Renaissance für Dünnschicht?

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Renaissance für Dünnschicht?

Beitragvon Ralf Hofmann » 07.12.2017, 17:33

Hallo zusammen,

so wie`s aussieht ist für Dünnschichttechnik am KIT eine revolutionäre Entdeckung gemacht worden, die das Zeug hat, den Wirkungsgrad massiv zu steigern:

Bild
https://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2017/kw42/schmetterlingsfluegel-inspiriert-photovoltaik.html
https://www.swr.de/swr2/wissen/solarzellen-wie-ein-schmetterlingsfluegel/-/id=661224/did=20495062/nid=661224/16mxd7c/index.html
MfG
Ralf Hofmann
___________

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Re: Renaissance für Dünnschicht?

Beitragvon PV-Berlin » 07.12.2017, 18:21

Und wie viel Strom je m2 kriegt man da? * in Wp

mehr als 200 Wp auf den Quadratmeter?

Einziges Argument pro Dünnschicht ist für mich, dass sie besser mit sehr hohen Temperaturen klar kommen.

Ansonsten gilt:
Was der Bauer nicht kennt, probiert er auch nicht.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Renaissance für Dünnschicht?

Beitragvon stan » 08.12.2017, 00:08

le domande sante:
quanto costa?
e
quanto dura?
  • 31x Sovello SV-T-190 fa1B (Low-Voltage; Qualität: B-Module); SMA SB5000TL-20
  • Ausrichtung -85°, bei 0° Süd, also "fast" ein Ostdach; Inbetriebnahme 09/2010
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Re: Renaissance für Dünnschicht?

Beitragvon photoenchen4me » 08.12.2017, 14:54

Ralf Hofmann hat geschrieben:Hallo zusammen,

so wie`s aussieht ist für Dünnschichttechnik am KIT eine revolutionäre Entdeckung gemacht worden, die das Zeug hat, den Wirkungsgrad massiv zu steigern:

WOW
Was für eine faszinierende Struktur dieser Schmetterlingsflügel unterm Rasterelektronenmikroskop zeigt

SEM_BlackButterfly_nanoholes_2.jpg

http://www.sek.kit.edu/downloads/Mediap ... 700232.zip
LiFePO ist anders.
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Re: Renaissance für Dünnschicht?

Beitragvon kalle bond » 08.12.2017, 18:46

Fehlt es bei dieser Löcherstruktur dann nicht an Fläche?
Will sagen, Absorption wird erhöht, Ertrag wird verringert?
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Re: Renaissance für Dünnschicht?

Beitragvon Kallenpeter » 08.12.2017, 18:58

In der Tat interessant, aber es ist Laborforschung. Da gibt es jede Woche neue Entdeckungen. Die wenigsten werden auch in kommerziellen Produkten umgesetzt.

Stört mich auch ander Meldung. Man suggeriert die Eierlegende Wollmilchsau. Alles super gut, funktioniert universal blablabla. Ich Wette es wird trotzdem nicht ab morgen kommerzialisiert. Es wäre schön wenn sich die beteiligten angewöhnen noch zu lösende Probleme zu nennen.
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Re: Renaissance für Dünnschicht?

Beitragvon letsdoit » 08.12.2017, 19:24

Erinnert mich an die Saturnzelle von BP.... hat man auch versucht die Oberfläche zu vergrößern.... war dann halt auch nix.
Stimmen tuts schon - ob der Prozess aber Fertigungstechnisch gelingt steht auf einer anderen Zelle ! :-)
Zu wissen, was man weiß, und zu wissen, was man tut, das ist Wissen.
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Re: Renaissance für Dünnschicht?

Beitragvon photoenchen4me » 08.12.2017, 21:17

letsdoit hat geschrieben:Erinnert mich an die Saturnzelle von BP.... hat man auch versucht die Oberfläche zu vergrößern....


http://assets.newport.com/webDocuments- ... uction.PDF
https://wenku.baidu.com/view/e2c0f34633 ... 75db2.html


letsdoit hat geschrieben: war dann halt auch nix.


Die Oberfläche zu vergrössern bringt für sich genau gar nix, weil wenn schwarz (α=1) dann schwarz - sprich keine Reflexion
https://youtu.be/XvX4xzgQa9k
:mrgreen:
Dann ist einzig und allein die Projektionsfläche und der Umwandlungsfaktor von Photoenchen in elektrische Energie massgeblich
:wink:



Kallenpeter hat geschrieben:Stört mich auch ander Meldung. Man suggeriert die Eierlegende Wollmilchsau.

KIT eben, was willst da schon erwarten?
Zuletzt geändert von photoenchen4me am 08.12.2017, 21:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Renaissance für Dünnschicht?

Beitragvon PV-Berlin » 09.12.2017, 10:33

Wenn man schon heute ein freistehendes EFH neu bauen muss, dann kann man dieses so machen, das man auf dem Dach mehr PV Strom erntet, als das Haus selbst verbrauchen kann , inkl. des einen e-Mobils oder auch zwei. *20 MWh

Die Forschung in diese Richtung macht nur Sinn, wenn die Zelle einfacher zu produzieren wäre, oder weit stabiler ist (Standfestigkeit) oder man weit weniger gutes Material verwenden muss.

Da aber offensichtlich in solchen Team kein einziger Erwachsnere ist, wird Zeit und Geld verplempert.
=Grundlagenforschung
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Re: Renaissance für Dünnschicht?

Beitragvon kalle bond » 09.12.2017, 10:46

PV-Berlin hat geschrieben:Die Forschung in diese Richtung macht nur Sinn, wenn die Zelle einfacher zu produzieren wäre, oder weit stabiler ist (Standfestigkeit) oder man weit weniger gutes Material verwenden muss.

Da aber offensichtlich in solchen Team kein einziger Erwachsnere ist, wird Zeit und Geld verplempert.
=Grundlagenforschung


Das stimmt so nicht. Natürlich versuchen Forscher vorher zu ermitteln, was das bringen kann.
In Bezug auf Ertrag, Materialeinsatz und letzlich Kosten, du schreibst es ja schon.
Das kann in mehreren Schritten erfolgen, man liest dann von einem "vielversprechenden Ansatz".
In der industriellen Umsetzung (Fertigung) können natürlich neue Hürden entstehen, weil Prozesse in der Grundlagenforschung sich zB nicht 1:1 in der Produktion umsetzen lassen.
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