Klimawandel

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Re: Klimawandel

Beitragvon KKB68 » 10.05.2017, 08:48

Moin.

Verzerrte Wahrnehmung, das Preisgefüge ist völlig Irrsinnig geworden.
Wir sind uber Pfingsten in Amsterdam, 2 Erwachsene, ein 13 Jähriger. Flug ab FfM 165,- , Bahn mit Bahncard 50 und 25 319,-
Auto mit dem schon längst abgeschriebenen Diesel und Firmentankkarte ... eigentlich nur noch die Parkgebühren...
Trotzdem wähle ich die Bahn, einfach schon damit der Urlaub schon während der Reise beginnt :mrgreen:
Grüße,

Klaus

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Re: Klimawandel

Beitragvon SInister_Grynn » 10.05.2017, 23:09

naja die Flugzeuge fliegen ja sowieso :) und je voller das Flugzeug, desto besser der ökologische Fussabdruck.
In einer Woche gehts nach Honai 329 € :)

Hin und zurück versteht sich!
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Re: Klimawandel

Beitragvon Rainbow » 11.05.2017, 00:42

SInister_Grynn hat geschrieben:naja die Flugzeuge fliegen ja sowieso :) und je voller das Flugzeug, desto besser der ökologische Fussabdruck.

Man redet es sich gerne selber ein, dass es ja gar nicht schlimm sei.
Und nein, die Flugzeuge fliegen ja sowieso.
Wenn keiner die Flugroute buchen würde, würde keine Airlinie die Strecke fliegen. Derzeit kann sich keine Airlinie leisten Strecken zu bedienen, welche nur dicke Verluste einfliegen.
Irgendwann werden diese Zeiten vorbei sein und viele Fluggesellschaften sind nicht mehr da.
Das beste Beispiel sehen wir ja derzeit in D.
1. 42 Module Trina TSM 180-D, WR: 2 SMA SB 4000 TL
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Re: Klimawandel

Beitragvon eggis » 20.12.2017, 13:37

Eine interessante Untersuchung zur Haltung der europäischen Bevölkerung zum Klimawandel.
https://www.carbonbrief.org/germans-wor ... ysis-shows
(Leider nur auf englisch)
Mit sonnigen Grüßen
-eggis-

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Re: Klimawandel

Beitragvon Eisbaer » 20.12.2017, 19:04

KKB68 hat geschrieben:Moin.

Verzerrte Wahrnehmung, das Preisgefüge ist völlig Irrsinnig geworden.
Wir sind uber Pfingsten in Amsterdam, 2 Erwachsene, ein 13 Jähriger. Flug ab FfM 165,- , Bahn mit Bahncard 50 und 25 319,-
Auto mit dem schon längst abgeschriebenen Diesel und Firmentankkarte ... eigentlich nur noch die Parkgebühren...
Trotzdem wähle ich die Bahn, einfach schon damit der Urlaub schon während der Reise beginnt :mrgreen:

:danke: +1

Bin grad zurückgekommen vom Langlaufkurzurlaub im Bayerischen Wald - hin und zurück zweimal mit Bayernticket für je 31.-€ (2 Pers.) und je 4 Stunden Zugfahrt!
Hätte natürlich auch mit dem Auto fahren können, wäre zweimal 2 Stunden gewesen. Aber mit dem Zug hat der Urlaub schon mit der Anreise begonnen :)
So nebenbei: Bin heute noch zu einem längeren Gespräch mit dem Zimmervermieter gekommen (http://www.rehwinkel-bodenmais.de/), er hat ein kleines Blockheizkraftwerk und PV auf dem Dach.
Und er hat sogar einen Stromspeicher, der sich rechnet! (Ich konnte seine Berechnungen nachvollziehen, bei seinen Randbedingungen lohnt es sich tatsächlich). :)
Servus
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Re: Klimawandel

Beitragvon NoOne » 25.07.2018, 02:39

Da ich nicht schlafen kann wollte ich diesen Thread mal zur aktuellen Lage wiederbeleben, die aktuelle Hitzewelle+Trockenperiode die wir in Europa sehen ist wirklich extrem, selbst jetzt, mitten in der Nacht um halb 3 wo ich diesen Beitrag schreibe sind es noch etwa 24°C...und ich wohne in einem kleinem Ort im Norden Deutschlands, keine große Stadt die sich aufheizt.

Da ich wie gesagt bei der Hitze nicht schlafen kann hab ich mal etwas zu dem Thema gelesen (und musst dabei auch an den Thread hier denken...da sieht man schnell wieder das das ganze Jahr 2018 schon ein einzigstes Chaos war, ich zitiere mal einige Abschnitte aus dem Wikipedia Artikel der das bisher dokumentiert:

wikipedia.org/wiki/Wetteranomalien_in_Europa_2018 hat geschrieben:Die Wetteranomalien in Europa 2018 begannen im Februar des Jahres, als eine Blockade-Situation bestand, die zu einem völligen Abreißen des Westwinddrifts führte. Nachdem der März 2018 noch rekordkalt war, folgten darauf mit April und Mai hintereinander die beiden wärmsten Monate in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Insbesondere Ende Mai kam es zu Starkregenereignissen, die vielerorts zu Überschwemmungen führten. Im Juni begann eine schwere Dürre. Davon betroffen sind neben Deutschland die britischen Inseln mit Irland und Schottland. Die Wetteranomalien in Europa 2018 begannen im Februar des Jahres, als eine Blockade-Situation bestand, die zu einem völligen Abreißen des Westwinddrifts führte. Nachdem der März 2018 noch rekordkalt war, folgten darauf mit April und Mai hintereinander die beiden wärmsten Monate in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Insbesondere Ende Mai kam es zu Starkregenereignissen, die vielerorts zu Überschwemmungen führten. Im Juni begann eine schwere Dürre. Davon betroffen sind neben Deutschland die britischen Inseln mit Irland und Schottland.
...
Dürre im Sommer
Seit Juni fiel das Wetter in Deutschland zwar nicht durch Temperaturextrema, dafür aber durch eine extreme Trockenheit auf, die selbst jene des Jahrhundertsommers 2003 übersteigt.
...
Im Verlauf des Juli entspannte sich die Lage in Ostdeutschland durch Regenfälle, neuer Dürreschwerpunkt in Deutschland wurde das westliche Nordrhein-Westfalen. Die angrenzenden Niederlande litten unter der stärksten Trockenheit seit 1976. Im Verlauf des Juli entspannte sich die Lage in Ostdeutschland durch Regenfälle, neuer Dürreschwerpunkt in Deutschland wurde das westliche Nordrhein-Westfalen. Die angrenzenden Niederlande litten unter der stärksten Trockenheit seit 1976.
...
In Schweden kam es Mitte Juli bei einer Hitzewelle mit Temperaturen über 30 °C zu Dutzenden Waldbränden, teils auch nördlich des Polarkreises. ... Außergewöhnlich viele Wald- und Feldbrände wurden auch in Norwegen registriert. So seien in Südnorwegen im Juli mehr als 350 Wald- und Feldbrände binnen zwei Wochen ausgebrochen, was laut norwegischem Zivilschutzdirektorium die höchste jemals gemessenen Zahl solcher Brände gewesen sei. ... Bei den Waldbränden in Griechenland gerieten bei Temperaturen nahe 40 °C mehrere Waldbrände östlich von Athen außer Kontrolle. Als, durch den Wind begünstigt, das Feuer in die Orte Nea Makri, Mati, Rafina und Pikermi vordrang, versuchten zahlreiche Menschen an Strände oder aufs Meer zu flüchten, diese mussten von Booten gerettet werden. Mindestens 50 Menschen starben. ... Großbritannien erlebt den wärmsten Sommer seit 1976, in Irland und Schottland wurden die höchsten Temperaturen seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gemessen. Die anhaltende Trockenheit führt dort zu einem besorgniserregenden Abfallen der Trinkwasserreserven, sodass erstmals das Rasensprengen landesweit auf unbestimmte Zeit verboten werden musste.
...
Telekonnektionen

Auch im Osten Kanadas herrschen außergewöhnliche Temperaturen; bis Mitte Juli waren 70 hitzebedingte Todesfälle zu verzeichnen, davon allein 34 in Montreal. Es herrschten dort 34 °C bei gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit.

Im Iran kommt es aufgrund des extremen Wassermangels infolge von Rekordtemperaturen zu Unruhen in der Bevölkerung.

In Ouargla (Algerien) wurde am 5. Juli 2018 mit 51,3 °C ein neuer lokaler Hitzerekord aufgestellt.

In Japan kam es, nur mehrere Wochen nach schweren Sturzfluten und Erdrutschen infolge großer Niederschlagsmengen, zu einer Hitzewelle, bei der in Kumagaya am 23. Juli 2018 ein neuer landesweiter Hitzerekord von 41,1 °C aufgestellt wurde.


Und hier mal eine halbwegs aktuelle Temperaturkarte:
Bild

Und hier noch eine Niederschlagskarte:
Bild

Und leider ist auch keine Besserung in Sicht, ich zitiere mal aus einem Artikel von Heise/Telepolis:

heise.de/tp/ hat geschrieben:Hitze ohne Ende
In Schweden brennen die Wälder, und am Polarkreis könnte derzeit Strandurlaub gemacht werden
...
Im Rahmen der globalen Erwärmung werden derartige Wetterextreme offensichtlich häufiger. Die aktuelle Hitzewelle ist das Ergebnis einer seit Mai über Nordeuropa vorherrschenden Hochdrucklage, von der die Meteorologen erwarten, dass sie noch bis in den August hinein vorherrschen wird.

Die Stabilität dieser Wetterlage ist wiederum ein Ergebnis ungewöhnlich stabiler Höhenwinde. Für gewöhnlich mäandern die Höhenwinde in den gemäßigten Breiten um den Globus. Durch die Abschwächung des Temperaturkontrastes zwischen der Arktis und den südlicheren Zonen wandern diese Bänder aber weniger, sondern stehen länger auf der Stelle. Das Ergebnis sind ausgesprochene Hitze- und manchmal auch Kältewellen, je nachdem, wie die Windbänder gerade liegen.


https://www.heise.de/tp/news/Hitze-ohne ... 17471.html

Ich denke...wir sollten aufhören darüber zu reden wie wir den Klimawandel bzw die Klimaerwärmung stoppen, dafür ist es mMn zu spät weil es auch genug Idioten auf der Erde gibt denen sowas egal ist oder die es nicht verstehen können/wollen.

Ich finde wir sollten langsam darüber reden wie wir am besten damit umgehen...vllt. sollte man dafür sogar einen eigenen Thread aufmachen, was meint ihr zu dem ganzen Thema?
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Re: Klimawandel

Beitragvon Paule011 » 25.07.2018, 03:28

Menschen haben ein sehr kurzes Gedächtnis, zu kurz sie nehmen sich viel zu wichtig :idea:

Das stimmt meine Mutter weiß noch ganz genau wie kurz nach dem Krieg bei uns im Dorf alles vertrocknet ist, das Vieh hatte kein Futter und zum Bauen der Scheune gabs kein Wasser mehr.

:idea: "Es gibt nichts Neues unter der Sonne" :idea:

Un ob da einer mit dem Auto dem Flieger oder mit der Bahn fährt ist sowas von Scheiß egal, zu Hause bleiben würde evtl was bringen :danke:
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Re: Klimawandel

Beitragvon Paule011 » 25.07.2018, 03:36

Wer lesen kann braucht nicht alles selbst erfinden.
Geschichte - Waldbesitzervereinigung Altötting-Burghausen eV
https://www.google.com/search?q=Trocken ... =firefox-b

https://www.google.com/search?q=Trocken ... =firefox-b

Wetter - damals und heute

Wetter war schon früher extrem – in ganz Preußen oder im Südharz – teilweise mit Angaben von Sachsa bzw. Bad Sachsa und Umgebung
http://www.bad-sachsa-geschichte.de/ind ... &Itemid=67
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Re: Klimawandel

Beitragvon Eisbaer » 25.07.2018, 07:59

Ich denke...wir sollten aufhören darüber zu reden wie wir den Klimawandel bzw die Klimaerwärmung stoppen, dafür ist es mMn zu spät weil es auch genug Idioten auf der Erde gibt denen sowas egal ist oder die es nicht verstehen können/wollen.


Und schon kommt einer von den von Dir erwähnten!
Einer der sich in ein paar anderen Threads schon durch sein Unwissen blamiert hat kann Klima nicht vom Wetter unterscheiden!
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Re: Klimawandel

Beitragvon NoOne » 27.07.2018, 18:38

Das schwedische Militär wirft anscheinend mit Düsenjets Bomben auf das Feuer in ihren Wäldern, also von sowas hab ich vorher noch nie gehört das das notwendig ist...

spiegel.de hat geschrieben:...
Die Explosion verdränge den Sauerstoff und die Druckwelle sorge dafür, dass die Flammen im Umkreis von 100 Metern ausgingen, sagte ein Sprecher schwedischen Medien. Das habe bei dem ersten Probeabwurf auch gut funktioniert.

Der Brand in Älvdalen in der Region Dalarna ist besonders gefährlich, weil er auf einem militärischen Übungsgelände ausbrach. Hier ist nicht nur das Terrain schwer zugänglich, es gibt auch nicht-detonierte Munition.
...


http://www.spiegel.de/panorama/schweden ... 20198.html

In Deutschland geht es übrigens jetzt auch los:

http://www.spiegel.de/panorama/waldbran ... 20572.html

Aber Klimawandel ist fake, alles vollkommen normal was hier passiert... :roll:
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