Klimawandel

Alles, was sonst nirgends reinpaßt, aber noch einen Bezug zu PV hat

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Klimawandel

Beitragvon Rainbow » 25.02.2013, 02:54

Klar kann man das von verschiedenen Blickwinkeln sehen Sebastian,
doch du schreibst ja selber auch schon,
dass die CO2 Problematik nicht unterschätzt werden darf.
In meinen Augen machen wir hier einen großen erdumfassenden Versuch,
Ergebnis wahrscheinlich eher ins negative gehend.
Da aber bislang nichts großes geschehen ist, was die Entscheidungsträger aufweckt,
pusten wir noch mehr CO2 in die Luft als jemals zuvor.
*Augen verdreh*

Da kann man nut hoffen, dass die Sonne nicht schnell wieder zum Maximum zurückkehrt
und uns dann richtig "Feuer" macht.
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Re: Unser Sonne / Sonnenaktivität 2012

Beitragvon Südostdach » 25.02.2013, 07:01

Rainbow hat geschrieben:Da aber bislang nichts großes geschehen ist, was die Entscheidungsträger aufweckt,
pusten wir noch mehr CO2 in die Luft als jemals zuvor.

Leider komme ich da immer wieder auf mein "Lieblingsthema" zurück. Als Kind habe ich gelernt, wer etwas in der Welt ändern will, soll bei sich selbst anfangen.
Die Frage ist also nicht, was tun die Entscheidungsträger (die schauen auf die Masse ihrer Wähler, so lange die nichts tun, werden sie natürlich auch nichts tun, ansonsten sind sie Obamas, sprich sie versprechen etwas, aber während ihrer Amtszeit (zumindest bis jetzt) steigt, unterstützt durch die eigene Politik, der CO2 Ausstoß des Landes sogar (und das bei einer bis vor kurzem ständig steigenden Arbeitslosigkeit, und sinkender Industrieauslastung). So etwas läßt man den Amis durchgehen, schließlich kann der Präsident dort den meisten Leuten ein x für ein u vormachen, yes, he can, und der sieht doch so gut aus. Wir Deutsche kommen damit nicht durch, wir werden selbst dann noch beschimpft als Imperialisten, Hegomonisten, etc., wenn wir anderen Geld geben und für andere bürgen.
Die Frage ist also, was machst Du um den CO2-Ausstoß zu senken (und nun komme bitte nicht mit ein paar PV-Anlagen, die hat wohl jeder von uns, zumindest dann nicht, falls Du damit sogar noch Geld verdienst, die zählen nur, wenn sie ein Verlustgeschäft sind, z.B. reine Nordfläche mit steilem Winkel), und die nächste Ebene, was hast Du erfolgreich gemacht, umd den CO2-Ausstoß Deiner Familie auf 0 zu senken? Die nächste Ebene wären Deine Nachbarn, Mieter etc., wer erfolgreicher ist als ich, kann dann sich um die nächste Ebene, die Gemeinde, kümmern.
Das Problem mit dem Zeigen mit einem Finger auf die da oben ist, es zeigen meist 4 Finger auf einen selbst zurück.
Mir fällt da gerade der Ex-Umweltminister Gabriel ein, der damals den CO2-Ausstoß der Autos der deutschen Bürger kräftig senken wollte, und dann von einem impertinenten Journalisten gefragt wurde, ob er denn mit gutem Beispiel vorangehen wolle, und von seinem 6-Zylinder-Dienstfahrzeug auf einen 4-Zylinder umsteigen wolle. Nein, aber das sei bei ihm etwas anderes, schließlich sei er mit seinem Auto den ganzen Tag unterwegs, da sei weniger nicht zumutbar.
Er hätte ja auch sagen können, er fahre schon einen 3-Zylinder, schließlich fahre er dank Fahrer immer zu zweit :)

Grüße
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Re: Unser Sonne / Sonnenaktivität 2012

Beitragvon Rainbow » 25.02.2013, 13:31

Hi @ll,
verstehe ich nicht SOD, warum PV-Anlagen nur zählen sollen, wenn sie ein Verlustgeschäft sind
oder sich auf einem Norddach befinden?
Und auch das fast alle hier PV besitzen, ist doch positiv und nicht negativ, damit machen wir alle was gegen den CO2 Anstieg.
Sei es drum,
bewußt auf Fleisch verzichten, mit ST das Wasser erwärmen, viel mit Holz heizen, was beim Osterfeuer eh verbrannt worden wäre,
viele Wege auch mal zu Fuß zurück legen, ich wohne in MS und damit weißt du womit ich meistens unterwegs bin, neue Fenster in mein Haus einsetzen lassen, das Haus zu dämmen, moderne Gasheizung einbauen, Mithäuser dämmem auch ohne Zuschuss pp.
damit leiste ich meinen Beitrag, aber das alles ist auch selbstverständlich ausbau fähig.

Was machst du?

Rainbow
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Re: Unser Sonne / Sonnenaktivität 2012

Beitragvon Südostdach » 25.02.2013, 19:02

Rainbow hat geschrieben: verstehe ich nicht SOD, warum PV-Anlagen nur zählen sollen, wenn sie ein Verlustgeschäft sind
Wenn PV-Anlagen auf einem idealen Süddach zählen, dann ist auch ein Mülleimerleerer ein Umweltschützer, nur weil er gegen Geld den Müll beseitigt.
Der Arbeiter in einem Kohlekraftwerk aber ein Umweltverschmutzer, da während seiner Arbeitszeit Unmengen an CO2 entstehen, wobei der obige Gutmensch und seine Familie (von denen dann jedes Kind mehr die Umwelt verbrauchen wird, als der jeweilige Vater, man denke nur an Windeln/Pampers, Holzklötze/Spielekonsolen …) am Abend dann den produzierten Strom, verbraucht.
Jedenfalls habe ich meine PV-Anlagen nicht in erster Linie gebaut, weil ich CO2 einsparen wollte, sondern weil sich das auch rechnet. Meine Anlage auf meinem Südostdach hier war zwar so nicht gedacht, immerhin bestätigten mir einige Fachleute/Solarteure, dass es sich dabei um ein Bilderbuchbeispiel mehrfachverschatteter Flächen handle, wo PV völlig ungeeignet sei. Nachdem sich das aber nun, wenn auch mit etwas anderer als üblicher Technik, sehr gut rechnet, bleiben wohl nur noch steile Norddächer.
Was machst du?

Gute Frage. Um Deine Punkte aufzugreifen: Könnte nun sagen, alle Wohnungen, die mir gehören, wurden von mir mit neuen Fenstern und WDVS ausgestattet, auch dann, wenn mir im Haus nicht alle Wohnungen gehörten, und ich die Kosten für die nicht mir gehörende Wohnung mit übernehmen musste.
Die Kosten habe ich nicht auf die Mieter umgelegt, und auch keine Förderung beantragt (war mir zu viel Aufwand). Da ich kein großer Fleischfan bin, zählt wohl Fleischverzicht von mir nicht wirklich. Da meine Wohnung isoliert ist, auch nicht, dass ich diesen Winter nie geheizt habe, und ich natürlich kein Warmduscher bin. Früher musste ich gelegentlich etwas heizen, wenn ich Besuch bekam, nun werde ich im Winterhalbjahr immer eingeladen :)
Privat habe ich kein Auto, kann aber für Transporte Auto und Hänger ausleihen, dafür habe ich gleich 4 Fahrräder, eine ziemliche Rohstoff-Verschwendung. Solarthermie zählt bei mir auch nicht, da ich hierfür BAFA beantragt habe, und ich damit bereits jeden Tag damit Geld verdiene, aber auch wenn, wie geplant, erst nach 6 Jahren, wäre es geschäftlich, so wie die gut 500 Bäume, die ich im Schnitt der letzten Jahre in meinem Wald setzte, hier rechnet man nur eben nicht in Jahren, sondern in Generationen. Der Einbau eines Holzvergaserkessel für das Mehrfamilienhaus hier, zählt bei eigenem Wald wohl auch nicht. Das Einzige, das mich einiges kostete, was ich bewusst und aus Überzeugung für den Umweltschutz getan habe, war auf Kinder zu verzichten, da selbst das größte Umweltschwein nicht so viel Rohstoffe verbrauchen kann, als ein heute in die Welt gesetztes Kind.

Also in Kürze: nicht all zu viel
Zu meiner Verteidigung, Spekulatius und OSE werden Dir sicher gerne bestätigen, dass ich wie dieser böse Prof. aus dem nahen Konstanz, das Problem nicht im CO2 sehe, sondern in der Bevölkerungsexplosion. Als ich auf die Welt kam, gab es 3 Mrd. Menschen, heute tummeln sich weitere gut 4 Mrd. Menschen zusätzlich auf dieser Erde. Während ich an diesem Post schreibe, ist die Bevölkerung um mehr Menschen gewachsen, als in dem Dorf hier wohnen. Zum Ausgleich sind die Wiesen und Wälder, wo ich meine Kindheit verbrachte, verglichen mit dem Bestand an Insekten, Amphibien, Vögeln von damals – tot.
Entschuldige bitte, wenn ich mich da wenig darüber aufregen kann, ob in 100 Jahren der Meersspiegel 0,5 m, oder gar 1 m, von mir aus auch 2 m, höher steht als heute, wenn gleichzeitig täglich massenweise Arten vom Menschen bewusst, oder als Kollateralschaden, ausgerottet werden, täglich durch Überdüngung, Versalzung durch Grundwasserberegnung, Erosion offener Ackerflächen etc., durch Bebauung, riesige Flächen weltweit für den Anbau von Lebensmitteln verloren gehen. Stündlich viele Hektar restliche Urwälder für den Anbau von Soja, Palmöl und Rindfleisch zwecks Export nach Europa zerstört werden.

Mag sein, dass ich auf Forderungen, die da oben sollen etwas tun, seit einem Schlüsselerlebnis (Schülerdemonstration während der Schulzeit gegen geplante Handymasten der Deutschen Bahn, vorneweg, und hinten die Lehrer, die mit Handys den Zug organisierten und dirigierten, dazwischen die Schüler mit Plakaten, ein Teil telefonierte, einer, während er an mir vorbeilief, wohl mit seiner Mutter, der er mitteilte, wo und wann sie ihn mit dem Auto nach Demonstrationsende abholen solle) etwas empfindlich reagiere, wenn der Fordernde nicht offensichtlich zu 100 % als leuchtendes Beispiel vorneweg geht.

Grüße
SOD
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Re: Unser Sonne / Sonnenaktivität 2012

Beitragvon amoss » 25.02.2013, 20:46

Die jüngste Serie von Wintern, die wieder "wie früher" waren und ihren Namen verdient haben im Gegensatz zu den meisten Wintern in den 20 Jahren davor passen übrigens auch wunderbar ins Bild!

Dies korreliert häufig mit trüben (Hochnebel-)Wetterlagen, von der Schneedecke ganz zu schweigen.

Natürlich kommen jetzt wieder die, die behaupten das alles sei kein Trend, viel zu kurz, viel zu wenige Jahre. Mag ja statistisch alles sein, aber auch große Trends fangen mal an.
Und dafür, dass alle herumschwafeln "huh, der Klimawandel, es wird immer wärmer, Schnee die Ausnahme usw." gab es in den letzten Jahren schon sehr auffällig konsequent hintereinander genau das Gegenteil.

Ich glaube, global wärmer muss für uns in Mitteleuropa nicht auch wärmer bedeuten. Zumindest nicht im Winter. Womöglich sind auch wir Klimawandelverlierer, nur ganz anders, als es sich die Klimawandelpropheten so vorgestellt haben.
Solange die Sommer heißer werden und hoffentlich auch strahlungsreicher, soll mir das alles recht sein. Gegen Schnee im Winter kann man schließlich was machen :mrgreen:
Ich fürchte nur, dass es bald auch den Sommern an den Kragen geht, wenn die Entwicklung so weitergeht. :cry:

Bin ich froh, dass ich Schneeräumer bin! Vermutlich lohnt sich noch ein Karbonstängli, um die alten Knochen zu schonen, wenn es künftig immer schneereicher wird :mrgreen:
Gruß,
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Re: Unser Sonne / Sonnenaktivität 2012

Beitragvon Eisbaer » 25.02.2013, 21:53

Solange die Sommer heißer werden und hoffentlich auch strahlungsreicher, soll mir das alles recht sein. Gegen Schnee im Winter kann man schließlich was machen


Den Klimawandel nur aus Sicht des (kleinen) PV-Betreibers zu sehen find ich etwas kurzsichtig :(
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Beitragvon Theoden » 25.02.2013, 22:59

Eisbaer hat geschrieben:
Solange die Sommer heißer werden und hoffentlich auch strahlungsreicher, soll mir das alles recht sein. Gegen Schnee im Winter kann man schließlich was machen


Den Klimawandel nur aus Sicht des (kleinen) PV-Betreibers zu sehen find ich etwas kurzsichtig :(


Was soll man denn Deiner Meinung nach stattdessen tun? Selbst wenn man, wie ich, sein Kreuz immer bei den Grünen macht, wählt doch der Großteil der Deutschen eine andere Politik (und zwar eine gegen jeden Klimaschutz).

Insofern macht es am Ende doch mehr Sinn, sich um das eigene Dach zu kümmern, als um die große weite Welt, oder?

Mit den besten Grüßen,
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Re: Unser Sonne / Sonnenaktivität 2012

Beitragvon Rainbow » 26.02.2013, 00:04

Hi @ll,
Theoden hat geschrieben:Insofern macht es am Ende doch mehr Sinn, sich um das eigene Dach zu kümmern, als um die große weite Welt, oder?

Klar macht das Sinn sich erstmal um das eigene Dach zu kümmern, irgendwo muss man ja anfangen.
Wie schon SDO schrieb, sich ermal an die eigene Nase fassen und da was zu ändern, damit sollte man beginnen.
Und wenn du dann noch genug Energie hast, gibt es sicherlich noch mehr gute sachen, als nur auf das Dach zu schauen.
Die ganze Welt retten, ist schon deutlich mehr und das werden wir nicht alleine schaffen.
Aber ein Zeichen setzen. :)
Um zum Wetter zurück zu kommen, das sehe ich so wie amoss.
Mich beschleichen auch die Zweifel, ob der Klimawandel so toll für uns ausgehen kann.
der Globus schwitzt und wir frieren, weil die große Zentralheizung (Golfstrom) ausgefallen ist, keine schöne Vorstellung.

Und die Tatsache, dass die Sonne zur Zeit nicht mehr so aktiv ist, hat, wie amosss auch schon mal festgestellt hat, begonnen, als wir unsere Anlagen auf unsere Dächer gesetzt haben. :wink:
Einen Zusammenhang wird es nicht geben,
aber langfristig wird die Sonnenstrahlung immer weiter zunehmen,
wenn es dann noch Menschen geben sollte, müßten die zum Mars auswandern;
was aber auch nur eine Zwischenstation seien kann.

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Re: Unser Sonne / Sonnenaktivität 2012

Beitragvon Eisbaer » 26.02.2013, 11:25

Ich muss meine obige Aussage scheinbar etwas genauer schreiben:
Den Klimawandel nur aus Sicht des (kleinen) PV-Betreibers zu sehen find ich etwas kurzsichtig!

Es kann sogar sein, dass wir vom Klimawandel sogar Vorteile haben.
Ich denke aber auch an die Regionen (und dass sind in der Regel meist die Ärmeren), die es härter erwischen wird/kann!
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Beitragvon kalle bond » 26.02.2013, 12:10

amoss hat geschrieben:Die jüngste Serie von Wintern, die wieder "wie früher" waren und ihren Namen verdient haben im Gegensatz zu den meisten Wintern in den 20 Jahren davor passen übrigens auch wunderbar ins Bild!

Dies korreliert häufig mit trüben (Hochnebel-)Wetterlagen, von der Schneedecke ganz zu schweigen.

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Bin ich froh, dass ich Schneeräumer bin! Vermutlich lohnt sich noch ein Karbonstängli, um die alten Knochen zu schonen, wenn es künftig immer schneereicher wird :mrgreen:


Heute dürfte dir kaum Zeit zum Schreiben bleiben, so arg kommt es gerade runter (München Land / Freising).
Oder hast du sogar als Hardcore Schneeräumer aufgegeben?
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