Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon alterego » 31.01.2017, 08:39

buchonia hat geschrieben:Die Anlage ist in 20 Jahren aus em EEG (Punkt). Warum sollte es da einen weitere Gesetzliche Regelung geben, für eine Technische Anlage die kurz vor ihrem zu erwartendem Totalausfall steht und Hoffnugslos veraltet ist.

1. jede EE-Anlage fällt unters EEG, so lang sich daran nichts ändert, gilt insbesondere der EInspeisevorrang (Punkt).
2. weil, wie ich gechrieben habe, es Biogas so vormacht.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon Herrvolt » 04.02.2017, 22:34

Also ich habe mir dies alles mal wirklich mühsam durchgelesen.
Sicher sind da einige Betreiber verunsichert was wird wenn die Anlagen mal aus dem EEG rausfallen.
(Was bekämen denn diese Anlagen ohne das EEG ?. Denn erneuerbare Energie darf oder muss ja ins Netz rein dürfen)
Was würde es einen Sinn machen wenn dann so nach und nach alle sehr teuren geförderten Anlagen für erneuerbare Energie abgeschaltet würden. Das würde die geplante Energiewende wohl kaum fördern.
Es gibt mit Sicherheit ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem EEG einen Preis welcher noch in dem Bereich liegt, dass dieser zumindest kaum unter den Erzeugungskosten von thermischen Kraftwerken liegt, sonst hätte der ganze Unsinn von dem riesigen Geldumschieben auf die Dächer doch keinen Sinn gehabt.
Wasserkraft, Naturenergie welche wohl als erste die Stromerzeugung ermöglichte, ist sicher Verfügbar, nicht nur wenn die Sonne scheint.
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon Mastermind1 » 04.02.2017, 22:57

Herrvolt hat geschrieben:Also ich habe mir dies alles mal wirklich mühsam durchgelesen.
Sicher sind da einige Betreiber verunsichert was wird wenn die Anlagen mal aus dem EEG rausfallen.
(Was bekämen denn diese Anlagen ohne das EEG ?. Denn erneuerbare Energie darf oder muss ja ins Netz rein dürfen)
Was würde es einen Sinn machen wenn dann so nach und nach alle sehr teuren geförderten Anlagen für erneuerbare Energie abgeschaltet würden. Das würde die geplante Energiewende wohl kaum fördern.
Es gibt mit Sicherheit ab dem Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem EEG einen Preis welcher noch in dem Bereich liegt, dass dieser zumindest kaum unter den Erzeugungskosten von thermischen Kraftwerken liegt, sonst hätte der ganze Unsinn von dem riesigen Geldumschieben auf die Dächer doch keinen Sinn gehabt.

Du versucht hier Politik + Wirtschaft + ideelle Gedanken in Einklang zu bringen....
Das funktioniert in der heutigen Gesellschaft nicht mehr...
Nach 20 Jahren, steigen die ersten auf Akkus um, oder bauen die Anlage ab, da es.andere Förderungen oder Techniken gibt...

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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon Herrvolt » 05.02.2017, 21:11

Mastermind1 hat geschrieben:Du versucht hier Politik + Wirtschaft + ideelle Gedanken in Einklang zu bringen....
Das funktioniert in der heutigen Gesellschaft nicht mehr...
Nach 20 Jahren, steigen die ersten auf Akkus um, oder bauen die Anlage ab, da es.andere Förderungen oder Techniken gibt...

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Nun ich versuche einfach so zu denken.
Es macht keinen Sinn, dass die Anlagen nach 20Jahren einfach vom Netz gehen.
Denken wir mal an die großen Zubaujahre. Dann gingen jährlich an guten Sonnentagen einige Akw vom Netz.
Sicher, die Reservekraftwerke sind da, denn es war ja noch nie Sicherheit da, dass die Sonne scheint. Aber ist das die Energiewende?
Wie ist es mit den Windmühlen, die laufen auch mit EEG. Sägen wir die nach 20 Jahren um?
Hauen wir nach 20 Jahren alles platt und treiben mit einer großen EEG-Neuumlage wieder die Strompreise für den Otto-Normalverbraucher hoch? Also besser die alten Anlagen so vergüten, dass diese sich rentabel betreiben lassen.

"Ich denke persönlich, dass sich ein Preis von 70-80% vom Letztverbraucher erzielen lässt. Natürlich ohne alle Steuern und Abgaben. Das sollte für den Netzbetreiber die Durchleitungskosten decken. Aber auch habe meine Träume"

Das alles ist eine persönliche Meinung, welche sich nicht auf rechtliche Informationen bezieht.
Wasserkraft, Naturenergie welche wohl als erste die Stromerzeugung ermöglichte, ist sicher Verfügbar, nicht nur wenn die Sonne scheint.
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon Mastermind1 » 05.02.2017, 22:00

Leider geht es in erster Linie nie darum, dass Wohl des arbeitenden Volkes zu verfolgen....Oder was Ideologisch Sinn macht ....
Es geht leider nur noch darum, den Lobbyisten (Energiekonzerne, Pharmaindustrie, automobilbranche....) einen Gefallen zu tun. Und wenn der Gefallen gemacht wurde, darf man als Politiker auf einen interessanten Posten in der Energiewirtschaft, Automobilbranche, Pharma.... hoffen. Ein Schelm wer böses dabei denkt. .....

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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon Titus-Pullo » 05.02.2017, 22:44

Windräder die länger als 20 Jahre halten? scheint eher die Ausnahme zu sein:
http://www.handelsblatt.com/technik/zuk ... 24660.html

https://www.eike-klima-energie.eu/2013/ ... -12-jahre/
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon Kallenpeter » 05.02.2017, 22:56

Titus-Pullo hat geschrieben:Windräder die länger als 20 Jahre halten? scheint eher die Ausnahme zu sein:
http://www.handelsblatt.com/technik/zuk ... 24660.html

https://www.eike-klima-energie.eu/2013/ ... -12-jahre/

Naja, selbst wenn Anlagen zurückgebaut werden, lassen sich ja, wie dein Artikel sagt, viele, wenn nicht alle Teile zweitverwerten.

Ich denke auch mal das speziell bei den Anlagen, die als erstes vom Netz gehen, neue Anlagen sehr billig produzieren können. Da handelt es sich ja um die Windreichsten Plätze, die man in den Anfängen der Windenergie als erstes zugebaut hat.
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon ludgerr » 05.02.2017, 23:07

Ich denke auch das eine Lösung gibt, die Altanlagen witschaflich zu betreiben. Allerdings weis auch die Politik, das diese
Anlagen abgeschrieben, und bezahlt sind´. Viel mehr wie Wartungskosten wird es nicht mehr geben.

Auch wenn ich den Strom dann dirket in die Heizung Schiebe, sind dann Steuern und Umlage fällig.
Da der Eigenverbrauch nach dem akuellen (Rest-Stromverbrauch) Preis abhängig ist sieht das dann so aus:
EEG Umlage 6,88 Cent (2017)
MWST auf EEG Umlage 1,30Cent (2017)
Bezugsstrom ca.: 28Cent Brutto (2017)
Macht einen Vorteil von 28-1,3-8,88=17,82Cent.
30% Einkommensteuer=5,35 cent.
Somit kostet die eigen Erzeugte KWh dann 13,53 Cent.
In dem Vorteil muß ich aber noch dei MWST einrechnen, so das Erzugte KWh noch eine bischen teurer wird.
Habe ich mir hier geschenk, um die Rechnung nicht noch komplizierte zu machen.
Da Gas zur Zeit für 4,5-5,5 Cent Brutto(2017) zu haben ist, lohnt der Heizstab nicht.
Bei einer Wärmepumpe ist man mit einem COP von 4 dann bei 13,53/4=3,38Cent. Für den einen Cent lohnt dann
die Technische Umrüstung nicht.
Wenn man außerdem noch 3Cent Einspeisung bekommt, erst recht nicht.
Und die Batterie muß dann auch für 28-13=15 Cent zu haben sein.
Das waren alles Preise von 2017, die Rechnung kann man ja mal mit der Glaskugel für 2020 usw machen
mfg
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon machtnix » 06.02.2017, 01:34

ludgerr hat geschrieben:Da der Eigenverbrauch nach dem akuellen (Rest-Stromverbrauch) Preis abhängig ist sieht das dann so aus:


interessant wie und was du da so zusammenrechnest, ich kann es nicht nachvollziehen... :roll:
Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon alterego » 06.02.2017, 08:30

Ja, träumen darf man.
Herrvolt hat geschrieben:Also besser die alten Anlagen so vergüten, dass diese sich rentabel betreiben lassen.

Ich weiß nicht, ob es dir auffällt, aber genauso argumentieren die G4 mit ihren "alternativlosen und systemrelevanten" Großkraftwerken.
"Ich denke persönlich, dass sich ein Preis von 70-80% vom Letztverbraucher erzielen lässt

Prozent von was?

Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, daß man abgeschriebene Altanlagen laufen läßt und bei zu hohem Angebot Neuanlagen abregelt. Da wird auch der Einspeisevorrang neu formuliert werden müssen.
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