Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

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Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon Spekulatius » 17.09.2018, 15:00

So rentiert sich die Solaranlage auf dem eigenen Dach
http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 28459.html

Ist das Thema Eigenverbrauch vs. Einspeisung hier im Forum überhaupt noch aktuell? Mit dem obigen Artikel scheint die Frage klar beantwortet zu sein. Die höchste Rendite bringen kleine Anlagen mit hohem Eigenverbrauch und ohne Akku.

Der Spekulatius :mrgreen:
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon passra » 17.09.2018, 15:27

Na ja, eine Anlage aus einem Modul wird sich zwar sehr schnell abzahlen, aber der absolute Gewinnn nach 20 Jahren ist dafür auch minimal.
Da die Erzeugungskosten immer noch unter der Einspeisevergütung liegen, ist der absolute Gewinn umso größer, je größer die Anlage ist. Da gleichzeitig die Kosten für die Anlage sinken, steigt der Gewinn sogar überproportional an.
Zusätzlich generiert der Eigenverbrauch bei allen Anlagen Einsparungen, die aber auch mit einer größeren Anlage immer größer werden, da die Überdeckung morgens, abends, bei Schlechtwetter und im Winter besser wird.
8,855 kWp: 7,98 (05/15) + 0,875 (08/18): Aleo S19 28x285Wp + 2x290Wp/1x295Wp an Fronius Symo 7.0.3-M; Dachneigung 50°; Ausrichtung -22° SSO
meine-anlage--f24/8000er-in-niederbayern-10m2-wasser-t107915.html
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon mdonau » 17.09.2018, 15:42

wenn 10kWp geht, sollte man das auch bauen.
wenn 15-30 geht ebenso.
wenn die Dachfläche vorhanden und eine gute Prognose hat, ist es unsinnig diese nicht voll zu nutzen.
Die Kosten für WR und Nebenarbeiten sind nur geringfügig bis gar nicht höher, ob man 5 oder 10 oder sogar 30kWp baut.
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon Serin » 17.09.2018, 15:43

Gut finde ich die 10 qm pro kWp die man braucht.

Ich weiß, dass soll nur eine konservative Abschätzung sein, aber mittlerweise schafft man, wenn man gut ist das ganze mit 5 qm ;-)

Und was neues sagen die ja auch nicht:
- Einspeiseanlage mit EV bauen
- Volleinspeisung lohnt sich weniger als Überschusseinspeisung
- Speicher noch zu teuer, kann sich aber mit der PV Anlage als "Paket" insgesamt zumindest rentieren

Das ganze hätte ich auch in 5 min erklären können, auch ohne ne Stiftung Warentest dabei :mrgreen:
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon row » 17.09.2018, 18:56

Hier der Link auf dem original Artikel:
https://www.test.de/Solaranlage-Gute-Renditen-sind-moeglich-und-so-gehts-5250676-0/
Bevor man die fette Rendite abgreift, muss man allerdings mindestens 2,50€ für diesen Artikel investieren...
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon atlantikstrand » 18.09.2018, 00:06

Einer Beispiel-Rendite-Rechnung liegen diese Annahmen zugrunde:

    6 KWp-Anlage
    Kosten 1300€/KWp
    Jahresstromverbrauch 4.500 kWh
    Eigenverbrauchsanteil: 25% ohne Speicher
    Stromertrag 950 kWh pro Kilowatt Leistung der Anlage, jährlich um 0,25 Prozent sinkend
    Betriebskosten 1,5 Prozent des Anlagepreises im Jahr, jährlich um 1,5 Prozent steigend
    Strompreisersparnis 26 Cent/kWh, jährlich 2 Prozent steigend

Mit diesen Werten kommt eine Rendite von 7,2 Prozent raus. Bei Volleinspeisung sind es 2,6 Prozent.

Die mir bekannten Anlagen haben etwas andere Werte: Zum Beispiel Eigenverbrauch ohne Speicher max. 12%, selbst 5-Personen-Haushalte verbrauchen nur die Hälfte an Strom, dafür produzieren die Anlagen seit Jahren mehr als 1050 KWh/KWp, von Degration keine Spur.

Mich würde interessieren: Sind die Annahmen eurer Meinung nach eher konservativ oder eher großzügig? Oder gleicht sich das alles unterm Strich ungefähr aus?
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon machtnix » 18.09.2018, 00:57

passt schon. Eigenverbrauch bringt gut die dreifache Rendite gegenüber der Einspeisung.
Und nicht vergessen, bei Eigenverbrauch sind die eingesparten Ausgaben für den Strombezug steuerfrei.
Komplizierte Vorgänge immer dem faulsten Mitarbeiter geben. Er wird die einfachste Lösung finden!
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon Velas » 18.09.2018, 01:17

Bin nicht in der Lage, eine Antwort abzusetzen:


Allgemeiner Fehler
SQL ERROR [ mysqli ]

Incorrect string value: '\xF0\x9F\x98\x82) ...' for column 'post_text' at row 1 [1366]

Beim Laden der Seite ist ein SQL-Fehler aufgetreten. Bitte kontaktiere die Board-Administration, falls dieses Problem fortlaufend auftritt.
Bitte informiere die Board-Administration oder den Webmaster: support@photovoltaikforum.com
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon Bastel » 18.09.2018, 05:27

Velas hat geschrieben:Bin nicht in der Lage, eine Antwort abzusetzen:


Allgemeiner Fehler
SQL ERROR [ mysqli ]

Incorrect string value: '\xF0\x9F\x98\x82) ...' for column 'post_text' at row 1 [1366]

Beim Laden der Seite ist ein SQL-Fehler aufgetreten. Bitte kontaktiere die Board-Administration, falls dieses Problem fortlaufend auftritt.
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon hfrik » 18.09.2018, 09:21

atlantikstrand hat geschrieben:Einer Beispiel-Rendite-Rechnung liegen diese Annahmen zugrunde:

    6 KWp-Anlage
    Kosten 1300€/KWp
    Jahresstromverbrauch 4.500 kWh
    Eigenverbrauchsanteil: 25% ohne Speicher
    Stromertrag 950 kWh pro Kilowatt Leistung der Anlage, jährlich um 0,25 Prozent sinkend
    Betriebskosten 1,5 Prozent des Anlagepreises im Jahr, jährlich um 1,5 Prozent steigend
    Strompreisersparnis 26 Cent/kWh, jährlich 2 Prozent steigend

Mit diesen Werten kommt eine Rendite von 7,2 Prozent raus. Bei Volleinspeisung sind es 2,6 Prozent.

Die mir bekannten Anlagen haben etwas andere Werte: Zum Beispiel Eigenverbrauch ohne Speicher max. 12%, selbst 5-Personen-Haushalte verbrauchen nur die Hälfte an Strom, dafür produzieren die Anlagen seit Jahren mehr als 1050 KWh/KWp, von Degration keine Spur.

Mich würde interessieren: Sind die Annahmen eurer Meinung nach eher konservativ oder eher großzügig? Oder gleicht sich das alles unterm Strich ungefähr aus?

Die Frage wäre jetzt wie sieht die Rendite Rechnung für ein weiteres kWp aus. Kosten 900€? Erzeugung 950kW, davon 20% in Eigenverbrauch, 80% in Einspeisung? Damit könnte man bei Nachbildung der Rechnung der Stiftung mal weiterrechnen.
Alternative zum zusätzlichen 1kWp: Geld bleibt auf dem Konto liegen zu 0,5% Guthabenzins je Jahr / Geld wird (nicht) von der Bank aufgenommen zu 2,5% je Jahr.
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
Thomas Alva Edison
Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)
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