Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechnik

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Re: Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechn

Beitragvon GAST » 02.11.2018, 08:40

Mastermind1 hat geschrieben:Interessant ist der Beitragslink am Ende der Seite
.....

https://www.smarterworld.de/smart-energ ... el/106080/

Der erste Betrug mit intelligenten Zählern... Mega. Beim eigenen Smartmeter den verbrauch nach unten korrigiert und im selben Bezirk bei nem anderen hoch entsprechend hoch, damit die Bilanz wieder stimmt.... Leider ohne weitere Details...


Sehr interessant!
Damit können jetzt Züchter illegaler Gewächse mit erhöhtem THC Gehalt nun wesentlich einfacher ihre Plantagen betreiben. Da fällt der erhöhte Verbrauch ja garnicht mehr auf wenn man diesen seinen Nachbarn auf den Zähler packt....
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Re: Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechn

Beitragvon LumpiStefan » 02.11.2018, 09:24

GAST hat geschrieben:
Mastermind1 hat geschrieben:Interessant ist der Beitragslink am Ende der Seite
.....

https://www.smarterworld.de/smart-energ ... el/106080/

Der erste Betrug mit intelligenten Zählern... Mega. Beim eigenen Smartmeter den verbrauch nach unten korrigiert und im selben Bezirk bei nem anderen hoch entsprechend hoch, damit die Bilanz wieder stimmt.... Leider ohne weitere Details...


Sehr interessant!
Damit können jetzt Züchter illegaler Gewächse mit erhöhtem THC Gehalt nun wesentlich einfacher ihre Plantagen betreiben. Da fällt der erhöhte Verbrauch ja garnicht mehr auf wenn man diesen seinen Nachbarn auf den Zähler packt....


Naja, in dem Artikel waren eigene Mitarbeiter die „Verbrecher“. Da sehen die Möglichkeiten immer anders aus....
Das ist hier schon wieder typisches Smartmeter-Bashing...

Stefan
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Re: Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechn

Beitragvon MBIKER_SURFER » 02.11.2018, 09:34

LumpiStefan hat geschrieben:Das ist hier schon wieder typisches Smartmeter-Bashing...
Stefan


Hm - ich finde, da braucht man nicht zu 'bashen'.
Ein Ent-/Beschluss, der so zu Lasten der Stromkunden geht, ist einfach indiskutabel.
Wenn man so was in der Industrie machen würde - die Ankündigung genügte - wäre morgen ein Aufschrei zu hören bis nach Neuseeland. Arbeitsplätze, Konkurrenzkampf etc.
Wie war das gleich noch bei der EEG Umlage? Wer ist davon befreit? Aha - Golfplätze, kommunale Betriebe usw.

Hinterher kommt dann irgendwann wieder das dumme Geschwätz: Es gibt immer mehr Armut in D - klar, wenn der Staat so Unternehmen Kohle zuschustert ohne erkennbaren Nutzen - ich kann das dumme Geschwätz von Digitalisierung nimmer hören - ja was dann?
In Frankreich gäbe es da Aufstände und das Gesetz wäre ratz fatz verschwunden. Bei uns?

Sicherlich gibt es für Stromkunden mit hohem verbrauch irgendwann ma l einen Nutzen. Nur warum fängt man dann nicht dort an, wo es Verbrauch - nicht Einspeisunge- von z.B. > 10.000 kWh gibt :roll:
Gruß
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Re: Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechn

Beitragvon Mastermind1 » 02.11.2018, 12:03

LumpiStefan hat geschrieben:
GAST hat geschrieben:
Mastermind1 hat geschrieben:Interessant ist der Beitragslink am Ende der Seite
.....

https://www.smarterworld.de/smart-energ ... el/106080/

Der erste Betrug mit intelligenten Zählern... Mega. Beim eigenen Smartmeter den verbrauch nach unten korrigiert und im selben Bezirk bei nem anderen hoch entsprechend hoch, damit die Bilanz wieder stimmt.... Leider ohne weitere Details...


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Naja, in dem Artikel waren eigene Mitarbeiter die „Verbrecher“. Da sehen die Möglichkeiten immer anders aus....
Das ist hier schon wieder typisches Smartmeter-Bashing...

Stefan
Warum gibt es überhaupt meine Möglichkeit den Zählerstand anzupassen. Das ist ein No-Go! Egal ob Mitarbeiter des VNB oder der Kunde selbst...
Mir fällt kein Grund für eine solche Funktion ein? Und wenn dann müsste dies durch x Augen dokumentiert und mit Passwörtern bestätigt werden inkl. Nachweisdokument für den Kunden.
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Re: Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechn

Beitragvon hkaufmann » 03.11.2018, 09:36

>>Warum gibt es überhaupt meine Möglichkeit den Zählerstand anzupassen.<<

Das liegt in der Natur der Sache.
Software ist nie fehlerfrei. Da kann das BSI noch so viel zertifizieren, prüfen und bestätigen:
Sobald ein Garät von Außen über das Internet erreichbar ist, und die Sache einen gewissen Verbreitungsgrad überschritten hat, die Sache zudem lukratv, oder senibel genug erscheint, dann wird verucht werden, dieses Gerät zu korrumpieren.
Hunderttausend Hacker weltweit zusammengeschlossen versus ein paar Hundert Mitarbeiter von verschiedenen Softwarehäusern...
Wer da wohl die besseren Karten hat?
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Re: Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechn

Beitragvon Mastermind1 » 03.11.2018, 09:58

hkaufmann hat geschrieben:>>Warum gibt es überhaupt meine Möglichkeit den Zählerstand anzupassen.<<

Das liegt in der Natur der Sache.
Software ist nie fehlerfrei. Da kann das BSI noch so viel zertifizieren, prüfen und bestätigen:
Sobald ein Garät von Außen über das Internet erreichbar ist, und die Sache einen gewissen Verbreitungsgrad überschritten hat, die Sache zudem lukratv, oder senibel genug erscheint, dann wird verucht werden, dieses Gerät zu korrumpieren.
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Wer da wohl die besseren Karten hat?
Ich bin da leider negativ eingestellt. :-)
Das Buch Blackout vor Jahren gelesen und dann arbeitet man selbst in der IT ;-)
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Re: Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechn

Beitragvon hfrik » 04.11.2018, 11:02

hkaufmann hat geschrieben:>>Warum gibt es überhaupt meine Möglichkeit den Zählerstand anzupassen.<<

Das liegt in der Natur der Sache.
Software ist nie fehlerfrei. Da kann das BSI noch so viel zertifizieren, prüfen und bestätigen:
Sobald ein Garät von Außen über das Internet erreichbar ist, und die Sache einen gewissen Verbreitungsgrad überschritten hat, die Sache zudem lukratv, oder senibel genug erscheint, dann wird verucht werden, dieses Gerät zu korrumpieren.
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Wer da wohl die besseren Karten hat?

Deswegen sollte der Zählerteil auch nicht über das Internet komunizieren können, bzw wenn dann mit fester IP und mit fest in hardware kodiertem Antworttelegramm, in das nur per Hardware die Registerwerte des Zählerregisters (EURO, nicht kWh, kWh nur als zweites Register zur Zierde).
Hierfür einen frei programmierbaren Computer zu verwenden zeugt davon, dass man auch beim BSI das Grundproblem noch nicht verstanden hat, bzw. das üblieche Problem mit "if you have a hammer, everything looks like a nail" hat.
Der Ansatz mit frei Programmierbarem Rechner als Basiseinheit ist nicht sicher zu bekommen mit realistischam Aufwand.
Den braucht es aber auch nicht für die einfache Aufgabe, dem Kunden den aktuellen Strompreis zur Verfügung zu stellen, sowie die zu zahlenden Euros aufzusummieren.
Für die Endkunden anwendungen kann dann ein frei programmierbarer Rechner für smart Home anwendungen angekoppelt werden.
Ein Gerät das Datenmüll produziert der datenschutzrechtlich hoch toxisch ist (kurzfristige Verbrauchswerte) aber keinen Nutzen haben ist ein Dumbmeter bzw. Elektroschrott. Da ist ein Ferariszähler hochmodern dagegen.
Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir müssen nicht erst die Erschöpfung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.
Thomas Alva Edison
Trockenplatzdach 2,6kW zum Spielen :)
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Re: Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechn

Beitragvon Rinzelmann » 07.11.2018, 16:19

das Problem ist ja auch, wenn man jetzt über Com Metering neue Zähler setzen läßt, und
die Verbindung über LAN zum eigenen Router geht, liegt die Haftung nicht bei Com Metering.
da es ja nicht von denen ist.
Dnn müsste man eine GSM Lösung nehmen...
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Re: Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechn

Beitragvon Rellikon » 07.11.2018, 17:22

Ich habe mich gerade für eine PV >10kWp entschieden. Bei mir muss ein neuer Schrank gesetzt werden (der alte wird gebrückt).
Sollte ich gleich einen Schrank einbauen der die Wärmelast für Autos verträgt bzw. diese 3 Punkt und eHZ Problematik löst? Wäre ja blöd, dass wieder umrüsten zu müssen.

IB soll = 01.01.19
Was soll ich Eurer Meinung nach installieren lassen? Gleich zu commetering; Den MSB freie Hand bei der Wahl seiner Zähler lassen; irgendetwas vorbereiten (z.B. LAN Dosen im Schrank)?

Ihr Profis unterhaltet Ihr Euch auf einem Niveau, da muss der Bodensatz erstmal nachkommen.

:danke:
Rellikon
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Re: Eine Million Photovoltaikanlagen brauchen neue Messtechn

Beitragvon Broadcasttechniker » 07.11.2018, 17:39

Frage deinen VNB, denn ich weiß nicht wieviel größer du als 10kW bist.
Und bau den größten Schrank ein der hin passt.
Die EHZ Kassetten gibt es imho auch in 16², Standard ist nur 10².
Ob die Kontakte dann auch fetter sind weiß ich nicht.


Laut dieser Quelle https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Digit ... _node.html gibt es 9 Geräte die derzeit zur Zertifizierung anstehen.
Alle sehen in etwa gleich aus und scheinen die gleichen Schnittstellen zu haben.
Zu keinem finde ich auf die Schnelle Daten zur Leistungsaufnahme.
Kann mir egal sein wenn zur Speisung ungezählte Arbeit verwendet wird. Das ist auch so ausdrücklich so vorgesehen, nur habe ich im Kopf dass ComMetering dafür gezählte Arbeit verwenden will.
Warum? Das mögen zwar nur 10€ im Jahr sein, aber Kleinvieh macht eben auch Mist.
Ein Leitungsschutzschalter mit 25kA Abschaltvermögen kostet auch Geld, aber je nachdem zu welchem Kurs man den kauft macht der sich schnell bezahlt.

Edit
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