Milliarden Unterstützung für PV

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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon Eisbaer » 01.08.2018, 22:13

e-zepp hat geschrieben:Tja, und warum zieht das wohl immer ? Vielleicht weil der moderne Konsument zwar gerne über Food-Skandale wettert und
die armen Tierchen bemitleidet aber nichtsdestokotz kilometerweit zum Discounter fährt um dort die Milch/das Fleisch
noch ein paar Cent "günstiger " zu ergaunern? :oops: :oops: :oops:
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q ... MIh5b_nF_F
lg,
e-zepp

:danke: , genau so ist es!
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon GAST » 01.08.2018, 22:57

Hallo,
nahezu jeder Landwirt bekommt im Jahr nicht unerhebliche Summen aus den diversen Töpfen von Land, Bund und EU, zumindest wenn er diese Gelder beantragt.
Leider gibt es seit einigen Jahren die online Suche nach den Landwirten die Zuschüsse erhalten haben nicht mehr, sonst könnte man da mal nachsehen um welche Summen es sich handelt.

Ich finde diese pauschalen Forderungen aufgrund der geringeren Erntemengen auch nicht wirklich richtig, denn wenn ich mal in die Geschäfte schaue und mit Landwirten über die Situation rede gibt es diverse Aussagen.
Ja, die Ernte ist wesentlich geringer (beim Getreide etwa 30%) Bei Mais und Rüben sieht es tlw. ebenfalls sehr mies aus, zumindest für die, die nicht bewässern können....
Beim Obst läuft hier das meiste über Plantagen mit Bewässerung/Düngung, da sind wohl keine neuen Rekorde möglich, aber wirklich extreme Ausfälle wie in 2017 durch Frost scheint es hier nicht zu geben, dank Bewässerung dürfte die Trockenheit zu verschmerzen sein....abgesehen davon, im letzten Jahr gab es schon heftige Preissteigerungen beim Obst, in diesem Jahr sind zumindest die ersten Äpfel schon 10% teurer.
Im Radio hat man von 50-80% höheren Preisen bei Salat gegenüber dem Vorjahr berichtet....
Die Kartoffelernte steht in vielen Teilen noch bevor....mein Onkel (sehr sandiger Boden ) hat mir am Wochenende Kartoffeln gezeigt die dank der Trockenheit und dem Wind freigelegt wurden, diese sind seiner Aussage nach größer wie in den letzten Jahren und er kann nicht bewässern, aber im Gegensatz zu den letzten Jahren sind ihm die Kartoffeln im Frühjahr nicht befroren....den meisten Landwirten in der Umgebung dürfte es da ähnlich gehen.

Also bitte keine Subventionen mit der Giesskanne, sondern nur nach beweis das die Einnahmen wirklich geringer sind wie im Vorjahr, bzw. dem schnitt aus mehreren Jahren.

Ich bin aber auch dafür das ich als Arbeitnehmer auch solche Subventionen bekomme, denn im letzten Jahr habe ich für den Liter Diesel 85ct bezahlt und jetzt um die 120ct, da droht mir auch der finanzielle Ruin, vor allem weil ich die Mehrkosten im Gegensatz zu einem Selbstständigen nicht steuerlich geltend machen kann (Meine paar kWp erlauben kaum einen Firmenwagen mit Tankkarte)

grüße
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon django65 » 01.08.2018, 23:04

[quote="e-zepp"]Tja, und warum zieht das wohl immer ? Vielleicht weil der moderne Konsument zwar gerne über Food-Skandale wettert und
die armen Tierchen bemitleidet aber nichtsdestokotz kilometerweit zum Discounter fährt um dort die Milch/das Fleisch
noch ein paar Cent "günstiger " zu ergaunern? :oops: :oops: :oops:
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e-zepp[/quote

Der schmale Geldbeutel kann es definitiv aber nicht sein. Denn sonst würde die Müller Milch mit wenig Fett, (daraus wurde Sahne abgezweigt) und dafür viel Zucker mit Geschmack der L für 2.47 € gekauft. Da hatdie Firma Müller und der Handel für wenig Aufwand mal kurz 720% draufgeschlagen während der Milcherzeuger ein Nullsummenspiel veranstalten kann.

darum braucht sich hier keiner über das EEg aufregen denn die meisten profitieren doch davon. das ist das Scheinheilige Hinterfotzige der Deutschen Saubermänner.

Die Lobbyarbeit der Politiker die selber Höfe gutshöfe und ehemalige LPGs besitzen ist aber nur für die "Großen" 90% der Bauern haben davon nur soviel daß sie aus Stolz nicht ihren Betrieb stillegen.

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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon django65 » 01.08.2018, 23:21

GAST hat geschrieben:Hallo,
nahezu jeder Landwirt bekommt im Jahr nicht unerhebliche Summen aus den diversen Töpfen von Land, Bund und EU, zumindest wenn er diese Gelder beantragt.
Leider gibt es seit einigen Jahren die online Suche nach den Landwirten die Zuschüsse erhalten haben nicht mehr, sonst könnte man da mal nachsehen um welche Summen es sich handelt.

Ich finde diese pauschalen Forderungen aufgrund der geringeren Erntemengen auch nicht wirklich richtig, denn wenn ich mal in die Geschäfte schaue und mit Landwirten über die Situation rede gibt es diverse Aussagen.
Ja, die Ernte ist wesentlich geringer (beim Getreide etwa 30%) Bei Mais und Rüben sieht es tlw. ebenfalls sehr mies aus, zumindest für die, die nicht bewässern können....
Beim Obst läuft hier das meiste über Plantagen mit Bewässerung/Düngung, da sind wohl keine neuen Rekorde möglich, aber wirklich extreme Ausfälle wie in 2017 durch Frost scheint es hier nicht zu geben, dank Bewässerung dürfte die Trockenheit zu verschmerzen sein....abgesehen davon, im letzten Jahr gab es schon heftige Preissteigerungen beim Obst, in diesem Jahr sind zumindest die ersten Äpfel schon 10% teurer.
Im Radio hat man von 50-80% höheren Preisen bei Salat gegenüber dem Vorjahr berichtet....
Die Kartoffelernte steht in vielen Teilen noch bevor....mein Onkel (sehr sandiger Boden ) hat mir am Wochenende Kartoffeln gezeigt die dank der Trockenheit und dem Wind freigelegt wurden, diese sind seiner Aussage nach größer wie in den letzten Jahren und er kann nicht bewässern, aber im Gegensatz zu den letzten Jahren sind ihm die Kartoffeln im Frühjahr nicht befroren....den meisten Landwirten in der Umgebung dürfte es da ähnlich gehen.

Also bitte keine Subventionen mit der Giesskanne, sondern nur nach beweis das die Einnahmen wirklich geringer sind wie im Vorjahr, bzw. dem schnitt aus mehreren Jahren.

Ich bin aber auch dafür das ich als Arbeitnehmer auch solche Subventionen bekomme, denn im letzten Jahr habe ich für den Liter Diesel 85ct bezahlt und jetzt um die 120ct, da droht mir auch der finanzielle Ruin, vor allem weil ich die Mehrkosten im Gegensatz zu einem Selbstständigen nicht steuerlich geltend machen kann (Meine paar kWp erlauben kaum einen Firmenwagen mit Tankkarte)

grüße


Na ja bei der Gießkanne gebe ich dir voll und ganz recht und auch drin, daß die Bauern mit ihren Pflanzen die sie anbauen die Entscheidung für das Jahr legen nur daß das nicht wie beim Produzierenden Gewerbe oder Handel eher eine Wette ist denn das Wetter/ Unwetter kann man nicht vorhersehen.
Es gibt auch unterschiedliche Kulturen und dann hat es in manchen gegenden zwar enoig aber immer wieder geregnet während es in anderen seit anfang Mai nicht mehr nennenswert geregnet hat. Darum können die Kartoffeln immer mal wieder zur rechten Zeit ein paar Liter bekommen haben.

Das mit dem Beregnen ist aber nicht die Lösung denn das Absenken des Grundwasseers betrift uns dann wieder alle darum viel zu kurz gedacht außerdem rentiet sich so etwas nur bei Gemüse mit höheren Preisen als normale Ackerfrüchte.
Beim Obst das nicht bewässert werden kann besteht immer noch die Gefahr, daßentweder ein Hagel oder die Trockenheit die Bäume veranlasst Früchte die noch nicht reif sind abzuwerfen.

bei Salat sind die Temperaturen von längerer Zeit von 30° + schlecht da er dabei sehr schnell "schießt" und somit nicht mehr verkauft werden kann.

Das größte Geschrei kommt aus dem Osten mit ihren riesigen Flächen die aber schon längere Zeit keine Rekordernten mehr einfahren auch wenn sie jede menge Kunstdünger aufs Feld bringen weil sie Fruchtbarkeit der Böden beiden Monokulturen immer mehr abnimmt. Darum sollte nur das Gehalt Der Arbeiter bis nächstes Jahr gesichert werden und der Unternehmer muss eben sehen wo er bleibt schließlich sackt er auch die Gewinne in einem Sehr guten Jahr ein.

Nur die Landwirte mit Viehhaltung können nicht einfaxch auf andere Kulturen ausweichen und wenn kein Gras und mis da ist kann man schlecht Pappkartons verfüttern.

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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon Rainbow » 02.08.2018, 00:52

django65 hat geschrieben:Das größte Geschrei kommt aus dem Osten mit ihren riesigen Flächen die aber schon längere Zeit keine Rekordernten mehr einfahren auch wenn sie jede menge Kunstdünger aufs Feld bringen weil sie Fruchtbarkeit der Böden beiden Monokulturen immer mehr abnimmt.

Django

Der Osten besteht zu einem grossen Teil aus einem riesigen Sandkasten.
Da versickert das Regenwasser im Nu und baldige Trockenheit ist die Folge.
Alle Klimamodelle zeigen recht deutlich, der Osten von D wird im Sommer zur Staubschüssel.
Ackerbau ist dort dann nicht mehr möglich. Je früher wir das begreifen,
um so früher können wir da die Folgen abpuffern.
Jeder Cent der in ein sterbendes Gewerbe geht ist verloren für einen besseren und stuckturellen Umbau.
Hilfe ja, aber zum Beispiel für Aufforstung, oder die Flächen sich selbst überlassen, pp.
Im Westen sagen die Klimamodelle mehr Regen voraus, aber eher im Winter, als im Sommer.
Auch darauf muss sich die Landwirtschaft einstellen. Auch dafür ist Hife nötig,
aber auch hier gilt, kein Geld für "Augen zu und weiter so wie bisher",
denn auch dieses Geld ist verloren.
Im übrigen gilt, Jammern ist Unsinn, wir alle, auch die jetzt Betroffenen, haben es so gewollt.
Seit Jahrzehnten drehen wir tüchtig an den Klimaschrauben.
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon e-zepp » 02.08.2018, 01:45

django65 hat geschrieben:Der schmale Geldbeutel kann es definitiv aber nicht sein.

Ich red hier nicht vom schmalen Geldbeutel sondern von der "Geiz ist geil" und "nach mir die Sinflut"-Mentalität!
Hast Du meinen Link nicht angeschaut? Demnach geben die reichsten Länder am wenigsten Geld für Lebensmittel aus :!:
Ich fürchte es wird noch viel sehr schmerzhafte Evolution brauchen bis Konsumenten begreifen dass sie den Markt
vollständig regeln bzw. regeln könn(t)en.
Rummosern hilft nix - mach`s einfach.
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon django65 » 02.08.2018, 09:55

[quote="e-zepp"]Ich red hier nicht vom schmalen Geldbeutel sondern von der "Geiz ist geil" und "nach mir die Sinflut"-Mentalität!
Hast Du meinen Link nicht angeschaut? Demnach geben die reichsten Länder am wenigsten Geld für Lebensmittel aus
Ich fürchte es wird noch viel sehr schmerzhafte Evolution brauchen bis Konsumenten begreifen dass sie den Markt
vollständig regeln bzw. regeln könn(t)en.
Rummosern hilft nix - mach`s einfach.[/Quote

Du hast meine Ironie nicht verstanden :cry:

Daß die Lebensmittel so billig sind ist ja politisch gewollt, das wikl nur keiner wahrhaben. Denn wenn die Lebensmittel wie früher nach ihrem Wert bezahl werden müssten dann würden die H4 allmosen nicht zum überleben reichen.
Außerdem kann man durch die massenhafte Zuckerzugabe in die Fertigprodukte die notleidende Pharmaindustrie unterstützen.
(Für e-zepp :ironie: )

Früher war das Verhältnis ausgeglichener. Vor 100 Jahren konnte ein Bauer einen Handwerker mit dem Gegenwert von 100kg Weizen einen ganzen Tag lang beschäftigen. heute braucht er dafür einen halben Wagen voll. Bei Milch habe ich es ja schon vorgerechnet. Dafür konnte früher der Arbeiter eben keine Drei mal in Urlaub fahren und alle zwei Jahre ein neues "ei-phone "kaufen. Durch die ausgewogenere Ernährung war er auch gesünder und wenn er zum Arzt musste dann hatte der auch Zeit für ihn weil das Wartezimmer nicht aus allen Nähten geplatzt ist.

die Konsumenten vor allem in D sind so Gehirngewaschen daß wir da kein reines Umdenken erleben werden. Es kann natürlich sein, daß äußere Umstände dies plötzlich doch erfordern aber von sich aus never.

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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon e-zepp » 02.08.2018, 10:09

django65 hat geschrieben:
e-zepp hat geschrieben:Rummosern hilft nix - macht`s einfach.

Du hast meine Ironie nicht verstanden :cry:

Stimmt, hab`s jetzt nochmal gelesen, in Gedanken ein ein paar fehlende Satzzeichen eingesetzt und dann ging`s :)
Dabei ist mir auch ein eigener Fehler aufgefallen, hab`s ausgebessert, s.o., war gar nicht auf Dich persönlich gemünzt.
lg,
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon auchdabei » 02.08.2018, 11:09

Klar muß der Bauer, der in Existenznöte gerät, gefördert werden. Nur ist es so, daß die, die jetzt am lautesten schreien gar keine Bauern mehr sind, sondern Agrarindustrielle, die von ihrem Verband und der Politik zur perversen Wachstumsideologie getrieben wurden, und, zu einem nicht unerheblichen Teil, zur gegenwärtigen Situation (Nitratbelastung, Bodenerosion, Insektensterben etc.) beitragen. So werden wieder diejenigen die Subventionen abgreifen, die es nicht nötig hätten.
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Re: Milliarden Unterstützung für PV

Beitragvon PV Ndh » 02.08.2018, 11:37

auchdabei hat geschrieben:Klar muß der Bauer, der in Existenznöte gerät, gefördert werden. Nur ist es so, daß die, die jetzt am lautesten schreien gar keine Bauern mehr sind, sondern Agrarindustrielle, die von ihrem Verband und der Politik zur perversen Wachstumsideologie getrieben wurden, und, zu einem nicht unerheblichen Teil, zur gegenwärtigen Situation (Nitratbelastung, Bodenerosion, Insektensterben etc.) beitragen. So werden wieder diejenigen die Subventionen abgreifen, die es nicht nötig hätten.
Michael


Die Unterstützung müsste halt an die Forderung geknüpft werden das der Betrieb künftig entsprechend arbeitet und die von ihm ausgehenden Belastungen nachweislich langfristig reduziert.
Betriebe, die Biomasse zur Energiegewinnung anbauen sollten jedoch generell bzw. zu dem entsprechenden Anteil der Anbauflächen zur Energiegewinnung von der Unterstützung ausgeschlossen werden.
Sollten für Ernteausfälle bei der Bioenergie Unterstützungen gezahlt werden dann müsste logischerweise auch jeder PV Anlagenbetreiber Ausgleichszahlungen für schlechtes Wetter bekommen.
Da Deutschland aber leider eines der sehr wenigen Länder ist die sich konsequent weigern Korruption zu bekämfen wird das wohl nur Wunschdenken sein und sehr lange bleiben.
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