Einem Grufty bleibt nichts erspart

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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon MHL99974 » 28.08.2018, 16:13

Mastermind1 hat geschrieben:Was in Hinblick auf das Elterngeld angeht, würde ich vorschlagen, dass der Schwiegersohn den Stromvertrag + Einspeisung beim VNB + Unternehmer beim Finanzamt wird. Damit bekommt die Tochter Elterngeld -solange sie elterngeld möchte- ohne Abzug. Sollte der Schwiegersohn auch mal ein bis zwei monate zuhause bleiben, kann er beim VNB anfragen, ob die Einspeisevergütung für die Elterngeldmonate ausgelassen wird - fertig.


Bei den hohen Investitionen gehen doch die paar € Einspeisevergütung in den Abschreibungen unter und es werden doch nur Verluste generiert. Solange kann die Tochter gar nicht zu Hause bleiben :wink: Da kommt die kleine schon vom Gymnasium.
Bringt mal Grufty nicht durcheinender .
Langsam und der Reihe nach.

@Grufty, ja nicht verrückt machen lassen. :wink:
Sonnige Grüße
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon jodl » 28.08.2018, 17:25

für mich sind in diesem Beitrag allerhand Unklarheiten enthalten.
z. B. ein "Passivhaus" bei dem eine Dachterrasse mit direktelektrischem Heizkörper beheizt wird, und dann wundert man sich über eine hohe Stromrechnung?
Dachterrasse oder Wintergarten = unbeheizt. Was anderes würde mich wundern.
Und unbeheizt = nicht zu beheizen, auch nicht im "Passivhaus"
Dann die unbekannte Zählerkonfiguration, es sollte sich doch klären lassen wieviele Zähler und wieviele Stromverträge es in dem Anwesen gibt
Dann die Sache mit den unklaren Steuern,...
ich finde hier sollten erst einmal die grundlegenden Aspekte geklärt werden
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon chris45 » 28.08.2018, 18:07

ja was sind denn jetzt die Daten ?
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon Fritzi1 » 28.08.2018, 18:19

Welche Daten hättest Du denn gerne?
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon Grufty » 29.08.2018, 09:08

Off Topic und schon 4 Seiten…

Ich möchte mich bei allen die sich hier in diesem Thread eingebracht haben ganz herzlich bedanken!

Ich weiß nun, dass wir noch weniger wissen, als ich angenommen haben.

Aufgrund Eurer Antworten weiß ich jetzt jedoch, dass wir:

Kein Gewerbe anmelden müssen und somit auch keine Gewerbesteuer zahlen müssen

Keine Gewinne (zumindest in den ersten Jahren) erwirtschaften werden und somit auch keine Steuer hierfür abführen müssen.

Das Elterngeld nicht gekürzt wird.

Wir einen Betreiber der Photovoltaikanlage benennen müssen.

Unsere Stromzähler/Zwischenzähler-Situation geklärt werden muss.

Wir mit nur einer gemeinsamen WP keine exakte Aufschlüsselung der Energiekosten erreichen werden. (Weil die Flächen der Fußbodenheizung die den beiden Familien zugehörig sind extrem unterschiedlich sind. Weil im OG ein Wohnraum außerhalb der warmen Hülle bewohnt wird. Weil der Warmwasserverbrauch unterschiedlich ist, usw.)

Ich weiß nun aber auch, dass wir uns zu sehr auf die Planer für energieeffizientes Bauen verlassen haben (Architekten-Team für das wir ziemlich viel Geld ausgegeben haben)

LG Grufty
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon Mastermind1 » 29.08.2018, 09:18

Grufty hat geschrieben:Off Topic und schon 4 Seiten…

Ich möchte mich bei allen die sich hier in diesem Thread eingebracht haben ganz herzlich bedanken!

Ich weiß nun, dass wir noch weniger wissen, als ich angenommen haben.

Aufgrund Eurer Antworten weiß ich jetzt jedoch, dass wir:

Kein Gewerbe anmelden müssen und somit auch keine Gewerbesteuer zahlen müssen

Keine Gewinne (zumindest in den ersten Jahren) erwirtschaften werden und somit auch keine Steuer hierfür abführen müssen.

Das Elterngeld nicht gekürzt wird.

Wir einen Betreiber der Photovoltaikanlage benennen müssen.

Unsere Stromzähler/Zwischenzähler-Situation geklärt werden muss.

Wir mit nur einer gemeinsamen WP keine exakte Aufschlüsselung der Energiekosten erreichen werden. (Weil die Flächen der Fußbodenheizung die den beiden Familien zugehörig sind extrem unterschiedlich sind. Weil im OG ein Wohnraum außerhalb der warmen Hülle bewohnt wird. Weil der Warmwasserverbrauch unterschiedlich ist, usw.)

Ich weiß nun aber auch, dass wir uns zu sehr auf die Planer für energieeffizientes Bauen verlassen haben (Architekten-Team für das wir ziemlich viel Geld ausgegeben haben)

LG Grufty
Da würde ich mich informieren inwiefern eine fehlerhafte Planung vorliegt hinsichtlich der Zählersituation, und der Situation wie ihr eine Wärmekostenabrechnung pro Wohneinheit machen sollt, bei einer Heizung?
Technische Lösungen gibt es für beides.
Nur die PV auf beide Wohnungen zu verteilen, und doch zwei Stromverträge pro Wohneinheit - wird schwierig....
Wie gesagt, es hätten 2* kleine PV Anlagen + 1 oder 2 Akkus hergehört. .
Alternativ könnt ihr euch noch überlegen, ob die PV Anlage verkabelungstechnisch auf 2 aufgeteilt wird. Ihr bräuchtet dazu einen zusätzlichen Wechselrichter für die "neue/alte PV). Ob die Leistung des bereits vorhandenen Wechselrichter dann noch zur restlichen kleinen Anlage passt müsste man prüfen....

Aber:
ihr habt trotzdem mit dem Finanzamt zutun.
Entweder ihr nutzt die Kleinunternehmer Regelung damit ihr weniger Arbeit mit dem Finanzamt habt (dafür bekommt ihr die USt vom Kauf der Anlage nicht zurück),
Oder ihr schafft es die gesamte Anlage als Liebhaberei beim Finanzamt zu belegen.
D.h. ihr schafft keinen Ertrag während der Laufzeit, dann will das Finanzamt nichts von euch wissen.
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon passra » 29.08.2018, 10:35

Ich weiß ja nicht, wie euer Verhältnis zu den "Jungen" und eure finanzielle Situation ist, aber bei uns in ähnlicher Konstellation (Haus wurde übergeben, Eltern wohnen im EG) läuft alles (Strom, Wasser, Telefon, PV) auf meinen Namen und meine Eltern überweisen einfach monatlich eine fixe, ausgemachte Summe für Ihre Nebenkosten.
Eine Wärmeabrechnung innerhalb der Familie halte ich für über das Ziel hinausgeschossen, ist mit Aufwand und unter Umständen auch Kosten verbunden und bringt nur wenig Erkenntnis.
Beim Strom kann man relativ einfach eine Zwischenzähler pro Wohnung und einen für den Keller (also WP etc.) einsetzen, dann hat man alle 3 Verbräuche und kann über diese eine Summe für den internen Abschlag festlegen. Also z.B. Keller halbe/halbe, und die Wohnungen dann entsprechend der Verbräuche.
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon seppelpeter » 29.08.2018, 10:44

@passra
Juchuh, ein Praktiker.

Würde ich ja auch sofort so machen, Frage ist, wie sich das mit der EEG Umlage verhält, die ja streng genommen für den Strom, der an den nicht Betreiber der Anlage fließt, anfallen würde. Ich meine gelesen zu haben, dass innerhalb der Familie keine EEG Umlage anfällt ... :juggle:
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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon django65 » 29.08.2018, 10:48

passra hat geschrieben:Ich weiß ja nicht, wie euer Verhältnis zu den "Jungen" und eure finanzielle Situation ist, aber bei uns in ähnlicher Konstellation (Haus wurde übergeben, Eltern wohnen im EG) läuft alles (Strom, Wasser, Telefon, PV) auf meinen Namen und meine Eltern überweisen einfach monatlich eine fixe, ausgemachte Summe für Ihre Nebenkosten.
Eine Wärmeabrechnung innerhalb der Familie halte ich für über das Ziel hinausgeschossen, ist mit Aufwand und unter Umständen auch Kosten verbunden und bringt nur wenig Erkenntnis.
Beim Strom kann man relativ einfach eine Zwischenzähler pro Wohnung und einen für den Keller (also WP etc.) einsetzen, dann hat man alle 3 Verbräuche und kann über diese eine Summe für den internen Abschlag festlegen. Also z.B. Keller halbe/halbe, und die Wohnungen dann entsprechend der Verbräuche.


Das ist aber zu kurz gedacht.

Als meine Eltern gebaut haben wurden zwar die beiden zusätzlichen Wohnungen Energietechnisch getrennt, aber die eigenen Wohnung hat sämtliche Nebengebäude vereint.
Jetzt sind sie gestorben und ich kann erst das Wasser und den Strom der Nebengebäude entwirren lassen und einen Zusätzlichen Zähler setzten. Nur weil z.b. Der Elektriker nicht mitgedacht hat.

Bei einem Neubau ist eine Trennung doch kaum mehr Aufwand alles sauber zu trennen für den Fall der Fälle. Ein paar Unterzähler und eventuell ein größerer Schaltschrank gehen im allgemeinen Rauschen unter.
Bei einem Altbau ist das natürlich anders.

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Re: Einem Grufty bleibt nichts erspart

Beitragvon Mastermind1 » 29.08.2018, 10:58

Was die heizung angeht, kann man ja sicherlich Wärmemengenzähler installieren lassen, die auf dem jew. Fussbodenheizkreis hängen.
Beim Warmwasser ist das vermutlich nicht machbar.
Ich würde es trennen lassen.

Spätestens -falla eine der beiden Wohnungen vermietet wird (warum auch immer) - geht das Thema wieder los. Wie rechnet man ab ? :-)
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