Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

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Re: Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

Beitragvon Roland81 » 25.08.2018, 11:27

PV-Berlin hat geschrieben:Bei PV Anlagen gibt es diese 70% Regelung nicht!

Ich meine, du kannst dir selbst ausmalen, wie diese harten 70% (Als Ersatz) bei einem EFH oder einem kleinen Gewerbebetrieb unterschiedlich wirken.

Nun mach mal eine Umfrage hier, wie viele PV Anlagen jemals runtergerollt wurden.

*bei 70% EV, die ja viele haben wollen, sind die Verluste schon wesentlich! Zumindest zur real produzierten Strommenge
* Zur real möglichen Strommenge ( 5 bis 7 kWp EV PV Anlagen zu 15 bis 60 kWp PV Anlagen) logisch nicht. :idea: :evil:

Komisch, dass ca. 95% der privaten Anlagen in D 70% hart/weich haben.
Leider gehöre ich, wie viele hier im Forum, der normal arbeitenden Bevölkerung an. Da reichts nur für die Schuhschachtel. Auf mein Dach passen nunmal keine 60 kWp. Mein Süddach ist voll belegt. Norden macht bei mir keinen Sinn aufgrund der geographischen Gegebenheiten.
Jetzt nehmen wir mal 3% Verlust durch 70% Regelung bei meinen 10000 kWh erzeugten Strom an ->300 kWh.
Dann nehmen wir die 7,7kWh Speicher mal 250 Zyklen -> 2000 kWh *15% Verlust -> 300 kWh.
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Re: Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

Beitragvon wonderland » 25.08.2018, 17:08

Ich hatte eigentlich auf kurze Antworten/Meinungen gehofft, statt ideologisch aufgeheizte Generaldebatten ;-)

wonderland hat geschrieben:Mit welchen Änderungen bei den Modulpreisen in D wäre denn dann ungefähr zu rechnen?
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Re: Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

Beitragvon mk_nd_13 » 25.08.2018, 19:11

Ich frag mich gerade auch wie man bei der Frage so schnell zur Speicherdiskussion abdriften kann.

Das ist eine glatte Themaverfehlung!
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Re: Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

Beitragvon open source energy » 25.08.2018, 21:40

eba hat geschrieben:bis dahin bekommst du aber schon 6% weniger EEG-Vergütung


Das habe ich den vielen Leuten so oft erklärt dass man die Vergütung bis dahin gar nicht kennt und auch die Preise nicht. Aber egal, soll jeder so machen wie er will.
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Re: Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

Beitragvon eba » 25.08.2018, 22:25

open source energy hat geschrieben:
eba hat geschrieben:bis dahin bekommst du aber schon 6% weniger EEG-Vergütung


Das habe ich den vielen Leuten so oft erklärt dass man die Vergütung bis dahin gar nicht kennt und auch die Preise nicht. Aber egal, soll jeder so machen wie er will.

Wenn es auf 6 aufeinanderfolgende Monate je 1% weniger gibt, was ist dann das Ergebnis im 7.Monat?
Mit dieser Annahme kann man durchaus gut rechnen.
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Re: Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

Beitragvon mk_nd_13 » 25.08.2018, 22:57

eba hat geschrieben:
open source energy hat geschrieben:
eba hat geschrieben:bis dahin bekommst du aber schon 6% weniger EEG-Vergütung


Das habe ich den vielen Leuten so oft erklärt dass man die Vergütung bis dahin gar nicht kennt und auch die Preise nicht. Aber egal, soll jeder so machen wie er will.

Wenn es auf 6 aufeinanderfolgende Monate je 1% weniger gibt, was ist dann das Ergebnis im 7.Monat?
Mit dieser Annahme kann man durchaus gut rechnen.


Nicht ganz 6%, verhält sich umgekehrt wie beim Zinseszins.
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Re: Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

Beitragvon Janinamalin » 26.08.2018, 08:13

Um hier mal wieder zum Thema zurückzukommen:
Ich glaube nicht, dass sich der Entfall der Mindestimportpreise signifikant auf die hiesigen Marktpreise für private Anlagen auswirken wird. Diese werden (nach meiner Einschätzung) überwiegend im HighEff. Bereich gebaut und da liegen die Mindestpreise (35 ct/W) doch schon seit geraumer Zeit deutlich unter den europäischen Marktpreisen ( 40 bis 80+ ct/W) ohne dass sich signifikant etwas getan hätte. Ich denke die Preisreduzierung wird erst durchschlagen, wenn die Einspeisevergütung aufgrund preiswert gebauter Projektanlagen so weit gesunken ist, dass die private Nachfrage deutlich sinkt.

Es wäre natürlich schön, wenn der Marktpreis möglichst bald auf die Reduzierung der Einspeisevergütung reagieren würde,
(hab´s durchgerechnet, meine Verzögerung im Anlagenbau wird mich nach aktuellem Stand ca. 2000 € auf 20 Jahre kosten),
aber wenn die Marge bei den Solateuren und nicht im Großhandel hängen bleibt soll es mir recht sein, im Solarhandwerk hat es auch schon ziemlich miese Zeiten gegeben.
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Re: Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

Beitragvon PV-Berlin » 26.08.2018, 11:06

Roland81 hat geschrieben:Komisch, dass ca. 95% der privaten Anlagen in D 70% hart/weich haben.


Das ist weder komisch noch lustig, das die Deutsche Bauindustrie in Zeiten der Wärmeschutzverordnung etc. es nicht packt, die Hausentwürfe etc. so zu gestalten, das selbst auf einer 8 m * 8 m Hütte (Grundfläche) mehr als 20 KWp draufpassen.

Im übrigen zeigt das Ergebnis auch, das die Solarteure zum Großteil eine Falschberatung abliefern.

*Dach immer in Ost/ West Ausrichtung, was u.a. auch dem "Energieberater" helfen sollte (Einstrahlung im Winter über Hausfassade und Glasfront)

*So wie es die Bauleute vor 200 Jahren schon besser wussten.
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Re: Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

Beitragvon PV-Berlin » 26.08.2018, 11:11

open source energy hat geschrieben:
eba hat geschrieben:bis dahin bekommst du aber schon 6% weniger EEG-Vergütung


Das habe ich den vielen Leuten so oft erklärt dass man die Vergütung bis dahin gar nicht kennt und auch die Preise nicht. Aber egal, soll jeder so machen wie er will.


@ OSE, wetten deren Kunden bekommen dann eine EV optimierte PV Anlage mit 1 Phasen Stromvernichter?

Welch ein Glück, das der Akademische Mittelbau derart gut ausgebildet ist, um sich auch in ihm fremden Gefilden einarbeiten zu können! *fg
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Re: Mindestimportpreis fällt offenbar zum 3. September

Beitragvon mk_nd_13 » 26.08.2018, 11:13

Das liegt mit Sicherheit nicht an der Bauindustrie sondern an Bebauungsplänen und dem Geschmack der Häuslebauer und Architekten.
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