Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

News über Photovoltaik und Solarstrom

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen)

Re: Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

Beitragvon Schneemann88 » 02.09.2018, 09:16

seppelpeter hat geschrieben:
aus dem Bericht der Verbraucherzentrale NRW hat geschrieben:Lässt man das schlechteste und das beste der unwirtschaftlichen Angebote außer Acht, erzielen Pächterinnen und Pächter im Schnitt ein negatives Ergebnis von 1.150 Euro.


Eigentlich eine recht klare Zusammenfassung :!:

Das klare Überwiegen der unwirtschaftlichen Angebote erstaunt insofern, als die verpachtenden EVU in ihren Angeboten die wirtschaftliche Attraktivität für Pächterinnen und Pächter betonen.


Mit anderen Worten es wir betrogen und gelogen :!:

Prognose zum Strompreis ... der Abschnitt hat mir sehr gut gefallen:

Zunächst muten einige der erforderlichen jährlichen Steigerungsraten des Stromtarifpreises als gut vorstellbar an.
Das gilt aber nur, wenn man die Entwicklung der Vergangenheit einfach in die VZ NRW – Pachtmodelle für Solaranlagen 11/17 Zukunft fortschreibt. In einer Phase, in der sich die sinkende EEG-Umlage durch Erreichen des Förderendes von PV-Anlagen stärker auswirkt als der steigende Großhandelsstrompreis, sinkt unter sonst gleichen Bedingungen der Stromtarifpreis.
Die Institute Prognos, EWI und GWS gehen in ihrer Energiereferenzprognose hiervon ab dem Jahr 2025 aus.
Auch kurz- bis mittelfristig ist angesichts der Debatte um eine Neuregelung des Abgaben-und Umlagensystems durchaus mit preissenkenden Effekten zu rechnen.


Damit fällt nebenbei das Hauptargument der Speichervertriebler wie ein Kartenhaus zusammen.

Szenario Kauf in dem Bericht:
Pacht wird dem Kauf zu 1540,- pro KWp und 1,5% Rücklagen pro Jahr gegenüber gestellt.
Etwas dick aufgetragen, wenn man mal im Angebotsbereich quer liest und an den WR Tod glauben ja nichtmal alle.
Von welchen entgangenen Zinsgewinnen bei Barkauf die VZ träumt, möchte ich sehr gerne mal wisse.


Hätte hätte Fahrradkette. Vieles stützt sich auf Vermutungen. Von der Strompreisentwicklung hängt jede PV-Wirtschaftlichkeit ab. Ich sehe da Atom- und Kohleausstieg und Netzausbau. Wechselrichter können innerhalb von 18 Jahren den Geist aufgeben oder nicht. Auch das weiß man nicht. Bei den hier dargestellten Anlagen von 4-5 kWp halte ich die 1500 Euro pro kWp schon für realistisch. Die Frage ist dann eher, wie sich die Pacht bei größeren Anlagen verändert, die wirtschaftlicher errichtet werden.

Insgesamt finde ich in dieser Studie die Tatsache entscheidend, dass sich bei dem Modell nicht der Verpächter die Tasche voll macht und der Pächter der Dumme ist. Und das wird denke ich recht deutlich herausgestellt, alleine durch die finanziellen Aspekte bei Barkauf (entgehende Gewinne aus anderweitiger Verwendung der Geldes) und Finanzierung durch die Zinsen. Das wird hier nämlich immer fein unter den Tisch gekehrt und es wird das 1200 Euro/kWp-Fähnchen geschwenkt.
8,64 kWp 32x IBC Polysol 270 gx5 + SMA 7000 TL 20 + LG Chem Resu 10H + SMA Storage 2,5 + SHM 2.0 - Ost-West Flachdach 10° - -65° / 115°
Benutzeravatar
Schneemann88
Vielschreiber
Vielschreiber
 
Beiträge: 171
Registriert: 10.02.2013, 22:02
Wohnort: 25xxx
PV-Anlage [kWp]: 8,64
Speicher [kWh]: 9,3
Info: Betreiber

Re: Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

Beitragvon Schneemann88 » 02.09.2018, 09:19

PV-Express hat geschrieben:
Schneemann88 hat geschrieben:Mit 1200 Euro kommst du über 18 Jahre aber nicht hin. Das ignorierst du ja immer so schön. Lies nochmal das Fazit ab Seite 13.


Ja, das tue ich, weils nicht ins Gewicht fällt.
Einzige Augabe die noch oben drauf kommt, ist die Versicherung. 50€ p.a. für 10kWp= 5€. Das sind aktuell also 5*20= 100€
Und schwups liegen wir bei 1300€ und nicht bei 3000€ pro kWp.
Wohin die Differenz von 1700€ wohl hingeht?

Nochmals, das ist auch nicht persönlich gemeint, aber wenn im guten Falle die Pachtanlage irgendwo Null auf Null aufgeht, worin liegt dann der Sinn, 20 Jahre lang die ausgegebenen Pachtkosten wieder eingespielt zu haben? Bitte nicht mit sauberem Strom, oder gutes Gefühl kommen. Hier gehts ja von der VZ ums Geld.

Und nochmals, ich verstehe den Sinn nicht 20 Jahre nichts gespart zu haben


Du weißt also, dass an deiner Anlage in 18 Jahren kein Defekt auftritt. Respekt. Und mit 12000 Euro kannst du in 18 Jahren keine Gewinne auf andere Weise machen?

Und mir geht es halt vordergründig nicht ums Geld. Daher meine Beweggründe.
8,64 kWp 32x IBC Polysol 270 gx5 + SMA 7000 TL 20 + LG Chem Resu 10H + SMA Storage 2,5 + SHM 2.0 - Ost-West Flachdach 10° - -65° / 115°
Benutzeravatar
Schneemann88
Vielschreiber
Vielschreiber
 
Beiträge: 171
Registriert: 10.02.2013, 22:02
Wohnort: 25xxx
PV-Anlage [kWp]: 8,64
Speicher [kWh]: 9,3
Info: Betreiber

Re: Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

Beitragvon PV-Express » 02.09.2018, 09:24

Schneemann88 hat geschrieben:Von der Strompreisentwicklung hängt jede PV-Wirtschaftlichkeit ab

Siehst du, du hast nichts verstanden :wink:

Schneemann88 hat geschrieben:Du weißt also, dass an deiner Anlage in 18 Jahren kein Defekt auftritt. Respekt

Nö, aber ein defekter WR steigert das kWp dann auf halt 1500€. Zu 3000€ sind es dann immernoch 1500€ die irgendwo hingehen.

Schneemann88 hat geschrieben:Insgesamt finde ich in dieser Studie die Tatsache entscheidend, dass sich bei dem Modell nicht der Verpächter die Tasche voll macht und der Pächter der Dumme ist. Und das wird denke ich recht deutlich herausgestellt, alleine durch die finanziellen Aspekte bei Barkauf (entgehende Gewinne aus anderweitiger Verwendung der Geldes) und Finanzierung durch die Zinsen. Das wird hier nämlich immer fein unter den Tisch gekehrt und es wird das 1200 Euro/kWp-Fähnchen geschwenkt.


:shock:
46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Datenlogger mit weicher 70%-Regel, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012
Renault ZOE Z.E.40
Benutzeravatar
PV-Express
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 3957
Registriert: 06.04.2013, 16:40
Wohnort: 76xxx bei Karlsruhe
PV-Anlage [kWp]: 8,97
Info: Betreiber

Re: Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

Beitragvon seppelpeter » 02.09.2018, 09:38

Hier sind doch ständig Angebote für 4-6KWp Anlagen zu 1250-1350,- im Forum.
Wie kommst du auf die Idee das 1550,- pro KWp normal wäre bei 4KWp?

Oder anders ausgedrückt, für das Geld der 4KWp Pachtanlage kann man sich eine 8-14KWp Eigentum PV Anlage kaufen.

Schneemann88 hat geschrieben:Insgesamt finde ich in dieser Studie die Tatsache entscheidend, dass sich bei dem Modell nicht der Verpächter die Tasche voll macht und der Pächter der Dumme ist.


Nicht?
Wie kommst du denn zu dem Ergebnis?
Auch da muss die Brille rosarot sein oder gehst du davon aus dass die Verpächter ihre "Überschüsse" von 1700,- bei jedem KWp an Ärzte ohne Grenzen oder DKMS spenden?

Das Modell ist und bleibt Abzocke und es wird sehr oft Ahnungslose treffen, die von der Technik und vor allem von den Marktpreisen (siehe Forum) keinen blassen Schimmer haben.

Thema entgangene Gewinne ... ja welche denn?
Die Zinsen sind nahe Null ... das weißt du selbst.


Gesendet von meinem GT-I9301I mit Tapatalk
18x Heckert NeMo 60P, SMA SB4000TL-21, SunnyHomeManager, mit Metalldachpfannen, Ausrichtung +30° Dachneigung 35° in Betrieb seit 17.04.2014
Seit 23.04.2016 Ausrichtung -150 Dachneigung 13° mit 6x 315Wp Astroenergy (große 72-Zeller) am SMA SB1.5
Benutzeravatar
seppelpeter
PV-Forum Einstein
PV-Forum Einstein
 
Beiträge: 13615
Registriert: 19.03.2014, 18:36
Wohnort: Ruhrpott
PV-Anlage [kWp]: 6,57
Info: Betreiber

Re: Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

Beitragvon eggis » 02.09.2018, 10:48

Moin!

Mir fällt nur eine Personengruppe ein, für die sich ein Pachtmodel evtl. lohnen würde.
Menschen ohne Eigenkapital und schlechter Bonität. Ich halte es für eine Ausrede, wenn gesagt wird, dass der bürokratische Aufwand bei einer selbst errichteten PVA zu groß ist. Wer hier die wirtschaftlichen Grundlagen nicht überblickt, ist meiner Meinung nach auch ein prädestiniertes Opfer bei unwirtschaftlichen Pachtmodellen.
Eine 5 kWp Anlage kostet laut Forum ca. 8.000 Euro (Anschaffungspreis). Dann wird noch mit einem jährlichen Aufwand ( für Versicherung und Rücklagen) von 1-2 Prozent der Nettoanschaffungskosten kalkuliert. Meine Anlage läuft jetzt, seit über 11 Jahren und ich hatte seit der Anschaffung noch keinen zusätzlichen Aufwand (obwohl ein WR vor 3 Jahren ausgefallen ist).
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

"Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier." (Gandhi)

SOLON P 220/6+ (230W) / SMA SB3300 TL HC
Meine Anlage!!! hier klicken
Benutzeravatar
eggis
Moderator
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 21280
Registriert: 09.10.2007, 22:30
Wohnort: bei Lübeck
PV-Anlage [kWp]: 6,9
Info: Betreiber

Re: Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

Beitragvon alterego » 02.09.2018, 11:03

eggis hat geschrieben:Menschen ohne Eigenkapital und schlechter Bonität....bürokratische Aufwand

Ich kenne zum Glück niemanden, der ein Häuschen hätte und trotzdem in die Kategorie fällt. Ich bezweifle aber, ob die die Anlage bekommen, weil die sicher auch eien Bonitätsprüfung machen und wer schon eine lange Liste bei der Schufa hat, wird durchfallen...
Der bürokratische Aufwand, den nicht der Solarteuer macht, bleibt doch der selbe. Gerade die Sache mit dem Finanzamt, die viele abhält, bleibt ja. Weil, wenn man nicht Betreiber ist kommen 100% EEG-Umlage und dann kann man es vergessen.

1% Zinsen halte ich auch derzeit für realistisch.

Was die Sache imo so teuer dastehen läßt, ist die umfangreiche Versicherung, die da so gut wie immer drinsteckt. Wie gut die Policen sind, konnte ich bisher nicht rausfinden, da wird viel gelabert aber kaum Details genannt. Hier hatte sich ja z.B. vor einige Zeit jemand gemeldet, bei dem die Versicherung nicht gezahlt hat, weil es ein Garantiefall war, der Hersteller ist mit der garanieleistung nicht in die Gänge gekommen und damit war auch der Ertragsausfall nicht versichert...
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
alterego
Forum Genie
Forum Genie
 
Beiträge: 8114
Registriert: 14.02.2014, 10:27
Wohnort: D 90xxx
Info: Betreiber

Re: Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

Beitragvon PV-Express » 02.09.2018, 11:26

eggis hat geschrieben:Mir fällt nur eine Personengruppe ein, für die sich ein Pachtmodel evtl. lohnen würde.


Wie deffiniert man "lohnen"?

Hier gehts ja ausschließlich ums Geld. Und wenn ich 100€ reinstecke um 100€ @inn wieder zurück zu bekommen, kann ich kein "lohnen" erkennen. Bei 50€ rein und 100 wieder raus, dann ja. Aber so?

Ich verstehe es einfach nicht, ist mir irgendwie zu hoch
46 x Sunowe 195Wp Mono, SMA STP8000TL10, Datenlogger mit weicher 70%-Regel, Ausrichtung - 40°Az, Dachneigung 35°, IBN 5/2012
Renault ZOE Z.E.40
Benutzeravatar
PV-Express
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 3957
Registriert: 06.04.2013, 16:40
Wohnort: 76xxx bei Karlsruhe
PV-Anlage [kWp]: 8,97
Info: Betreiber

Re: Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

Beitragvon PV-Berlin » 02.09.2018, 11:30

Hätte hätte Fahrradkette. Vieles stützt sich auf Vermutungen. Von der Strompreisentwicklung hängt jede PV-Wirtschaftlichkeit ab.


Eine Wirtschaftlichkeitsrechnung kann nur von bekannten (belastbaren) Tatsachen ausgehen. Ein Prognose sollte man aber unbedingt in beiden Richtungen angeben.

wenn sich das Pacht-Model schon nicht in den USA halten kann, wie soll das in D. funktionieren? Die Pachthöhe wird in der Regel auch immer abhängig davon sein, welche Bonität der Pächter hat.

Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass die zusätzlichen administrativen Kosten, so wie der Aufwand für den Vertrieb etc. bei so extrem kleinen Anlagen noch so umgelegt werden kann, das dies ein Mehrwert für beide Vertragsparteien generiert.

Der Vorteil eines Pachtmodel ist ja im wesentlichen, das ich nicht 5 kWp finanziere, sondern 1.000 * 5 kWp on Block finanzieren kann und das auch noch mit einer echten Bonität (Investment) + den Verträgen der Pächter. Also ähnlich dem, was große Leasing -Gesellschaften machen., die sich ja auch am Markt durch ihre nachprüfbare Standardisierung der Verträge super günstig refinanzieren können z.B. bei den Landesbanken.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
Benutzeravatar
PV-Berlin
PV-Forum Einstein
PV-Forum Einstein
 
Beiträge: 15081
Registriert: 30.06.2010, 13:27
Wohnort: Berlin & Rügen
PV-Anlage [kWp]: 1
Info: Betreiber

Re: Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

Beitragvon Schneemann88 » 02.09.2018, 17:02

PV-Express hat geschrieben:
Schneemann88 hat geschrieben:Von der Strompreisentwicklung hängt jede PV-Wirtschaftlichkeit ab

Siehst du, du hast nichts verstanden :wink:

Danke. Ich dachte wirklich, dass meine PV wirtschaftlicher ist, wenn die kWh aus dem Netz 50 Cent kostet, als wenn sie 10 Cent kostet. Aber du wirst mir ja sicherlich erklären, warum das nicht so ist. Dass die Anschaffungs- und Betriebskosten auch in die Rechnung gehören, hielt ich für nicht mehr erwähnensnotwendig.

Ansonsten steht ja alles im Fazit der Studie drin. Man kann eine PV sicherlich sehr günstig aufbauen, man kann aus 12000 Euro in 18 Jahren sicherlich auch wesentlich mehr Kapital machen. Beides kann aber auch nicht passieren. Die Studie rechnet da mit Mittelwerten, Spitzen gibt es in beide Richtungen. Bei der Pacht sind die Kosten von vorne herein bekannt, bei Kauf oder Finanzierung bleibt ein unbekannter Faktor übrig. Man kann den Faktor einfach ignorieren und dann alles ins Lächerliche ziehen, oder man setzt sich damit auseinander.

Ich würde ja auch nie behaupten, dass Pacht günstiger ist als Einsatz von Eigenkapital. Aber eine realistische Betrachtung wäre schon wünschenswert.

Außerdem halte ich das Forum hier nicht für repräsentativ für den Durchschnittspreis pro kWp. Die hier vorgestellten Anlagen sind auf Grund der Beratung mit Sicherheit günstiger als die, die nicht hier auftauchen. Und im Angebotsbereicht sieht man sehr schön, was sie Solateure erstmals als Angeboot abgeben. Da sind wenig Angebote unter 1500 Euro darunter.
8,64 kWp 32x IBC Polysol 270 gx5 + SMA 7000 TL 20 + LG Chem Resu 10H + SMA Storage 2,5 + SHM 2.0 - Ost-West Flachdach 10° - -65° / 115°
Benutzeravatar
Schneemann88
Vielschreiber
Vielschreiber
 
Beiträge: 171
Registriert: 10.02.2013, 22:02
Wohnort: 25xxx
PV-Anlage [kWp]: 8,64
Speicher [kWh]: 9,3
Info: Betreiber

Re: Verbraucherzentrale NRW: PV-Pachtmodelle getestet

Beitragvon alterego » 02.09.2018, 17:19

BTW: die 12k€ sind nicht über die gesamte Laufzeit gebunden, das sind (denke ich) alle Ausgaben (bzw. "nicht Zinseinnahmen"), die man in der Zeit hat, aber man hat ja auch kontinuierlich Einnahmen. Beim Pachtmodell verteilt sich halt beides etwas anders, da müßte man bei Zins und Zinseszins schon genauer hinsehen.
Die rechnen konsequent mit KUR, daher ist es in sich sogar wieder stimmig den Bruttostrompreis mit der Nettovergütung zu rechnen. Das ist für den Betreiber finanziell aber nicht die optimale Wahl (vermutlich in beiden Fällen nicht, ganz sicher nicht, wenn man die Anlage selbst kauft).
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
alterego
Forum Genie
Forum Genie
 
Beiträge: 8114
Registriert: 14.02.2014, 10:27
Wohnort: D 90xxx
Info: Betreiber

Vorherige

Zurück zu Photovoltaik News



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast