Zählertausch nach Ablauf Eichfrist ENBW, eigener Zähler oder

Über Stromzähler, Messstelle, Messstellenbetrieb, Messstellenbetreiber, SmartMeter

Moderator: Mod-Team

 

0.00 (0 Bewertungen)

Re: Zählertausch nach Ablauf Eichfrist ENBW, eigener Zähler

Beitragvon ComMetering » 28.08.2018, 11:06

Cruso hat geschrieben:Und Konkurrenz belebt das Geschäft.
Würde mich freuen falls da vielleicht falls das überhaupt darstellbar ist, in den Kram passt etc. vielleicht auch ComMetering vermitteln könnte. Es ist halt immer die Frage ob sich das rechnet - ich glaube eher weniger.


Das Problem ist einfach, dass man hier preislich nicht konkurrenzfähig wird - also bei einfachen Zählern. Wenn die Daten nicht über das Gateway gehen, dann sind da viele manuelle Prozessschritte enthalten und das bekommen wir nicht gewuppt. Aus meiner Sicht schaffen das die VNB auch nur, weil die sich das Geld an anderer Stelle zurückholen können (Netzentgelte oder was weiss ich). Bei den intelligenten Messsystemen ist der Betriebsprozess digital und hier kann man ein konkurrenzfähiges Angebot schaffen.

Natürlich können wir auch bei kleinen Anlagen ein intelligentes Messsystem installieren, aber hier muss man sich als Betreiber natürlich die Frage stellen, warum man das tun sollte, wenn gar keine Zwangsbeglückung droht...
Benutzeravatar
ComMetering
Vielschreiber
Vielschreiber
 
Beiträge: 234
Registriert: 29.09.2017, 13:52
Info: Organisation

Re: Zählertausch nach Ablauf Eichfrist ENBW, eigener Zähler

Beitragvon Mastermind1 » 28.08.2018, 13:09

Vor nem Jahr und vor nem halben Jahr hat uns die netzeBW für die PV Anlage bei uns + Nachbar einen emh edl300 Zähler eingebaut....
Ich hoffe das das bis zum September/Oktober wenn die PV unserer Mutter installiert wird, auch noch so ist :-)
Mastermind1
Forumsinventar
Forumsinventar
 
Beiträge: 1420
Registriert: 16.11.2016, 10:58
Info: Interessent

Re: Zählertausch nach Ablauf Eichfrist ENBW, eigener Zähler

Beitragvon alterego » 28.08.2018, 17:44

Der TS braucht ja einen Erzeugungszähler, also einen rücklaufgesperrten Einrichtungszähler, da kann man einne Zweirichtungszähler mißbrauchen (einfach eine Richtung nicht nutzen), ich halte das aber für unwahrscheinlich.
Cruso hat geschrieben:Es handelt sich dabei teilweise bei den Kunden auch um Unterzähler (Eigenverbrauch, zweite Anlage etc.). Es gibt den Hinweis das sich dort noch rechtlich was ändern kann.

Warum man den Zähler braucht ist dem MsbG recht egal, die Anforderungen sind immer die selben.
Gut, rein theoretisch könnte man in dem Fall auf den Erzeugungszähler verzichten (Einspeisung wäre dann nach dem EEG von damals als Erzeugung behandelt), damit würde man auch (geschätzt) 200 Euro Selbstverbrauchsvergütung verzichten, schlechtes Geschäft wenn der Zähler 10 oder 20 Euro im Jahr kostet.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
alterego
Forum Genie
Forum Genie
 
Beiträge: 8151
Registriert: 14.02.2014, 10:27
Wohnort: D 90xxx
Info: Betreiber

Re: Zählertausch nach Ablauf Eichfrist ENBW, eigener Zähler

Beitragvon eshuz » 01.09.2018, 09:23

Hallo an Alle die hier mitdiskutieren,

erstmal vielen Dank dafür, dass die Diskussion ein wenig in Schwung kommt. Für den Hinweis auf den edl300 bin ich dankbar. Es ist so, dass ich es bisher noch nicht geschafft habe bei den Netze BW mal diesbezüglich anzurufen, aber nun habe ich es mir für den Montag fest vorgenommen und werde dann auch hier berichten. In Sachen Hutschienenzähler und ob ich nun mit meinem Elster A1500 bisher mein eigener Messstellenbetreiber war, bin ich nun mehr verwirrt als vorher (wo mich das gar nicht gekümmert hat) und deshalb nochmal Dank an ComMeetering für diesen Satz....

"das ist zugegebenermassen kaum noch zu überblicken "

.... dem ich voll zustimme.

Apropo, Elektronikschrott und Nacheichung, das sind spannende Themen, die ich so nicht auf dem Schirm hatte. Auch dafür vielen Dank. Bei uns im Haus ist auch noch bei einer anderen Partei so ein guter alter schwarzer Zähler verbaut, der uralt ist und nun wird es bei den Zählern dann wohl irgendwann wie bei dem Update einer App werden:

Fortschritt oder Bedrohung? Bugfixes oder der Wegfall bewährter Funktionen? Vermutlich würde es absolut Sinn machen, wenn die Netze BW nun einen Zähler einbauen, der später in Sachen "smarter Funktionen" upgedatet werden kann, selbst wenn ich da mit meinen 6,66 KW aktuell noch unter dem Radar fliege. Mir war auch absolut nicht klar, dass neue Wechselrichter nicht immer mehr zu 100% einspeisen dürfen, aber das ist ein anderes Thema.

OK, ein schönes Wochenende an Alle, vielen Dank für Antworten und Diskussion und ich melde mich nächste Woche wieder, wenn ich mit den ENBW gesprochen habe.

Freundliche Grüße

Eckhard
eshuz
Neu hier
Neu hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 6
Registriert: 24.08.2018, 10:48
PV-Anlage [kWp]: 6,66
Info: Betreiber

Gespräch mit der Netze-BW: Wir alle machen Fehler

Beitragvon eshuz » 06.09.2018, 08:56

Hallo allerseits,
mit diesem Beitrag hier möchte ich das Thema für mich erstmal abschliessen. Nach 2 Tagen und 3 Telefonaten mit der Netze BW sieht es nun so aus:

A) wir alle machen Fehler:

zum einen die Netze BW: In Ihrem Schreiben haben Sie die Zählernummer des "einfachen Produktionszählers der PV Anlage angegeben, tauschen wollen Sie aber eigentlich den "etwas komplizierteren Elster A 1500 2-Wege Zähler". Nach den ganzen Telefonaten wurde irgendwie klar, dass der "einfache Produktionszähler" auch getauscht werden soll (muss?).

Mein Fehler: Ich habe niemals nicht an einen Austausch des "Stromzählers" gedacht, sondern immer nur an den Produktionszähler. Insofern hab ich mich vermutlich nie ganz richtig ausgedrückt und das auch verwechselt und bitte hierfür um Entschuldigung.

B) alea jacta est:
Nach allem hin und her habe ich mich nun entschlossen, das (kostenlose) Angebot der Netze-BW anzunehmen. Und so sieht das aus:

Am ersten Tag habe ich mich ein bisschen über das m.E. eher seltsame www-Programm beschwert und gefragt, was für ein Zähler das denn wäre, der verbaut werden würde. Da waren dann Namen wie Hager und ?? ISGRAD im Spiel, aber der Berater wollte sich schlaumachen und mich zurückrufen. Das ist dann leider nicht geschehen.

Am zweiten Tag hab ich erneut angerufen und (natürlich) mit jemand anders gesprochen. Hier wurde dann auch irgendwann mal klar, dass eigentlich 2 Zähler getauscht werden muessen und dass man das verbinden könne. Ebenso wurde klar, dass die Zählernummer im Anschreiben falsch angegeben wurde (und ich mich da auch gedanklich verirrt hatte, denn ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass "der Stromzähler" getauscht werden muss. Beim PV-Zähler hätte ich mir das gute vorstellen können. Normalerweise denkt man bei Stromzähler an irgendwelche schwarze Kästen die 30 Jahre im Haus sind (vielleicht, das ist so ne Art gefühlter Wert, ich kenn mich da nicht wirklich aus). Und weiter: Nach einigem Hin und Her wurde ein neuer Name in`s Spiel gebracht, ein EMH-Zähler. Also der "Stromzähler" bzw. "2-Wege-Zähler". Was für ein Zähler bez. der "Produktion" verbaut werden wird, ist immer noch unklar, aber anscheinend ist der andere, der EMH-2-Wege Zähler eh der wichtigere. Und im Netz findet man dazu das hier:

https://www.euwid-energie.de/emh-metering-bietet-messstellenbetreibern-effiziente-zaehlerloesung-fuer-den-rollout-an/

Es sieht so aus (denn ein genauer Typ des Zählers konnte nicht mitgeteilt werden), dass man diese EMH Zähler irgendwann später "durch Andocken eines Kommunikationsmoduls" in "smarte Zähler verwandeln kann. Nu ja, das muss mal abwarten.

zu den Kosten: Pro Jahr sind das knapp unter 10 EUR netto, in 8 Jahren mit der "Märchensteuer" sind es dann knapp unter 100 EUR. Für das Geld bekommt man keinen eigenen Zähler und einen Elektriker, der das einbaut. Zudem wäre man vermutlich wieder in spätere Probleme wg. dem Produktionszähler gelaufen. Ich hab dann mal freundlich gesagt, dass ich den Elster Zähler immer ganz gut fand (eigentlich hab ich damit ja den Produktionszähler gemeint) und dann wurde mir gesagt, dass es den Elster A1500 gar nicht mehr gibt, aber man könnte ja vielleicht (und hin und wieder machen die das auch) den Nachfolger verbauen. Das wäre dann der Elster A1440, aber man weiss nie, das das "Zählerteam" gerade vor Ort hat, wenn es denn dann soweit ist. Das kann man also nur als frommen Wunsch meinerseits begreifen, verbaut wird, was gerade da ist.

OK, für mich ist die Sache nun abgeschlossen, vielen Dank an alle die hier mitdiskutiert haben.

Mit freundlichen Grüßen

Eckhard
eshuz
Neu hier
Neu hier
 
- Threadstarter -
 
Beiträge: 6
Registriert: 24.08.2018, 10:48
PV-Anlage [kWp]: 6,66
Info: Betreiber

Vorherige

Zurück zu Messstellenbetrieb



Ähnliche Beiträge


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast