Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon free » 10.07.2018, 17:49

Hallo,

habe gerade im Newsletter gelsen, worum es ungefähr geht.
Jetzt hab ich ehrlich gesagt wirklich keinen Plan von der Materie. Wir bauen gerade neu, es soll auch eine PV Anlage und eine mini WP rein (Heizung über Holzofen). Ich weiss nicht wie es mit den Kosten aussieht und was sich lohnt und was nicht.

Wir wechseln jedes Jahr den Netzbetreiber und stecken den Wechselbonus ein, das wird denk ich im Haus dann auch der Fall sein.

Grundsätzlich finde ich das Vorhaben gut, sich zusammenzuschließen und was eigenes "unabhängiges" aufzubauen.
Aber was genau muss ich denn jetzt beachten, mit wem muss ich reden, was macht Sinn?
Die Antworten in der FAQ sind leider alle irgendwie nur an der Oberfläche. Ich hatte nie mit dem Zähler an sich zu tun. Der kommt - in unserer Wohnung - soweit ich das weiss, vom Netzbetreiber. Wusste nicht mal, dass man auch noch die Messstelle von nem anderen betreiben lassen kann.

Ich kann auch irgendwie keine konkretere Frage stellen, da mir einfach das Wissen dazu fehlt.

Ich brauche einen Hauptzähler, der kommt von euch, dann sagt mir mein Elektriker, dass vllt. noch einer für die WP kommt, dann kommt der Solarteur um die Ecke und will noch einen installieren. Welcher ist denn jetzt eurer? Oder alle 3?
Sollten wir vllt. erst mal einziehen und in 8 Jahren dann umrüsten?

Ihr merkt meine Verwirrung... kann mich wer entwirren?
Gerne auch per Telefon :)

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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon alterego » 10.07.2018, 18:21

Den Netzbetreiber kannst du normalerweise nicht wechseln sondern nur den Versorger(Stromlieferant).
Wenn du dich nicht kümmerst, werden die Zähler eigebaut, die es halt (nach irgendwessens Meinung) braucht und die kommen vom gMSB, sagen wir vereinfacht vom Netzbetreiber, weil das oft noch eines ist. Wenn man mehr als einen hat empfiehlt es sich die alle vom selben Anbieter zu nehmen, muß man aber nicht.

Einspeisung und Bezug laufen schon mal über einen Zähler mit zwei Zählwerken.

Was ist eine "mini WP"? Wieviel wirst du da etwa verbrauchen, ist natürlich schwer vorherzusagen, wenn das Haus noch nicht mal steht. Aber irgendwas wirst du dir ja dabei gedacht haben, wenn da "vorwiegend Holz" steht. Bei einem gut isolierten :!: Haus, rechnet sich ein eigener Zähler für die WP heute fast nicht mehr, weil die Grundgebühr bei dem geringen Verbruach die kleine Einsparung beim Strompreis mehr als auffrißt. Das mußt du aber selbst rechnen, Tarife findest du bei den Vergleichsportalen.
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon free » 11.07.2018, 09:16

alterego hat geschrieben:Was ist eine "mini WP"? Wieviel wirst du da etwa verbrauchen, ist natürlich schwer vorherzusagen, wenn das Haus noch nicht mal steht. Aber irgendwas wirst du dir ja dabei gedacht haben, wenn da "vorwiegend Holz" steht. Bei einem gut isolierten :!: Haus, rechnet sich ein eigener Zähler für die WP heute fast nicht mehr, weil die Grundgebühr bei dem geringen Verbruach die kleine Einsparung beim Strompreis mehr als auffrißt. Das mußt du aber selbst rechnen, Tarife findest du bei den Vergleichsportalen.


das ist so ein Teil, das auf nem 300L Speicher sitzt. Wird bei uns nur im Sommer für die Warmwasseraufbereitung genutzt. Kann nat. nicht abschätzen, was das Ding an Strom braucht, soll aber idealerweise hauptsächlich durch die PV Anlage befeuert werden. Wird nicht viel brauchen. Die dürfte 1kW Leistungsaufnahme haben bei 3,5kW Heizleistung.

Ok dann lohnt der Zähler ja nicht. Aber ich hab gehört, dass der Versorger/Netzbetreiber bei vorhandensein einer WP nen eigenen WP Zähler fordern kann?
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon alterego » 11.07.2018, 09:36

Wenn überhaupt kann er fordern, daß sie unterbrechbar ist, macht bei eienr BWWP aber nicht wirklich Sinn. Am besten bringst du den Elektriker dazu wenn er es irgendwie vertreten kann die nicht beim VNB zu melden. Da gibt es bestimmt irgendwelche Grenzen unter denen das nicht zwingend ist ;)
OT: rein wirtschaftlich macht es imo keinen sinn bei einer Holzheizung (ja wohl mit ausreichendem Pufferspeicher) zusätzlich einen BWWP zu installieren, bringt aber natürlich Komfort.
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon free » 11.07.2018, 10:25

alterego hat geschrieben:Wenn überhaupt kann er fordern, daß sie unterbrechbar ist, macht bei eienr BWWP aber nicht wirklich Sinn. Am besten bringst du den Elektriker dazu wenn er es irgendwie vertreten kann die nicht beim VNB zu melden. Da gibt es bestimmt irgendwelche Grenzen unter denen das nicht zwingend ist ;)
OT: rein wirtschaftlich macht es imo keinen sinn bei einer Holzheizung (ja wohl mit ausreichendem Pufferspeicher) zusätzlich einen BWWP zu installieren, bringt aber natürlich Komfort.


Er klärt das wohl gerade. Aber er sagte, dass ich wohl erst mal den Messstellenbetreiber vom Netzbetreiber nehmen muss und wenn der erste Zähler installiert ist könne ich ja den Betreiber wechseln. Das macht für mich irgendwie keinen Sinn. Ich muss doch den Betreiber direkt wählen können, oder nicht?


zum OT:
es ist keine "Holzheizung" im Sinne von "Pellet" oä. sondern ein normaler Kaminofen mit Wassertasche. Der wird im Sommer bestimmt nicht laufen ;) Es sei denn ich will grad Sauna im Wohnzimmer.
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon ComMetering » 11.07.2018, 12:13

free hat geschrieben:Hallo,

habe gerade im Newsletter gelsen, worum es ungefähr geht.
Jetzt hab ich ehrlich gesagt wirklich keinen Plan von der Materie. Wir bauen gerade neu, es soll auch eine PV Anlage und eine mini WP rein (Heizung über Holzofen). Ich weiss nicht wie es mit den Kosten aussieht und was sich lohnt und was nicht.

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Grundsätzlich finde ich das Vorhaben gut, sich zusammenzuschließen und was eigenes "unabhängiges" aufzubauen.
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Ich kann auch irgendwie keine konkretere Frage stellen, da mir einfach das Wissen dazu fehlt.

Ich brauche einen Hauptzähler, der kommt von euch, dann sagt mir mein Elektriker, dass vllt. noch einer für die WP kommt, dann kommt der Solarteur um die Ecke und will noch einen installieren. Welcher ist denn jetzt eurer? Oder alle 3?
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Hallo free... Wenn man es mal verstanden hat ist es ganz einfach, aber wir können und glaube ich sehr gut da rein versetzen: Am Anfang steht man hier wie der sprichwörtliche Ochs vor dem Berg... Das Problem an der Sache: Es ist nicht ganz einfach die Gesamtgemengelage (schriftlich) auf den Punkt zu bekommen... Wir versuchen das in unseren FAQ aber augenscheinlich gelingt das nicht immer. Telefonisch sind wir aktuell nur sehr begrenzt verfügbar (-> https://www.commetering.de/faq/fragen-zu-commetering/ | ganz unten :-)). Aber lass uns das doch so machen, dass Du uns eine Mail schickst (an die info@commetering) und wir dann einen Telefontermin vereinbaren... das wird wahrscheinlich der einfachste Weg sein das Große Ganze zu erklären und das was wir alle draus lernen kommt in die FAQ und hier ins Forum.
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon selcon » 15.07.2018, 14:57

Ungeklärte Frage:
Wie definiert ComMetering 'abrechnungsrelevant', messstellenbezogen oder personenbezogen?

ComMetering hat geschrieben:Also ganz klar: Wer in der Übermittlung von mehr Daten einen Nachteil sieht, ist bei uns nicht richtig. Aber: Mit Rollout durch den gMSB werden 15 Minuten Werte (einmal täglich) ohnehin übermittelt, egal ob man das will oder nicht und auch wenn diese Werte nicht abrechnungsrelevant sind. Warum nicht abrechnunsgrelevante Daten übermittelt werden: Der Gesetzgeber will es so... Warum er das möchte: Darüber können wir auch nur spekulieren.
missing 22/07/2017 19:45, posting 113.5
02/11/2017 22:45, p. 118.5 @ restored 03/11/2017 11:23
12/11/2017 16:25 Mitglieder-Bereich -> "Thread für selcon"
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missing 17/11 259.3 259.7
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