Fragen zum Design meiner geplanten Anlage

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Fragen zum Design meiner geplanten Anlage

Beitragvon FelzenSolar » 06.05.2018, 21:31

Jeder der 950 deutschen Verteilnetzbetreiber hat eine ähnliche Vorgehensweise um die
Installation kleiner Anlagen zu vermeiden.

Und weil das so ist, stört sich niemand an den Bedingungen der Netzbetreiber und meldet die Anlage
einfach nicht an. Passieren tut nichts.

Laut Aussagen der Versorger sind einige hunderttausend Guerilla Anlagen besser als
Millionen regulärer Kleinanlagen.
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Re: Fragen zum Design meiner geplanten Anlage

Beitragvon GAST » 06.05.2018, 23:06

FelzenSolar hat geschrieben:Jeder der 950 deutschen Verteilnetzbetreiber hat eine ähnliche Vorgehensweise um die
Installation kleiner Anlagen zu vermeiden.

Und weil das so ist, stört sich niemand an den Bedingungen der Netzbetreiber und meldet die Anlage
einfach nicht an. Passieren tut nichts.

Laut Aussagen der Versorger sind einige hunderttausend Guerilla Anlagen besser als
Millionen regulärer Kleinanlagen.


Sehr mutig hier zu einer "Straftat" aufzurufen.....

Bei Westnetz ist es mittlerweile so das diese offiziell kleine Anlagen ohne Vergütung akzeptieren wenn man sich an bestimmte vorgaben hält
http://www.iwr.de/news.php?id=33306

Das man mit solchen Anlagen nicht das komplexe Gebilde des europäischen Verbundnetz aus dem Takt bringt sollte mittlerweile dank vieler solcher SteckdosenPV in den Niederlanden und der Schweiz z.b. bewiesen sein, dort dürfen bis ich meine 600Wp bzw. 900Wp ohne festen Anschluss in eine Steckdose angeklemmt werden, in der Schweiz verlangt man wohl einen FI für diesen Stromkreis, diesen gibt es als Stecker für um 15€ im Campingzubehör https://www.obelink.de/exin-stecker-rcd ... 26page%3D4

Wichtig ist nur das man Wechselrichter nutzt die die ganzen Anforderungen erfüllen die auch für große Anlagen gefordert sind, also z.b. die VDE AR-N 4105 usw.
Diese gibt es mittlerweile als Modulwechselrichter von diversen Firmen, mit die ersten die diese hatten dürfte AEconversion gewesen sein.
Wenn ich mehr als 1 Modul nutzen würde, dann würde ich diese in Reihe schalten und einen entsprechenden Umrichter nutzen, denn idr. ist 1 mit einer höheren Leistung preiswerter wie 2 "kleinere"
https://sauerlaender-solarmarkt.de/Phot ... onversion/ ist nur ein Beispielhändler der eine größere Auswahl von diesem Hersteller, aber auch von vielen weiteren Herstellern hat.
Es gibt auch Y-oder 1 auf 3 oder Mehr Kabeladapter um mehrere Module entsprechend verschalten zu können.

Wichtig ist das man nachguckt welche Spannung bei -10°C vom Modul kommt, diese darf nicht höher sein wie die max. Spannung mit der der Umrichter betrieben werden darf.
Auch sollte man beachten das bei vielen Geräten der Wirkungsgrad unterhalb einer bestimmten Spannung (hohe Modultemperaturim Sommer oder Verschattung) stark nach lässt, daher mein Hinweis mit dem in Reihe schalten.

grüße
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Re: Fragen zum Design meiner geplanten Anlage

Beitragvon Sonnenbua » 20.08.2018, 19:41

So, hat etwas gedauert, aber nun habe ich eine Anlage.
Es ist eine miniJoule XL geworden, war zum Mitarbeiterpreis wettbewerbsfähig.
Die tage wird montiert.
Danke für die Tipps.
Sonnenbua
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