off-grid versus Netzanschlusskosten von EUR 45.000?

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: off-grid versus Netzanschlusskosten von EUR 45.000?

Beitragvon next step energy » 10.09.2018, 21:22

Hallo alle,
danke für eure rege Diskussion. Der aktuelle Status ist wie folgt:
29 kWp PV am Netz seit 2016 - Südseite (25kwSMA Wechselrichter)
60 kWh Batterie gekoppelt mit der Anlage oben (54kWh netto), Tesvolt mit Sunny Island WR

2 x 28 kWp Ost-West-Anlage noch nicht angeschlossen (!), da Netzanschluss nicht ausreicht. Die Aussage dazu vom Netzbetreiber: Egal ob jetzt nur diese 2x28 kWp oder noch weitere 150 kWp angeschlossen werden - ich muss einen neuen Anschluss legen und da sind wir dann bei den ca. 45.000 EUR.
Jetzt ist meine Überlegung zumindest diese neue 2 x 28 kWp Anlage off-grid laufen zu lassen und den Strom direkt in Wärme umwandeln zu lassen.
Ein Pufferspeicher mit 20.000 L ist bereits gebaut.
Kennt jemand eine Möglichkeit die PV-Anlage in Kombination mit Wärmepumpe und / oder Heizstab komplett off grid laufen zu lassen?
So und jetzt zu unserem Bedarf:
Der Hof wird sukzessive ausgebaut. Nach dem ersten Bauabschnitt - fertig Ende des Jahres - benötigen wir 30.000 kWh/th für Heizung (=ca. 8.000 kWh/el). Das überwiegend in den 4 Wintermonaten. Warmwasser für ca. 17 Personen schätze ich auf 2 kWh pro Person pro Tag = 12.400 kWhel/Jahr. WW wird zentral über den gleichen Puffer versorgt im Durchflussverfahren durch den oberen Pufferbereich.
Stromverbrauch schätze ich auf 17 x 1000kWh = 17.000 kWh über Mieterstrommodell. Dazu noch Allgemeinstrom von Hof schätzungsweise 5.000 kWh.
Somit komme ich momentan auf einen Strombedarf von 42.400 kWh, wovon 8.000 auf den Winter fallen und der Rest sich gleichmäßig verteilt.
In der Endausbaustufe sieht es folgendermaßen aus:
Heizungsbedarf: 200.000 kWh/th = 60.000 kWh/el
WW: 36.500 kWh/el
sonstiger Strombedarf gesamt: 50.000 kWh

Somit habe ich in der Endausbaustufe einen Strombedarf pro Jahr von 146.500 kWh, davon 60.000 kWh auf den Winter.

Wenn die 200 kWp installiert sind, werden diese ca. 175.000 kWh produzieren.

Was würdet ihr in meiner Situation machen?

Sonnige Grüße,
Andreas
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