Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

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Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

Beitragvon Elektron » 10.07.2017, 09:14

Hallo,

wir haben zusammen mit der DE[NK]ZENTRALE ENERGIE eine Kurzstudie zu "Eigenverbrauchsoptimierung ja, aber nicht über die Anlagengröße!" entworfen.
In den letzten Monaten fällt uns auf, dass viele neue User im Forum das Potential der Dachfläche nicht nutzen wollen und mehr den Fokus auf einen reinen Eigenverbrauch legen. Nach unserer Ansicht ist diese aber der verkehrte Weg und führt oftmals zu teuren Anlagen.

Download der Kurzstudie:
Studie_EV Optimierung.pdf
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Gruß Elektron

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Re: Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

Beitragvon photoenchen4me » 10.07.2017, 09:39

Mindestens drei Einwände

Eine bewusste Kleindimensionierung von PV-Anlagen ist aus wirtschaftlicher Sicht nicht sinnvoll.

Die Amortisation ist sogar nach eurer eigenen Tabelle bei 10kWp nicht signifikant besser als bei 2kWp!
Zudem stellen Kleinanlagen eine weit geringere Einstiegshürde dar - nicht jeder hat Lust auf einen Schuldenberg oder ist im Besitz eines Geld-Esels
:wink:

Übergeordnetes Ziel der erneuerbaren Energien ist die Reduktion der CO2 Emissionen. Eine
bewusste Kleindimensionierung widerspricht diesem Ziel.

Naja - das mag glauben wer will. Den moralischen zu schwingen find ich darüber hinaus oberdoof, sorry.
:wink:

Durch die Kleindimensionierung der PV-Anlage nimmt sich der Betreiber mögliche Flexibilität,
bspw. die nachträgliche Installation eines Speichers (dieser ist bei kleinen Anlagen nicht sinnvoll)

Das ist definitiv falsch:
viewtopic.php?f=57&t=101923&hilit=optimale
Hier hatte ich mit ca. 3kWp + LiFePO Speicher begonnen - und das klappt ziemlich super! Jedenfalls hat hier mW bislang noch niemand eine bessere Jahresautonomie vorgestellt
:mrgreen:
LiFePO ist anders.
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Re: Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

Beitragvon Moneyshitter » 10.07.2017, 12:24

Das ist doch individuell. Ich bin im März mit einer SüdOst und NordWest Anlage online gegangen. Habe alles voll belegt, das es eben günstiger wird. Abzügl. Aller Kosten habe ich die gleiche Rendite, wie mit 10kwp errechnet gehabt(gebaut 29,01). Muss ich den Wechselrichter tauschen wird die Rendite aber schon wieder besser als bei der kleinen Anlage.
Zu meiner Überraschung musste ich feststellen, dass wir in 4 Monate bereits 2100kw Eigenverbrauch hatten und nur ca. 600kw vom Netz bezogen haben (Solarthermie mit Wärmepumpe). Das geht auch nur, dank der beidseitigen Belegung und Leistung bis zu Dämmerung. Den Eigenverbrauch hatte ich als unkalkulierbar nicht mit einbezogen. Doch jetzt im Nachhinein war das Bauchgefühl richtig. Mehr ist besser, THINK BIG. Dank des Eigenverbrauch erreiche ich jetzt eine EK-Rendite zwischen 10 und 11%. Bei 10 oder gar 7 kwp undenkbar. Wäre es fremdfinanziert würde sich das ja entsprechend noch weiter positiv verschieben.
Und zukunftssicherer ist es auch.
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Re: Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

Beitragvon Moneyshitter » 10.07.2017, 12:27

photoenchen4me hat geschrieben:

Hier hatte ich mit ca. 3kWp + LiFePO Speicher begonnen - und das klappt ziemlich super! Jedenfalls hat hier mW bislang noch niemand eine bessere Jahresautonomie vorgestellt
:mrgreen:


Wenn du nur nach dem Wert schaust, magst du Spitzenreiter sein. Aber die Rendite wird bei dieser Voraussetzung ja sicherlich negativ sein. Verstehe das Argument nicht.
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Re: Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

Beitragvon klaus24V » 10.07.2017, 12:38

jeder kann und darf die Anlage auf seinem Haus so groß oder klein bauen wie er möchte.
Ein Solateur wird immer versuchen die Anlage so groß wie möglich zu verkaufen, bringt eine größere Anlage doch mehr Umsatz bei wenig Mehraufwand.
Alle sagten das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht, und hats einfach gemacht.
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Re: Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

Beitragvon photoenchen4me » 10.07.2017, 13:58

Moneyshitter hat geschrieben:
photoenchen4me hat geschrieben:

Hier hatte ich mit ca. 3kWp + LiFePO Speicher begonnen - und das klappt ziemlich super! Jedenfalls hat hier mW bislang noch niemand eine bessere Jahresautonomie vorgestellt
:mrgreen:


Wenn du nur nach dem Wert schaust, magst du Spitzenreiter sein. Aber die Rendite wird bei dieser Voraussetzung ja sicherlich negativ sein. Verstehe das Argument nicht.


Der Titel der "Studie" bzw des Thread ist: Eigenverbrauchsoptimierung versus Anlagengröße.
:wink:
Mein Beitrag ist somit kein "Argument" sondern die Korrektur einer Fehlinformation.

Dass Akkusysteme andererseits nicht für den Gulden sind (Moneyshitter !!!), sollte sich inzwischen hinlänglich herumgesprochen haben.
LiFePO ist anders.
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Re: Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

Beitragvon smoker59 » 10.07.2017, 14:32

photoenchen4me hat geschrieben:Der Titel der "Studie" bzw des Thread ist: Eigenverbrauchsoptimierung versus Anlagengröße.
:wink:
Mein Beitrag ist somit kein "Argument" sondern die Korrektur einer Fehlinformation.

Hast du die Studie gelesen oder nur das rausgesucht was dir nicht gefällt :?: :wink:
Da geht`s um netzparallele Anlagen, das steht zwar so nicht im Titel, ergibt sich aber eindeutig aus dem Text :idea:
mit freundlichem Gruß
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Re: Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

Beitragvon einstein0 » 10.07.2017, 15:09

Die Studie überrascht mich keineswegs, nach all den Stolpersteinen, welche uns PV-Pionieren in den letzten 20 Jahren
in den Weg gelegt wurden. Mit den heutigen Bedingungen werde und hätte ich niemals in PV investiert, so traurig es klingt.
Ich habe Verständnis, wenn sich auch künftige Solarstromproduzenten ernsthaft diese erste Frage stellen, überhaupt in PV
zu investieren, oder nur dem blossen Hobbytraum zu frönen.
Damit gar ein Geschäft zu wittern ist geradezu ironisch, wo heute kaum mehr wirtschaftlich Strom produziert werden kann.
Vielmehr hängt die Frage in der Luft; Wie geht es weiter, jetzt wo wir am Anfang der Elektromobilität stehen...
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1 kW- Insel im Camper ohne PV! 2014: EV; Mitsubishi Imiev. 30kW-PV-Anlage Ost/West.
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Re: Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

Beitragvon Moneyshitter » 10.07.2017, 15:33

einstein0 hat geschrieben:Die Studie überrascht mich keineswegs, nach all den Stolpersteinen, welche uns PV-Pionieren in den letzten 20 Jahren
in den Weg gelegt wurden. Mit den heutigen Bedingungen werde und hätte ich niemals in PV investiert, so traurig es klingt.
Ich habe Verständnis, wenn sich auch künftige Solarstromproduzenten ernsthaft diese erste Frage stellen, überhaupt in PV
zu investieren, oder nur dem blossen Hobbytraum zu frönen.
Damit gar ein Geschäft zu wittern ist geradezu ironisch, wo heute kaum mehr wirtschaftlich Strom produziert werden kann.
Vielmehr hängt die Frage in der Luft; Wie geht es weiter, jetzt wo wir am Anfang der Elektromobilität stehen...
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Ich bin Anfang dieses Jahres eingestiegen und erreiche über 10% Rendite. Ist das kein Geschäft? Auf fast 21 Jahre gesichert...Ich finde das hervorragend. Solange die Leute natürlich zu viel bezahlen, geht das nicht.
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Re: Kurzstudie: Eigenverbrauchsoptimierung und Anlagengröße

Beitragvon einstein0 » 10.07.2017, 16:03

Nun, vor der Amortisation einer PV-Anlage von Rendite zu schwärmen halte ich für ziemlich gewagt. Mit meiner Erfahrung
aus mehreren Anlagen halte ich mich an Fakten und auch die heutigen Rahmenbedingungen, worauf die Studie schliesslich basiert spricht ja für sich. Das Grundproblem sehe ich im Strompreis; Strom ist viel zu billig...
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