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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon ComMetering » 19.05.2018, 13:33

Stromversorgungen:

Kommunikationsmodul: Netzgerät in Hutschienen-Ausführung mit festen Anschlussklemmen für 230V (AC) und 5V (DC)
Wird im Zählerschrank montiert und auch von dort über geeignete Absicherung versorgt.
==> keine Steckdose | Festanschluss

Powerline: Ist in Steckdosen-Ausführung. Wenn eine Steckdose in den Zählerschrank montiert werden kann, dann kann es dort eingesteckt werden.
==> geht nur in Steckdose
Wirst vermutlich nicht benötigen, wenn Dein Cat5-Kabel zum laufen bekommst!

edit: @frank-83 war schneller ;-) Danke!
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon frank-83 » 19.05.2018, 13:40

Wenn es denn unbedingt Powerline sein soll, kannst du ja eine Hutschienen-Steckdose installieren.
Aber wenn dort schon ein Cat. 5 liegt, würde ich das auch für Netzwerk verwenden. Das muss gehen. Alle Installationskabel haben Massivdraht....
Für die Installation im Schaltschrank bietet sich ein Keystone-Modul mit passender Hutschienenklemme an.

Gruß
Frank
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon KlaRa » 19.05.2018, 15:17

frank-83 hat geschrieben:Wenn es denn unbedingt Powerline sein soll, kannst du ja eine Hutschienen-Steckdose installieren.


Wäre mir am liebsten, da ich sonst noch einen S0-Bus abfragen wollte. Die Steckdose müßte aber speziell abgesichert sein. Eigentlich sollte es dafür kompakte Lösungen geben.

frank-83 hat geschrieben:Wenn es denn unbedingt Powerline sein soll, kannst du ja eine Hutschienen-Steckdose installieren.
Aber wenn dort schon ein Cat. 5 liegt, würde ich das auch für Netzwerk verwenden. Das muss gehen. Alle Installationskabel haben Massivdraht....


Massivdraht ist übertragungstechnisch bei den Frequenzen nicht optimal.

frank-83 hat geschrieben:Für die Installation im Schaltschrank bietet sich ein Keystone-Modul mit passender Hutschienenklemme an.


Habe ich mir mal angesehen. Das ist genau das was ich damals für das Kabel benötigt hätte. Hab ich jetzt in die Einkaufsliste gelegt.
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon diwtmar930 » 19.05.2018, 15:56

frank-83 hat geschrieben:Wenn es denn unbedingt Powerline sein soll, kannst du ja eine Hutschienen-Steckdose installieren.
Aber wenn dort schon ein Cat. 5 liegt, würde ich das auch für Netzwerk verwenden. Das muss gehen. Alle Installationskabel haben Massivdraht....
Für die Installation im Schaltschrank bietet sich ein Keystone-Modul mit passender Hutschienenklemme an.

Gruß
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Die Keystonemodule sind sehr einfach zu montieren und sind mit verschiedenen Adaptern für alle möglichen Anwendungsfälle erhältlich. Da ist sogar eine bebilderte Anleitung dabei, da kann man eigentlich nichts falsch machen.
Gruß
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon frank-83 » 19.05.2018, 16:45

KlaRa hat geschrieben:Massivdraht ist übertragungstechnisch bei den Frequenzen nicht optimal.

Was gibt's denn anderes? Cat. 7 ist im Prinzip auch nur Kupferdraht, nur die Schirmung ist ein bisschen besser.
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon KlaRa » 19.05.2018, 18:33

frank-83 hat geschrieben:
KlaRa hat geschrieben:Massivdraht ist übertragungstechnisch bei den Frequenzen nicht optimal.

Was gibt's denn anderes? Cat. 7 ist im Prinzip auch nur Kupferdraht, nur die Schirmung ist ein bisschen besser.


Die LAN-Patchkabel des nachstehenden Links sind alle vom Kabeltyp:4x2 AWG 26/7.
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon diwtmar930 » 19.05.2018, 19:21

KlaRa hat geschrieben:
frank-83 hat geschrieben:
KlaRa hat geschrieben:Massivdraht ist übertragungstechnisch bei den Frequenzen nicht optimal.

Was gibt's denn anderes? Cat. 7 ist im Prinzip auch nur Kupferdraht, nur die Schirmung ist ein bisschen besser.


Die LAN-Patchkabel des nachstehenden Links sind alle vom Kabeltyp:4x2 AWG 26/7.
https://www.reichelt.de/Patchkabel-Netzwerkkabel-inkl-Messprotokoll/2/index.html?ACTION=2&LA=2&GROUPID=7214
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Fest verlegte Kabel sind i.d.R eindrähtig, Patchkabel sind feindrähtig, damit sie flexibler sind. Und wie schon gesagt, die Kabel lassen sich an den Keystone Modulen sehr leicht verarbeiten. Übrigens besser als feindrähtige Kabel.
Gruß
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Re: Wir werden Messstellenbetreiber: ComMetering

Beitragvon donnermeister1 » 19.05.2018, 21:45

ComMetering hat geschrieben:...
Eine Absicherung für die Steckdose muss auf alle Fälle bei einer Neuinstallation installiert werden. Ein FI ist in den meisten Fälle nicht notwendig, höchstens es ist ein Nassraum wie z.B. ein Bad oder im Außenbereich.
...


Da muss ich dich doch glatt auf den neusten Stand bringen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerstr ... eutschland

Seit dem 1. Februar 2009 müssen in Neubauten außerdem alle Steckdosen-Stromkreise mit einem Bemessungsstrom bis 20 A, welche für die Benutzung durch Laien und zur allgemeinen Verwendung bestimmt sind, mit einer Fehlerstrom-Schutzeinrichtung mit einem Bemessungsdifferenzstrom IΔn von max. 30 mA ausgestattet sein (im Außenbereich für Endstromkreise bis 32 A).
...
In Deutschland ist unter folgenden Umständen jedoch die Nachrüstung eines Fehlerstrom-Schutzschalters unumgänglich:

Nutzungsänderungen vorgenommen werden
Nutzungserweiterungen, Umbaumaßnahmen oder Sanierungen, die in die Substanz eingreifen
neue Rechtsverordnungen, die eine Nachrüstung fordern, TAB beachten
abgelaufene Übergangsfristen
unmittelbare Gefahren für Personen und Sachwerte

Anmerkung: Der bloße Austausch eines Betriebsmittels am Beispiel einer Steckdose erfordert keine Anpassung an neue Normen. Wird jedoch die Steckdose an eine andere Stelle versetzt oder ein Steckdosenstromkreis um eine weitere Steckdose erweitert, dann ist zumindest dieser Stromkreis an den aktuellen Stand der Technik (Normenlage) anzupassen.


Die Steckdose muss einen RCD (FI) haben.
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Re: ComMetering LAN Anbindung, Stromversorgung, Powerline, S

Beitragvon ComMetering » 19.05.2018, 22:03

....welche für die Benutzung durch Laien und zur allgemeinen Verwendung bestimmt sind.....


Müssen wir hier zwar nun nicht vertiefen aber: Es handelt sich um eine Steckdose, die im Zählerschrank verbaut ist, und nur für einen speziellen Zweck dient und weder einer allgemeine Verwendung noch für den Laien vorgesehen ist.
Ähnlich wie einer Arbeitssteckdose in Schaltanlagen/Schaltschränken.

Die Ausnahmeregelungen der Nachrüstpflicht:

Steckdosen, die für den Anschluss nur jeweils eines bestimmten elektrischen Betriebsmittels/Verbrauchsmittels errichtet werden. Auch hierzu gibt es eine Anmerkung, in der empfohlen wird, auf diese Ausnahme soweit als möglich zu verzichten.

Die Elektrofachkraft entscheidet selbst! Somit bleibt die jeweilige Entscheidung letztlich der Elektrofachkraft überlassen

Quelle: https://www.elektrofachkraft.de/sicher- ... z5Fz4ao2pv


Wir sehen also keinen Anlass für die Steckdose im Zählerschrank für Powerline einen RCD (FI) zu verbauen. Wir wollen für den PV-Betreiber die Kosten nicht künstlich in die Höhe schrauben, wenn es nicht notwendig ist.

Gruß
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Re: ComMetering LAN Anbindung, Stromversorgung, Powerline, S

Beitragvon donnermeister1 » 19.05.2018, 22:18

Auf diese Ausnahme würde ich mit in diesem Fall nicht berufen. Dünnes Eis. Der Zählerkasten ist für Laien zugänglich. Und wo erstmal eine Steckdose ist und Strom gebraucht wird, dann wird sie auch benutzt.

Bei uns auf der Arbeit, in den Netzwerkschränken, da können wir auf den RCD verzichten und machen es auch. Denn wir Netzwerktechniker sind keine Laien, die Schränke sind nicht allgemein zugänglich, die Stromkreise sind nicht für allgemeine Verwendung, die gesamte Elektroinstallation wird durch die Elektroabteilung überwacht und in Abständen geprüft.
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