Fragen zur Planung einer Grundlast-PV-Anlage

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Fragen zur Planung einer Grundlast-PV-Anlage

Beitragvon alexdatteln86 » 05.06.2018, 06:05

Kostengünstige Batterien die einzige Möglichkeit wie sich so eine Speicheranlage rechnet...

Aber gut das man auf eine Frage direkt des Diebstahls bezichtigt wird....
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Re: Fragen zur Planung einer Grundlast-PV-Anlage

Beitragvon Antimaster » 05.06.2018, 13:57

Also ich denke ich komme um den MultiGrid nicht drumherum. Wird der 3 Phasen Drehstromzähler wirklich benötige, wenn ich die komplette Last am MultiGrid Output habe? Alles was über Drehstrom läuft ist ja entkoppelt.
Sollte ich dann auch den passenden Victron MPPT Laderegler nehmen? Es würde dann eigentlich nur der 150/60 in Frage kommen um eventuelle Erweiterungen der Anlage zu ermöglichen? Nach vorsichtiger Planung kriege ich wohl 2kW auf eine Seite mit SW-Ausrichtung. Parallel könnte ich noch 1-2kw auf der NO-Seite anbringen. Der 150/35 ist zu klein, da würde ich Ladestrom verschenken bei 2KWp, Bliebe noch der 150/45. Ladestrom würde genau zu 2KWp passen aber der kostet auch nur 50Euro weniger als der 150/60.
Die Frage ist, ob sich die 510Euro für einen 150/60 wirklich lohnen, oder ob man vielleicht zu einem bösen Taiwanesen greift (PCM60X), den es mit ähnlichen Daten für die Hälfte gibt. :juggle:

Halten wir also fest:
- MultiGrid mit 48V / 3000VA (1260 Euro) wird benötigt
- MK3 Interface (60 Euro)
- Drehstomzähler (210) verstehe ich noch nicht den Sinn
- MPPT Laderegler 250-520Euro je nach Hersteller
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Re: Fragen zur Planung einer Grundlast-PV-Anlage

Beitragvon Holter » 07.06.2018, 12:33

Mit Wirkungsgradmonster meinte ich natürlich die alten Bleiakkus: Was da durch Selbstentladung und Ausgleichsladungen verloren geht kann deutlich mehr sein als der Selbstverbrauch des Wechselrichters. Aber auch die 250Wp der Module lassen auf nicht mehr aktuelle Technik schließen, es ist schon schwierig, aktuelle Module unter 265Wp zu finden.
Und wenn Du einen PiP (oder Steca) statt der Victron-Lösnug nimmst, dann sparst Du genug Geld, um nicht 8 sondern vielleicht 12 oder 16 Module aufs Dach zu bringen. Wenn dann in Zukunft mal ein "besseres" Akkusystem eingeplant wird, dann kann dann auch ein besserer Wechselrichter/Laderegler geholt werden. Vielleicht müssen diese Geräte dann sowieso neu, weil sie mit dem BMS kommunizieren müssen, und wer weiß, wie in 5 Jahren diese Kommunikation abläuft.
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Re: Fragen zur Planung einer Grundlast-PV-Anlage

Beitragvon Antimaster » 08.06.2018, 13:52

So langsam verstehe ich garnichts mehr. Ich habe gerade mit Victron telefoniert. Laut Victron wird für eine Netzparallele Speicherlösung, so wie ich sie ja gerne hätte, folgende Komponenten benötigt:
- Multigrid oder MultiPlus 2 (1254Euro)
- Venus GX (303,45 Euro) oder CCGX (524Euro)
- Drehstromzähler (202Euro)
- MPPT Solarregler 150/60 ( 505Euro)

Kurz zu Erklärung warum ich beim Victron MultiGrid gelandet bin. Nach Aussage von Victron Solateuren arbeitet der MultiGrid Netzparallel und ermöglich somit einen gleichzeitigen Betrieb zwischen Wechselrichter und Hausanschluss. Werden mehr als 3000VA benötigt, wird die restliche Leistung vom Netz beigemischt. Gleiches soll erfolgen wenn Batterie und / oder PV-Leistung nicht ausreicht. Wenn ich das richtig verstanden habe erfolgt z.B. beim Steca die Umschalt hart über ein Relais. Es gibt nur Batterie oder Netzstrom (Umschaltzeit 10ms).
Der Aufbau laut Victron sieht folgendes vor. Der Multigrid wird über das Venus GX mit dem 3-phasen Drehstomzähler verbunden. Dadurch soll die Leistung auf allen Phasen möglichst 0 sein. Der MultiGrid arbeitet aber nur auf einer Phase. Also kann die Netztleistung nur 0 betragen wenn auf der Phase mit dem MultiGrid die selbe Leistung ins Netz eingespeist wird, die auf den 2 anderen Phasen verbraucht wird. In diesem Moment ist es aber doch wieder eine Anlage mit Netzeinspeisung, oder? Also wieder FA, Schriftkram usw. Wird die Anlage beim Netzbetreiber gemeldet werde ich wahrscheinlich einen Zähler mit Rücklaufsperre bekommen, damit ist die Funktion dann sinnlos.
Warum brauche ich also den Drehstromzähler? Der neue MultiPlus II der für den gleichen Preis verkauft wird, wie der MultiGrid hat bereits einen 1-phasigen Stromzähler eingebaut. Also müsste es auch ohne gehen denke ich.
Jetzt die Sache die ich leider überhaupt nicht verstehe. Ich kann die Anlage nur als netzparallelen Speicher betreiben wenn ich zusätzlich nur MPPT Laderegler von Victron benutze. Ansonsten würde der MultiGrid nur im Netzbetrieb laufen und als USV arbeiten, da dieser nicht mitbekommt, dass PV-Leistung am Regler anliegt. Und das ist für mich schwer zu verstehen. Multigrid braucht Leistung, Batterie ist geladen, also wird doch Leistung entnommen. Erzeugt der MPPT-Regler 20A und der Multigrid benötigt 10A werden diese sofort in den Multigrid eingespeist. Die restlichen 10A fließen in die Batterien. Wird mehr Energie benötigt als PV-Leistung zur Verfügung steht, werden die Batterien entladen.Liegt mehr PV-Leistung an als benötigt wird über den Regler solange geladen, bis Batterie voll, dann Abschaltung.
Warum muss also der MPPT-Regler mit dem MultiGrid sprechen damit die Lösung funktioniert?

Nutze ich einen Steca Solarix 5000 habe ich 5000VA die ich Ausgangseitig nutzen kann. Wird mehr Energie benötigt, schaltet dieser in 10ms hart aufs Netz um oder geht auf Überlast. Das habe ich noch nicht ganz verstanden. Zusätzlich ist ein 80A MPPT-Lader integriert, der mir meine Batterien laden kann.

Ich bin ja bereit für gute Produkte zu bezahlen aber es stehen gerade 790Euro gegen 2264Euro. Für das Geld kann ich 2,0KWp mehr aufs Dach packen. Wie sieht das beim Steca mit der Anmeldung aus. Bisher habe ich keinen Verweis auf VDE 4105 gefunden.
Entweder ich habe irgendwo einen Denkfehler oder es passen die Preise nicht so richtig zum Nutzen.
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