Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

Beitragvon Schoenberg » 15.07.2018, 15:16

Mal was Neues zum Thema.

Ich bin mit meinem Steuergerät jetzt soweit, dass ich alle Funktionen so abbilden kann, wie ich es haben will. Spannungs- und Strommessung, im Eingang, beim Akku und am Wandler.
Zwar noch im "Handbetrieb", aber eine aut. Steuerung ist kein Problem.

Der Akkubetrieb funktioniert, und damit ist klar, dass ich zuwenig PV-Leistung habe.
ebucht hat mit schon 4 weitere 240er angeboten. Muss sie nur noch abholen.

Der AC-Wandlerbetrieb mit dem DC_DC Step-Up Wandler hinterm Akku funktioniert prima. Das ist billig, funktioniert, der Preis ist der Wandlerwirkungsgrad.

Gut geeignet ist der
"600W DC 10-60V auf 12-80V Boost Spannungswandler Voltage Converter Step Up Modul"
der hat bereits eine einstellbare Strombegrenzung eingebaut, die direkt eine sehr schöne MPPT-Ähnliche U/I Kennlinie macht. Spannunngseinstellung natürlich auch, das Teil hat bereits alles, was man braucht.
Es gibt einen kleineren Wandler (auch mit dem UC3843), dem muss man die Strombegrenzung erst beibasteln, das braucht Detailkenntnisse in Elektronik.

Die 600W sind gerechnet aus maximaler Eingangsspannung mal maximalem Strom, also nicht ernst nehmen. Max Strom soll 10 A sein, ich werde auf Dauer bis 8 A gehen (mit Vent), mal Akkuspannung, die man hat. Es wichtig, die Ausgangsspannung min 10 V höher einzustellen als die Akkuspannung, die Strombegrenzugskennlinie funktioniert nur oberhalb der Akkuspannung.

Das ganze ergibt dann (ich benutze 2 Wandler) etwa max 250 Watt, die ich in der Nacht (geregelt) gegen den Eigenverbrauch stellen kann, solange der Akku das hergibt. Das ist knapp, wenn alle 3 Truhen laufen, aber ich versuche nicht, das allerletzte Watt herauszquetschen, was nur in geringer Häufigkeit vorkommt. Eine Monte-Carlo-Abschätzung der Truhenlaufzeiten hat ergeben, das sie nur zu 4 % alle gleichzeitig laufen.
So senkt man die Kosten, denn (Spitzen)Leistung kostet Geld.
700 Wp ohne EEG; Ziel ROI <2Jahre, Start 20.3.18,
20.10.18: 450 kWh / 45 % Invest geerntet.
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Re: Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

Beitragvon leitstellenhexe » 16.07.2018, 08:08

Hallo....
da ist für die zeitliche Abfolge bzw Steuerungen der Geräte bald ein rs485 Hausbus sinnvoll. Funk mit dem ESP8266 über http ist zwar einfacher, sehe ich aber aus gesundheitlichen Gründen im Haus problematischer. Für Schaltungen im Garten aber OK.
Anfänger.... zusätzliches 24V Netz für Beleuchtung in den Wohnräumen, der Rest kommt später...
Garagendach mit 2 Module 260Watt und 1 EVT248 angeschlossen.
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Re: Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

Beitragvon Schoenberg » 16.07.2018, 09:13

leitstellenhexe hat geschrieben:Hallo....
da ist für die zeitliche Abfolge bzw Steuerungen der Geräte bald ein rs485 Hausbus sinnvoll. Funk mit dem ESP8266 über http ist zwar einfacher, sehe ich aber aus gesundheitlichen Gründen im Haus problematischer. Für Schaltungen im Garten aber OK.

Ne, V24/RS485 mache ich nicht mehr. Das ist Technik des letzten Jahrtausends. Nett, aber das Kabelverlegen kannste eigentlich nur im Neubau machen. Hatte ich damals.
Gesundheitliche Gründe sehe ich bei Wifi nicht, da bist du immer weit genug von Weg, die Strahlungsleistung ist gering und es sind nur kurze Bursts. Da ist dein handy am um 4 Zehnerpotenzen stärker, mach dir darübe Gedanken.

Und mit meinem Amateursender hier kann ich eh Leuchtoffllampen zum euchten bringen, alle Tippsensor-Geräte im Haus steuern und in die PC-Lautsprecher einstreuen. Und das ist auch noich kein Problem.
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Re: Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

Beitragvon Schoenberg » 16.07.2018, 18:02

Ich habe aufgerüstet. 100 Wp mehr.
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Re: Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

Beitragvon Schoenberg » 23.07.2018, 15:03

Meilenstein. Ein Viertel meines Invests (für PV ohne Speicher) ist "geerntet".
Mein Ziel von 2 Jahren ROI scheint also machbar zu sein.

Gerade sind weitere 0,75 kWh Speicher in Bau. Ab dann wirs interessant.
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Re: Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

Beitragvon Schoenberg » 25.09.2018, 16:58

400 Kilowattstunden geerntet.
Mein Plan war, 400 kWh im ganzen Jahr zu haben. Es hat sich gezeigt, dass meine Schätzung viel zu konservativ war, besonders bezüglich der Restleistung der gebrauchten Module, aber auch bezüglich der Verluste durch Abschattung.

Jetzt bin ich gespannt, was die restlichen Monate noch bringen.
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Re: Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

Beitragvon rgr » 29.10.2018, 17:45

Mich würde mal eine Aufstellung über die gesamten Kosten interessieren.

Angefangen hast Du mit einem GTI und zwei Modulen. Inzwischen kamen weitere Module hinzu, Akku, Laderegler, BMS, Verkabelung, Regelung usw.

Hast Du diese Kosten auch in Deiner Betrachtung ergänzt?
rgr
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Re: Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

Beitragvon Schoenberg » 30.10.2018, 10:23

rgr hat geschrieben:Mich würde mal eine Aufstellung über die gesamten Kosten interessieren.

Angefangen hast Du mit einem GTI und zwei Modulen.

Nein. Ich habe angefangen mit einem Chinesenwandler und 4 Modulen. Die Kosten stehen weiter oben.

rgr hat geschrieben:Inzwischen kamen weitere Module hinzu,

Eines. Das war ein Ersatzmodul eines bekannten, der die gleichen Module gekauft hatte. geschenkt.

rgr hat geschrieben:Akku, Laderegler, BMS, Verkabelung, Regelung usw.

Hast Du diese Kosten auch in Deiner Betrachtung ergänzt?

Nein, und ja.
Das ist etwas komplizierter.

Ich habe dieses Thema angefangen, weil es mich technisch interessiert, und weil ich eine Anlage haben will, wenn sie wirtschaftlich ist. Darüber hinaus interessierte mich eine begrenzte Autarkie, die wahrscheinlich nicht wirtschaftlich ist, sollte es aber so gut es geht sein. Zu dem Zeitpunkt habe ich (nach dem aktuellen Stand der professionellen Anbieter) damit gerechnet, dass ein Akku utopisch unwirtschaftlich ist, und dass eine eigene Autarkielösung sehr minimalisitisch sein wird. Licht, Strom für Kommunikation (Amateurfunk).

Daraus habe ich eine Vorgehensweise gebastelt, in der ich mit einer extrem wirtschaftlichen Anlage anfange, um deren Ertrag in weitere Ausbauten zu investieren, entweder Erweiterung, oder Autarkie.
Das ganze hat eine erwartete Lernkurve, denn man wird einiges oder das meiste selber planen und machen müssen, da die üblichen PV-Berater (wie auch hier) einem mal gerade das Dach vollknallen und einen unwirtschaftlichen Akku verkaufen können.

Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit gibt es logischerweise nur einen Weg - Ultra Low Cost, in der Form gebrauchter preiswerter Technik (Module) und eines billigen Wandlers. (man muss sich klar machen, dass nur Panels Geld bringen - der Wandler und sein ganzes Beiwerk mit Datenerfassung und Messungen ist nur ein kostspieliges Hobby). So ist die Uranlage entstanden.

Auf dem Weg dahin bin ich darauf gekommen, dass diese Vorgehensweise auch auf Akkus anwendbar ist - und ich bin nicht der erste damit, eine Menge Leute bauen Versorgungslösungen mit gebrauchten Akkus auf. Der englischsprachige Raum samt Youtube ist voll davon, Deutschland ist diesbezüglich eine leere Wüste.
Damit war meine erste Grundannahme hinfällig - ich werde nicht bei Mini-Autarkie landen, sondern bei einem ernsthaft grossen Akku, je nachdem wieviele Akkus ich (ultra Low cost) beschaffen kann.

Damit kippte aber mein ganze Urkonzept, denn für Akkubetrieb mit großem Akku hat es zuwenig Leistung, mit einem kleinen Akku brauche ich ihn garnicht, weil der Effekt immer weiter runtergeht. Der aktuell vorhandene Akku war nur im Sommer ein paar Wochen ernsthaft aktiv, wenn nennenswert Mehrleistung gegenüber Verbrauch vorhanden war. Diese Leistung habe ich momentan für die Erstanlage mitgerechnet, ich hätte sie ja auch Guerilla nutzen können.

Die optimale Anlagengrösse (unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit für Eigenverbrauch) unter diesen neuen Aspekten findet man gefühlsmässig irgendwo in der 2-4 KwP Ecke, wenn der Gewinn an Ertrag in den schwachen Monaten sich gegen verschenkte Energie in den Topmonaten aufrechnet.

Zu deiner Frage:
Ja, ich verfolge natürlich weiter die Kosten. Das ist nicht ganz einfach, weil ich beim Bau von Elektronik oder Mechanik auch auf Bestände zugreife, ich habe hals nicht jeden Transistor oder Stecker erfasst. Wenn ich Zeugs aber gezielt für die Anlage gekauft habe, wird es notiert, selbst wenn es noch nicht komplett verbaut wurde.

Akku:
Nichts. Kostenlos.

Laderegler:
ist ein 5,50€ Chinesen Spannungswandler.

BMS:
ChinesenBMS 6s, 2,50€, einmal je 0,25 kWh. Das ist momentan meine Blockgröße beim Akku. Wird sich aber wahrscheinlich auch noch ändern.

Verkabelung,
Da habe ich aus einem Abbruch Kabel bekommen, das wäre sonst ein erheblicher Kostenfaktor geworden.

Regelung:
Alles Eigenbau bisher.
Geplant ist der Einsatz eines Hutschienenzählers, der tatsächlich zurücklaufende Energie ermittelt und anzeigt, zuzüglich S0 Schnittstelle, den man im Überfluss der Angebot bei Amazon finden konnte, wenn man nur mal geduldig sucht. 30 €

Ich baue selber, was man nicht kaufen kann, und ich kaufe billig(st), was man kaufen kann.

Alles in allem sind das für den Aspekt Akku und Regelung etwa 100 Euro momentan. Demgegenüber stehen 1,25 kWh vorhanden (nicht alles integriert bisher).
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Re: Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

Beitragvon Schoenberg » 30.10.2018, 10:28

Schoenberg hat geschrieben:
rgr hat geschrieben:Mich würde mal eine Aufstellung über die gesamten Kosten interessieren.

Angefangen hast Du mit einem GTI und zwei Modulen.

Nein. Ich habe angefangen mit einem Chinesenwandler und 4 Modulen. Die Kosten stehen weiter oben.

rgr hat geschrieben:Inzwischen kamen weitere Module hinzu,

Eines. Das war ein Ersatzmodul eines Bekannten, der die gleichen Module gekauft hatte. Geschenkt. Wären eh nur 30 € gewesen.

rgr hat geschrieben:Akku, Laderegler, BMS, Verkabelung, Regelung usw.

Hast Du diese Kosten auch in Deiner Betrachtung ergänzt?

Nein, und ja.
Das ist etwas komplizierter.

Ich habe dieses Thema angefangen, weil es mich technisch interessiert, und weil ich eine Anlage haben will, wenn sie wirtschaftlich ist. Darüber hinaus interessierte mich eine begrenzte Autarkie, die wahrscheinlich nicht wirtschaftlich ist, sollte es aber so gut es geht sein. Zu dem Zeitpunkt habe ich (nach dem aktuellen Stand der professionellen Anbieter) damit gerechnet, dass ein Akku utopisch unwirtschaftlich ist, und dass eine eigene Autarkielösung sehr minimalisitisch sein wird. Licht, Strom für Kommunikation (Amateurfunk).

Daraus habe ich eine Vorgehensweise gebastelt, in der ich mit einer extrem wirtschaftlichen Anlage anfange, um deren Ertrag in weitere Ausbauten zu investieren, entweder Erweiterung, oder Autarkie.
Das ganze hat eine erwartete Lernkurve, denn man wird einiges oder das meiste selber planen und machen müssen, da die üblichen PV-Berater (wie auch hier) einem mal gerade das Dach vollknallen und einen unwirtschaftlichen Akku verkaufen können.

Zur Erhöhung der Wirtschaftlichkeit gibt es logischerweise nur einen Weg - Ultra Low Cost, in der Form gebrauchter preiswerter Technik (Module) und eines billigen Wandlers. (man muss sich klar machen, dass nur Panels Geld bringen - der Wandler und sein ganzes Beiwerk mit Datenerfassung und Messungen ist nur ein kostspieliges Hobby). So ist die Uranlage entstanden.

Auf dem Weg dahin bin ich darauf gekommen, dass diese Vorgehensweise auch auf Akkus anwendbar ist - und ich bin nicht der erste damit, eine Menge Leute bauen Versorgungslösungen mit gebrauchten Akkus auf. Der englischsprachige Raum samt Youtube ist voll davon, Deutschland ist diesbezüglich eine leere Wüste.
Damit war meine erste Grundannahme hinfällig - ich werde nicht bei Mini-Autarkie landen, sondern bei einem ernsthaft grossen Akku, je nachdem wieviele Akkus ich (ultra Low cost) beschaffen kann.

Damit kippte aber mein ganze Urkonzept, denn für Akkubetrieb mit großem Akku hat es zuwenig Leistung, mit einem kleinen Akku brauche ich ihn garnicht, weil der Effekt immer weiter runtergeht. Der aktuell vorhandene Akku war nur im Sommer ein paar Wochen ernsthaft aktiv, wenn nennenswert Mehrleistung gegenüber Verbrauch vorhanden war. Diese Leistung habe ich momentan für die Erstanlage mitgerechnet, ich hätte sie ja auch Guerilla nutzen können.

Ich gehe nun den Weg, für den Akkubetrieb eine ernste Planung zu machen, dabei halte ich aber zumidest gedanklich Kosten und Equipment für diesen neuen Anlagenteil getrennt, um den Wirtschaftlichkeitsaspekt weiter verfolgen zu können. Dabei ist die Beschaffung der Akkus das eigentliche Problem, letztendlich muss ich abwarten, bis ich die Akkus beisammen habe.

Die optimale Anlagengrösse (unter dem Aspekt der Wirtschaftlichkeit für Eigenverbrauch) unter diesen neuen Aspekten findet man gefühlsmässig irgendwo in der 2-4 KwP Ecke, wenn der Gewinn an Ertrag in den schwachen Monaten sich gegen verschenkte Energie in den Topmonaten aufrechnet.

Zu deiner Frage:
Ja, ich verfolge natürlich weiter die Kosten. Das ist nicht ganz einfach, weil ich beim Bau von Elektronik oder Mechanik auch auf Bestände zugreife, ich habe halt nicht jeden Transistor oder Stecker erfasst. Wenn ich Zeugs aber gezielt für die Anlage gekauft habe, wird es notiert, selbst wenn es noch nicht komplett verbaut wurde.

Akku:
Nichts. Kostenlos.

Laderegler:
ist ein 5,50€ Chinesen Spannungswandler.

BMS:
ChinesenBMS 6s, 2,50€, einmal je 0,25 kWh. Das ist momentan meine Blockgröße beim Akku. Wird sich aber wahrscheinlich auch noch ändern.

Verkabelung,
Da habe ich aus einem Abbruch Kabel bekommen, das wäre sonst ein erheblicher Kostenfaktor geworden.

Regelung:
Alles Eigenbau bisher.
Geplant ist der Einsatz eines Hutschienenzählers, der tatsächlich zurücklaufende Energie ermittelt und anzeigt, zuzüglich S0 Schnittstelle, den man im Überfluss der Angebot bei Amazon finden konnte, wenn man nur mal geduldig sucht. 30 €

Ich baue selber, was man nicht kaufen kann, und ich kaufe billig(st), was man kaufen kann.

Alles in allem sind das für den Aspekt Akku und Regelung etwa 100 Euro momentan. Demgegenüber stehen 1,25 kWh Kapazität vorhanden (nicht alles integriert bisher).
700 Wp ohne EEG; Ziel ROI <2Jahre, Start 20.3.18,
20.10.18: 450 kWh / 45 % Invest geerntet.
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Re: Einspeisung nur Eigenverbrauch, wirtschaftlich

Beitragvon rgr » 30.10.2018, 11:14

Sorry für die falschen Modulangaben, ich hätte eher die Ursprungsnachrichten nochmal nachlesen sollen, als meinem Kopf zu vertrauen.

Ansonsten bin ich auf dem gleichen Weg wie Du - Selbstbau soweit es die Kenntnisse erlauben und etwas abseits der normalen Wege.
Ich denke aber, dass man dabei die kleinen Kosten am Rande unterschätzt. Hier mal was aus der Bastelkiste genommen, da mal noch ein bisschen was ergänzt (Stecker hier, USB-Hub da - usw). Dort einen kleinen Test gemacht, dabei Teile zerlegt, aber wichtige Erkenntnisse genommen. Und dann kauft man noch ein bisschen Werkzeug - das braucht man gerade für den aktuellen Zweck (und ist natürlich auch sonst noch nützlich).

Daher finde ich es interessant, wenn jemand mal versucht die Kosten zusammen zu stellen - aber wenn man es fair z.B. mit einer kommerziellen Lösung vergleichen möchte - müsste man eigentlich auch die Zeit mit ein rechnen, die man für den Bau gespart hat.
rgr
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