :roll:
kann funktionieren, wenn du z.B. jemanden kennst, muss aber nicht :wink:

Dann deinen Verbrauch so 'steuern', dass möglichst zu Zeiten hohen PV-Ertrags deine Wasch-, Spülmaschine etc. läuft.
So kann man schon locker 30 bis 40% des Strombedarfs per anno durch PV decken. Den Rest speist du aktuell für 12,2ct/kWh ein, womit sich die Anlage in der EEG Vergütungsdauer von 20 Jahren + Inbetriebnahmejahr von selber mehr als finanziert.

Für genauere Planung wären Skizzen oder Bilder vom Dach mit Maßen, genaue Ausrichtung, Dachneigung, etc. relevant.

Soweit meine 50ct
Gruß
sirrocool
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Re: 5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

Beitragvon alterego » 13.06.2018, 14:48

Claudioraimondo hat geschrieben:20 x 265WP= 5300 KW

Schön wärs ;) Sind da Gebracuhtmodule oder warum sollen es so leistungsschwache werden? Gebrauchtmodule, die auffallend günstig angeboten werden, haben gerne mal einen Haken.
1 oder 2 WR von PIP
1 LIFPO ca 7-8000 KW

Das mit den Einheiten üben wir bei Gelegenheit noch.

Willst du das als Halbinsel betreiben? Dann klicke auf das Ausrufezeicen und bitte einen Mod es in den Inselbereich zu verschieben, dort kennt man sich mit den PIPs bestens aus.
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Re: 5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

Beitragvon sirrocool » 13.06.2018, 15:04

alterego hat geschrieben:...

Willst du das als Halbinsel betreiben? Dann klicke auf das Ausrufezeicen und bitte einen Mod es in den Inselbereich zu verschieben, dort kennt man sich mit den PIPs bestens aus.


Aha, PIP = Inselthema... :oops: :oops: ...sorry, dann bin ich raus....
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Re: 5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

Beitragvon jodl » 13.06.2018, 15:10

grundsätzlich solltest du auch noch schreiben, wo das Ganze sattfinden soll, und welche Ziele du mit deiner Planung verfolgst.
Vereinfacht sage ich mal, wenn das in Deutschland ist und du deine Stromkosten senken oder Geld sparen möchtest, dann wird das so wahrscheinlich nicht funktionieren.
Wenn du wo bist wo es keinen Netzanschluß gibt,oder es dir hauptsächlich darum geht etwas interessantes zu basteln, dann nur zu.
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Re: 5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

Beitragvon Claudioraimondo » 13.06.2018, 15:11

Hallo, nein sind neue Module Lagerware und noch nie verbaut. Der Preis beläuft sich unter 100€ pro Modul spricht für sich. Ich habe natürlich noch mehr Platz auf dem Hausdach, aber der Anfang sollte meine Carports sein. In das Netz wird nichts gehen, ich werde es selber verbrauchen. Ich kaufe ja nicht für teures Geld und verschenke mein Strom und Geräte an das Netz. Auch wird dafür kein Strom Mensch gebraucht, Stromer ist in der Familie. Die Anlage sollte so vorbereitet sein, dass eben nachgerüstet werden kann.
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Re: 5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

Beitragvon Claudioraimondo » 13.06.2018, 15:24

jodl hat geschrieben:grundsätzlich solltest du auch noch schreiben, wo das Ganze sattfinden soll, und welche Ziele du mit deiner Planung verfolgst.
Vereinfacht sage ich mal, wenn das in Deutschland ist und du deine Stromkosten senken oder Geld sparen möchtest, dann wird das so wahrscheinlich nicht funktionieren.
Wenn du wo bist wo es keinen Netzanschluß gibt,oder es dir hauptsächlich darum geht etwas interessantes zu basteln, dann nur zu.

warum sollte man damit kein Geld sparen können? Es kommt nur darauf an wie viel Geld diese Anlage mich kostet! Selbst wenn sie 10 Jahre bräuchte um sich zu rechnen, wäre es ein Erfolg. 10 Jahre Strom kaufen kosten mich jetzt ca 7000€ ohne Aufschläge. Und ja ich gehöre zu den Bastlern. Und wenn zuviel Strom kommt, wird aufgerüstet mit Klima etc. E Auto war ein Gedanke, da wir in der Firma auch Ladesäulen haben.
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Re: 5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

Beitragvon alterego » 13.06.2018, 15:36

Ich will dir auch nichts ausreden (mache es ja selbst, derzeit noch viel kleiner, so), aber das bleibt ein nettes Hobby, Geld wirst du damit eher nicht sparen (da wärst du bei deinem Verbrauch wohl der Erste hier im Forum, da da die Grundgebühr den Strompreis schon langsam dominiert).
Ich bin nicht auf dem laufenden mit den PIPs, kann man die Spannung inzwischen hoch genug für LiFePo einstellen?

@sirrocool : ist nicht zwingend ein Inselthema, aber halt die typische Anwendung der PIPs

edit: bei einem günstigen Anbeiter wirst du im Schnitt über die nächsten Jahre imo um die 30ct/kWh zahlen (aktuell sollte unter 25 drin sein, da ist also noch Luft). Mit der Anlage wirst du vielleicht 1500kWh Bezug im Jahr einsparen können, macht 450€ im Jahr. Also 15 Jahre um deine 7000€ wieder reinzuspielen ;) wenn nichts kaputt geht.
Strom kann man immer "irgendwie" verbraten, das zählt für mich persönlich nicht, jedenfalls nicht mit dem Bezugsstrompreis gerechnet sondern bei der Heizung z.B. mit dem Öl/Gaspreis ode rwie man halt heizt.
Zuletzt geändert von alterego am 13.06.2018, 15:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

Beitragvon Claudioraimondo » 13.06.2018, 15:44

ich habe da schon etwas gelesen, sollte funktionieren. Ich habe nur ca 0,5 -0,6 KW als Grundverbrauch in der Nacht zum halten. Der größte Strom wo verbraucht wird kann man lenken, geht alles :mrgreen:
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Re: 5,3 KW Planung zum Eigenverbrauch in Eigenarbeit

Beitragvon alterego » 13.06.2018, 15:51

Siehe meinen edit oben.

Ich glaube du kennst deinen Verbrauch noch nicht, 0,5kW Grundverbracuh sind bei mir über 4000kWh im Jahr nicht 2x00. Wenn du 0,5kWh meint, schreibe das bitte auch, das ist hier wichtig um sicher zu sein über das selbe zu reden.
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