Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon RolandD » 28.07.2018, 16:25

Deine 500 kWp bringen dir bei 5 ct etwa 25.000 Euro Einnahmen.
Die Instandhaltung und Betriebsführung liegen da schon drüber ?
Was ist das eigentlich ?

Eine Neu-Investition läge bei 400.000 Euro (?) Die klassische EEG-Vergütung 8,5 ct. Macht 12 Jahre. Danach musst du deine laufenden Kosten verdienen und Gewinn machen.
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon Qschrauber » 16.08.2018, 23:31

Falls sich nichts wirklich ändert werde ich wohl für die 6,2 kWp Anlage auf dem Dach hier einen Speicher aus Staplerakkus basteln um den Eigenverbrauch zu optimieren. Ein e.GO oder anderer Elektrokleinwagen wird eh angeschafft wenn unser aktueller "Elefantenrollschuh" (Fiat Panda) anfälliger wird.
Je nach dem wie lange dann wie viel Strom übrig ist würde ich eventuell einige ASICs (Bitcoin- Miner) laufen lassen, bei 1-3 Cent Stromkosten je kWh sollte das effektiv sein.

Die 99,8 kWp Anlage läuft noch 19 Jahre mit Volleinspeisung, ich hoffe dass es bis dahin Lösungen im Wasserstoff oder Redox-Flow Bereich gibt um mit solchen Anlagen z.B. Regelenergie wirtschaftlich erzeugen zu können.

Da das bis in 5 Jahren ja einen beachtlichen Markt für Lösungen dieses Problems erzeugen wird sollten doch spätestens 10 Jahre danach brauchbare Lösungen verfügbar sein. :?:
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon bernd2013 » 17.08.2018, 06:43

Hallo Qschrauber
Warum willst Du als Speicher eine Pb Bastelvariante kostet Dir viel Zeit und Nerven.Du hast ja mit 99 Kwp so rangeklotzt warum dann der Spielkram mit einer pb Batterie?Ich hab auch vor 5 Jahren mit Pb begonnen,da waren die Preise für Li-Ionen Batterien noch induskutabel.Hab jetzt umgestellt die blanke Sahne.Wenn Du ein gutes Batteriesystem hast,ist auch genug Strom da für die Server.Bei mir laufen jetzt auch ein paar Server,echt super.Batteriespeicher,da schau mal bei Tesvolt rein,sind mitlerweile in D Marktführer für Li-Ionen Batterien.Gruss Bernd
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon Qschrauber » 17.08.2018, 12:53

bernd2013 hat geschrieben:Warum willst Du als Speicher eine Pb Bastelvariante


Ist ja nur für die kleine Anlage hier auf dem Dach. Und da tendiere ich momentan aus mehreren Gründen zu Blei / Säure:

Es widerstrebt mir immobil einen Speichertyp zu verwenden für welchen Ressourcen aus durchaus fraglichen Quellen benötigt werden welche für den mobilen Einsatz derzeit aber unumgänglich sind. Deshalb sollten die eigentlich nur dort verwendet werden wo man sie wirklich braucht.
Auch betreibe ich hier eh schon lange 2 Stapler, einen mit 24 und einen mit 80 V, habe also schon etwas Erfahrung mit Panzerzellen. Die vom 80 V Stapler mal etwas früher tauschen und es stehen 40 620A Zellen sehr kostengünstig zur Verfügung. :wink:

Wobei das der bisherige Plan ist, selbst bis in nur 5 Jahren werden sicher schon deutlich mehr Speicherlösungen am Markt sein als heute...
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon alterego » 17.08.2018, 13:10

Da bist du mit den Batterieen halt deutlich im Vorteil, wenn ein Normalsterblicher eine gebracuhte Staplerbatterie kauft, weiß er halt nie welche Geschichte die hat. Andererseits entziehst du die dann auch für eine gewisse Zeit dem Recyclingkreislauf, die wird also auch nachproduziert. Aber das ist ein anderes Thema.
Ich habe auch lange über Blei nachgedacht, im Wohnhaus möchte ich das nicht haben. Du wirst es in einer Werkstatt unterbringen können wo du vermutlich auch noch mit dem Stapler hinfahren kannst, ist dann gleich viel angenehmer, was das Handling angeht.

Mit deiner andren Anlage könnten sich viele das ganze Jahr mit relativ kleinem Speicher zu 100% mit PV-Strom selbst versorgen, das hätte natürlich was.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: Wie gehts nach 20 Jahren ohne EEG weiter?

Beitragvon SmartPanel » 11.10.2018, 18:04

Erste Verträge für Post-EEG-Anlagen

"Es handelt sich dabei um eine [Windkraft-]Anlage im Raum Nordwestmecklenburg mit einer Leistung von 600 Kilowatt mit Vermarktungsbeginn zum 1. Januar 2021
[...]
Dem Wemag-Manager Mathias Groth zufolge ermöglichen die gestiegenen Marktpreise den wirtschaftlichen Weiterbetrieb der Anlage. Ein weiterer gewünschter Nebeneffekt: „Es wird regionaler Ökostrom produziert und somit die Wertschöpfung in der Region gehalten“,
[...]
Der Vermarktungsvertrag sieht vor, dass dem Anlagenbetreiber jeweils für ein Jahr ein Minimalerlös je Kilowattstunde garantiert wird. Dieser Jahresfixpreis ist mit einer Preisgleitklausel versehen, die sich wiederum an den Marktbedingungen orientiert.
[...]"
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