Einem Grufty bleibt nichts erspart

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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon PV-Berlin » 05.09.2018, 12:58

Ich möchte mal sehen, wie man Heute mit einer < 10 KWp PV Anlage in D. beim Gewerbesteuermessbetrag auf den Betrag kommen soll, der dazu führt, das man Gewerbesteuer zahlt.

Das Finanzamt versucht sogar eindeutig befreite Tätigkeiten mit dem Bann der Gewerbesteuer zu belegen. Deshalb auch normal, das erstmal das Finanzamt entsprechende Zahlen haben möchte. *

Wenn nix anderes vereinbart ist, teilt sich die PV Anlage gleichmäßig auf! Ergo sind da nur Pipifax Summen am Ende zu erwarten (EÜR) . Doof nur, das man das alles machen muss (Steuererklärung) dazu gibt es aber sicher im Forum für den privaten Betreiber von PV Anlagen genug Hilfestellung.

Viel wichtiger ist die Frage, wie bescheuert die Architekten sind? Die heizen die Bude mit Strom trocken, obwohl eine WP vorgesehen war? Aber ganz sicher würde ich das den Blödmännern in Rechnung stellen. Da wäre ja eine Diesel Luftheizung weit aus günstiger gekommen.

Da die Schlangen heute nix mehr kosten, erklärt es sich mir nicht, das man den Wintergarten nicht auch mit (extra Kreis) versorgt hat! Also richtig bekloppte Architekten (bestimmt auch noch Energieberater! )

Und am Ende ganz sicher auch noch eine Wärmepumpe aus Deutschland o.ä.? :evil:

Wenn man nur auf die Wärmepumpe setzt, dann muss die bei -15°C 100% Heizleistung bringen und das ohne Heizstab!
Wir werden einen Zubau in 2012 von >30 GWp sehen. Tendenz bis 2015 Richtung > 50 GWp. Ab 2020 Werden wir einen Zubau an PV von deutlich über 100 GWp sehen. Bis 2015 wird PV die 5 Cent Hürde knacken. *5% Zins bei nur 12 Jahren Amortisation.
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon Mastermind1 » 05.09.2018, 15:35

PV-Berlin hat geschrieben:Ich möchte mal sehen, wie man Heute mit einer < 10 KWp PV Anlage in D. beim Gewerbesteuermessbetrag auf den Betrag kommen soll, der dazu führt, das man Gewerbesteuer zahlt.

Das Finanzamt versucht sogar eindeutig befreite Tätigkeiten mit dem Bann der Gewerbesteuer zu belegen. Deshalb auch normal, das erstmal das Finanzamt entsprechende Zahlen haben möchte. *

Wenn nix anderes vereinbart ist, teilt sich die PV Anlage gleichmäßig auf! Ergo sind da nur Pipifax Summen am Ende zu erwarten (EÜR) . Doof nur, das man das alles machen muss (Steuererklärung) dazu gibt es aber sicher im Forum für den privaten Betreiber von PV Anlagen genug Hilfestellung.

Viel wichtiger ist die Frage, wie bescheuert die Architekten sind? Die heizen die Bude mit Strom trocken, obwohl eine WP vorgesehen war? Aber ganz sicher würde ich das den Blödmännern in Rechnung stellen. Da wäre ja eine Diesel Luftheizung weit aus günstiger gekommen.

Da die Schlangen heute nix mehr kosten, erklärt es sich mir nicht, das man den Wintergarten nicht auch mit (extra Kreis) versorgt hat! Also richtig bekloppte Architekten (bestimmt auch noch Energieberater! )

Und am Ende ganz sicher auch noch eine Wärmepumpe aus Deutschland o.ä.? :evil:

Wenn man nur auf die Wärmepumpe setzt, dann muss die bei -15°C 100% Heizleistung bringen und das ohne Heizstab!
Ganz so schlimm wird es hoffentlich nicht sein mit der WP ;-) wobei die wenigsten Firmen gesteigertes Interesse an einer super guten Heizung für den Kunden haben...

Bei Passivhaus (was es hier wohl ist) stellt sich wirtschaftlich ja schon die Frage welche Art der Heizung, welche Art der Wärmeverteilung (BKA, FBH?), Hydraulischer Abgleich nach DIN, richtige Dimensionierung der fbh .....
Wenn man aber die Kohle für einen AKKU aufbringen will, würde ich die Kohle vorher in eine Erdwärmelösung (Grabenkollektor,Wärmekörbe/...) stecken mit soleWP. JAZ>5 gegenüber Luft-WP JAZ 3,5-4,x....
Das bringt den Hausbewohnern am Ende des Jahres mehr Kostenersparnis als gesparte 500kWh.

Aber lieber nicht näher nachfragen, da ja schon bewohnt...

Sind Architekten bei einer vollumfänglichen Planung eigentlich hier belangbar, wenn falsche Fussbodenheizung verlegt, kein hydraulischer Abgleich vorhanden, unnötiger Pufferspeicher verbaut, viel zu grosse WP gewählt? Oder obliegt das einem Ing.Büro? (Rein Interessehalber?)
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon PV-Berlin » 05.09.2018, 15:49

wenn du mir einen einzigen Heizungsbaumeister in Berlin mit Namen sagen kannst, der ohne einen Hersteller anzufragen, einen Hydraulischen Abgleich erstellen kann (mit Berechnung) würde mich das mehr als überraschen. Denn sie sind alle längst verstorben. Die berechnen ja noch mal den Wärmebedarf korrekt, da 99% das auch machen lassen! Und die Energieberater tippen in der Regel nur Werte ein, ohne wirklich zu wissen, was sie da machen.

Beispiel unter Zeugen: "Je Bewohner 1 KW mehr Heizleistung der Gastherme!" *Seminar Bär & Ollenroth

Logisch, ein Informatiker, der umschulen muss auf Energieberater konnte ich nicht erklären, was für ein Quatsch er labert (Leistung und Wärmemenge)

Auch ein Passivhaus muss bei -15° C gut warm zu bekommen sein. Wenn dazu auch noch Sperrzeiten kommen und das ganz Ding draußen steht (Kaltwassersatz) na dann wird es richtig lustig! Denn leider wird nicht etwa die Regelung angesteuert (der WP) sondern blöd einfach der Saft abgedreht! * echt peinlich 2018 im Land, das auf Industrie 4.0 setzt.

*Die verwendeten Schaltnetzuhren der BEWAG nutzen das Netz! Überaus clever, da verschiebt sich das schon mal um 35 min ( Mai 2018 selbst gesehen) . Wie möchte man so eine 'Dampflook' in einer Regelung integrieren, die noch nicht mal eine analogen Ausgang hat?
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon Grufty » 08.09.2018, 18:45

Wenn man keine Ahnung hat, ist es nicht einfach auf technische Fragen zu antworten. Ich bemühe mich so gut ich kann, mehr Infos zu liefern.
Zu den Zählern:
Wir haben 2 große Zähler, auf beiden steht sonnen drauf. Auf einen Zähler steht auch noch sonnenMeter CONSUMPTION und der wird wohl die Verbräuche lesen. Der andere ist vielleicht für das Management (Erzeugung- Eigenverbrauch-Einspeisung, bzw. Bezug von Fremdstrom) zuständig.
Zu den 2 großen Zählern haben wir 3 kleine (Zwischenzähler?) Zähler mit den Bezeichungen E1, E2 und E3 und auf allen drei steht die Bezeichnung KDK2-80Am-41.

Von den "Planern" bin ich auch enttäuscht, leider.... an das viele Geld welches wir überwiesen haben, will ich an der Stelle nicht denken. Aber vielleicht bekommen wir ja noch eine Einweisung (die für alle verständlich ist) bezüglich unseres Technikraumes und der Vorgehensweise was das Finanzamt betrifft.

Andererseits will ich das Architekten-Team auch in Schutz nehmen. Wir hatten anfangs nicht vor, diese Dachterrasse als Dauer-Wohnraum zu nutzen. Aber wir haben sie voll mit faltbaren Glaswänden (Doppelverglasung) ausgestattet und nun ist dieser Raum zu einen unserer Wohnräume geworden - auch im Winter - auch bei -18 Grad. :roll: :roll:

Wir werden aber nun sehr darauf achten, wenn wir vielleicht ab Oktober zeitweise unseren Stromfresser einschalten, wie viel uns diese externe Wärme kostet. An den kältesten Tagen ist nachts die Temperatur nicht tiefer als auf 18 Grad abgesunken. Wir ließen die Türe zum Wohnzimmer offen und unsere Fußbodenheizung hat ein Teil der Wärme auf die Terrasse geleitet. Das Wohnzimmer hatte morgens dann so um die 22 Grad.

Ein Energiekosten-Messgerät haben wir uns schon angeschafft. Derzeit misst es den Verbrauch meiner PC-Anlage.

LG Grufty
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon django65 » 08.09.2018, 19:30

[quote="Grufty"]Ein Energiekosten-Messgerät haben wir uns schon angeschafft. Derzeit misst es den Verbrauch meiner PC-Anlage.[/Quote

Schönes Spielzeug aber bei den vielen Zählern solltet ihr mal herausfinden wer an welchen angeschlossen ist.

Habt ihr in eurer Wohnung einen Unterverteilerfür Strom?

Habt ihr zwei Wärmemengenzähler in den Heizleitungen bzw. gibt es eine separate Verbindung von der Heizung in jede Wohnung oder wurde da einfach vom EG in das DG weitergefahren und wenn ja welchen Durchmesser hat diese Leitung?

Wenn es eine Leitung ist habt ihr am Verteilerkasten für die Heizkreise noch Platz für einen Wärmemengenzähler?

Verlasse Dich nicht auf eine Heizungsunterweisung, denn die wirst Du als Laie nicht 100% ig verstehen. Dafür gibt es das Haustechnikdialog Forum in der Unterabteileung Wärmepumpe für Begriffe wie Hydraulischer Abgleich, Heizkurve, ....

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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon jodl » 08.09.2018, 19:50

wenn ich das lese: angeblich "Passivhaus", dann eine Dachterrrasse "nachträglich" zum beheizten Raum gemacht und direktelektrisch beheizt, dann sich wundern über eine hohe Stromrechnung, usw.

da würde es mich nicht wundern wenn auch sonst noch so einiges im Argen wäre.
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