Warmwasser für den Kleinen Speicher

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Warmwasser für den Kleinen Speicher

Beitragvon AimLess » 31.10.2018, 20:05

Hallo Community,

hab mal etwas im Netz gestöbert und hab gesehen das es ja auch heizstäbe auch mit DC betrieben werden könnnen und da ist mir die Idee gekommen das man dies mit PV nutzen kann um Warmwasser zu machen. Im Netz gibt es ja fertige Systeme die mir aber persönlich zu teuer sind. Kennt ihr eine billige Lösung oder ein einfaches System was auch mit Fühler ist das der Sprecher beim erhitzen nicht überhitz und nur eine bestimmte Temperatur hält?

Mit freundlichen Grüßen
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Re: Warmwasser für den Kleinen Speicher

Beitragvon cybersoft » 31.10.2018, 20:13

nicht DC aber AC und dann als Wärmepumpe: Ariston Nuos
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Re: Warmwasser für den Kleinen Speicher

Beitragvon machtnix » 31.10.2018, 20:44

welche DC Spannung liefert denn deine PV Anlage und wie groß ist der Speicher?
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Re: Warmwasser für den Kleinen Speicher

Beitragvon alterego » 01.11.2018, 15:06

AimLess hat geschrieben: Im Netz gibt es ja fertige Systeme die mir aber persönlich zu teuer sind.

Wenn man sich etwas damit beschäftigt, stellt man fest, daß das schon seinen Grund hat, warum man das nicht vernünftig für ein paar Euro realisieren kann.
Technisch gesprochen ist ein PV-Modul (eher) eine Stromquelle und eben keine Spannungsquelle, mit der es viel einfacher wäre.
Solltest du trotzdem etwas finden, wäre ich da auch intressiert. "Billiglösungen" ignorieren das mit der Stromquelle einfach und schließen den Widerstand direkt an das Modul an. Wenn man genug Zeit oder PV hat, wird das Wasser auch warm, aber effizient ist das nicht :( Im schlimmten Fall verwenden sie dann auch noch Thermostate, die nicht für DC geeignet sind, was das dann im Wortsinn brandgefährlich macht.
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Re: Warmwasser für den Kleinen Speicher

Beitragvon Holzhanz » 03.11.2018, 09:40

Das Thema ist bei mir auch grad wieder aktuell.

Ich bin schon seit Aufkommen der PV-Einspeisung, immer mal wieder an der Warmwasserbereitung aus PV interessiert. Die Module sind aber mittlerweile so erschwinglich geworden, dass man wenigstens mal ernsthaft eine PV-Warmwasseranlage zusammenstellen könnte, um die Preisleistung, mit einer Solarthermie (ohne Förderung) zu vergleichen.
Das geballte Wissen des Forums, sollte doch durchaus reichen, um geeignete Komponenten dafür vorzuschlagen und daraus eine mögliche „Volks-PV-Warmwasseranlage“ zusammenzustellen. Wirtschaftliche Vor- oder Nachteile, gegenüber Wärmepumpe und Solarthermie, lassen sich doch erst danach seriös diskutieren.

AimLess hat geschrieben:Im Netz gibt es ja fertige Systeme die mir aber persönlich zu teuer sind.

Welche denn?
Die Seiten der Anbieter von Komplettsystemen helfen meist nicht weiter. Viele zielen eher darauf, den Eigenverbrauch großer Anlagen mit Einspeisung zu steigern, oder wollen gar die Heizung unterstützen. Andere wollen gleichzeitig den Eigenbedarf an Strom abdecken, was auch nur wieder bedeutet, dass man mehr Module und teure Komponenten mitkaufen muss.

Aus früheren Recherchen weiß ich noch, dass man für den Wärmeertrag von 1m² Solarthermie, ca. 4m² Solarmodule brauchen würde.

Eine Schwachstelle soll die Durchmischung im Speicher sein. Das bedeutet letztlich, wenn die Anlage (viel zu) klein ist, könnte man theoretisch zwar z.B. 20-50L ausreichend aufheizen, aus dem Speicher kommt aber selbst im Hochsommer nur lauwarme Brühe.

Grundsätzlich denke ich, sollte man sich als halbwegs ökonomisch denkender Mensch, davon verabschieden, das Warmwasser ganzjährig aus PV erzeugen zu wollen.

Meine aktuelle Planung:
300L Speicher, Heizpatrone mittig.
Module: z.B. 4 Trina TSM-PD05 275 Wp poly
Die könnten bei mir theoretisch, von Mai bis September das rechnerische Minimum (4* ca. 1kW/Tag) abdecken.

Bei dem was von den Modulen versorgt werden soll, bin ich noch völlig überfordert.
Wenn man einen Wechselrichter kauft, kann man einen herkömmlichen Heizstab verwenden. Da ist mir aber nicht ganz klar, wie so ein Ding mit den unterschiedlichen Wattzahlen vom Dach umgehen soll.
Das Geld für einen Wechselrichter wird bei einer Anlage „nur für Warmwasser“ wohl besser in ein intelligentes Gerät gesteckt, das es schafft, alles was an Gleichstrom vom Dach kommt, direkt in Wärme umzuwandeln. Die werden aber für meinen Geschmack zu oberflächlich beschrieben, um als Laie eine Kaufentscheidung treffen zu können.
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Re: Warmwasser für den Kleinen Speicher

Beitragvon alterego » 03.11.2018, 10:08

So habe ich auch mal gedacht, je mehr man sich damit beschäftigt, desto mehr sieht man halt, daß es leider nicht so einfach geht. Es gibt hier im Forum genug Ideen, keine hat es imo auch nur zum Prototypen gebracht. Irgendwo hängt es halt immer, wenn es an die Umsetzung geht.
Das fängt z.B. schon damit an, daß 1kW bei 48V (wegen Kleinspannung und weil Bauteile dafür sehr gut verfügbar sind) schon über 20A Strom sind mit denen man umgehen muß.

So lang es Einspeisevergütung gibt und man Warmwasser anders (mit der ohnehin vorhandenen Heizung) deutlich günstiger bereiten kann, ist eine EEG-Anlage halt finanziell deutlich im Vorteil.
Wenn man eine ST nicht selbst bauen kann, rechnet sie sich ja leider auch fast nie, weil man im Sommer massive Überschüsse nicht nutzen kann.
Das ist nicht schön, aber so ist das halt mal.
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Re: Warmwasser für den Kleinen Speicher

Beitragvon AimLess » 14.11.2018, 20:56

Naja fertig Module die ich bis jetzt gesehen habe kosten so um die 400-700€ diese haben Heizpatrone schon mit dabei. Also ich habe jetzt ein Modul gefunden was so um die 180€ kostet und direkt die Solarmodul über DC angeschlossen werden und nebenbei Batterie ein batteriespeicher mit angebracht werden kann und auch natürlich genutzt werden kann.
https://rover.ebay.com/rover/0/0/0?mpre ... y.de%2Fulk
%2Fitm%2F222636410044
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Re: Warmwasser für den Kleinen Speicher

Beitragvon machtnix » 14.11.2018, 21:08

und wo ist jetzt das Problem ?
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