Milliarden Unterstützung für PV

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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon django65 » 02.08.2018, 16:04

[quote="PV Ndh"]Die Unterstützung müsste halt an die Forderung geknüpft werden das der Betrieb künftig entsprechend arbeitet und die von ihm ausgehenden Belastungen nachweislich langfristig reduziert.
Betriebe, die Biomasse zur Energiegewinnung anbauen sollten jedoch generell bzw. zu dem entsprechenden Anteil der Anbauflächen zur Energiegewinnung von der Unterstützung ausgeschlossen werden.
Sollten für Ernteausfälle bei der Bioenergie Unterstützungen gezahlt werden dann müsste logischerweise auch jeder PV Anlagenbetreiber Ausgleichszahlungen für schlechtes Wetter bekommen.
Da Deutschland aber leider eines der sehr wenigen Länder ist die sich konsequent weigern Korruption zu bekämfen wird das wohl nur Wunschdenken sein und sehr lange bleiben.[/Quote

Nur die die auch Viehwirtschaft betreiben die Futterrechnungen übernehmen denn sonst wird anderes damit gemacht.

Und dann gibt es ein eVersicherung gegen Trockenheit die jeder abschließen kann wenn er will wie die Hagelversicherung oder sich das Geld spart und das Risiko der Trockenheit einkalkuliert und dann braucht keine schreien.

Man kann durch Fruchtfolge und ändern der Anbaumethoden erreichen, daß Boden das Wasser besser speichert.
Angepasstes Saaatgut wäre auch hilfreich aber man hat ja alles auf ein paar Firmen reduziert und bekommt somit kein Saatgut das an das örtliche Kleinkima agepasst ist.

Aber es werden wieder die mit den größten Flächen das meiste abgreifen.

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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon Schoenberg » 02.08.2018, 19:36

SInister_Grynn hat geschrieben:
Schoenberg hat geschrieben:
Energiesparer51 hat geschrieben:Ein etwas alberner Beitrag, zumal die PV-Erträge im Juli zumindest bei mir trotz temperaturbedingt geringerer Leistungen einen neuen Monatsrekord gebracht haben. Dadurch fließt sicher aus dem EEG-Topf eine hohe Summe zusätzlich an die Anlagenbetreiber.


Du meinst von der stromverbrauchenden Allgemeinheit.

Alle spenden an PVler.



Sowas darfst du hier doch nicht sagen. Die Steinigung ist dann nicht weit, wir sind doch die edlen Klimaretter, welche total risikoreich investiert haben und wenn alles gut geht Null auf Null aus der Sache gehen. :ironie:

Die Steinigung habe ich schon hinter mir.

Und ich gehe auch nicht mit null raus. Jedenfalls nicht in 3 Jahren. Dann bin ich im Plus.
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon addl1970 » 02.08.2018, 21:37

roox » 01.08.2018, 12:44
Ja ja die Hitze, da liegen bei manchen die Nerven blank und das Gehirn ist am austrocknen.

Auch ich habe einige freie Elektronen aus meinem Elektronenmikroskop eingefangen und der PV zugeführt.
Muss ich das der Bundesnetzagentur, Abteilung Elektronennachfüllabteilung melden?
Wertvolle Tips sind erbeten.


Der Vorvorläufer der Excel Liste liegt beim Nachfüllministerum als ausgedruckte Variante aus. Hier muss man sich dann persönlich handschriftlich - aber nur im Dunkeln eintragen.

Die Tabelle wird dann händisch in das Eletronenrefillministerium herübergetragen (aber nur bei Blutmond möglich) wegen der Geheimhaltung und der Selbstzerstörung durch freie radikale Elektronen.

Nach zehn Jahren und 20 Updates wird dann jeder Refiller aufgefordert sich innerhalb von 14 Tagen in die dann noch nicht vorhandene Datei einzutragen sonst sind die refillten Elektronen wegen Verstoss gegen die Elektronenrechte sofort wieder freizusetzen!

Ist doch ganz einfach! - an was erinnert mich der Vorgang denn nur nochmal?

Ich glaub ich muss mal Windungen und graue Zellen nachfüllen - aber wo muss ich dass denn dann Eintragen? :ironie:
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon Schoenberg » 02.08.2018, 22:09

addl1970 hat geschrieben:
Ist doch ganz einfach! - an was erinnert mich der Vorgang denn nur nochmal?


https://www.youtube.com/watch?v=3L8aFkOXjb8
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon PV-Berlin » 03.08.2018, 08:47

Die einzige Möglichkeit, in der Situation der Landwirtschaft zu helfen ist: Den Landwirten die Flächen abzukaufen, die sie meinen entbehren zu können. Grade im Osten (MC Pom) werden selbst die Kuppen der Endmoränen genutzt. Das kann nicht gut gehen. Diese Flächen sollte man sofort rausnehmen. Diese Flächen können dann für Maßnahmen des Grundwasserschutz, Artenvielfalt etc. genutzt werden. *Bienensterben.

Ansonsten gilt, bei Preisen von 2 bis teils > 4 € je m2 sind alle Landwirte Vermögens-Millionäre.
Eine Bundesweite einheitliche Besteuerung von Erträgen (SonderSteuer) auf Flächen der Energiegewinnung (alles über 1.000 € je ha und Jahr) sollte den Topf füllen. Warum immer mehr Steuergeld einsetzen, wo die Anzahl der Familienbetriebe sinkt?

Wer Familienbetriebe haben möchte, der muss was für die Menschen machen und nicht für die Fläche. Der Landwirt, der in meiner Nähe tätig ist (Rügen) , bearbeitet mehr als 1.000 ha. Auf Rügen, sind fast alle Betriebe sehr groß bis sehr sehr groß!
deren Mais steht so gut da, wie ich das noch nie gesehen habe. Auf Rügen stehen auch 'richtige' Biogasanlagen. Ich hoffe, das die nach ihrer Zeit verschwinden und dann viele Flächen aus der extrem intensiven Nutzung rausfallen. Aber wenn man sogar auf Rügen einen Stall mit 100 m Länge neu errichten darf, wo der Landwirt schon mehr als 1.000 Milchkühe hat, ist da wenig Hoffnung.
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon GAST » 14.08.2018, 12:32

Hallo,
Im Osten hätte man zu DDR-Zeiten Gräben zwischen den Feldern, mit deren Hilfe hat man bei zuviel regen Wasser von den Feldern abgeleitet und bei Trockenheit zurück gepumpt, damit konnte man dafür sorgen das die Pflanzen ausreichend Wasser haben(Aussage von meinem Onkel der in Brandenburg für eine LPG gearbeitet hat. Aber nach der Wende war es ja zu teuer die Gräben und Schleusen zu unterhalten, also hat man diese verkommen lassen.
In NL hat man zumindest in Zeeland auch diese Gräben zur wasserhaltung, wie weit man diese anstauen kann weiß ich nicht, aber die Landwirtschaft nutzt diese Gräben als Wasserquelle für Beregner.

Gerne dürfen Landwirte in Zukunft aus Ihren Gewinnen Rücklagen für schlechte Zeiten bilden, so wie es andere Firmen auch machen (zb Rückstellungen der großen Energieversorger für den Rückbau), aber Subventionen als Pauschale, vor allem für Energiepflanzen darf es nicht geben.
Auch sollten Familienbetriebe eher Anrecht auf Unterstützung haben wie Konzerne in dem Sektor.
Familienbetriebe wirtschaften auf Generationen und nicht für Aktionäre, das ist das was unterstützt werden dürfte.

Auch muss man an die Unterstützung Bedingungen koppeln das die Betriebe in Zukunft Saatgut oder Pflanzen aus regionaler Produktion nutzen muss. Bei Waldbauern verlangt man sowas tlw auch.

Gruß
Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden! H.Schmidt ex Kanzler
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www.youtube.com/watch?v=Zx5PYCGYw5A
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon django65 » 14.08.2018, 12:56

[quote="GAST"]Auch muss man an die Unterstützung Bedingungen koppeln das die Betriebe in Zukunft Saatgut oder Pflanzen aus regionaler Produktion nutzen muss. Bei Waldbauern verlangt man sowas tlw auch. [/quote

Träume weiter.

Die Saatgutvermehrung ist in den Händen von ganz wenigen Konzernen. Selbst wenn ein Kleiner Gärtner eine neue Sorte an den Markt bringen will wird dies von Brüssel systematisch torpediert. Vor allem wenn man daraus wieder Saatgut gewinnen könnte und nicht jedes Jahr neues kaufen muss weil die Pflanze kastriert ist.

Frühjer gab es regionale an das Kleinklima angepasste Pflanzen weil regional vermehrt wurde bzw. habe wir früher immer einen Teil Saatgut vom vrherigen Jahr verwendet und nur einen kleinen Teil neues gekauft. dies ist inzwischen durch die Hybridzüchtungen nicht mehr möglich und auch nicht mehr erlaubt. die Konzerne haben die Macht bekommen als man Pflanzen patentieren konnte.

Euch Verbrauchern werden auch noch die Augen über gehen wenn ihr mal erfahren solltet wie euere Lebensmittel heutzutage produzert werde. Mit den Es wird alls tot und gleich gemacht, damit man alles durch Maschinen jagen kann und immer das gleiche Ergebnis herauskommt. Und der Geschmack kommt dann in Form von Fett und Zuckerzusatz wieder in die Pappmasse.

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