ready2plugin: 1800W Steckersolar ohne Elektriker

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Re: ready2plugin: 1800W Steckersolar ohne Elektriker

Beitragvon Stevie77 » 22.08.2018, 03:09

Redirion hat geschrieben:ich habe gerade einen möglichen Fallstrick für die 1800w-Anlage gefunden:

Was ich bei vielen Angeboten bzw. Diskussionen und auch hier immer nicht verstehe: Überall kann man lesen, dass bis 600 Watt die Steckerstromerzeugung sicher sei. Darüber hinaus also ohne Elektriker und nur eingesteckt nicht. Das empfinde ich als den größten möglichen Fallstrick, oder nicht? Man will ja nicht, dass die Bude abfackelt bei Verwendung von mehr als zwei Solarmodulen...
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Re: ready2plugin: 1800W Steckersolar ohne Elektriker

Beitragvon Hasch-Key » 22.08.2018, 07:26

Was hat die Modulanzahl mit der Einspeiseleistung zu tun. Hängt doch vom WR ab? :juggle:

Meine 4 Module >1000wp liefern auch nur max 500W in die Dose...
Aber 1800W dauerbelastung würde ich persönlich nicht an die Dose hängen.
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Re: ready2plugin: 1800W Steckersolar ohne Elektriker

Beitragvon Stevie77 » 25.08.2018, 00:15

Ich kenne mich nicht besonders aus, liegt hier eine Verwechslung oder unerlaubte Gleichsetzung von Wp und W vor?
Ich beziehe mich auf http://www.pvplug.de/faq und https://www.dgs.de/service/faq:

Frage: Können steckbare Solargeräte Brände verursachen?

Antwort: Nein, wenn nicht mehr als 600 Watt (ca. 3 qm Modulfläche) an einem Hausanschluss betrieben werden, reicht die Energie nicht aus, um eine normgerechte Elektroinstallation zu überlasten. Darauf basieren auch die Bagatellregelungen in unseren Nachbarländern: In Österreich (600 W), in der Schweiz (600W/2,6A) und in Portugal (200W).


3 qm sind doch zwei normale Module a 1,6 m x 1 m?! Daher kam ich auf die zwei Module und die Schlussfolgerung, dass mehr als 2 Module nicht sicher sind für die direkte Steckdoseneinspeisung. Ein Modul liefert doch bis zu 300 W, also zwei zusammen 600 W? Also nicht mehr als zwei Module. Oder liege ich da komplett falsch?
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Re: ready2plugin: 1800W Steckersolar ohne Elektriker

Beitragvon CarpeDiem » 26.08.2018, 15:47

Die Verwechslung rührt von der nominalen max. (DC-) Ausgangsleistung der Solarmodule und der max. AC-Ausgangsleistung des/der Wechselrichter!

Die ehemals angestrebte 600 W - Leistungsgrenze für die vereifachte Einspeisung bezieht sich auf die AC-Leistung des WR, nicht auf die DC-Leistung. Dazwischen liegt aber Kabelverluste, der Wirkungsgrad des WR und dessen konstruktionsbedingte max. AC-Ausgangsleistung.
Ist aber eh egal, in D gibt es keine Bagatellgrenze, weil auch kleine Solaranlagen schon richtig viel Strom erzeugen :)
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Re: ready2plugin: 1800W Steckersolar ohne Elektriker

Beitragvon Stevie77 » 26.08.2018, 16:59

Ah, okay. Wie gehe ich dann am besten vor, wenn ich mir eine kleine MiniPV-Anlage aufs Gartenhaus stellen möchte, die genau an die Unbedenklichkeitsgrenze (Überhitzung Leitung und Brandgefahr) der genannten 600 W des Wechselrichters rankommen? Gibt's da irgendwie ne Formel oder nen Rechner oder Erfahrungswerte? Macht man dann 3 Module a 300 Wp drauf, oder wie komme ich auf die optimale Anzahl für 600 W (die dann aber auch nie überschritten werden darf)?
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Re: ready2plugin: 1800W Steckersolar ohne Elektriker

Beitragvon alexdatteln86 » 28.08.2018, 06:13

Unbedenklichkeitsgrenze


Diese existiert beim VNB nicht..

Bei nem Sicherungsautomaten LS B16 baust einfach nen LS B13 oder 10 ein und schon bist raus aus der Nummer das du mit zwei Platten den Stromkreis überlasten kannst.

Oder dimensionierst die Zuleitung in 2,5mm² dann kannst den LS B16 drin lassen. (Falls Netzimpedanz und Schleife passen)..wo wir wieder beim Thema Elektriker sind...

Mensch so nen kleinen Kabelaffen hat doch jeder im Bekanntenkreis fragt die doch einfach bevor ihr euch Gedanken drum macht wie man die Bude abbrennen kann :-P

Aber ihr könnt sicher sein...Wenn euch bei na kleinen 500Wp Anlage die Bude abbrennt...dann war die Installation vorher schon fürn Ar...
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