Umgang mit der Energiewende und Umweltfragen demokratisch?

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Re: Umgang mit der Energiewende und Umweltfragen demokratisc

Beitragvon django65 » 05.10.2017, 17:24

wschmeiser hat geschrieben:Und wenn es schon drängende Fragen gibt, dann des Umgangs miteinander, der derzeit nicht nur in den Demokratien sondern oftmals auch in diesem Forum sehr zu wünschen übrig lässt.


Das wird uns Deutschen doch jetzt eine Generation lang erst durch die "Basta" Politik und dann das verlogene von korrupten Politikern (Intelligenzkrüppeln) eingetrichterte "Alternativlos" vor gemacht.

wschmeiser hat geschrieben:die Kriege, das Bevölkerungswachstum und die Armut in Afrika ...


Das ist doch von den Industriestaaten so gewollt ansonsten hätte man die Entwicklungshilfe schon vor 50 Jahren auf Projektbezogen umgestellt so daß mit dem Geld nicht die regierenden sich die Taschen gefüllt hätten und dann ihre Macht mit Waffengewalt erhalten könnten.

Jetzt gibt es die Chance durch PV => einfach im Aufbau und wenig Wartung mehr Wohlstand zu generieren was dann zu mehr Bildung und somit weniger Kindern führt. Des weitern sinkt dann die Bereitschaft für ein warmes Essen in einen Schwachsinnigen Bürgerkrieg zu ziehen.
Es gibt hier immForum zwar Leute die das als Schwachsinn abtun aber wenn in einem Land Kein Netz vorhanden ist ist ein kleines "Ortsnetz" mit PV relativ günstig zu realisieren vor allem da die Laufenden Kosten nur die Wartung enthalten und keinerlei Betriebsstoffe nötig sind.

Der Mensch ist von Geburt an ein ICH bezogenes Wesen so daß man Konflikte nicht vermeiden kann.

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Re: Umgang mit der Energiewende und Umweltfragen demokratisc

Beitragvon wschmeiser » 05.10.2017, 17:36

Vormachen heißt ja nicht, dass alle es nachmachen müssen.

Und Industriestaaten sind ja keine handelnden Objekte ..... es sind immer einzelne Menschen, die in Demokratien sogar noch gewählt wurden.

Und gerade mit Entwicklungshilfe oder PV wird man in Entwicklungsländern nichts erreichen .... was die Menschen dort brauchen, ist Arbeit.
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Re: Umgang mit der Energiewende und Umweltfragen demokratisc

Beitragvon solerling » 05.10.2017, 23:44

wschmeiser hat geschrieben:Vormachen heißt ja nicht, dass alle es nachmachen müssen.

Und Industriestaaten sind ja keine handelnden Objekte ..... es sind immer einzelne Menschen, die in Demokratien sogar noch gewählt wurden.

Und gerade mit Entwicklungshilfe oder PV wird man in Entwicklungsländern nichts erreichen .... was die Menschen dort brauchen, ist Arbeit.


Bin hier anderer Meinung...was heist schon "vormachen"...?
Gibt es nicht ein sogenanntes Sprichwort......Gib Einem eine Angel,und lehre Ihm das Fischen...und er wird sich selber ernähren können !
Und was machen unsere Eu-Bürokraten....sie schicken unseren Essensabfall (von Hähnchen u.dergl.) nach Afrika,und natürlich auch Waffen ?

Statt PV-Module und das Wissen dazu,damit hätten die Einheimischen genug Arbeit..!

Viele Grüsse
solerling
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Re: Umgang mit der Energiewende und Umweltfragen demokratisc

Beitragvon wschmeiser » 06.10.2017, 09:28

@Solering,
wir sind hier der gleichen Meinung.

Das "nicht nachmachen" bezog sich nur auf den Beitrag von @django65, der meinte, die Bürger würden es den Politikern nachmachen (Basta-Politik und so). Aber das muss man ja nicht.

Und was machen unsere Eu-Bürokraten....sie schicken unseren Essensabfall (von Hähnchen u.dergl.) nach Afrika,und natürlich auch Waffen ?


Es sind aber doch nicht die EU-Bürokraten oder Politiker ..... sondern die naiven Bürger oder Gutmenschen, die glauben, dass man den Menschen in Afrika oder sonst wo einen Gefallen tut, wenn man ihnen billige Lebensmittel oder alte Kleidung schickt.
Diese Bürger und Gutmenschen haben doch die Politiker gewählt.

Genau umgedreht würde ein Schuh draus: wir müssen, anstatt die Lebensmittel hier hochsubventioniert zu produzieren diese importieren, ebenso wie alle anderen Produkte, die man dort billiger herstellen kann. Das ist im übrigen genau das, was die Industrie tut. Nur das wird hier ja verteufelt.

Aber Arbeit alleine genügt halt noch nicht. Sie müssen durch ihre Arbeit auch noch soviel Geld verdienen können, dass die Eltern und der Staat den Kindern dort eine ordentliche Ausbildung angedeihen lassen können.
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Re: Umgang mit der Energiewende und Umweltfragen demokratisc

Beitragvon PV-Berlin » 06.10.2017, 10:24

Jetzt gibt es die Chance durch PV => einfach im Aufbau und wenig Wartung mehr Wohlstand zu generieren was dann zu mehr Bildung und somit weniger Kindern führt. Des weitern sinkt dann die Bereitschaft für ein warmes Essen in einen Schwachsinnigen Bürgerkrieg zu ziehen.


Selbst wenn man nur ganz wenig zu verlieren hat, wird man die Arschbacken zukneifen und sich mit dem Nachbarn nicht bis aufs Blut, um jeden Zipfel streiten. In Afrika haben sie außer Muskeln und Skrupellosigkeit meist gar nix. Und durch Bürgerkriege, abartige Korruption (Landverkauf an die KP, Saudis und Agrarkonzerne) und auch ein wenig durch Klimaschwankungen + extremen Mismanagement + einer nicht vorhandenen Basis (Infrastruktur, Großhandel etc.) , bleibt einer Familie halt nix übrig, als seine Söhne Richtung Norden los zu schicken. Kommt nur einer durch, ist die Familie gerettet. Selbst wenn der nur 50 $ im Monat per Western Union überweisen kann, reicht das in einem Großteil der Länder Afrika dafür, bis zu 10 Leute durch zubringen.

Ich mache es ja nicht andres, nur auf einem etwas anderen Level. Wer sollte dieses Verhalten abwegig finden? Afrika benötigt zuerst Sicherheit, dann Sicherheit, dann Sicherheit und ein Mindestmaß an Rechtsstaatlichkeit. Afrika ist derart lohnend, das sicher noch mehr Inder, Chinesen und viele andere Unternehmer kommen werden. Vielleicht werden auch Afrikas Unternehmer besser, keine Ahnung, ich glaube eher nicht, aber ich bin da auch arg Kenia geschädigt.

Da Europa Netto aus Afrika jede menge Geld abzieht, den Kontinent brutal bescheißt und faktisch alles unternimmt, damit sich da keine Strukturen verfestigen können, die o.g. Basis entsprechen, empfehle ich dringend mit Nordafrikas Schlächtern, Mördern, Banditen und Terroristen gemeinsame Sache zu machen, damit sie uns die Menschen vom Hals schaffen. Am Ende hilft das nix und fördert nur eine ganz neue Qualität von: (hab noch keinen Namen dafür) Gegen diese Lords des Bösen, ist selbst der IS ein Kindergeburtstag in der Vorstadt.

Die AfD ist da Produkt intensiver Beschallung durch eine handvoll Medienkonzerne in Familienbesitz, denen es mehr als nur recht ist, dass die Menschen ihr Heil am rechten Rand suchen. Lustiger weise, schimpft die AfD diese Medien als linke Truppe. Lustig auch , dass diese ihr ehrgeiziges Ziel in der letzten Wahlperiode durchgesetzt haben:

für 0,014 % aller Unternehmen in D. wurde durchgesetzt, dass diese Königreiche bis in alle Ewigkeit unantastbar sein werden. *Erbschaftssteuerrecht

Da trifft es sich prima, das ein Populist wie der tübinger Bürgermeister schwadroniert, man müsste die "wahren" Probleme ansprechen. Das faktisch alle Kommunen in D. pleite sind und ihre Investitionen und ihre Instandsetzung brutal seit 1999 reduzieren mussten, hat bestimmt den Grund, das 2016 viele Kriegsflüchtlinge kamen? Dass es nicht einfacher wurde, ist ja klar, nur vermisse ich konkretes Handeln und Lösungsansätze. Nur dumm rumlabern das es schwierig ist, das ist nicht der Job einer Führungskraft.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Umgang mit der Energiewende und Umweltfragen demokratisc

Beitragvon Südostdach » 28.03.2018, 04:39

PV-Berlin hat geschrieben:Da trifft es sich prima, das ein Populist wie der tübinger Bürgermeister schwadroniert, man müsste die "wahren" Probleme ansprechen. ... Nur dumm rumlabern das es schwierig ist, das ist nicht der Job einer Führungskraft.
Ich kannte und schätzte sehr seinen Vater, er müßte schon sehr weit vom Pomologen-Stamm gefallen sein, wenn er Populist, also jemand, der das tut, was das Volk will, von populus, das Volk, wäre.
Und als "Grüner" ist er eigentlich schon per Definition kein Populist, da die Grünen in D heute in erster Linie aus Leuten bestehen, die ein überdurchschnittliches Einkommen haben, aber meist aus einer Tätigkeit, bei der man nicht ins Schwitzen kommt. Somit automatisch nicht den Volkswillen vertreten können, dank unterschiedlicher Ausgangs- und somit Interessenlage.

So weit ich informiert bin, macht er extreme Nachverdichtung, was natürlich die Leute, die dort wohnen, nicht toll finden. Außerdem investiert er Unmengen an Geld in Sozialwohnungen und verbraucht allein rund die Hälfte der insgesamt dafür vorgesehenen Fördergelder des Landes Baden-Württemberg hierfür - auch das dürfte nicht jeden Tübinger glücklich machen.
Aber er ist eben kein Laberer wie Du schreibst, sondern, wie ich von einem Freund in Tübingen hörte, das Gegenteil davon, was die Leute wiederum schätzen. Das Problem ist eben, wer was tut, schafft sich Feinde.

Um zum Threadthema zurückzukommen, demokratisch ist ja mit die Macht geht vom Volke aus, oder Volksherrschaft, aus dem altgriechischen her zu übersetzen, Entspricht somit in etwa dem aus dem Lateinischen abgeleiteten Populismus.
Das auf das Volk hören, das Volk vertreten, die Interessen des Volkes wahnehemen, ist im Deutschen eher ein Negativbegriff.

Stellt sich somit die Frage, warum sollten die Politiker in einer solch wichtigen Frage auf das Volk hören?
Sie tun das auch sonst in wichtigen Fragen bekanntlich nicht.
Sei es bei der Euroeinführung, oder bei der Erhöhung der Staatsausgaben für Militärspielzeug.
Einerseits ist es positiv, dass da eine von der L. die Ministerin ist, bisher in Sachen Inkompetenz besonders aufgefallen, was dazu führte, dass aus gefährlichen Waffen Militärspielzeug wurde, da es ja nicht einsatzfähig ist.
Andererseits ist es verrückt, dass das Miniaturland Deutschland weit mehr als die Hälfte heute schon für diesen Wahnsinn ausgibt, als das größte Land dieser Erde.

Wahnsinn ist vermutlich auch das richtige Wort, wenn man bedenkt, dass bei Erreichen des Zieles von 2 % die kleine Bundesrepublick mit ihren wenigen km Außengrenze mehr Geld für "Verteidigung" ausgeben würde, als Rußland mit seinen unvorstellbar vielen km Außengrenze.
Fragt sich nur noch, gegen wen sich D mit einer solchen Geldverschwendung verteidigen will, allerdings ist eine Armee, die mehr ausgibt als ein anderes Land, damit natürlich keine Verteidigungs- sondern eine Angriffsarmee.
Aber die Militärausgaben nicht zu erhöhen wäre vermutlich populistisch.

Die Energiewende wurde von der neuen dt. Regierung, wenn ich das richtig gelesen habe, beerdigt, sprich das von Merkel zu Anfang ihrer Kanzlerschaft gesetzte Ziel wurde wegen Unerreichbarkeit (sprich weil man die Energiewende ausgebremst hat) aufgegeben.

Ist das nun demokratisch?
Ganz sicher nicht, geht man nach Meinungsumfragen.
Ginge man aber nach Meinungsumfragen, wäre das populistisch.

Schaut man sich aber nicht die Meinungsumfragen an, sondern wie die Bürger sich verhalten, so stellt man fest, dass nur eine Minderheit "grünen" Strom bezieht.
Man stellt ferner fest, dass der motorisierte Verkehr, und die Anzahl der PKWs, und der Ausstoß an CO2 aus dem motorisierten Verkehr nicht gesunken, sondern sogar in den letzten Jahren angestiegen ist.

Man könnte daraus schlußfolgern, dass das Volk mit den Füßen abgestimmt hat, und sich gegen die Energiewende und die Umwelt entschieden hat, und dass die Regierung diese Entscheidung dann auch durch das Ausbremsen von z.B. Photovoltaik in den letzten Jahren nachvollzogen hat, was so gesehen durchaus demokratisch wäre.

Oder habe ich da etwas nicht richtig mitbekommen?

Sonnige Grüße
SOD
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Re: Umgang mit der Energiewende und Umweltfragen demokratisc

Beitragvon i-moove » 28.03.2018, 05:40

OT
Er fährt auch zum Klassentreffen im Schwarzwald, da war er schon Bürgermeister, mit der Bahn und seinem Rad. Alle anderen waren mit dem Auto da...

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