Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon remag » 12.10.2018, 16:32

Energiesparer51 hat geschrieben:Dann baut man die neue Anlage halt erst 12 Monate nach der vorhandenen.


Kann man machen.
Manche machens halt anders.
12 Monate später gibts weniger Vergütung oder gar keine mehr.
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon remag » 12.10.2018, 16:34

mk_nd_13 hat geschrieben:Und schon sind wir wieder beim Thema Steuern/Abgaben sparen bzw. umgehen.

Ich dachte wir tun das alles für die Energiewende? :ironie:


Ja eben genau darum, grüner Strom und günstiger als normaler Strom.
Ich seh da eigentlich nur Vorteile.

Andere bauen statt 12 kwp nur 10kwp (das wird ja hier im Forum jedem logischerweise empfohlen)
Dann lieber 10kwp und die 2 kwp noch extra dazu, das ist auf jeden Fall positiv für die Energiewende
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon machtnix » 12.10.2018, 17:33

remag hat geschrieben:Dann lieber 10kwp und die 2 kwp noch extra dazu, das ist auf jeden Fall positiv für die Energiewende


richtig, jeder darf so viele PV Anlagen bauen wie er möchte oder kann. Und die 2Kwp extra betreibt man dann privat ohne Finanz amt und irgendwelchen Steuern...
Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon Energiesparer51 » 12.10.2018, 17:44

remag hat geschrieben:
Energiesparer51 hat geschrieben:Dann baut man die neue Anlage halt erst 12 Monate nach der vorhandenen.


Kann man machen.
Manche machens halt anders.
12 Monate später gibts weniger Vergütung oder gar keine mehr.


Für eine nicht nach EEG angemeldete Anlage gibt es gar keine Vergütung.
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon remag » 12.10.2018, 19:37

ich meine ja die 10kwp als normale EEG Anlage
und die 2kwp quasi als guerilla dazu
remag
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon passra » 12.10.2018, 19:47

remag hat geschrieben:ich meine ja die 10kwp als normale EEG Anlage
und die 2kwp quasi als guerilla dazu

Ja, das macht natürlich Sinn. Sofort machen und wegen 2kW die GESAMTE Einspeisevergütung rückwirkend riskieren. Klingt nach einem super Plan :roll:
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon remag » 12.10.2018, 19:55

No Risk, no Fun :mrgreen:

Das ist halt dann der Unterschied zur einfachen Guerilla Anlage, da kann einem keiner was.
Bei der EEG Guerilla ist das finanzielle und rechtliche Risiko natürlich größer.
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon buergersolar » 12.10.2018, 22:34

werner8 hat geschrieben:
Beitragvon Energiesparer51 » 12.10.2018, 11:57
„die dann saisonal vermutlich teurer sind und meinst du bist mit dem Händler quitt.“

Strom kostet aber für den Endkunden immer dasselbe, da gibt es keine saisonalen Schwankungen.

Beim Strom kann man das doch sehr einfach machen.
Wer aus dem Netz 1 kWh nehme darf (kostenlos) muss eben 1,5 kWh vorab eingespeist haben.
Wer aus dem Netz 1 kWh nehme darf (kostenlos) muss eben 2 kWh vorab eingespeist haben.
Wer aus dem Netz 1 kWh nehme darf (kostenlos) muss eben 2,5 kWh vorab eingespeist haben.

Das können doch die Stromanbieter selber festlegen und der die besten Bedingungen hat der wird genommen.

Muss ja nicht 1 zu 1 sein, kann ach 1 zu 2 sein usw.

Mit den elektronischen Zählern sollte das aus Technischer Sicht kein Problem sein.

Ja, mit elektronischem Zweirichtungszähler. Hier geht es ja aber gerade darum, was mit einem nicht rücklaufgesperrten Ferrariszähler ist. Und der kann nur 1:1.

Und bezüglich Regelleistung und von wegen ein anderer kann den eingespeisten Strom ja nutzen:
Nein, kann keiner nutzen. Denn jede genutzte kWh muss irgendwo eingekauft werden. D.h. der Verbrauch wird bereits durch gehandelten Strom abgedeckt. Die nicht registrierte Einspeisung kennt keiner auf dem Markt und wird nicht gehandelt, also auch nicht verbraucht. Sie wird mit Regelleistung ausgeglichen, was auf Kosten aller geht, die ihren Strom ordentlich bezahlen.
30€ für dich, 30€ für mich, 30€ für den BUND

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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon hc-photon » 13.10.2018, 09:29

Hallo

Wider eine heise Disskussion um nicht angemeldete Kleinanlagen.
Zur rechtlichen Lage möchte ich hier keine Bewertung abgeben, wird sich sicher irgendwann eimal klar herausstellen.



buergersolar hat geschrieben:
werner8 hat geschrieben:
Beitragvon Energiesparer51 » 12.10.2018, 11:57
„die dann saisonal vermutlich teurer sind und meinst du bist mit dem Händler quitt.“

Strom kostet aber für den Endkunden immer dasselbe, da gibt es keine saisonalen Schwankungen.

Beim Strom kann man das doch sehr einfach machen.
Wer aus dem Netz 1 kWh nehme darf (kostenlos) muss eben 1,5 kWh vorab eingespeist haben.
Wer aus dem Netz 1 kWh nehme darf (kostenlos) muss eben 2 kWh vorab eingespeist haben.
Wer aus dem Netz 1 kWh nehme darf (kostenlos) muss eben 2,5 kWh vorab eingespeist haben.

Das können doch die Stromanbieter selber festlegen und der die besten Bedingungen hat der wird genommen.

Muss ja nicht 1 zu 1 sein, kann ach 1 zu 2 sein usw.

Mit den elektronischen Zählern sollte das aus Technischer Sicht kein Problem sein.

Ja, mit elektronischem Zweirichtungszähler. Hier geht es ja aber gerade darum, was mit einem nicht rücklaufgesperrten Ferrariszähler ist. Und der kann nur 1:1.

Und bezüglich Regelleistung und von wegen ein anderer kann den eingespeisten Strom ja nutzen:
Nein, kann keiner nutzen. Denn jede genutzte kWh muss irgendwo eingekauft werden. D.h. der Verbrauch wird bereits durch gehandelten Strom abgedeckt. Die nicht registrierte Einspeisung kennt keiner auf dem Markt und wird nicht gehandelt, also auch nicht verbraucht. Sie wird mit Regelleistung ausgeglichen, was auf Kosten aller geht, die ihren Strom ordentlich bezahlen.



Zum obigem Beitrag von werner8
Dies währe natürlich eine unkompliziert Lösung für Kleinanlagen bis x kWp und würde sicher viele die die formalen Begleitumständen abgeschreckt dazu bewegen sich eine PV Anlage zu installieren.
Vor einiger Zeit habe ich von dem Vorhaben eines österreichischem Versorger gelesen ( die Quelle habe ich leider nich mehr ) der auch in Deutschland aktiv werden wollte mit dem Angebot : wer mindestens 1000 kWh/ a bei ihe bezieht, dem würde der darübergehende Verbrauch durch siener Einspeisung ausgeglichen. Mit der Trennung der österreichischen und der deutschen Preiszohne wird sich dieses Vorhaben erledigt hanen. (wo kommen wir denn sonst hin)

Zum obigem Beitrag von buergersolar
Das Argument das die nicht angemeldete eingespeist Energie nur durch negative Regelleistung ausgeglichen werden muss, erschließt sich mir nicht. Ich setze hier auf die Intelligenz der Netzbetreiber das in ihren Prognosen mit zu berücksichtigen. Sie gleichen ja den diesjährigen höheren PV Ertrag auch nicht mit negativer Regelleistung aus. Den Betrag tatsächlich eingespeiste Energie bekommen sie ja erst (zumindest den von Anlagen ohne Kommunikation zum Netzbetreiber) zum Jahresende mit der Ablesung der Zählerstände mitgeteilt. Etwas zu spät um eine Entscheidung bezüglich Regelleistung zu treffen.

Deshalb sehe ich auch keine Nachteil für die nichtpriveligierten Stromverbraucher durch solche Anlagen,ob sie nun über eventuell etwas erhöhte Netzentgelde oder die EEG Umlage ausgeglichen werden.
Auch das durch solche Anlagen der CO2 Ausstoß sich nich verringert sehe ich nicht. Die Betreiber solcher Anlagen könnten den CO2 Ausstoß zusätzlich dadurch verringern indem sie zB die erzeugte Energie zum Betrieb einer Wärmepumpe oder E Autos benutzen und so fossiele Energieträger einsparen. (Sektorenkopplung)


nur so ein Paar Gedanken dazu
Gruß hc
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon buergersolar » 13.10.2018, 10:31

hc-photon hat geschrieben:Ich setze hier auf die Intelligenz der Netzbetreiber das in ihren Prognosen mit zu berücksichtigen.

Aber dazu muss die Anlage doch angemeldet sein. Darum geht es mir doch. Wenn die Anlage nicht angemeldet ist, kann sie auch keiner in irgendwelchen Prognosen berücksichtigen. Der Strom ist zusätzlich im Netz. Der Bedarf wird über eingekauften Strom bereits gedeckt. Der wild eingespeiste Strom ist keinem bekannt, also kann ihn auch keiner kaufen und verbrauchen. Er muss vernichtet werden, negative Regelleistung kostet Geld, zu Lasten derer, die ihren Verbrauch ehrlich erfassen und bezahlen.
30€ für dich, 30€ für mich, 30€ für den BUND

Private PV-Anlage (ca. 04/2019):
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Bürgersolaranlage (seit 04/2009):
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