Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

Beitragvon flosky » 03.09.2018, 16:47

machtnix hat geschrieben:
flosky hat geschrieben:ist blitzschutz am garagendach oder auf irgendeinem dach? weil dann gehoert das monatagegestell darin eingebunden!


wieso das denn? wenn sich das Montagegestell im Schutzbereich der vorhanden Blitzschutzanlage befindet, dann genügt der Potentialausgleich.
Aber wenn man keine Ahnung hat, dann nimmt man eben 16mm² und schließt alles irgendwo und irgendwie an. :mrgreen:


das ist ja das problem!
wenn auf der garage eine blitzschutzanlage ist, dann muss man je nach trennabstand anschliessen oder eben nicht!
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Re: Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

Beitragvon machtnix » 03.09.2018, 17:20

flosky hat geschrieben:wenn auf der garage eine blitzschutzanlage ist, dann muss man je nach trennabstand anschliessen oder eben nicht!


einen Trennabstand von mind. 0.5m sollte man schon einhalten.
Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!
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Re: Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

Beitragvon flosky » 03.09.2018, 17:33

machtnix hat geschrieben:
flosky hat geschrieben:wenn auf der garage eine blitzschutzanlage ist, dann muss man je nach trennabstand anschliessen oder eben nicht!


einen Trennabstand von mind. 0.5m sollte man schon einhalten.
wenn er aber baulich nicht einzuhalten ist, dann gehoert verbunden!
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Re: Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

Beitragvon machtnix » 03.09.2018, 18:46

flosky hat geschrieben:wenn er aber baulich nicht einzuhalten ist, dann gehoert verbunden!


da hast du recht. :wink:
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Re: Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

Beitragvon flosky » 03.09.2018, 21:45

@TS, mach mal eine ansage, moechtest du eine anlage, die den normen genuegt, oder reicht es, dass die anlage funktioniert?
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Re: Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

Beitragvon Mini-PV-Niederbayer » 04.09.2018, 08:06

Hallo zusammen,

danke für die vielen Hinweise.
Zunächst nochmal etwas mehr zum geplanten Aufstellort: es handelt sich um ein Schrägdach (25°) auf einer Garage, welche direkt ans Haus gebaut ist. Die Module sollen nicht "über" das Dach hinausstehen, sondern "normal" aufs Dach montiert werden.
Zu Euren Fragen:
- nein, das gesamte Haus hat keine "Blitzschutzanlage" (ist soweit ich weiß im Privatbereich auch gar nicht vorgeschrieben)
- eine Potentialausgleichsschiene oder Fundamenterder in der Garage ist auch nicht vorhanden; die Elektrik in der Garage ist ganz "normal" an einen Unterverteiler im Haus angeschlossen - hier ist eine Potentialausgleichsschiene; das Haus selber hat natürlich einen Fundamenterder
- ich möchte, dass die Anlage funktioniert; allerdings sollten natürlich soweit möglich und sinnvoll die Brandschutzvorschriften/-normen (für den privaten Bereich) eingehalten werden, damit im Falle eines Falles auch die Versicherung zahlt...
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Re: Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

Beitragvon flosky » 04.09.2018, 09:17

sehr gut, dann faellt die einbindung der nicht vorhandenen blitzschutzanlage schon mal weg!
hast du irgendwo im aussenbereich die flacheisen der fundamenterder herausstehen?
bei uns waren diese z.b. unter der terasse sichtbar, da haben wir dann unsere pv-anlage (montagegestell) angeklemmt!


ist im unterverteiler noch ein kreis frei? ansonsten einen zusaetzlichen LS setzen, 3x1,5-2,5mm2-kabel direkt zum aufstellort, alles wasserdicht IPXX verdrahten und ac-seitig ist fertig! soviel zur minimalloesung!

noch ein paar grundsatzfragen
moechtest du die module auch aufstaendern oder passen dir die 25°? optimal fuer max. jahresertrag sind zumeist ~35°, fuer winterbetrieb steiler.
welche ausrichtung hat das dach?

stichworte noch fuer versicherungen, manches war bei uns z.b. pflicht: ueberspannungsableiterDC, ueberspannungsableiterAC
am besten die jeweilige versicherung fragen!
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Re: Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

Beitragvon Mini-PV-Niederbayer » 04.09.2018, 11:45

hast du irgendwo im aussenbereich die flacheisen der fundamenterder herausstehen?

Nein, leider nicht; die einzige Möglichkeit bestünde evtl. bei einem Anschluss an die Dachrinnen/Fallrohre. Aber auch hier ist das Problem, dass die Fallrohre in KG-Rohre im Boden münden...

ist im unterverteiler noch ein kreis frei?

Platz für einen weiteren Kreis ist da - allerdings fehlt ein Leerrohr oder Ähnliches; d.h. ich müsste Wände aufstemmen etc. um ein neues Kabel zum Unterverteiler zu verlegen.
Meine Idee daher: vorhandene Leitung nutzen, im Unterverteiler den vorhandenen 16A LS-Schalter durch einen 13A LS-Schalter ersetzen und den Wechselrichter zusätzlich an einen 3A LS-Schalter hängen.
moechtest du die module auch aufstaendern oder passen dir die 25°? optimal fuer max. jahresertrag sind zumeist ~35°, fuer winterbetrieb steiler.
welche ausrichtung hat das dach?

Nein, die 25° passen eigentlich (1-2° zusätzlich sind durch die verstellbaren Dachhaken noch drin); mir ist klar, dass ich damit nicht die maximale Ausbeute erziele, die Einbußen durch den flacheren Winkel sind aber nicht so tragisch. Das Ganze soll ja eh nur die Grundlast des Hauses reduzieren, und da kommts mir nicht auf die letzten % Wirkungsgrad an. Ein Modul soll nach Süden ausgerichtet sein, das andere nach Westen. Ursprünglich war eigentlich eine Ost-/West-Ausrichtung (wegen gleichmäßigerer Verteilung über den Tag) auf dem Hausdach geplant, was aber deutlich aufwändiger zu realisieren gewesen wäre.
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Re: Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

Beitragvon flosky » 04.09.2018, 12:03

Mini-PV-Niederbayer hat geschrieben:
hast du irgendwo im aussenbereich die flacheisen der fundamenterder herausstehen?

Nein, leider nicht; die einzige Möglichkeit bestünde evtl. bei einem Anschluss an die Dachrinnen/Fallrohre. Aber auch hier ist das Problem, dass die Fallrohre in KG-Rohre im Boden münden...

okay, an die fallrohre anschliessen ist makulatur, wenn sie potentialmaessig "in der luft" haengen.
ich wuerds dann einfach ohne dezidierten potentialausgleich bauen...

Mini-PV-Niederbayer hat geschrieben:
ist im unterverteiler noch ein kreis frei?

Platz für einen weiteren Kreis ist da - allerdings fehlt ein Leerrohr oder Ähnliches; d.h. ich müsste Wände aufstemmen etc. um ein neues Kabel zum Unterverteiler zu verlegen.
Meine Idee daher: vorhandene Leitung nutzen, im Unterverteiler den vorhandenen 16A LS-Schalter durch einen 13A LS-Schalter ersetzen und den Wechselrichter zusätzlich an einen 3A LS-Schalter hängen.

das hab ich eh gemeint, ab unterverteiler ein eigener kreis mit eigener absicherung!
oder meinst du, es geht schon eine leitung aufs dach?


2 ausrichtungen mit 2 modulwechselrichtern? oder beide zusammen und mit dem mismatch leben?
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Re: Versicherungsschutz & Erdung Mini-PV-Anlage?

Beitragvon Mini-PV-Niederbayer » 04.09.2018, 12:49

Bzgl. Unterverteiler (im Haus):
Es gibt einen LS-Schalter B16A mit der Bezeichnung "Garage", von diesem geht ein 3x1,5mm² Kabel in Richtung Garage.
In der Garage gibt es mehrere Steckdosen + 2 Garagentorantriebe die dranhängen. Zusätzlich geht ein 3x1,5mm²-Kabel in den Dachboden der Garage. Wo dieses Kabel genau herkommt, weiß ich nicht - vermutlich abgezweigt von irgendeiner Steckdose der Garage (dies weiß vermutlich nur der Elektriker, der das Ganze verlegt hat). Diese Leitung hängt auf alle Fälle mit auf dem LS-Schalter "Garage" - leider aber nicht separat am LS-Schalter angeklemmt. Daher die Reduzierung des LS-Schalters "Garage" auf 13A und ein zusätzlicher LS-Schalter mit 3A im Dachboden der Garage - damit komme ich wieder auf die 16A (3600W), wofür dieser Kreis ja ausgelegt ist.

Geplant habe ich einen Envertech EVT-500 Mikrowechselrichter - dieser kann 2 Modulen getrennt optimieren.
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