Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon ragtime » 18.09.2018, 09:52

Nee, die zusätzliche kWp kannst du schlecht mit 20% EV rechnen, der ja fast überwiegend schon von den vorhandenen Modulen gedeckt wird. Ne Erweiterung muss sich immer durch Einspeisen bezahlen... Was natürlich nicht heisst, daß es nicht sinnvoll wäre maximal zu bauen, da günstigerer Preis und bessere Deckung in der dunklen Jahreszeit.
9.5kWp, Ost/West (-100°/80°, DN 45°), 17+21 Solarworld protect SW250 & Samil Power SolarLake 8500TL-PM (70% hart),... ab 3'2015

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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon werner8 » 18.09.2018, 10:08

Beitragvon Spekulatius » 17.09.2018, 15:00
Einspeisung hier im Forum überhaupt noch aktuell?


NEIN

Einspeisung ist Tod
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon roox » 18.09.2018, 10:16

werner8 hat geschrieben:
Beitragvon Spekulatius » 17.09.2018, 15:00
Einspeisung hier im Forum überhaupt noch aktuell?


NEIN

Einspeisung ist Tod


Was für eine Aussage! :mrgreen:
9,1kwp - 3x14 Schott Poly 217 - Fronius 100 IG+
Azimut = 178° Süd, 35° Dachneigung

Ein Problem ist halb gelöst, wenn es klar formuliert ist.
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon hfrik » 18.09.2018, 10:22

ragtime hat geschrieben:Nee, die zusätzliche kWp kannst du schlecht mit 20% EV rechnen, der ja fast überwiegend schon von den vorhandenen Modulen gedeckt wird. Ne Erweiterung muss sich immer durch Einspeisen bezahlen... Was natürlich nicht heisst, daß es nicht sinnvoll wäre maximal zu bauen, da günstigerer Preis und bessere Deckung in der dunklen Jahreszeit.

Nun, wenns v bis 6kWp 25% sind wird der Anteil nicht schlagartig gegen null fallen, sondern graduell immer leiner werden.
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
Thomas Alva Edison
Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon citystromer » 18.09.2018, 10:25

roox hat geschrieben:
werner8 hat geschrieben:
Beitragvon Spekulatius » 17.09.2018, 15:00
Einspeisung hier im Forum überhaupt noch aktuell?


NEIN

Einspeisung ist Tod


Was für eine Aussage! :mrgreen:


... und dann noch falsch geschrieben... :juggle: :mrgreen:

lg
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon jodl » 18.09.2018, 10:30

unbestritten ist der Direktverbrauch lukrativ,
allerdings muß man auch da "genauer hinschauen"
denn auch mit dem Direktverbrauch können Kosten verbunden sein, die natürlich die Wirtschaftlichkeit beeinflussen.
am günstigsten wäre der "natürliche Direktverbrauch" der ohne zusätzliche Steuerungstechnik sich von selbst ergibt.
(z. B. Waschmaschine dann einschalten wenn die Sonne scheint)

jede zusätzliche Investition in Steuerungstechnik verschlechtert die Bilanz
z. B. Solarlog, HomeManager, Funksteckdosen Heizstäbe etc.
weil der Investition oft nur ein geringer Zuwachs vom Direktverbrauch gegenübersteht.
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon RolandD » 18.09.2018, 11:09

Wenn man einen groben Richtwert suchen will, 1/3 des normalen durchschnittlichen Stromverbrauchs eines Haushaltes kann die PV direkt abdecken. StandartLastprofil.
Will man höhere Anteile erreichen lässt man sich den EV von der Einspeisevergütung subventionieren. Was noch solange funktioniert wie die EEG-Förderung über den PV-Erzeugungskosten liegt.

3.500 kWh Stromverbrauch, 5 KWp - 5000 KWh PV erzeugung, 1400 kWh EV, 3600 KWh Netzeinspeisung, 1400 kWh zu 25 ct, 3600 kWh zu 11 ct, 350 euro aus EV, 400 Euro aus EEG, 6000 Euro Investition, 700 Euro Einnahmen pro Jahr ..
Standart PV - Amortisation 8-12 Jahre

Man sollte nicht zum Eigenverbrauch *raten* - man sollte ihn in Kombination mit der EEG-Einspeisung verkaufen.

Natürlich kann man auch die 500 W Balkonanlage oder die 20 KWp verkaufen - 90 bis 10 % EV. Extremfallbetrachtung.
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Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon eba » 18.09.2018, 11:29

ich habe eine 28kWp Anlage, wenn ich mein eAuto laden möchte ist diese immer noch zu klein. Selbst im Sommer (Mai-Aug) kann ich die volle Ladeleistung nicht erreichen, der Akku wird aber meist voll.
Im Frühling und Herbst wird der Akku nur noch an sonningen Tagen einigermaßen gefüllt, dafür muss das Auto den ganzen Tag an der Wallbox bleiben. In den Wintermonaten Nov.-Feb. geht es ohne Laden aus dem Netz überhaupt nicht, das wenige was runterkommt reicht gerade für den Hausverbrauch.
Selbst ohne Speicher hatte ich früher vor der PV-Erweiterung von 14kWp auf 28kWp > 60% EV.


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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon smoker59 » 18.09.2018, 13:04

Stiftung Warentest bestätigt damit, daß ein Speicher die erzielbare Rendite erheblich schmälert.
Bei einer 6 kwp Anlage ohne Speicher sind 5,8 bis 8% drin, mit Speicher nur 1,8 bis 3,9%.
Damit sich auch die Nachrüstung rechnet müssten die Preise für Speicher nochmal um die Hälfte fallen.
mit freundlichem Gruß
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Re: Stiftung Warentest rät zum Eigenverbrauch

Beitragvon duncan02 » 18.09.2018, 13:05

Ein Speicher + kleine Anlage + wenig Verbraucht -> macht auch einfach kein Sinn :-)
3.2018 40 x BenQ Solar Sun Vivo PM060MB2 -> 12kWp bei DN 38° mit ca. -18 ° SO
an 25000TL-30 mit SHM 2.0
SBS 3.7 und BYD HV 7,7 kWh
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