Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

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Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

Beitragvon Elektron » 27.04.2018, 09:32

Ab 4:45



"Pflanzt einen Baum vor die PV-Anlage, dann steigt der Eigenverbrauch-Anteil!"
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Re: Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

Beitragvon eggis » 27.04.2018, 10:15

Moin!

Ich bin hier ganz seiner Meinung.
"Den Autarkiegrad (zu) erhöhen" sollte das Ziel bei Neuinstallationen sein.
Hier noch der Vortrag als PDF.
https://www.volker-quaschning.de/downlo ... chning.pdf
Quaschning hat geschrieben:Beim Ausbau der Photovoltaik sollte der Gesetzgeber daher folgende Maßnahmen dringend umsetzen:
 ersatzloses Streichen der Eigenverbrauchsumlage
 Ausnahme sämtlicher Dachflächen von der Ausschreibung
 Abschaffung der 10-MW-Leistungsbegrenzung im EEG
 Streichen des 52-GW-Deckels im EEG.


PS: Das Bild mit der verschatteten mini PV-Anlage ist echt der Hammer. :shock:
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Re: Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

Beitragvon hfrik » 27.04.2018, 10:17

Jupp, da kann ich mal - den Stichworten nach (keine Zeit das anzuschauen) voll zustimmen. Dach voll ist der sinnvolle Ansatz. Besonders Volkswitschaftlich.
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
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Re: Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

Beitragvon PV Ndh » 27.04.2018, 11:10

Ich finde ja den geforderten Zubau von 15 GW pro Jahr fast schon lächerlich wenig.
wir haben in Deutschland von 2013 bis jetzt mehr als 35GW Zubau eingebüßt. Damit bräuchten wir schon mal 4 Jahre mit mindestens 24GW Zubau um das Auszugleichen. Wenn die durch den nicht vorhandenen Solarstrom ausgelösten CO2 Emissionen wieder eingespart werden sollten bestimmt eher >30GW Zubau über mindestens 4 Jahre.
Dann gibt es durch die höhere notwendige Leistung noch das Problem das weniger Strom wirklich genutz werden kann also ist nochmal mehr Zubau notwendig wodurch der vorerst nicht nutzbare Anteil aber halt auch der nutzbare Anteil steigt.
Und 15 GW ist unter Berücksichtigung der gestiegenen Wirkungsgrade (zb. First Solar mit fast 50% Steigerung) und der besseren Flächenausnutzung durch Ost/West Freifläche ja eigentlich nicht viel Aufwendiger wie 7,5GW im Jahr 2011.

PS. warum wird im Video eigentlich über die Förderbedingungen in Österreich gelacht, steht ja klar da das da die Eigenversorgungsquote und nicht die Eigenverbrauchsquote ausschlaggebend ist.
Und warum bekomme ich in Deutschland eigentlich keine Förderung für die Solarzelle in meinem Taschenrechner, der hat schließlich 100% Eigenverbrauchsquote?
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Re: Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

Beitragvon RegstrFL » 27.04.2018, 11:14

PV Ndh hat geschrieben:...
Und warum bekomme ich in Deutschland eigentlich keine Förderung für die Solarzelle in meinem Taschenrechner, der hat schließlich 100% Eigenverbrauchsquote?


Und warum fällt darauf keine EEG-Umlage an? :ironie:
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Re: Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

Beitragvon TheRisingSun » 27.04.2018, 12:02

Konsequenterweise hätte er noch den Stromspeicher zur Erhöhung des Eigenverbrauchs nennen können.
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Re: Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

Beitragvon eggis » 27.04.2018, 12:09

RegstrFL hat geschrieben:
PV Ndh hat geschrieben:...
Und warum bekomme ich in Deutschland eigentlich keine Förderung für die Solarzelle in meinem Taschenrechner, der hat schließlich 100% Eigenverbrauchsquote?


Und warum fällt darauf keine EEG-Umlage an? :ironie:

Ich hätte da noch eine ernst gemeinte Antwort.
:!: Weil Förderung nur netzgekoppelte Anlagen erhalten :!:
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Re: Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

Beitragvon PV-Berlin » 27.04.2018, 12:44

Ich kann überhaupt nicht darüber lachen!

Ich würde als Betreiber einer Witz Klein Anlage den Solarteur auf Falschberatung verklagen und wer sich einen Stromvernichter hat andrehen lassen (Akku) der hat noch bessere Karten.

12,5 kWp plus! bedeutet auf jeden Fall mehr Eigenverbrauch! Obwohl viele wissen, das mehr als 30% der 'Bildungsbürger' in D. der Prozentrechnung nicht mächtig sind, wird alles auf % gedreht.

Wenn mir ein Elektro-Sachverständiger beweisen kann, das ich real weniger Eigenverbrauch habe (in kWh) als eine 'optimierte' PV Anlage , dann gebe ich einen aus! Es versteht sich, das die 'Großanlage' keine Anmeldung zum EV hat.

Aber wozu mehr als 4 Schuljahre Thüringen? Wenn ihr als Elite (Politik, Administration etc.) schon dümmer als dumm seid?
Etwas Deutsch, bisschen PC (Facebook) , drei Brocken Englisch und die Grundrechenarten , alles andere ist offensichtlich pure Geldverschwendung.

Dass dies pure Sabotage ist, sollte zu einem Aufstand der Grünen führen , die dieses klar so benennen und rechtlich und politisch mit allen Konsequenzen auch umsetzen. Passiert nicht! Warum? weil man ja die Wohltaten und die Bevorzugung für den EFH Prinz hat!

Diese Lügerei macht mich total fertig! Es wäre an der Zeit Klartext zu reden:

geben wir nicht Gas, beim Umbau auf EE, wird uns die KP noch zeigen, wo der Hammer hängt (Volkswirtschaftliche Gesamtkosten der Energieversorgung - Handelsbilanz etc.) im gesamten Euroraum versteht sich. Denn in Gänze schaut es durch die hohen Importkosten bei der Energie mau aus!

Die Klima- Rettung?

wenn mir jemand garantieren würde, das die NL absaufen, würde ich sogar .....
Aber wer das braucht, soll den Spaß haben (Quasching)
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

Beitragvon MBIKER_SURFER » 27.04.2018, 14:13

Sehr schön und gut. Nur - was können wir gegen die Kohle Lobbyisten ausrichten?
15 GW PV p.a. - das hört sich suppi an.
Abschaffung der EV Umlage - hört sich suppi an ......usw.

Nur wo sind die PV Lobbyisten?
Gruß
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Re: Prof. Quaschning: Der Quatsch mit dem Eigenverbrauch

Beitragvon PV-Berlin » 27.04.2018, 16:17

Ich habe mal wieder eine komische PN bekommen. Für alle, die meinen, ich schreibe unverständlich: hier noch mal einfach für das normale Deutsche Bildungswesen.

30% EV mit EV Anmeldung einer 4 KWp Anlage sind im besten aller Fälle = 1.200 kWh.

0,0 % EV mit EV Anmeldung sind bei einer 20 KWp Anlage sicherlich > 2.400 kWh . Denn was haben wir in Physik gelernt ? Richtig, der Strom sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes. Ergo verbrauchst du den selbst, danach dein Nachbar usw. usf.

Wer einen Stromvernichter einsetzt, der verbrät Minimum 20% Strom aus 100% EE, um Platz zu schaffen, für 100% Strom aus Fossilien oder atomaren Quellen.

Der Eigenverbrauch nach EEG, ist nur ein formaler Akt der Abrechnung ! Er wurde geschaffen, um den Prinzen in seinem EFH (meist Ökologisch angehaucht) davon abzuhalten, mehr als 5 min darüber nachzudenken, was der Umstieg auf die EE im Kern bedeutet und das jede Verzögerung den glasklaren Tatbestand des Volksverrates in sich birgt.

Diese ganze grünen Argumente, lenken nur hübsch ab.

Der bisherige Erfolg des Zubau der EE, ist an daran festzumachen, dass sich die realen Energiestückkosten seit 2011 um mehr als 30% zurückgebildet haben. * resultieren aus nominal sogar fallende Industriestrom Bezugskosten. *

Deshalb ist es für den BDI & Co. auch 'unzumutbar', die Energiewende voranzutreiben. Was Martins Argumentation hilfreich sein könnte. Übersetzung: Den Unternehmen mal offen zeigen, was sie schon gewonnen haben und was sie noch gewinnen werden!

Aber zum "Glück" gibt es ja den 'Wirtschaftskreis' der CDU/ CSU!
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