Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Modulbefestigungen: dass auch die Photovoltaikmodule halten.

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Re: Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Beitragvon MBIKER_SURFER » 27.04.2018, 09:45

chjm hat geschrieben:Hallo frankenbub09,

leider ist auch die Kommunikation mit dem Solateuer nicht so einfach und er ist der Meinung, dass er das Untergestell nun so richtig montiert hat. Von meinem Stand möchte ich jetzt lieber erstmal alles montiert haben anstatt einem weing einsichtigen Monteuer diverse Mängel zu rügen und um Nachbesserung zu bitten.

Ich dokumentiere so viel wie möglich und werde mir im weiteren Montageverlauf die nächsten Schritte überlegen.


Moin,

das ist definitiv der falsche Weg. Das wird ja nicht besser!

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Re: Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Beitragvon Weidemann » 27.04.2018, 09:52

-Soweit möglich, scheinen alle Haken auf den Sparren montiert zu sein. Soweit so gut.

-Beim Foto mit der schrägen Schraube kann ich nicht nachvollziehen, was an dieser Stelle liegt, aber diese Latte wurde vom Solarteur nachträglich eingebaut. Die macht also sonst nichts kaputt. Hier empfehle ich nach wie vor: Haken belasten, und wenn er stabil wirkt, sehe ich kein Problem.
Immerhin sind hier ganze vier Haken für ein einziges Modul verbaut, daher muss dieser Haken kaum Belastung aushalten -> selbst bei heftiger Schneelast sollte das kein Problem werden.

-Dringend klären würde ich an deiner Stelle aber, BEVOR irgendwas weiter gebaut wird:
--genauer Modultyp, genaue Verstringung, genauer Belegungsplan (insbesondere die beiden Profile, die mit nur einer Ziegelhöhe Abstand montiert sind, sind verdächtig! Selbst Quermontage ist bei nur ca. 35cm Schienen-Abstand nicht sinnvoll)
--genauer WR-Typ
Dann stell diese Daten hier zur Beurteilung ein.

-Ärgerlich ist, dass der Platz auf dem Dach wohl nur schlecht ausgenutzt wird, da hätten mehr Module raufgepasst.

-schau dir mal die Profil-Stoßstellen genau an: Sind die beiden Profile dort miteinander verschraubt? Falls nein, wird dem Modul über der Stoßstelle über die Zeit durch thermisches Wandern der Profile der Rahmen abgezogen, den Fall gabs hier schon.

-Ich würde an deiner Stelle das Gespräch mit dem Solarteur suchen, BEVOR was weitergebaut wird, und im Rahmen der Klärung ggf. die Anlage noch erweitern.
sonnige Grüße,
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Re: Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Beitragvon PV Ndh » 27.04.2018, 09:59

So etwas wie hier habe ich auch mit meinem Solarteur auch erlebt. Eigentlich war das bei mir sogar noch schlimmer, denn ich habe den Solarteur schon im Vorfeld darauf hingewiesen das er zu wenige Dachhaken und zu lange Spannweiten verbauen will.
Dazu kamen dann noch unbefestigte Kabel und unzulässige Profilverbinder.
Die beste Lösung in so einem Fall ist mMn sofern erst nach Fertigstellung gezahlt wird einfach machen lassen und alles Dokumentieren. Wenn man es gut meint kann man dann auch ein zweimal auf die Fehler hinweisen. Wenn dann die Rechnung kommt einfach die kompletten Montagekosten plus Notwendige Demontagekosten (Gerüst nicht vergessen) plus Sicherheitszuschlag vom Rechnungsbetrag abziehen und erst einen Teil bezahlen. Dann den Solarteur zur Nachbesserung auffordern.
Anders lernen das solche Pfuscher nicht.
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Re: Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Beitragvon chjm » 27.04.2018, 16:09

Hallo zusammen,

vielen Dank für euern Input.

Leider habe ich mich bei der Anzahlung auf die zuverlässige Fachfirma verlassen und relativ viel angezahlt :roll: . Hinterher ist man(n) immer schlauer und heute würde ich das so nicht mehr machen. Nun gut, dass ist halt jetzt so. Bisher wurde auf die Baustelle nur die Unterkonstruktion geliefert. Ich habe heute gefordert, mir das restliche Anlagenmaterial umgehend zu liefern. Einen genauen Termin machen wir heute noch aus .... oder auch nicht, wenn sich die Firma nicht mehr meldet. Ich gehe da jetzt positiv ran.

Das soll die Anlage sein:
18 x Module QPeak Duo-G5 320W
Solaredge P370-5 Poweroptimizer
Solaredge SE5000H HD-Wave
K2 Unterkonstruktion
Kabel usw. dazu
und eine Tesla Powerwall 2
das Angebot ist schlüsselfertig und fest vereinbart.
Mir ist schon klar, dass gerade der Speicher eher Liebhaberei ist aber bestimmt einen Teil der nächtlichen Last meiner Familie deckt. Ich habe zudem vor, in nächster Zeit noch Module auf die Gartenhütte und das Vordach zu legen.

Die genaue Verstringung ist mir nicht bekannt. Besprochen wurde fest, dass 5 der Module auf der Ostseite und 13 Module auf der schönen Südseite montiert werden sollten und der WR im Keller.

Der Haken auf der einen Schiene ist schon relativ fest und ich mache mir schon auch Gedanken über die Statik. Wenn der Haken nicht fest mit dem Dach verbunden ist, dann kann ich ihn doch gleich weglassen und mit irgendwas unterlegen oder hinkleben :mrgreen: Spaß beiseite, es ist bestimmt so, dass die 4 Haken ein Modul halten werden. Ob die Profile noch verbunden werden, kann ich so nicht sagen. Ich passe auf und wenn nicht, würde ich das auf jeden fall rügen. Den Abstand für die Quermontage auf der Ostseite ist wirklich wenig. Hier wollte die Firma gestern nachbessern. Leider sind sie gestern, entgegen der Absprachen, nicht gekommen und heute auch nicht. Ich hatte in der Früh ein recht hitziges Telefonat mit der Firma - positiv war, dass ich dann wenigstens von meinem Puls und Blutdruck fit für den Tag war. Leider ist es kaum möglich, konstruktiv mit der Firma zu sprechen.
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Grüße von dem, der sich gerade über die Montage ärgert ;-)
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Re: Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Beitragvon seppelpeter » 27.04.2018, 16:52

Hui, mit teurem Speicher dabei.
Ich hoffe Du hast erstmal nur auf die normale PV und den Speicher angezahlt und da max 20% sofort und nochmal 40%, bei Lieferung der Module oder so ähnlich.

Ansonsten, wenn Du auch auf den Speicher bereits 60-80% angezahlt hast, wünsche ich Dir viel Glück mit dem "Partner".
Da ist dann mMn aber Streit vorprogrammiert.

Das soll die Anlage sein:
18 x Module QPeak Duo-G5 320W
Solaredge P370-5 Poweroptimizer
Solaredge SE5000H HD-Wave
K2 Unterkonstruktion
Kabel usw. dazu
und eine Tesla Powerwall 2


Verkaufen und gut reden kann der Pfuscher offentsichtlich, aber leider mangelt es bei der Ausführung.

Ich habe zudem vor, in nächster Zeit noch Module auf die Gartenhütte und das Vordach zu legen.


Wie viele Module?
Bei 6,3KVA ist der WR voll und 18*320Wp hast Du schon ... also noch max. 2 Module mehr.
Mache das jetzt oder nie :!: :idea:
Heißt ansonsten, Du brauchst einen 2. WR, wenn es mehr als 2 Module werden ... also nochmal AC Seite, IBN, Anmeldung VNB usw. ... aber Geld sollte bei Dir dann eh keine Rolle mehr spielen.

Zur Planung, Auslegung, Erweiterung, warum SE und warum Speicher, sage ich einfach nichts mehr.
Jetzt ist Wochenende.
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Re: Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Beitragvon chjm » 27.04.2018, 16:56

Stimmt, jetzt ist Wochenende . :D

Ich halte euch auf dem Laufenden ........ falls es was gibt
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Re: Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Beitragvon frankenbub09 » 27.04.2018, 19:06

@seppelpeter

Speicher will man halt oder nicht.

Aber das ist hier nicht das Thema oder Problem.
Meine Anlagen:
1.) 31 x NeMo 60P-260W, poly. DN 32 Grad, 17xOst/14xWest,
WR Symo 8,2; 3-phasig, 2 MPP- Tracker.
2.) 6 x NeMo 2.0 60M-300W, mono, DN 26 Grad, Süd, WR Galvo 1,5; 1-phasig
SENEC.Home G2 +;Speicherkapazität 8 kWh netto (16 kWh brutto)
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Re: Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Beitragvon eba » 27.04.2018, 19:31

chjm hat geschrieben:Stimmt, jetzt ist Wochenende . :D

Ich halte euch auf dem Laufenden ........ falls es was gibt


Ich wurde gefragt, was ich von der SE Auslegung halte. Leider kenne ich weder die Dachneigung noch die tatsächliche Abweichung von Süd. Also leider nur Allgemeines.
18x320W gibt ja 5760W Gesamtleistung, an dem HD5000 dürfen bis zu 5700W DC-Leistung angeschlossen werden. Rechne ich für die 5 Ostmodule noch je 20W geringere Max. Power, so geht das kapp auf.
5x Ost ergeben zwar nur 300V Stringspannung aber von der Südseite sollte sehr schnell ausreichend Unterstützung kommen, so dass diese Module früh ihre volle Leistung erbringen können.

Was aber wenig optimal ist hier eine Tesla-Powerwall vorzuschlagen. Die Kombination mit StorEdge und LG Resu 10H drängt sich geradezu auf. Zudem ist die DC-Anbindung viel effizienter.
Der HD5000 darf ja nur max. 4600W einspeisen, bei Anwendung der 70% Regelung nur 4032W. Somit ist der WR von der Größe her richtig ausgelegt. Mit der StorEdge kann man die Überschussleistung in den Speicher schieben und die 70% Regel weich anwenden.
Mit der Powerwall wird das schwieriger, 2x Zähler für die Leistungsmessung im Netzanschluss ist wenig effizient.
Zudem unterstützt die Powerwall die 70% Regelung wohl (noch) nicht. Auch kann der WR nur 4600W an die Powerwall/Netz liefern, 1000W gehen möglicherweise verloren, was 2-3% des Ertrag verloren gehen könnte, was nur wenig von den 5 Ost-Modulen kompensiert wird. Ist überhaupt ein Energiezähler für den SE-WR vorgesehen? Da geht nur der Wattnode, ein SO-Zähler ist einfach zu langsam.
Da die Powerwall sicherlich noch > 3 Monate auf sich warten läßt mit dem Solateur einen Wechsel auf den LG Speicher vereinbaren und dabei noch einen deutlichen Preisnachlass auf den Speicher raushandeln.
Tesla P85+ seit 8/13 >365.000km gefahren. PV 10 kWp an E3DC Hauskraftwerk mit 13,8kWh und Wallbox. Weitere 18kWp PV an Solaredge. Gesamt PV-Leistung 28,049kWp. Jetzt habe ich ein Jahr Zeit, wie ich weitere 1,95kWp (=6x325W) aufs Dach bekomme.
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Re: Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Beitragvon Weidemann » 27.04.2018, 19:50

@eba: Danke für die Infos.
Ich würde sagen, dass die verschiedenen Ausrichtungen noch etwas mehr Module erlauben, aber schade ist es trotzdem wenn der WR schon "voll" ist. Gerade wenn man SE hat, wäre ja das schöne dass man später noch das ein oder andere Modul nachlegen könnte...

Zur Klemmung an den kurzen Seiten:
Diese ist laut Montageanleitung erlaubt, wenn die Klemmen 0-25cm Abstand vom Rand haben. Sollte also gehen, wenn die beiden Schienen einen Abstand von zwei Ziegelhöhen bekommen (aber nicht mit dem derzeitigen Abstand).
sonnige Grüße,
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Re: Kann diese Montage fachgerecht und richtig sein

Beitragvon seppelpeter » 27.04.2018, 20:19

frankenbub09 hat geschrieben:@seppelpeter
Speicher will man halt oder nicht.
Aber das ist hier nicht das Thema oder Problem.


Stimmt, ist ja auch Wochenende.
Problematisch würde ich lediglich eine hohe Anzahlung oder überhaupt eine Anzahlung auf den Speicher zum jetzigen Zeitpunkt ansehen. Kann Tesla überhaupt zeitnah liefern? Die PW2 gibt es doch bis jetzt nur in homöopathischen Dosen.
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