Die Gefahr lauert auf dem Dach

News über Photovoltaik und Solarstrom

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Re: Die Gefahr lauert auf dem Dach

Beitragvon Wolfsolar » 05.08.2010, 22:21

Hallo...

Hatte diesbezüglich mich schon mal hier gemeldet, aber ohne Resonanz.

Brandgefährlich

Beitragvon Wolfsolar » 11.07.2010, 00:25
Hallo

Habe hier den neuen Thread aufgemacht, um nicht zu klären, warum Module heiß werden und plötzlich brennen, Anschlussdosen verschmoren, oder Wechselrichter abbrennen, sondern was passiert wenn, eine PV-Anlage oder ein Haus mit einer PV-Anlage auf dem Dach in Flammen steht und die Feuerwehr kommt..................? :?:

Habe hierzu gestern in unserer Lokalzeitung (OTZ) des Landkreises Saalfeld/Rudolstadt / Thüringen, diesen Artikel gelesen und bin nun etwas verunsichert. :oops:

Hier der Artikel:

OTZ vom 09 Juli 2010 "Brandgefährlich"
Photovoltaik-Anlagen für Feuerwehrleute bei Brand eine tödliche Gefahr
Berlin (ddp). Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach werden im Brandfall für Feuerwehrleute zur tödlichen Gefahr. Darauf macht der wissenschaftliche Beirat des Instituts Privater Bauherren, Bernd-Jürgen Vorath, aufmerksam. "Die Module sind extrem hitzebeständig und verformen sich deshalb auch bei Brand im Dachstuhl nicht", erläutert der Professor. "Das heißt, sie stürzen nicht ab, sondern bleiben fest auf dem Dach verankert und versperren der Feuerwehr den Weg zum Brandherd. Außerdem beschleunigen sie die Brandentwicklung durch den auftretenden Wärmestau unter dem Dach."
Weit schwerwiegender sei aber ein zweites Problem. Solange es hell ist, produzieren die Module Strom und stehen unter Spannung. Diese Spannung lässt sich nicht abschalten. Bis zu 400 Volt liefern die zusammen geschalteten Zellen der Module. "Alles über 42 Volt ist aber tödlich für den Menschen"", so Vorath. Die Feuerwehr könne werder unter den Modulen löschen, noch könne sie die Module abschalten und vom Dach holen, solange sie Spannung liefern.
Die Feuerwehren kennen das Problem und halten sich nach tödlichen Unfällen zu Beginn der Solarepoche inzwischen fern von den lebensgefährlichen Modulen. Sie sind inzwischen dazu übergegangen, solche Dächer kontrolliert abbrennen zu lassen.
Mit Brandschneisen können Bauherren der Gefahr begegnen. Dabei werden die Module mit jeweils 15 Zentimetern Abstand zueinander verlegt. "Dadurch bleibt die Dachfläche partiell offen und die Feuerwehr kann zwischen den Modulen an den Brandherd heran", erklärte Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbandes Privater Bauherren.


Was nun, einerseits kann ich die Kameraden der Feuerwehr verstehen, wer will bei Löscharbeiten durch einen Stromschlag getötet werden. Andererseits möchte ich nicht zusehen, wie mein Haus abbrennt und die Feuerwehr zum Teil, tatenlos zusieht, wie alles abfackelt.

Was sagt die Gebäudeschutzversicherung dazu, wenn durch die PV-Anlage mehr Schaden entsteht (keine Löschversuche durch die Feuerwehr), als wäre keine Anlage auf dem Dach gewesen?

Es gibt ja sogar Feuerwehrleute, die wissen ja noch nicht einmal, dass eine PV-Anlage im Dunkeln keinen Strom produziert, bzw. am Tag ohne Sonne, die Spannung bei Löscharbeiten unbedenklich ist.

Da ist doch mal die Obrigkeit gefragt!? Es gibt nun mal PV-Anlagen und da müssen sich die Feuerwehren darauf einstellen. Wo bleibt da das Rundschreiben für Feuerwehren über "Brandbekämpfung bei Gebäuden mit PV-Anlagen" in Deutschland? Für alles gibt es Gesetze, aber bei Photovoltaik.............?

Wo eine Chemiefabrik steht, ist mit Sicherheit auch eine hierfür ausgebildete und ausgerüstete Feuerwehr zur Stelle. Warum gibt es bei PV-Anlagen keine "Festen Richtlinien?" Muss der kleine Mann mit vielleicht 10 Modulen auf den Dach, sein gesamtes Hab und Gut verlieren, weil sich bei einen Brand die Feuerwehr nicht traut zu löschen??? :?:

Meiner Meinung nach, müssten hier, Modulhersteller, WR-Hersteller, Solarteure, Elektriker, Feuerwehr und nicht zuletzt Politiker in ein Boot geholt werden, die zusammen ein Konzept entwickeln, dass jedem gerecht wird. :wink:

Ich, als Sanitäter möchte keinen Feuerwehrmann reanimieren, den ich auch noch kenne, weil er bei Löscharbeiten meines brennenden Hauses, durch die PV-Anlage einen Stromschlag bekommen hat! :roll:

Mit sonnigen Grüßen Wolfsolar


Gibt es denn hierfür keine Endlösung, womit allen Beteiligten gerecht wird? Überall auf der Welt gibt es PV-Anlagen und bei einem Brand? weiß keiner Bescheid! Das ist ja in der heutigen Zeit, bei so viel moderner Technik wohl nicht zu verstehen. :roll:

Mit sonnigen Grüßen Wolfsolar
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Re: Die Gefahr lauert auf dem Dach

Beitragvon Südschwabe » 06.08.2010, 13:29

Hallo.
solarlux hat geschrieben:Richtig, "entsprechende" Löschanweisungen sind dann schwieriger, teurer

Wieso teurer? Eine "Löschanweisung" ist eine Verfahrensanweisung: Ein Stück Papier, das beschreibt, wie bei einer gegebenen Situation ein Brand zu bekämpfen ist. Da gibt es eine ganze Menge davon für unterschiedliche Brandsituationen. Die werden (normalerweise) bei den "Feuerwehrübungen" von den Führungskräften zusammen mit den Mannschaften geübt. "Teuer" ist da gar nix (bis eben auf die Erstellung der entsprechenden Anweisung.)

solarlux hat geschrieben:und dennoch evt. gefährlicher einzustufen, als wenn definitiv spannungs-FREIHE Anlagen gelöscht werden. Schwieriger zu löschen wird Gebäude ganz sicher, wenn von Außen der Abstand zum Brandherd (aus Sicherheitsgründen) vergrößert werden muss.

Natürlich ist prinzipiell eine spannungsführende Anlage gefährlicher ein zu stufen, als eine spannungsfreie Anlage. Das bestreitet ja auch keiner. Aber es gibt eben genau dafür die entsprechenden Anweisungen, wie auch eine solche Anlage (egal ob PV oder "konventionell", bspw. eine Trafostation) relativ sicher gelöscht werden kann. Und zwar jenseits von "kontrolliert abbrennen lassen". Dafür sind die Dinger gemacht worden.
Und: Je nach zu erwartender Spannung sind die Abstände sooo groß nicht. Ich glaub bei 1000V sind da was von 5m bis 10m ein zu halten. Nagel mich jetzt aber nicht genau auf die Zahlen fest. Das ist für einen normalen Löschstrahl kein Problem zu überbrücken. Und mit einem geeigneten Monitor sehr gut zu lenken.

solarlux hat geschrieben:Und wenn ein Gebäude vorwiegend nur von außen, und das aus spannungstechnischer Sicht bei vergrößertem Abstand der Brandherd bekämpft werden muss, dann ist's für die Solarlanlage sowie für das Gebäude ansich i.d.R. schon zu spät, es geht dann vorwiegend um die Schadensbegrenzung und um die Verhinderung der Brand-Ausbreitung auf umliegende Gegebenheiten.

Eh, nein. Wie gesagt: Es ist schwieriger zu löschen, keine Frage. Aber von "eh schon zu spät" kann keine Rede sein. Informiere Dich doch mal bitte, wie ein strukturierter Löschangriff von einer Feuerwehr ausschaut. Herangehensweise, Abstände, Eindringen in das Gebäude etc. pp. Ziemlich viel, das hier alles wieder zu geben. Ist ein komplexes vorgehen. Drum braucht auch die Ausbildung von Wehrmännern- und frauen auch ein paar Tage.
Fazit: Nur weil eine PV Anlage auf dem Dach ist, muss man ein Haus nicht abbrennen lassen. Und man kann auch andere, spannungsführende Anlagen (bspw. Trafostationen vor Atommeilern) ganz gut löschen.

solarlux hat geschrieben:Demnach ist PV auf dem Dach für die Feuerwehr ehr ein Problemfall anstatt ein Glücksfall :?

Es ist sicherlich anspruchsvoller zu löschen, als bei einem 08/15 Brand. Das bestreitet ja hier niemand. Dass man als Feuerwehr aber nur die Wahl hat, das Gebäude kontrolliert ab brennen zu lassen, weil andernfalls die armen Wehrmänner elektrisch gerillt würden, ist einfach nur falsch und entspricht nicht dem Feuerwehralltag.

solarlux hat geschrieben:Ich glaube Südschwabe wird auch Deinem Link nicht glauben wollen, oder?

Naja, Batome's Artikel und Links sind etwas... naja, nennen wir es "tendenziös". Kein Grund dem zu glauben.

Gruß, SüdSchwabe.
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Re: Die Gefahr lauert auf dem Dach

Beitragvon solarlux » 06.08.2010, 20:20

Südschwabe hat geschrieben:..
Natürlich ist prinzipiell eine spannungsführende Anlage gefährlicher ein zu stufen, als eine spannungsfreie Anlage. Das bestreitet ja auch keiner. ...Eh,....Wie gesagt: Es ist schwieriger zu löschen, keine Frage. Aber von "eh schon zu spät" kann keine Rede sein.
Gruß, SüdSchwabe.


Du drehst und windest Dich wohl im Kreis, kommst immer wieder darauf zurück.
Die Überschrift hier "Gefahr auf dem Dach" bezieht sich doch nur auf eine mögliche höhere Gefährdung für ein Gebäude, wenn es brennt.

Deine Aussage: Es ist schwieriger zu löschen (meine Anmerkung wenn überhaupt noch möglich) ist korrekt. Es kommt natürlich auch auf die örtlichen allg. Gegebenheiten an, und wo der Brandherd liegt und wie fortgeschritten dieser ist.

http://www.nord-west-media.de/index.php?id=4619
http://www.nord-west-media.de/index.php?id=4630


Auch Energiesparhäuser, mit oder ohne PV, können schnell abbrennen, aber die Überschrift "Gefahr auf dem Dach" ist auch nicht alleine nicht richtig, wenn die Wechselrichter z.B. im Keller den Brand verursachen;


"Gefahr im Keller also" :
in-betrieb-f36/wechselrichter-verbrannt-nach-einem-jahr-betrieb-t52496.html#p424153

P.S. habt ihr alle schon Rauchmelder im Hause, oder wurden die paar Euro Kosten von der PV-Anlage verschluckt?
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Re: Die Gefahr lauert auf dem Dach

Beitragvon gruennetz » 07.08.2010, 09:51

http://www.welt.de/finanzen/immobilien/ ... ennen.html

Hi,

erzählt dem armen Kerl der ins Krankenhaus kam und bei den Löscharbeiten vom Schlag getroffen wurde, dass sei Sommerloch und journalistische Dummschwätzerei, er wird euch gewiss zustimmen:

Zitat:

Zuvor hatte ein Feuerwehrmann bei einem Brand eines Einfamilienhauses im nordrhein-westfälischen Rösrath durch die installierte Solaranlage einen so starken Stromschlag erlitten, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Gerade die Leute von der freiwilligen Feuerwehr sind mit Ihrer Arbeit gar nicht hoch genug zu bewerten, und diese dann hier als Dumpfbacken und PV-Gegner darzustellen, das hat schon was. Die Feuerwehren müssen nur auisbaden, was der Gesetzgeber seinerzeit versäumt hat zu beschliessen, nämlich einen Schutz in alle Richtungen. Dies hätte zu höheren Kosten bei der Installation der Anlagen geführt, das war ja nicht zumutbar.



Gruss

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Re: Die Gefahr lauert auf dem Dach

Beitragvon buergersolar » 07.08.2010, 10:12

Das ist sehr tragisch und keiner wird den Feuerwehrmann hier als Dumpfbacke bezeichnen wollen. Ich wünsche ihm auf jeden Fall alles Gute und eine schnelle Genesung!

Es ist doch aber anhand der Berichterstattung auch offensichtlich, dass nicht jede Feuerwehr gleich gut ausgebildet ist in Sachen PV. Die, die geschult sind, kennen die Gefahr und können sie einschätzen und besser mit ihr umgehen, die die nicht geschult sind, können die Gefahr vielleicht nicht richtig einschätzen, weil sie garnicht wissen, welche Spannungen da anliegen etc.
Deshalb ist es wichtig, dass die Feuerwehren geschult werden und sich mit PV-Anlagen vertraut machen. Nur so können solche Unfälle wie der von dir genannte vermieden werden.

Die Behauptung, Häuser mit PV könne man nur abbrennen lassen, ist jedoch nach wie vor falsch. Dass die Gefährdung mit PV höher ist als ohne, ist klar.

Sonnige Grüße
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Re: Die Gefahr lauert auf dem Dach

Beitragvon solarlux » 07.08.2010, 11:52

buergersolar hat geschrieben:Das ist sehr tragisch und keiner wird den Feuerwehrmann hier als Dumpfbacke bezeichnen wollen....


Naja, Südschwabe würde ihm vielleicht erstmal
Südschwabe hat geschrieben:Löschanweisungen



unter die Nase halten, damit sowas so nicht mehr vorkommen sollte....


Aber vielleicht ist trotz der Anweisung für die Feuerwehr PV nicht zwangsläufig ein Glücksfall :?
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Re: Die Gefahr lauert auf dem Dach

Beitragvon P.Voltologe » 07.08.2010, 15:38

Schon bei anderen Threads zu diesem Thema immer wieder geschrieben.
Es gibt technische Lösungen die Module in Notfallsituationen zu "VEREINZELN", um auf unkristische Spannungshöhen zu kommen. Leider sind Verordnungsgeber noch nicht fordernd genug, das der Industrie das Abwarten beim Moduldesign weiterhin möglich ist. Sinnvoll wäre auf Modulebene die Bestrebungen zur Ertragssteigerung (Intelligente Steuerungstechnik in der Anschlussdose der Module, manche reden auch von SmartModuls) mit der Sicherheit so überein zu bekommen, dass dies den Herstellern marketingmäßig auch zu Gute käme. Die Ansätze von National und ein paar Modulherstellern sind hinsichtlich der Langlebigkeit, Zuverlässigkeit und Preisgestaltung schon recht attraktiv, wenn sich der Modulhersteller direkt im Produktionsprozess darauf einließe.
Sonst nützt zum Schluss nur wieder Forderungen, die entweder über Geld (bei Versicherungsprämien) oder staatliche Sanktionen (Regeln, Gesetze) motivieren.
Grüße
PS: Das mit der breiten Stereuung des Wissens über die Technologie und den damit verbundenen Gefahren, haben bei der Brandbekämpfung (also in Notfallsituationen) den Nachteil, dass nicht alle das Selbe verstanden haben und unterschiedlich schnell das Verstandene auch wieder vergessen. Das soll die Schulungen aber nicht in Frage stellen, sondern nur drauf hinweisen, dass die Technik sich automatisiert auch um den Personenschutz kümmern kann (was an anderer Stelle ja auch schon bewiesen wurde).
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Re: Die Gefahr lauert auf dem Dach

Beitragvon eggis » 07.08.2010, 17:21

Über den Unfall mit des Rösrather Feuerwehrmanns wurde unter dem folgenden Link etwas genauer berichtet.
Bei Feuer droht Stromschlag
"Der Wechselstrom im Haus war abgestellt", erzählt Einsatzleiter Norbert Tillenkamp von der Freiwilligen Feuerwehr Rösrath. Daher wähnten sich die Feuerwehrleute in Sicherheit. "Dass aber in der Photovoltaik-Anlage weiter Gleichstrom floss, wussten wir zu dem Zeitpunkt nicht."

Scheinbar fehlte in dem Fall der Feuerwehr die Information, dass sich überhaupt eine PVA auf dem Dach befand.
Wenn man von der Gefahr nichts weiß, dann kann man auch keine geeigneten Löschmaßnahmen ergreifen. Es hätten sich auch mehrere Kanister mit Benzin im Keller befinden können.

Die im Schlussteil erwähnte Ortsbegehung um installierte PVA´s zu suchen, halte ich bei größeren Orten für schlecht machbar. Hier sollte man den zuständigen Netzbetreiber bitten ein Liste alle PVA´s im Netzgebiet zu erstellen. Eine bessere Zusammenarbeit zwischen Betreibern von PVA´s und der Feuerwehr ist ebenfalls angebracht.
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: Die Gefahr lauert auf dem Dach

Beitragvon solarlux » 08.08.2010, 11:25

eggis hat geschrieben:...Hier sollte man den zuständigen Netzbetreiber bitten ein Liste alle PVA´s im Netzgebiet zu erstellen. Eine bessere Zusammenarbeit zwischen Betreibern von PVA´s und der Feuerwehr ist ebenfalls angebracht.


Richtig, im Forum herrumlabern (p.s. wie es hier zuvor schon den Anschein hatte) kann man zweifels ohne ganz viel, bewirkt oder ändert aber praktisch nichts.

@ eggis, das sehe ich genau so, eine möglichst beste Kommunikation von PV-Betreiber und Feuerwehr ist mehr als wünschenswert, es sollte eine gute Pflicht sein, die PV-Anlage(n) der Feuerwehr zu melden mit dem Standort und kW/p Leistung der PV-Module, der max. Stringspannung mit Winter & Sommerwerten, den Wechselrichtern und deren Standort, und ggf. weitere Fragen der Feuerwehr konstruktiv zu Lösen. Bleibt die Frage ob die Feuerwehr die Daten richtig in einer Datenbank einpflegt, aber ich denke eine Datenbank für diverse mögliche Einsatzorte wird's schon geben.

Unsere Anlage ist dort auch noch nicht gemeldet, das aber in Kürze nachgeholt werden soll.
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„Kontrolliert abbrennen lassen“

Beitragvon pruse » 09.08.2010, 14:14

Hallo habe bei uns in der Lokalen Zeitung folgen Artikel gefunden was halten Ihr von den Aussagen.

http://www.ivz-online.de/lokales/kreis_ ... assen.html

Gruß Jens
Zuletzt geändert von eggis am 09.08.2010, 14:19, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Threads zum selben Thema vereint!
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