Mehrfamilienhaus Mieterstrom mit commetering/discovergy

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Re: Mehrfamilienhaus Mieterstrom mit commetering/discovergy

Beitragvon ComMetering » 14.08.2018, 21:46

cybersoft hat geschrieben:Hausanschluss zusammen legen, ist auch noch günstiger


stimmt, die Möglichkeit gibt es natürlich auch... aber auch hier (Achtung Milchmädchenrechnung!): 12.000 kWh Erzeugung und 25% Vor-Ort Verbrauch macht rund 3.000 kWh pro Jahr. Mehrerlös von 5Ct im Vergleich zur Einspeisung sind 150 Euro pro Jahr bzw. 3150 Euro über die Laufzeit. Dafür den Hausanschluss zusammenlegen, das Messkonzept abstimmen, einen Reststromlieferanten suchen... und das mit dem Risiko dass die Mieter zu xyz wechseln...

Kann man alles machen, aber ein Selbtsläufer ist es nicht.... Natürlich haben wir uns schon den ein oder anderen Gedanken gemacht was wir als ComMetering hier machen können, aber einen echten Hebel haben wir bis jetzt nicht gefunden sind aber natürlich offen für Anregungen :-)
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Re: Mehrfamilienhaus Mieterstrom mit commetering/discovergy

Beitragvon alterego » 15.08.2018, 09:16

Eine DHH ist für mich nur ein halbes Doppelhaus, die andere Hälfte wird jemand andern gehören.
Da hilft eigentlich nur mit den Mietern zu plaudern, schon, weil man ja durch die vermieteten Räume muß um zum WR oder Zähler zu kommen. Dazu muß man sich gewöhnlich vorher anmelden, wenn es kein Notfall ist. Alleine das ist bei einem "echten Mietshaus" schon viel einfacher.
Mit rund 22ct/kWh brutto (entgangene Einspeisevergütung plus 100% EEG-Umlage) ist man halt nicht wirklich ein Konkurrent zu günstigen Anbietern und hat noch nichts zusätzlich verdient aber auch keine Mehrkosten im Vergleich zu Volleinspeisung (der Abrechungsaufwand dürfte bei einem Mieter überschaubar sein, Nebenkostenabrechung macht man ja sowieso).
Da kann man dann auch das Mieterstrommodell mitnehmen und sich um einen längerfristig günstiegen Anbieter auch noch kümmern. Was fällt in dem Fall sonst noch an Bürokratie an?

Wenn der Mieter nicht mehr will muß man halt auf bilanzielle Volleinspeisung umsteigen.

OT: unser Grundversorger biete ab 20 Wohneinheiten an sich um die Vermarktung nach Mieterstrommodell zu kümmern, denke das ist eine vernünftige Größe. Als Preis für die Mieter kommt dann wohl 10% unter der Grundversorgung raus, als das, was mindestens gefordert wird. Zum einen werden da immer ein paar mitmachen, man hat also nicht um sonst investiert zum anderen dürfte das Dach genügend Fläche hergeben.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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