Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

System ohne EEG wie Z.B. Guerilla, aber auch Freilandanlagen ohne EEG Vergütung.

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Re: Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

Beitragvon klaus24V » 13.04.2018, 13:23

seppelpeter hat geschrieben:Wenn man Überschüsse vernichten will, kann man denke ich am einfachsten und auch kostengünstigsten bezogen auf die Investition einen Heizlüfter einschalten. Die gibt es auch mit 3 Stufen und z.B. 600W/1200"/1800W ... spart Gas oder Öl für die Heizung, ist simpel umsetzbar und fertig, wobei man sich mMn bei 1-2KWp wirklich keine großen Sorgen machen muss.


Überschüsse gehören in den Warmwasserspeicher. Dafür ist eine 1-2Kwp Anlage optimal.
Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.
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Re: Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

Beitragvon seppelpeter » 13.04.2018, 13:42

Warum gehören die genau da hin?
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Re: Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

Beitragvon holgerble » 14.04.2018, 19:21

Und nicht vergessen ... mehr als 50% Eigenverbrauch geht (fast) nicht!!
Die entnommene Leistung bei (quasi) 2 Anschlüssen verteilen sich zu ca. 50% auf die beiden. :idea:
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Re: Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

Beitragvon Tenor » 03.05.2018, 21:54

So - wollte mich nun nochmal zurück melden.

Habe die Anlage jetzte mit 9x300 Watt Modulen (aleo P19) und dem SolaX X1 2.5 AIR Wechselrichter fertig und testweise in Betrieb genommen.
Funktioniert alles perfekt und auch noch sehr effizient!

Da nun eine ganze Menge Strom ankommt, denke ich doch über eine Einspeisung mit EEG Einspeisevergütung nach.

Bei mir wäre die weiche 70 % Regelung mit Eigenverbrauch sinnvoll.

Wie kann ich also die 70 % realisieren?

Oder reicht es, wenn ich angebe - dass mein Eigenverbrauch stets größer 30 % ist (810 Watt)?

Am einfachsten wäre, wenn ich 70 % beim Wechselrichter einstellen könnte. Beim Solax scheint es jeodch keine Einstellmöglichkeit dafür zu geben :? .
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Re: Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

Beitragvon seppelpeter » 03.05.2018, 22:31

Tenor hat geschrieben:Habe die Anlage jetzte mit 9x300 Watt Modulen (aleo P19) und dem SolaX X1 2.5 AIR Wechselrichter fertig und testweise in Betrieb genommen.

Da nun eine ganze Menge Strom ankommt, denke ich doch über eine Einspeisung mit EEG Einspeisevergütung nach.
Bei mir wäre die weiche 70 % Regelung mit Eigenverbrauch sinnvoll.
Wie kann ich also die 70 % realisieren?


seppelpeter hat geschrieben:Ab einer gewissen Größe der PV. läuft man Gefahr den Strom zu verschenken, wenn man keine EEG Vergütung hat. Die Alternative ist anmelden. :mrgreen:


Tja, ist aber nicht so, dass ich das vorher nicht gesagt hätte.
Wenn es in dem Zeversolar wirklich keine Option gibt, den 70-hart zu bremsen, kannst Du nur mehr Modulde dran hängen, so dass 70-hart automatisch erreicht wird. Wenn Dir dabei das Dach ausgeht, hilft nur ein WR Tausch. Kannst Du den Zeversolar noch umtauschen z.B. gegen einen SMA SB1.5?

Was sagt der VNB zu dem Zeversolar WR, wenn es Richtung EEG geht :?: :juggle:

Oder reicht es, wenn ich angebe - dass mein Eigenverbrauch stets größer 30 % ist (810 Watt)?


Nein, dass reicht nicht ... 3,6KWp würden ausreichend sein.

Am einfachsten wäre, wenn ich 70 % beim Wechselrichter einstellen könnte. Beim Solax scheint es jeodch keine Einstellmöglichkeit dafür zu geben :? .


Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass es nicht geht, aber besser weiß ich es auch nicht. :?
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Re: Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

Beitragvon evolver » 03.05.2018, 22:46

seppelpeter hat geschrieben:Kannst Du den Zeversolar noch umtauschen z.B. gegen einen SMA SB1.5?
[...]
Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass es nicht geht, aber besser weiß ich es auch nicht. :?


Bei Zeversolar kann man die max. Leistung im Webinterface einstellen. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, ist es jetzt doch kein Zeversolar geworden?
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Re: Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

Beitragvon seppelpeter » 03.05.2018, 22:59

evolver hat geschrieben:
seppelpeter hat geschrieben:Kannst Du den Zeversolar noch umtauschen z.B. gegen einen SMA SB1.5?
[...]
Ich kann mir gerade nicht vorstellen, dass es nicht geht, aber besser weiß ich es auch nicht. :?


Bei Zeversolar kann man die max. Leistung im Webinterface einstellen. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, ist es jetzt doch kein Zeversolar geworden?


Stimmt.
Nach dem Solax habe ich auch gegoogelt und Zeversolar geschrieben ... aber die Solax WR gehen bis 3 oder 4KVA ... die können sowas doch nicht nur für Guerilla Anlagen bauen. Das muss man doch einstellen können. :?
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Re: Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

Beitragvon Tenor » 04.05.2018, 07:56

Ja, es handelt sich um den SolaX X1 2.5 AIR.
Hab auch den WIFI USB-Stick. Kann aber im Webinterface nur die aktuellen Leistungsdaten auslesen bzw. den Gesamtertrag. Verstellen kann man da nichts. Vielleicht gibt es auch versteckte Service-Menüs?
Ich findes es ist ein sehr schönes kompaktes Gerät und es bietet eine umfangreiche Auswertung über die Cloud.

Hier mal eine Übersicht von den SolaX WR incl. techn Daten: https://www.memodo.de/media/pdf/memodo_ ... f8427e.pdf

Ich werde mich heute mal an den Support von SolaX wenden und nachfragen.

Ich habe jetzt gesehen, das sich eine weiche Regelung auch über den SolarLog realisieren lassen könnte, wenn der SolarLog kompatibel mit dem WR ist.
Eine RS485 Schnittstelle hat der SolaX X1 2.5 AIR. Als kompatibel bei SolarLog werden jedoch nur zwei ältere Modelle von Solax (SolaX Power X1 und SolaX Power X3) aufgeführt. Warum sollte es mit den neuen Wechselrichtern von Solax nicht gehen?? Ich müsste also auch mal bei SolarLog nachfragen, wielleicht geht es ja doch.

Wenn das alles nicht geht, kann man dann wirklich einfach noch 3 Module zusätzlich auf das Dach bringen (Platz wäre noch da)? Durch den zu kleinen Wechselrichter würde man dann auf genau 69 % kommen. Geht das bei der Beantragung so durch? Wer prüft dies eigentlich - der Netzbetreiber (hier Mitnetz)?

12 x 300 Watt = PV Module = 3600
Wechselrichter 2500 max AC= 2500

Wären dann 69 Prozent bei maximaler Sonneneinstrahlung. Von der Spannung her sollte der WR (max 600 V) das locker packen.
Tenor
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Re: Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

Beitragvon seppelpeter » 04.05.2018, 10:11

Tenor hat geschrieben:Ich habe jetzt gesehen, das sich eine weiche Regelung auch über den SolarLog realisieren lassen könnte, wenn der SolarLog kompatibel mit dem WR ist.


Ein Solarlog hat natürlich auch noch andere Vorzüge, aber bei so kleinen Anlagen würde ich mir die Kosten sparen.
Allenfalls, wenn Du ganz günstig an einen gebrauchten Solarlog kommst, wäre das eine Option, sofern die neuen Solax WR überhaupt unterstützt werden.
Ansonsten ist 70-hart der beste Weg; von dem gesparten Geld für den Solarlog kannst Du schon 1-2 Module bezahlen und mehr Module schaden nie. Durch die 70-hart Regelung verlierst Du aufs Jahr gesehen bei optimaler Ausrichtung 3-6% Ertrag je nach PLZ.

Wenn das alles nicht geht, kann man dann wirklich einfach noch 3 Module zusätzlich auf das Dach bringen (Platz wäre noch da)? Durch den zu kleinen Wechselrichter würde man dann auf genau 69 % kommen. Geht das bei der Beantragung so durch? Wer prüft dies eigentlich - der Netzbetreiber (hier Mitnetz)?

12 x 300 Watt = PV Module = 3600
Wechselrichter 2500 max AC= 2500

Wären dann 69 Prozent bei maximaler Sonneneinstrahlung. Von der Spannung her sollte der WR (max 600 V) das locker packen.


Das wird die beste Lösung sein.
Die 9 Module liefern ja auch so gut wie nie 100% Leistung, der WR ist also aktuell schlicht zu groß.

Du erfüllst damit automatisch die 70% RFegelung (es ist eine 69% Regel).
Ich sehe da keinen Grund mehr, warum es nicht durch gehen sollte.
Die VDE4105 kann der Solax auch ... hast Du ein Zertifikat zum WR erhalten, dass Du bei der Anmeldung beim VNB einreichen kannst? Du brauchst noch einen Elektriker, der die AC Seite absegnet und die IBN mit 70% Regelung mit Dir zusammen unterschreibt. Anmeldung Bundesnetzagentur musst und kannst nur Du selbst machen.

So wird man also vom Guerillero zum spießigen EEG Einspeiser. :mrgreen:

Denk dran alle Rechnungen, auch die vom Elektriker zusammeln, damit Du dir die VSt vom Finanzamt zurück holen kannst.
Das dürfte ein hoher 3-stelliger Betrag sein, lohnt sich also ganz sicher.
Danach bist Du dann 5 Jahre mit USt unterwegs ... versuche mit dem FA zu sprechen, dass sie dich vielleicht sofort aus der UStVA raus lassen. Meist geht es aber nicht und Du musst ein volles USt ja UStVA monatlich machen. Danach nur noch die USt Erklärung ein Mal im Jahr ... dauert keine 10 Minuten.

Das Tool http://www.pv-steuer.de ist eine sehr gute Hilfe für USt, ESt und unentgeltliche Wertabgabe ... die Steuerecke hier im Forum ist auch immer hilfreich. Bisher hat es noch jeder geschafft. :wink:
Zuletzt geändert von seppelpeter am 04.05.2018, 10:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Anlage mit 1200Wp für Eigenverbrauch

Beitragvon Tenor » 04.05.2018, 10:23

Danke Dir!

Jetzt bin ich der Lösung schon einen Schritt näher.
Einen Elektriker habe ich bei der Hand und um das Zertifikat werde ich mich kümmern.

Mal sehen was noch von Solax direkt als Antwort kommt....
Tenor
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