Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

Beitragvon effi1 » 04.07.2018, 16:23

Ich dachte auch hauptsächlich .. das diese aussage für Klarheit sorgt .. bei Kleinanlagen!

>>>Die Anmeldung einer solch kompakten Anlage bei der Bundesnetzagentur oder gar eine Gewerbeanmeldung sind nicht erforderlich. :!: :!: :!:

Des weiteren geht ja die Anlage ins Eigentum über so kann man nach 2 Jahren einen anderen Tarif wählen und hat ne schöne kleine Solaranlage die man noch 20 Jahre weiter laufen lassen kann :-)

Ich finde die Idee nicht schlecht :)
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Re: Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

Beitragvon Redirion » 04.07.2018, 16:50

Die Bundesnetzagentur sagt das zweifelsfrei. Siehe auch das offizielle FAQ zum Marktstammdatenregister: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sac ... _node.html
der Punkt "Muss jede Erzeugungsanlage gemeldet werden?"

d.h. die Anlage muss gemeldet werden. Ich frage mich nur gerade, ob dann eventuell der Netzbetreiber die Anlage einfach selbst meldet (als seine eigene)? Immerhin geht die Anlage erst nach 2 Jahren in den Besitz des Kunden über.
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Re: Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

Beitragvon tks » 04.07.2018, 16:59

Mich würde ja noch interessieren, ob die wirklich wie auf dem Bild mit Schukostecker geliefert wird? 8)
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Re: Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

Beitragvon Redirion » 04.07.2018, 17:35

nee.
Der elektrische Anschluss sollte durch einen Elektroinstallateur erfolgen. Dieser baut die spezielle Einspeisesteckdose ein und prüft, ob Ihr Stromzähler mit einer Rücklaufsperre versehen ist. Einen geeigneten Fachbetrieb empfehlen wir Ihnen gerne.
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Re: Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

Beitragvon bt.mail » 04.07.2018, 17:42

Da steht: "Der elektrische Anschluß sollte ... ". Nicht muß.
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Re: Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

Beitragvon cybersoft » 04.07.2018, 17:47

Redirion hat geschrieben:D
d.h. die Anlage muss gemeldet werden. Ich frage mich nur gerade, ob dann eventuell der Netzbetreiber die Anlage einfach selbst meldet (als seine eigene)? Immerhin geht die Anlage erst nach 2 Jahren in den Besitz des Kunden über.


Das ist ein Vertriebsprodukt, der Netzbetreiber darf das gar nicht anbieten, also entfällt das mit der Meldung duch den VNB. Der Vertrieb kann es natürlich melden.
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Re: Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

Beitragvon alterego » 04.07.2018, 18:01

Die sind offensichtlich klein genug um Netzbetrieb und Versorgung in einem machen zu dürfen. Dann können die das natürlich intern beim VNB anmelden und damit ist ja wieder alles im grünen Bereich.

Links steht
Einfach vom Profi anschließen lassen,

rechts steht
sollte durch einen Elektroinstallateur erfolgen. Dieser baut die spezielle Einspeisesteckdose ein und prüft, ob Ihr Stromzähler mit einer Rücklaufsperre versehen ist

ja was denn nun?

So ganz sind die aber auch nicht mit dem EEG vertraut: aus https://www.ewh.de/stromnetz/
Der Bundesnetzagentur sind Photovoltaik-Anlagen zu melden, für die eine Vergütung nach § 32 EEG (für sogenannte Freiflächenanlagen) oder § 33 EEG (für Anlagen in, an oder auf Gebäuden) gezahlt werden soll oder deren Strom nach § 33b Nr. 1 oder 2 EEG direkt vermarktet werden soll.

In den §§ 32 und 33 geht es um Ausschreibungen, das ist daher mindestens veraltet.
Es stimmt aber anders rum, wenn man nciht meldet, bekommt man keine Vergütung. Ändert aber ncihts daran, daß man melden muß und ansonsten eine Ordnungswidrigkeit begeht.

edit: ein Schnäppchen sind 700+€ auch nicht, hier dürfte ja jeder ungefähr wissen, im Netz zahlt man eher 600-€ frei Haus.
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Re: Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

Beitragvon cybersoft » 04.07.2018, 18:06

Danke für den Denkanstoß, die sog. De-Minimis-Grenze (<100.000 Kunden) hatte ich verdrängt. Ursprünglich war ja auch mal eine Meldegrenze ab 800 Watt angedacht, ist aber nie ins Gesetz gewandert?
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Re: Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

Beitragvon alterego » 04.07.2018, 18:23

Angedacht ist vieles mal worden ich wüßte nicht, daß es das jemals in einen "offiziellen" Entwurf geschafft hätte. Und außerdem ist angeblich noch nie ein Gesetz so aus dem Bundestag rausgekommen, wie es reingegangen ist ;)

Offizielles Ziel des Marktstammdatenregisters ist es ja nichts unerfaßt zu lassen, weil es halt schwer ist ein Netz zu simulieren, wenn man nicht mal weiß, was da ist.
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Re: Versorger "Verschenkt" PV-Anlage mit 540Wp

Beitragvon effi1 » 07.07.2018, 23:43

cybersoft hat geschrieben:Danke für den Denkanstoß, die sog. De-Minimis-Grenze (<100.000 Kunden) hatte ich verdrängt. Ursprünglich war ja auch mal eine Meldegrenze ab 800 Watt angedacht, ist aber nie ins Gesetz gewandert?


Am Ende wird eh das EU Recht gelten ;-) Also wird sich das ganze noch ein wenig hinziehen :roll:
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