Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie vor

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie

Beitragvon machtnix » 26.06.2018, 09:11

jedes normale Schaltnetzteil hat einen nicht galvanisch getrennten 300V Gleichstromkreis. Da muss sich auch
keiner über Fehlerströme Gedanken machen.

Anlagenbetreiber dürfen den Anschluss der Anlagen von dem Netzbetreiber oder einer fachkundigen dritten Person vornehmen lassen.


eine Anlage mit Stecker wird angesteckt, nicht angeschlossen... :wink:
Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!
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Re: Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie

Beitragvon Schoenberg » 26.06.2018, 18:52

michi_k hat geschrieben:
Schoenberg hat geschrieben:
Schoenberg hat geschrieben:
Bitte abstimmenen:
A) 2 Grad
b) 5 Grad
c) 7 Grad
Extrapunkte gibts für Milchmädchenberechnung, die die Wahl belegen.


Keiner ? Aber das Ergebnis ist seeeehr ausagekräftig. Besonders bezüglich des Nutzens der "gefahrenreduzierenden" und kostentreibenden Normen....


Die Temp am CU Leiter wird nach der Norm auf 70° am Leiter definiert. Darauf ist sie ausgelegt. Die Auslöseströme nach einer Stunden sind, wenn ich richtig aufgepasst habe: zwischen 1,14 bis 1,45 x In

Bemerkenswert, beides richtig. Und was bedeutet das für den Auslösestrom ?

michi_k hat geschrieben:Wie schonmal irgendwo für Dich geschrieben: Wenn Du mit einem WR einspeist, kann ein Gleichfehlerstrom entstehen.
Darum kann der vorgeschaltete RCD dann nicht mehr auslösen.

Das mag ja interessant sein, und die Schutzwirkung des FI wäre dann weg, aber was hat das mit dem Strom zu tun, der nicht eingespeist werden darf, weil Drähte völlig überlastet werden?
Bleib doch mal bei einem Problem....

michi_k hat geschrieben:
Das ist Scheisse, vor allem wenn Dein halbes Haus drüber läuft. Genau darum sind diese steckbaren Anlagen ein Problem. Nicht weil irgend 1,5A oder auch 3A da die falsche Reichtung laufen und ein Automat zu spät auslösen könnte.

Genau DAS wird aber von den Normenverbastlern behauptet, und damit werden Phantasie-Sicherheitsmaßnahmen begründet.
Und darüber habe ich diskutiert.
Zuletzt geändert von Schoenberg am 26.06.2018, 19:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie

Beitragvon Schoenberg » 26.06.2018, 18:53

michi_k hat geschrieben:
Sedna hat geschrieben:
michi_k hat geschrieben:Wie schonmal irgendwo für Dich geschrieben: Wenn Du mit einem WR einspeist, kann ein Gleichfehlerstrom entstehen.


Wie? Alle WR haben ausgangsseitig einen Übertrager der Gleichstrom vom DC Teil blockt.

Und selbst wenn:

Wie hoch ist die Gleichspannung und der Strom daraus? Bei einem ModulWR mit 30 V am Eingang?


Halt mal eine 4,5V Batterie über einen FI im Betrieb L Eingang, L Ausgang, dann siehst Du was passiert. Der löst nicht mehr aus. Aber schau das Du es überlebst;-). Nein, nach es lieber nicht...:-)

Beim normalen WR mit eigenem FI ist das nicht so schlimm (wenn es überhaupt einen hat), da wird höchstens der eigene FI blockiert, nicht noch der, mit dem Mutti grad am Rasenmähen ist.

Von diesem lustigen Versuch kann ich Uneingeweihten wirklich nur abraten.
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Re: Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie

Beitragvon Schoenberg » 26.06.2018, 19:01

michi_k hat geschrieben:
Sedna hat geschrieben:
Kann ja nicht so schlimmm sein, du hast es ja überlebt - sonst könntest du nicht berichten ;-)

Nur zur Info: Einen Pol an L und den anderen?


Nö, alles auf demselben L ;-) Sonst fliegt Dir die Batterie um die Ohren...

Sedna hat geschrieben:
Du hast aber meine Frage nicht beantwortet wie durch den Übertrager ein Gleichstrom fließen soll..


Ein moderner WR ist in der Regel nicht galvanisch getrennt.


Wo hast du den das her ? Die Norm schreibt max 6 mA Gleichanteil vor. Selbst mein Chinesenwandler ist galvanisch getrennt.

michi_k hat geschrieben:Darum brauchen die eine RCMU. Wenn da kein DC Fehlerstrom fliessen könnte, dann bräuchte es das nicht. Ein Kleinwechselrichter ist vielleicht galvansich getrennt, vielleicht auch nicht. Glaub mir, bei Aliexpress wieder die Dinger ohne geprüft zu werden verkauft und können einfach eingesteckt werden. Darum wird in der Schweizer "Zulassung" ein FI Typ B an der Anlage gefordert.

Und wenn, dann ist es nur die FI Schutzfunktion, die ausfällt, aber kein Problem mit dem Strom, worüber hier diskutiert wird.
Nicht immer neue Probleme aufwerfen, einmal eines zuende machen.
Und richtig, auf den allgemeinen Grundlagen.
michi_k hat geschrieben:Es sind ja auch nicht die Netzbetreiber, die gegen die Anlagen sind. Das sind die Normenfuzzis. Glaub mir, da hat es viele gute Leute darunter, mit erheblich mehr Sachverstand als Du und ich.

Ich habe schon in Normengremien gesessen. Da gibt es das Volle Spektrum von Spezialisten bis NooBs, von Grünen bis Lobbyisten. genau wie überall kann man da auf die merkwürdigsten leute treffen....

michi_k hat geschrieben:Man kann quasi keine Geräte freigeben, die von Laien irgendwie eingesteckt werden können und die eine Gefahr mit sich bringen.

Mein Gott, immer das gleiche. Ein Glück, dass unsere Normenfuzzis schlauer sind als Niederlande, Dänemark und was weiss ich.
michi_k hat geschrieben:Aus meiner Sicht bringt es auch nichts, eine spezielle Steckvorrichtung zu machen, dann auf einen FI einspeisen, der auch anderes schützen soll.

Aber das hat man doch jetzt erlaubt, warum bist du dagegen ?
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Re: Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie

Beitragvon Schoenberg » 26.06.2018, 19:02

alterego hat geschrieben:Wie sieht die "Pro-Stecker-Fraktion" und die befaßten VDE-Gremien eigentlich die Anforderung des §10 EEG
Anlagenbetreiber dürfen den Anschluss der Anlagen von dem Netzbetreiber oder einer fachkundigen dritten Person vornehmen lassen.

Wird jeder durch einen speziellen Stecker selbst fachkundig?

Den Stecker würde ich sofort vermarkten.
Und an einige ganz bestimmte Leute sogar verschenken. :D
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Re: Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie

Beitragvon Schoenberg » 26.06.2018, 19:04

machtnix hat geschrieben:jedes normale Schaltnetzteil hat einen nicht galvanisch getrennten 300V Gleichstromkreis. Da muss sich auch
keiner über Fehlerströme Gedanken machen.


Braucht nur eine Diode von den 4 im Gleichrichter drin kaputt zu gehen, schon fliesst Gleichstrom.... mein Gott, was für gefährliche Geräte ! Spezial-Steckverbindung her !
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Re: Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie

Beitragvon alexdatteln86 » 04.07.2018, 11:18

so hallo auch ich bin aus dem Urlaub wieder da und erfreue mich wieder daran wie die Leute sich hier ausgiebig(zerfleischen/tot diskutieren/Emotionen ausleben) austauschen......

Seite 19 der VDE 0628 da ist der Wieland Stecker genormt aufgeführt mit Zeichnung....

und es geht in diesem Fall um die Berührungssicherheit...

Schlägt eine Freischalteinrichtung fehl kann es zu Spannungen größer 50V AC an den berührbaren Kontakten des Schukosteckers kommen.
ob EVT248/500 AEConversion usw die sind voll mit Elkos...und da sind halt nicht innerhalb 20ms leer....

DIE VDE 0268 beinhaltet zusätzlich

die Stecker Abzugskraft
Mechanische Festigkeit (inklusive bei niedrigen Temperaturen)
Wärme und Alterungsbeständigkeit
Luftstrecken,Kriechstrecken und Abstände durch feste Isolierung
Beständigkeit gegen übermäßige Wärme und Kriechströme
Rostschutz
Schutz gegen Umwelteinflüsse



das ist der ganze Hintergrund.. Warum Wieland Stecker und nicht Schuko weil der Schukostecker nunmal leider nicht alle dieses Bedingungen erfüllt und der Wieland in der Hinsicht ein Allrounder ist...so hart wie es klingt...ich find die Stecker GEIL

So Grüße vom Prüfdienst...

Die B RCD Diskussion schenk ich mir jetzt die endet im NIX..
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Re: Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie

Beitragvon Schoenberg » 07.07.2018, 10:27

alexdatteln86 hat geschrieben:so hallo auch ich bin aus dem Urlaub wieder da und erfreue mich wieder daran wie die Leute sich hier ausgiebig(zerfleischen/tot diskutieren/Emotionen ausleben) austauschen......

Mancher braucht das einfach. Und das gibts in allen Bereichen, sogar bei Mods.

alexdatteln86 hat geschrieben:Seite 19 der VDE 0628 da ist der Wieland Stecker genormt aufgeführt mit Zeichnung....

und es geht in diesem Fall um die Berührungssicherheit...

Schlägt eine Freischalteinrichtung fehl kann es zu Spannungen größer 50V AC an den berührbaren Kontakten des Schukosteckers kommen.


Da gibt es keine extra "Freischalteinrichtung". Das ist schon Bestandteil des Wandlers, genauer gesagt der Hardware (zur Spannungsmessung) und der Firmware. Und das habe ALLE Wandler, die den schon mittlerweile schon wieder abgelösten Normen entsprechen.....sogar mein Chinese hat das.

alexdatteln86 hat geschrieben:ob EVT248/500 AEConversion usw die sind voll mit Elkos...und da sind halt nicht innerhalb 20ms leer....


Die Elkos liegen aber nicht auf der AC-Seite, sondern auf der Gleichstromseite.

alexdatteln86 hat geschrieben:Die B RCD Diskussion schenk ich mir jetzt die endet im NIX..


Gut gebrüllt, Löwe.
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Re: Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie

Beitragvon Sedna » 07.07.2018, 11:26

alexdatteln86 hat geschrieben:so hallo auch ich bin aus dem Urlaub wieder da und erfreue mich wieder daran wie die Leute sich hier ausgiebig(zerfleischen/tot diskutieren/Emotionen ausleben) austauschen......


Und deswegen machst du selbst prompt mit…

alexdatteln86 hat geschrieben:Schlägt eine Freischalteinrichtung fehl kann es zu Spannungen größer 50V AC an den berührbaren Kontakten des Schukosteckers kommen.
EVT248/500 AEConversion usw die sind voll mit Elkos...und da sind halt nicht innerhalb 20ms leer....


Oh Gott! ELKOS!!

Die Dinger sind in jedem modernen Gerät welche alle mit Schuko angeschlossen sind. Noch mehr FUD geht fast nicht mehr.

alexdatteln86 hat geschrieben:Die B RCD Diskussion schenk ich mir jetzt die endet im NIX..


Ist auch besser so. Die Stecker-FUD reicht schon.

Hier als Beispiel, Letrika Handbuch:

  • Isolationstyp: HF-Transformator galv. getrennt
  • Die Letrika SMI260 können mit einem RCD vom Typ A betrieben werden.

Grüße,
Sedna
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Re: Ein Konflikt bei Solar-Stecker-Modulen besteht nach wie

Beitragvon Schoenberg » 07.07.2018, 11:46

Sedna hat geschrieben:
alexdatteln86 hat geschrieben:Die B RCD Diskussion schenk ich mir jetzt die endet im NIX..


Ist auch besser so. Die Stecker-FUD reicht schon.

Hier als Beispiel, Letrika Handbuch:

  • Isolationstyp: HF-Transformator galv. getrennt
  • Die Letrika SMI260 können mit einem RCD vom Typ A betrieben werden.

Grüße,
Sedna

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