Abweichungen Ferrariszähler zu ComMetering

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Re: Abweichungen Ferrariszähler zu ComMetering

Beitragvon ComMetering » 15.08.2018, 21:42

MChris hat geschrieben: Auja, mit Glueck sieht es dann noch schlechter aus mit dem gezaehlten Strom aufgrund der Messtoleran :D


aber genau das ist doch der Fall: Man kann mit den neuen Zähler Glück haben oder eben Pech... Aber mehr als darauf hinweisen können wir nicht, denn wir wissen ja nicht wer Glückspilz und wer Pechvolgel ist. Oder versteh ich was falsch?
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Re: Abweichungen Ferrariszähler zu ComMetering

Beitragvon Energiesparer51 » 15.08.2018, 21:54

Mir ging es nur um die relativ hohen zulässigen Abweichungen gemäß den Verkehrsfehlergrenzen. Für begründete Reklamationen bedarf es also schon enormer Abweichungen.
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Re: Abweichungen Ferrariszähler zu ComMetering

Beitragvon MChris » 15.08.2018, 21:55

ComMetering hat geschrieben:aber genau das ist doch der Fall: Man kann mit den neuen Zähler Glück haben oder eben Pech... Aber mehr als darauf hinweisen können wir nicht, denn wir wissen ja nicht wer Glückspilz und wer Pechvolgel ist. Oder versteh ich was falsch?


Das war eher zynisch gemeint. Mein Zaehler ist von Discovergy und eine Verschlechterung zum Ferraris (von 1972) konnte ich nicht feststellen. Der Kommentar bezog sich darauf, dass es selbst beim zurueckwechseln nicht besser werden muss.
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Re: Abweichungen Ferrariszähler zu ComMetering

Beitragvon ComMetering » 15.08.2018, 21:59

Energiesparer51 hat geschrieben:Mir ging es nur um die relativ hohen zulässigen Abweichungen gemäß den Verkehrsfehlergrenzen. Für begründete Reklamationen bedarf es also schon enormer Abweichungen.


Vollkommen richtig: Der VNB würde wahrscheinlich einfach schreiben, dass diese Abweichung im Rahmen der Verkehrsfehlerwertgrenzen liegt und die Sache ist erledigt... Aber die negative Abweichungen sorgen für Frust und nehmen das durchaus ernst...
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Re: Abweichungen Ferrariszähler zu ComMetering

Beitragvon ComMetering » 15.08.2018, 22:03

MChris hat geschrieben: Das war eher zynisch gemeint. Mein Zaehler ist von Discovergy und eine Verschlechterung zum Ferraris (von 1972) konnte ich nicht feststellen. Der Kommentar bezog sich darauf, dass es selbst beim zurueckwechseln nicht besser werden muss.


Wenn wir den alten Zähler (also wirklich der, der vorhin drin war) wieder einbauen könnten, dann wäre das ggf. schon eine Lösung... Aber es werden ja nur noch moderne Messeinrichtungen verbaut und einen Ferraris bekommst Du eher nicht mehr genehmigt... Und wie Du es auch sagst: Wir sehen nicht, dass unsere Zähler systematisch günstiger oder ungünstiger messen als die alten Ferraris....
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Re: Abweichungen Ferrariszähler zu ComMetering

Beitragvon MChris » 16.08.2018, 04:21

ComMetering hat geschrieben:Aber es werden ja nur noch moderne Messeinrichtungen verbaut und einen Ferraris bekommst Du eher nicht mehr genehmigt.


Eben, Unabhaengig vom MSB trifft es irgendwann jeden und unabhaengig vom MSB kann es zu Abweichungen kommen.
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Re: Abweichungen Ferrariszähler zu ComMetering

Beitragvon alterego » 16.08.2018, 08:21

LumpiStefan hat geschrieben:Kann man nicht mittels definiertem Stromverbraucher beide Zähler „vermessen“? Z.b. Fön mit 1000W an beiden für eine Stunde laufen lassen?

Auch, wenn es nicht ganz ernst gemeint war. Die Leistung vom Fön (mal als ideale ohmsche Last angenommen) hängt auch von der Spannung ab, 5% Abweichung hat man da schnell.

Es gibt auch immer mal Berichte, daß sich bestimmte Kombination aus WR und Zähler nicht "vertragen". Die am häufigsten genannten Gründe sind wohl Oberschwingungen.

Bei uns wurde vor einigen Jahren Ferraris (ca. 40 Jahre alt) gegen Ferraris (denke auch nur überarbeitet, nicht fabrikneu) getauscht, der Verbrauch ist stärker gesunken als das durch die Änderung an den Verbrauchern zu erwarten war 8) aber alles völlig im Rahmen. Dabei steht im Netz, daß im Allgemeinen Ferraris bei Alterung eher zu wenig messen, aber vielleicht stimmt das ja gar nicht, wenn ich mir das hier so ansehe.
Der VNB ist keine Rechtsberatungsstelle für Betreiber für Fragen zum EEG.
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Re: Abweichungen Ferrariszähler zu ComMetering

Beitragvon Energiesparer51 » 16.08.2018, 12:57

Ich kann bei mir komplett bilanzieren. PV1-Erzeugung und Zweirichtungszähler sind elektronische Zähler des VNB, für PV2 habe ich einen geeichten Finder-Wechselstrom-Hutschienenzähler und für den Verbrauch einen nicht geeichten eacDSZ-63A dreiphasigen Hutschienenzähler. In der Bilanz bleibt eine Abweichung von 0,85% der gemessenen Erzeugung.
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