Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon remag » 11.10.2018, 19:18

kalle bond hat geschrieben:§ 3 Anschlussnutzungsverhältnis
(1) Inhalt der Anschlussnutzung ist das Recht zur Nutzung des Netzanschlusses zur Entnahme von Elektrizität.
Die Anschlussnutzung umfasst weder die Belieferung des Anschlussnutzers mit Elektrizität noch den
Zugang zu den Elektrizitätsversorgungsnetzen im Sinne des § 20 des Energiewirtschaftsgesetzes.


Und was besagt das ?
Demnach dürfte man auch nicht per EEG einspeisen.
Es ist einfach eine Lücke und genau deshalb unternehmen die VNB auch nichts dagegen.
Das nächste ist daß es dem VNB relativ wurscht sein kann, weil der "Schaden" entsteht ja dem EVU
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon FelzenSolar » 11.10.2018, 21:55

@ Fritzi1

der Guerilla PV Betreiber mit der 5 KWp Anlage schaltet ab, wenn der Zähler
übers Jahr in Summe zu wenig Bezug zeigt.

Das macht er aber garantiert nicht weil er ein schlechtes Gewissen hat.

Das macht er weil er befürchtet, dass er einen digitalen Zähler bekommt,
wenn der Verbrauch zu niedrig ist oder gar negativ wird.

Ein Kunde hat überhaupt nicht auf den Zähler geachtet und
einen Zählerstand gemeldet, der niedriger als der Zählerstand 1 Jahr zuvor war.

Der Versorger hat darauf hin einen Ablesefehler vermutet und einen externen
Kontrollableser angekündigt.

Um den Zähler wieder in den positiven Bereich zu bekommen wurde der Zähler dann
mit mehreren Heizlüftern wieder in den positiven bereich gebracht.
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon Energiesparer51 » 11.10.2018, 22:05

Das sind Tipps, wie man sich bei einem Betrug nicht erwischen lassen soll. War das dasThema?
Zuletzt geändert von Energiesparer51 am 11.10.2018, 22:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon memi » 11.10.2018, 22:14

Verstehe auch nicht, wie man als Händler so auftreten kann?!

Am Ende ist man natürlich nicht haftbar, wenn der Kunde dann am Ar*** ist, aber ich finde das Verhalten mehr als nur fahrlässig.

Für mich ist das Ganze Betrug / Diebstahl oder wie auch immer man das bezeichnen mag, wenn der Zähler mit einem Gut ohne Wissen des Lieferanten rückwärts läuft, dass einen Marktwert massiv unter dem zu zahlenden / bereits bezogenen Gut hat.

Bei einer Kleinstanlage, welche gerade den Eigenbedarf deckt, mag das kaum vorkommen und zu vernachlässigen sein. Bei allem drüber hat das ganze eindeutig kriminellen Charakter.
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon jodl » 11.10.2018, 22:52

Carlomania hat geschrieben:Also, ich kann nur sagen, ein Nachbar von mir hat eine 5kwp Anlage und die hat er seit ca. 7 Jahren laufen ohne Anmeldung.
Er sagt das dies nicht angemeldet werden muss.

Naja ob das stimm t oder nicht lasse ich mal so stehen. Er hat ein verbrauch im einfamilienhaus von 3000kw im Jahr.
da der zähler rückwärts, schaltet er seine pv anlage mal an wenns wieder sein muss, ansonsten schaltet er sie aus wenn er zuviel verbraucht hat.

Warum macht ihr das alle nicht so.?


vermutlich weil "ihr alle" nicht gerade totale Vollidioten sind?
5 kWp bei 3.000 kWh Jahresverbrauch :roll:

wie oft in der Woche schaltet der Nachbar diese Anlage denn ein?
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon jodl » 11.10.2018, 22:54

remag hat geschrieben:Das nächste ist daß es dem VNB relativ wurscht sein kann, weil der "Schaden" entsteht ja dem EVU


dem EVU entsteht kein Schaden, weil es sowohl mit seinem Lieferanten als auch mit seinem Kunden nach dem selben Zählerstand abrechnet
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon jodl » 11.10.2018, 23:03

memi hat geschrieben:Am Ende ist man natürlich nicht haftbar, wenn der Kunde dann am Ar*** ist, aber ich finde das Verhalten mehr als nur fahrlässig.

richtig.
genauso wenig wie ein Autohändler haftbar ist wenn ein Kunde mit dem Auto jemanden totfährt.
oder wie der Verkäufer eines "Radarwarngeräts"
oder der Verkäufer eines Messers .....

memi hat geschrieben:Für mich ist das Ganze Betrug / Diebstahl oder wie auch immer man das bezeichnen mag, wenn der Zähler mit einem Gut ohne Wissen des Lieferanten rückwärts läuft, dass einen Marktwert massiv unter dem zu zahlenden / bereits bezogenen Gut hat.

und lustig geht der Quatsch weiter.
weil man keine Rechtsgrundlage nennen kann, muß man wieder sein "Empfinden" als Beleg heranziehen.
juristisch ist es von geringem Belang, was etwas "für dich" ist

memi hat geschrieben:Bei einer Kleinstanlage, welche gerade den Eigenbedarf deckt, mag das kaum vorkommen und zu vernachlässigen sein. Bei allem drüber hat das ganze eindeutig kriminellen Charakter.

und wieder nur Blabla.
wo ist denn die Grenze einer sog. "Kleinstanlage", und wer legt diese Grenze fest die zwischen "zu vernachlässigen" und "eindeutig kriminell" trennt?
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon Energiesparer51 » 11.10.2018, 23:14

Es kann nicht sein, dass der Betreiber sich einen Vorteil verschafft und niemand daraus einen Nachteil hat. Den haben am Ende die ehrlichen Stromkunden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Standardlastprofil
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon jodl » 11.10.2018, 23:46

Energiesparer51 hat geschrieben:Es kann nicht sein, dass ...

auch das ist keine nachprüfbare Rechtsgrundlage
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Re: Muss die Photovoltaikanlage angemeldet werden

Beitragvon Carlomania » 12.10.2018, 05:32

jodl hat geschrieben:
memi hat geschrieben:Am Ende ist man natürlich nicht haftbar, wenn der Kunde dann am Ar*** ist, aber ich finde das Verhalten mehr als nur fahrlässig.

richtig.
genauso wenig wie ein Autohändler haftbar ist wenn ein Kunde mit dem Auto jemanden totfährt.
oder wie der Verkäufer eines "Radarwarngeräts"
oder der Verkäufer eines Messers .....

memi hat geschrieben:Für mich ist das Ganze Betrug / Diebstahl oder wie auch immer man das bezeichnen mag, wenn der Zähler mit einem Gut ohne Wissen des Lieferanten rückwärts läuft, dass einen Marktwert massiv unter dem zu zahlenden / bereits bezogenen Gut hat.

und lustig geht der Quatsch weiter.
weil man keine Rechtsgrundlage nennen kann, muß man wieder sein "Empfinden" als Beleg heranziehen.
juristisch ist es von geringem Belang, was etwas "für dich" ist

memi hat geschrieben:Bei einer Kleinstanlage, welche gerade den Eigenbedarf deckt, mag das kaum vorkommen und zu vernachlässigen sein. Bei allem drüber hat das ganze eindeutig kriminellen Charakter.

und wieder nur Blabla.
wo ist denn die Grenze einer sog. "Kleinstanlage", und wer legt diese Grenze fest die zwischen "zu vernachlässigen" und "eindeutig kriminell" trennt?


Eben, das ist was ich meine... jeder schreibt, es ist verboten, steurhinterziehung usw. gibt es nun eine rechtsgrundlage oderr gesetzte? man klaut a keinem den strom wer doll denn einen verklagen. Bitte um Gesetztestexte. danke
Carlomania
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