SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

Beitragvon iot » 21.08.2016, 12:13

24V s. 27V
Die Tendenz ist klar. Es wird besser, aber sicher nicht um 5%. Das alles gilt für die vermessenen GTI-L600 240V AC mit 10,8-30V U_in. Real startet er übrigens erst bei etwas über 12V und macht haarscharf bei 30V zu. Der offizielle eta lt. Datenblatt soll 90% betragen.
Interessant wäre noch der 22-60V GTI-L. Wenn der bei 27V betrieben wird, also im unteren Spannungsbereich, wird da wohl auch nicht viel besseres rauskommen. Man kann's nur messen, aber ich habe ihn nicht.
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Re: SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

Beitragvon relativ » 21.08.2016, 13:00

Interessant wäre noch der 22-60V GTI-L. Wenn der bei 27V betrieben wird, also im unteren Spannungsbereich, wird da wohl auch nicht viel besseres rauskommen. Man kann's nur messen, aber ich habe ihn nicht.

Der WG ist nicht bekannt.Schätze aber das der WG leicht nach unten geht.
Da er bei 24v im unterem 3tel betrieben wird liefert er nur max 80% der Nennleistung 1000er nur 800w.
(jedenfalls hat das mal jemand gepostet)
Deshalb würd ich den 500/600(10,8-30V U) bei 24v system vorziehen da er fast Nennleistung bringen kann.
5,0V / 550W / 748W / 73,5%
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an FPS 100/50 an Bluebatt 24v 465Ah
Siliken 3,3i 3,25Kwp 13xShinsung Black Mono 250
VW T4 mit Evective 2000w + Varta 110Ah +0Wp
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Re: SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

Beitragvon iot » 21.08.2016, 20:58

Bei 73,5% würde ich das aber max. für ein paar kurze Lastspitzen zulassen. Des Weiteren stört der Einzellüfter. Wenn der mal hops geht, war's das mit dem GTI.
Unseren Server hat es beim Netzteillüfter (auch nicht redundant) so ereilt. Dahingehend wären belastbare Zahlen zum Inv350-60 mehr als wünschenswert.
@letsdoit: Wie sieht's aus? Kannst Du so ein Teil bei 24V DC_in vermessen?
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Re: SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

Beitragvon Tatra603 » 03.10.2016, 15:30

Meine Erfahrung (ist jetzt wieder abgebaut):
der Limiter misst etwa 50w wenn der Zähler 5w misst! :shock: Dementsprechend zu viel wird eingespeist. Ich werde mich mal mit ningbo in verbindung setzen.
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Re: SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

Beitragvon Tatra603 » 08.12.2016, 23:40

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Re: SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

Beitragvon Joe-Haus » 09.12.2016, 12:08

Tatra603 hat geschrieben:Meine Erfahrung (ist jetzt wieder abgebaut):
der Limiter misst etwa 50w wenn der Zähler 5w misst! :shock: Dementsprechend zu viel wird eingespeist. Ich werde mich mal mit ningbo in verbindung setzen.


Mmm, will ja so etwas auch nutzen. Möglichst in Verbindung mit der EEG-Anlage. Eingespeist ins Hausnetz /kompensiert auf Nullbezug soll dann natürlich nur werden, wenn tatsächlich die EEG-PVA zu wenig liefert und echter Bezug vom Stromversorger vorliegt ...
Ließe sich der zu hohe Messwert nicht mit einem "Offset" kompensieren /einstellen?

Was mich aber auch noch interessieren würde:

* Der Fühler ist ja ein Hall-Sensor zum klappen. Bekommt der eigentlich die Stromrichtung ermittelt bei den 230V AC? Wenn nicht, muss man ja höllisch aufpassen, wo man den Sensor bzw. Einspeisepunkt installiert. Sonst interpretiert er bei -5W Bezug und +50W eigener Einspeisung nur "45W" (interpretiert es als Verbrauch) und schaukelt sich immer weiter auf?!?

* Kann man alle drei Phasen der Zuleitung in einen Fühler stecken um sozusagen saldierend über alle Phasen auszugleichen, oder kommt da auch nur "Murks" raus?
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Re: SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

Beitragvon Tatra603 » 01.01.2017, 18:28

Der SUM GTIL misst ja den Verbrauch und speist dann genau so viel ins Hausnetz ein...

jetzt frag´ ich mich: Wie kann das funktionieren?
Der kleine Sensor an der Phase misst den Strom, der Grid Tie speist genauso viel ein... und dann?
Dann misst ja der Sensor 0w Verbrauch und der GTI speist nix mehr ein, oder?
Wo liegt mein Fehler?

Bei der "Letsdoit-Lösung" müsste doch das gleiche Problem vorliegen, oder?
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Re: SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

Beitragvon iot » 09.01.2017, 00:14

Hallo,
also ich bin jetzt nicht der AC-Spezialist, aber ich habe mir jetzt doch mal die Gtil-Limiter-manual reingezogen. Ich selbst verwende den Limiter nicht, sondern steuere die GTIL mit eigenem EMS über 0-5V zur Leistungsregelung an.

Zunächst ist es so, dass die beiden Steckdosen an der externen Limiterbox nur dann für die AC-Ausgänge der GTIL verwendet werden brauchen, wenn man die erzeugte PV-Leistung auf dem Limiter-LCD angezeigt haben möchte.
Angenommen dies ist nicht unbedingt erforderlich, so kann man die GTIL AC-seitig auch direkt an die Hausverteilung anschließen (L1, N, PE). Das sollte natürlich am Anschlusskasten erfolgen.
Bei Anschluss an eine normale Steckdose funkioniert die Einspeisung auch, aber die Leitungsabsicherung ist nicht ok, wenn Verbraucher mit an diesem Strang hängen.

Jetzt zum Nullausgleich am EVU-Anschluss:
M.E. kann ein Limiter nur 1 Phase ausregeln. In den USA mit 120V 1p am normalen Hausanschluss müsste das so funktionieren. Der Hallsensor muss dazu um eine Phase (nicht um N u. PE) der Hauptleitung gelegt werden, um den Stromfluss zum bzw. vom EVU zu messen.
Dieses AC-Messignal wird vom Limiter aufgenommen und ausgewertet, so dass die ausgegebene GTIL-Steuerspannung (0-5V) die Einspeiseleistung der WR genau so anpasst, dass das AC-Messignal auf 0 geregelt wird.

Ob eine Kompensation über 3 Phasen geht, wage ich wegen der Phasenverschiebung zu bezweifeln. 3 Limiter, die jede Phase einzeln mit den an ihnen angeschlossenen GTIL bedienen, sollte dagegen funktionieren.

Der Limiter wurde übrigens entwickelt, weil in vielen Netzen nur gezählt, aber nicht zwischen Bezug / Einspeisung untetschieden wird. Bei Einspeisung wird dort die Stromrechnung größer.

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Re: SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

Beitragvon tocan » 07.10.2017, 15:22

Tatra603 hat geschrieben:Er ist angekommen, der SUN GTIL. Deshalb wieder ein Erfahrungsthread.
Erstmal die Kosten: 229,- Euro für Limiter und GTI. (wer noch einen hat: bitte Kosten angeben, macht weitere Verhandlungen mit den Chinesen leichter :wink: )
Äußerlich ist das Teil nicht so vertrauenerweckend wie mein PIP- die Aufdrucke sind unsauber etc.
.

Ich habe die Version 2 auch gerade bekommen und kann sie auch besorgen für 200.- Euro. Ich habe mir allerdings die RS485 Schnittstelle einbauen lassen und wir sind mit den Chinesen dabei eine Open Source Plattform für den Raspberry drum herum zu entwickeln. Im letzten post in diesem Thread vom Januar wurde ja angegeben daß man die 3 Phasen nicht ansteuern kann. Das Problem haben wir in Arbeit und das geht... Ist jemand aus Östereich drann.
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Re: SUN GTIL- Nutzung und Erfahrungen

Beitragvon iot » 12.10.2017, 03:42

Hallo,
hast Du auch ein Modbus-Register-Blatt erhalten?
Sind Leistungsvorgaben dynamisch vorgebbar (z.B. aller 1s) ohne dass der Speicher defekt geht?

Ich werde meine beiden 1kW GTIL2 mit einem Mod mit 0-5V steuern. Alan hatte mir netterweise einen Auszug vom Platinenlayout gesendet. Mit ein paar Widerständen kann man die Steuerspannung am müC für die Leistungsvorgabe auf 0-5V umfrickeln.

Das Modbus-Loch war im Gehäuse schon drin - nur noch nicht bestückt. Kannst Du mal ein Bild einstellen, wie das von außen und innen jetzt aussieht?
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