Guerillaanlage als "Erweiterung"

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Guerillaanlage als "Erweiterung"

Beitragvon abbuzze » 03.05.2018, 14:10

Hallo zusammen,

wir haben auf unserem Eigenheim eine PV Anlage mit 6 kWP, mit Überschusseinspeisung 2012 in Betrieb genommen. Nun haben wir ein Nachbargrundstück hinzugekauft. Dies gehörte zu einer ehemaligen Gartensparte und ist bebaut mit einer Laube. Auf der Laube befinden sich 2 PV Module ( Hersteller und Leistung unbekannt ) mit einem Enecsys SMI-D480W-60 Wechselrichter und einem Windrad mit 48 Volt und 1000W was jedoch nur am Maste hängt. Laube ist wieder hergerichtet, Strom bekommt die Laube nun vom unserem Haus und nicht mehr von der Gartensparte. Könnte diese Anlage weiterhin so betrieben werden bzw. wieder in Betrieb genommen werden oder würde es mit unsere Anlage / Hausnetz zu Komplikationen kommen? Von unserer Anlage sind noch 7 Module übrig ( damals Transportschaden, durften wir aber behalten ), könnte man diese ebenso wie die Guerillaanlage anschließen oder sollten wir die Finger von lassen. Soll kein großer Aufwand werden bzw. nicht viel noch investiert werden, nur zum wegschmeißen oder rumstehen ist es uns zu Schade.

Vielleicht habt Ihr ja noch Ideen, was man mit den Resten sinnvoll anstellen kann :-)

Vielen Dank, Grüße Stefan
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Re: Guerillaanlage als "Erweiterung"

Beitragvon flosky » 03.05.2018, 15:13

9 module sind fuer eine guerillaanlage schon etwas gross, das faellt bei der abrechnung auf, spaetestens mit satellitenbildern.
dann ein verfahren wegen subventionbetrug etc.
zahlt sich das aus?
waerens nur die 2 von der laube, wuerd ich mir noch nix denken, die kann man einfach per steckdose ala aeconversion guenstig implementieren...
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Re: Guerillaanlage als "Erweiterung"

Beitragvon abbuzze » 03.05.2018, 16:36

Danke für deine Antwort. Die Idee ist mir erst beim entrümpeln und Neuaufbau der Laube gekommen. Hatte vorher nie so ein System in den Händen gehabt, wo man die Module und den Wechselrichter direkt in die Steckdose gepackt hat. Dann werden wohl die 7 Module noch etwas verstauben und mal sehen was ich mit den beiden auf dem Laubendach noch mach.

Soll schon alles seine Ordnung haben.

Vielen Dank
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Re: Guerillaanlage als "Erweiterung"

Beitragvon ndorphin » 03.05.2018, 17:05

Müsste man wissen wie viele Zähler und wie die instaliert sind ob sich das überhaupt lohnt oder Probleme machen kann.
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Re: Guerillaanlage als "Erweiterung"

Beitragvon seppelpeter » 03.05.2018, 17:33

Warum erweiterst Du die Anlage aus 2012 nicht einfach um die 7 Module?
WR dran, anmelden, fertig.

Das Windrad mal besser weg lassen, sofern es überhaupt noch funktioniert.
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Re: Guerillaanlage als "Erweiterung"

Beitragvon tks » 03.05.2018, 18:30

seppelpeter hat geschrieben:Warum erweiterst Du die Anlage aus 2012 nicht einfach um die 7 Module?
WR dran, anmelden, fertig.

Erweitern? Wird das dann nicht zwangsläufig eine neue Anlage mit Elektrikerzwang und dem ganzen Rest? Erklär mal, dann mache ich das vielleicht auch... :juggle:
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Re: Guerillaanlage als "Erweiterung"

Beitragvon machtnix » 03.05.2018, 18:34

mit 7 Modulen kannst du perfekt den Eigenbedarf incl. Warmwasser versorgen.
Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!
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Re: Guerillaanlage als "Erweiterung"

Beitragvon seppelpeter » 03.05.2018, 21:44

tks hat geschrieben:
seppelpeter hat geschrieben:Warum erweiterst Du die Anlage aus 2012 nicht einfach um die 7 Module?
WR dran, anmelden, fertig.

Erweitern? Wird das dann nicht zwangsläufig eine neue Anlage mit Elektrikerzwang und dem ganzen Rest? Erklär mal, dann mache ich das vielleicht auch... :juggle:


Wie ist die Anlage aus 2012 aufgebaut ... welche Module, Anzahl Module, wie verstringt?
Welcher WR wird eingesetzt?

Anfang 2012 mit Vergütung auf den EV gebaut, oder nur Vergütung für Einspeisung?

PS.: Auf die 7 Module in 2012 nicht zumindest per IBN die Vergütung 2012 gesichert zu haben, würde ich Dir als großen Fehler ankreiden, der leider nicht mehr zu heilen ist.
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Re: Guerillaanlage als "Erweiterung"

Beitragvon abbuzze » 09.05.2018, 12:58

Hallo,

bei den Modulen handelt es sich um 36 195 W von IBC. Sind zwei Wechselrichter von SMA ( 3600TL und 5000TL ) installiert mit jeweils 2 Strings soweit wie ich es als Laie verstehe. Zähler sind bei uns zwei Stück Installiert. Einer Für Hausstrom und Einspeisung und der zweite für die Wärmepumpe.

Naja, die ganze Anmelderei hatte die Solarfirma gemacht. Die Lieferung der Module auf die Hausbaustelle kam direkt von IBC. Erst da wurde der Transportschaden festgestellt. Es kamen neue von IBC direkt und die haben vergessen die defekten direkt bei der Ersatzlieferung zurück zu nehmen. Dann hatten wird die Info von IBC bekommen das die keinen mehr schicken zum abholen. Endweder selbst zurück liefern oder entsorgen und so stehen diese seit 5 Jahren rum. Rahmen ist halt etwas lediert sonst augenscheinlich i.o.

Die jetzt noch unter zu bringen kam erst mit Auffindung der Anlage auf dem dazu gekauften Grundstück. Hätte die sonst nur für Hagelschäden o.ä. gebunkert
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Re: Guerillaanlage als "Erweiterung"

Beitragvon stromsparer99 » 09.05.2018, 13:14

6 KWp an Wechselrichter mit 8,6KWp, da wäre aber noch Luft.

Gruß
Thomas
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