PV schon billiger als Onshore-Wind !

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PV schon billiger als Onshore-Wind !

Beitragvon Spekulatius » 20.02.2018, 17:07

https://www.pv-magazine.de/2018/02/20/p ... attstunde/

"...Der durchschnittliche, mengengewichtete Zuschlagswert beträgt gerade einmal noch 4,33 Cent pro Kilowattstunde und liegt damit sogar unter dem Ausschreibungsergebnis für die Windkraft..."

Der Spekulatius :mrgreen:
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Re: PV schon billiger als Onshore-Wind !

Beitragvon PV-Berlin » 20.02.2018, 17:20

Klar Keks, dass du das so reißerisch posten musst!

Dass dieser Wert vollkommen ohne Realität sein muss, solltest du wohl noch mit 3,5 Blutalkohol ausrechnen können.
Nach dem Motto: Das Geld ist nicht weg, es haben nur andere!

Rechne mir mal vor, mit welchen Zahlen du zur Bank gehen möchtest, welche dir dann sagen wir mal 5 Kisten geben soll?
Das die zu keiner Bank gehen können, ist aber allen hier klar? Vorher sammeln sie 50% erstmal von "Großinvestoren" ein.
Bei 50% EK finanziere ich die Anlage auch noch! *fg
*nach dem ersten vollen Geschäftsjahr werden alle Hürden gerissen und die Anlage ist mein!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: PV schon billiger als Onshore-Wind !

Beitragvon GWeberJ » 22.02.2018, 17:01

Annahmen:
1,5% Verzinsung des Gesamtprojekts auf 20 Jahre
10 Euro pro kWp jährliche Kosten (Pacht, Wartung, Reparatur)
11% Kapazitätsfaktor (also gut 950 Volllaststunden)
4,3 Cent/kWh Stromgestehungskosten

Ergebnis:
Die Anlage darf 550 Euro/kWp kosten. Dann hat man das Ding entweder nach 20 Jahren abbezahlt (100% Fremdkapital zu 1,5% verzinst) oder eben auf die Investition stolze 1,5% p. a. Rendite eingefahren (100% Eigenkapital). Und - klar - die Anlage hat man nach 20 Jahren natürlich auch noch.

Ich würde wirklich gern wissen, wer sowas macht.
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Re: PV schon billiger als Onshore-Wind !

Beitragvon moderne-energie » 24.02.2018, 14:03

GWeberJ hat geschrieben:Annahmen:

[...]
Ergebnis:
Die Anlage darf 550 Euro/kWp kosten. Dann hat man das Ding entweder nach 20 Jahren abbezahlt (100% Fremdkapital zu 1,5% verzinst) oder eben auf die Investition stolze 1,5% p. a. Rendite eingefahren (100% Eigenkapital). Und - klar - die Anlage hat man nach 20 Jahren natürlich auch noch.

Ich würde wirklich gern wissen, wer sowas macht.


Juwi zum Beispiel

Mit vier Zuschlägen gehört Juwi neben IBC Solar und Enerparc zu den erfolgreichsten Bietern der Photovoltaik-Ausschreibung vom Februar, die mit einem mengengewichteten, durchschnittlichen Zuschlagswert von 4,33 Cent pro Kilowattstunde abermals die Preise sinken ließ.


Quelle: https://www.pv-magazine.de/2018/02/21/j ... aik-markt/

Liebe Grüße
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Re: PV schon billiger als Onshore-Wind !

Beitragvon PV-Berlin » 24.02.2018, 14:51

Seit 2014 hat Juwi mit dem Mannheimer Energieversorger MVV einen neuen Mehrheitseigner.


Geht es dann doch vor allem um Direktvermarktung &/ Sondervertragskunden (Ärzte ohne Grenzen) , die nachweislich richtigen Grünstrom haben wollen? Kann MVV irgendein Rabatt auf die EEG Umlage nutzen?

Denn die 4,33 Cent sind immer noch Unfug!, da kann man noch 10 mal fallende Modulpreise anführen.
Wie unser Dr. nicht ganz überraschend auch festgestellt hat!
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Re: PV schon billiger als Onshore-Wind !

Beitragvon hfrik » 25.02.2018, 00:56

Ich glaube die MArktprämie kann nicht negativ werden. Wie sieht's aus wenn die erzileten MArktpreise ein paar zehntel cent höher sind, und die 4,3ct/kWh eher als Absicherung dienen?
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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Re: PV schon billiger als Onshore-Wind !

Beitragvon bimon » 14.06.2018, 11:09

Ausschreibungsergebnis bleibt unter 5 Cent: Zugschlag im Schnitt bei 4,59 Cent, 3,89 min., 4,96 max. Diesmal waren nur 183 MW ausgeschrieben.
https://www.pv-magazine.de/2018/06/13/p ... leicht-an/
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